Der kleine Sockhaus besteht seit 4497 Tagen    Letzte Änderung: 20.12.14 04:39
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12 von 12 (Dezember) Der 12. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen Freitag. Freitags...
by jo (13.12.14 21:15)
Ich habe ein bißchen was gesammelt... ... an Anleitungen, die ich vielleicht in nächster Zeit...
by jo (08.12.14 12:00)
Delighted to be of help. Please feel free to send me corrections or additions...
by Kim Salazar (07.12.14 19:26)
Danke für das schöne Resümee. - Sehr lesenswert und wahr. Liebe Grüße Andrea
by Andrea Knittink (07.12.14 12:46)
Immer wieder... ... erreichen mich Anfragen bezüglich des Heidi-Rucksacks, den ich vor mehr als zwei...
by jo (06.12.14 19:12)
Und Du, liebe Inga, bist "schuld" daran, daß ich seit Jahren so gerne und häufig...
by Ellena (06.12.14 19:07)
(Socken-)Stricken damals und heute... Die Überschrift klingt blöd, ich weiß, aber in den letzten Tagen...
by jo (06.12.14 17:44)
Mit WMDEDGT 12/14 ... ... wie Frau Brüllen immer am 5. eines Monats fragt, melde...
by jo (06.12.14 10:17)
Hallo So ein schöner Heidi Rucksack.Würdest du uns ein solcher nähen?Kann leider nicht so...
by Lusmeiteli (19.11.14 20:54)
Ich hab ne Brother Innovis und bin sehr zufrieden - nähe aber auch nur...
by merliane (07.10.14 10:10)



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Dienstag, 6. August 2013
Tagebuch-5, August

Huch, schon August! Gerade beim Tippen der Überschrift mußte ich wirklich kurz überlegen, ob jetzt tatsächlich schon August ist! Irgendwie verfliegt die Zeit zur Zeit so rasant schnell, daß ich gar nicht mehr mitkomme.

Das Töchterlein ist zur Zeit (auf Ruhrpott) "mit Omma und Oppa nache Nordsee hin" und so habe ich zur Zeit nur ein Kind im Haus, was irgendwie ganz entspannend ist. Wenn nicht ständig zwei Kinder um die Aufmerksamkeit der Mutter konkurrieren und sich gegenseitig zu übertrumpfen versuchen, ist es deutlich leiser und auch weniger chaotisch hier.

Das war mein 5. August:
7:50h
Da auch der Lieblingsmann gerade zwei Wochen Urlaub hat, können wir gemütlich ausschlafen und tun das auch. So werde ich erst kurz vor acht wach und entdecke, das das Bett neben mir schon leer ist.
8:00h
Wir genießen den ersten, zweiten und dritten Kaffee auf der Terrasse, lesen Zeitung und erzählen ein bißchen. Dann mache ich eine Inventur der Mückenstiche, die ich zur Zeit habe (17).
Dabei kommt es zu folgender Konversation:

Ich: "Boah, schon wieder fünf neue Stiche! Heute Nacht schlafe ich im Keller!"
Er: "Ach Schatz, ich brauche Dich doch neben mir!"
Ich: "Das ist süß!"
Er: "Ja, sonst würden die Mücken ja MICH stechen!!!"

Dann jage ich den Hund schnell ins Feld.
Der Junior schläft noch, denn gestern abend wollte er irgendwie so gar nicht ins Bett. Ihm fehlt die Schwester im Nachbarbett.
9:00h
Junior ist wach und verlangt nach Bespaßung, Tee und Frühstück und während der Lieblingsmann duschen geht, mache ich dem Sohn etwas zu essen und telefoniere ein bißchen durch die Gegend. Wir brauchen eine Biotonne für die Praxis, eine Versicherung muß gekündigt werden, wir brauchen ein neues Parkplatzschild... alles Kleinkram, aber trotzdem Aufwand.
9:30h
Jetzt beaufsichtigt der Mann den Sohn und ich habe Zeit für eine ausführliche Dusche mit allem Pipapo und kann auch danach mal die Haare richtig föhnen (nicht wie sonst schnell mal eben mit dem Föhn durchpusten und den Rest lufttrocknen lassen).
10:30h
Heute steht auf dem Plan, daß die Spuren des Wochenendes beseitigt werden müssen, denn am Wochenende habe unsere Kinder (oder in diesem Fall nur das eine Kind) Narrenfreiheit und dürfen Chaos machen wie sie wollen und keiner räumt ständig hinter ihnen her. Entsprechend sieht es auch aus und ich versuche erst einmal grob Ordnung zu schaffen...
11:30h
...und wenn man schon einmal dabei ist mit dem Räumen und Entmüllen, dann kommt man ja irgendwie doch in so einen Flow!
Daher räume ich mal das Bad richtig auf, sammel aus allen Zimmern die Nagellackfläschchen ein, die ich so mal hier und mal da stehen lasse, sammel die überall herum liegenden Haarspangen der Tochter ein, sammel die überall liegenden Haarbürsten und Kämme ein (das Töchterlein kämmt un bürstet ständig die Puppen, das Barbie-Pferd, die Barbies...), sortiere alles wieder in die entsprechenden Boxen, schmeiße anschließend noch diverse leere Flaschen, Tiegel und Töpfe aus dem Bad weg und dann ist alles wieder schön ordenlich.
12:30h
Dem Bad folgt nun der Wohnbereich: auch hier lohnt sich das Entmüllen, wobei Müll hier eher Altpapier ist. Der Esstisch biegt sich unter vollbemalten Malbüchern, bekritzelten Blöcken, gelesenen Fach- und Wohnzeitschriften, Tageszeitungen etc. Dazwischen Malstifte, Wasserfarbkästen, meine Perlenkästen (im Sommer perle ich lieber statt zu stricken), ebenso Kommode und Couchtisch. Ich sortiere und werfe weg und langsam wird es auch ziemlich warm draußen wie auch drinnen.
14:00h
Jetzt noch Küche und Diele und dann ist das Haus wieder schön aufgeräumt (zumindest die untere Etage). Zwischendurch mache ich noch schnell ein schnelles Mittagessen, damit Sohn und Mann nicht Hunger leiden und entmülle währenddessen noch schnell den Kühlschrank.
Ich bin ja wirklich der Meinung, man sollte drehbare Kühlschränke erfinden, denn dann würden Mann und Kinder die älteren Joghurts auch essen und diese würden nicht immer nach ganz hinten in die letzten Ecken des Kühlschranks wandern, wo sie dann übersehen werden und verfallen.
16:00h
Es schaut richtig ordentlich aus hier.
Der Sohn ist vorbildlich lieb und zufrieden macht auch nur ganz wenig neues Chaos. Und irgendwann ist er plötzlich auf dem Sitzsack eingeschlafen. Mich ergreift spontan noch die Deko-Laune und ich finde in einem Schrank noch ein paar alte Kerzenleuchter von meiner Mutter, die eine andere Farbe vertragen können, finde noch schwarze matte Sprühfarbe und sprühe die Leuchter im Garten an.
17:00h
Da wir ja zur Zeit unsere ganzen Versicherungen auf Doppel- und Dreifachverträge durchforsten (ich habe noch ne alte Hausrat nie gekündigt, in der Berufshaftpflich ist die Privathaftpflicht mit drin, der Verkehrsrechtschutz ist auch mehrfach vorhanden usw.), kommt ein Versicherungsvertreter vorbei und wir gehen zusammen durch, was nötig ist, was man ändern kann, wo man kündigen kann.
18:00h
Endlich ist das Wetter draußen so erträglich, daß ich mit dem Hund los kann, der schon jaulend und fiepend seinen Spaziergang einfordert.
Blödes Vieh! Ab vier sitzt er jammernd an der Haustür, aber wenn man dann trotz brüllender Hitze losgeht, will er nach einer Minirunde wieder nach Hause, weil es ihm zu warm ist. Also gehe ich lieber erst um sechs und ertrage vorher zwei Stunden jaulenden Hund.
19:30h
Tolle Hunderunde gemacht, schöne Heuballen, Trecker und Mähdrescher auf den Feldern fotografiert, nette Musik dabei gehört, Landluft geatmet und genossen... Hund glücklich, ich glücklich, ich werde hier echt noch zum Landei!
20:00h
Der Sohn hat (zu) lange geschlafen und ist fit und agil und tobt herum, statt müde zu sein. Ich beschließe also noch eine schnelle Einkaufsrunde in den örtlichen Supermarkt zu machen und kaufe zusammen mit dem Sohn schnell Salat und Brot.
20:30h
Sohn nicht müde, ich schon!
21:00h
Ich verfrachte den Sohn ins Bett und würde mich am liebsten daneben legen, verwerfe die Idee aber und finde für ihn noch eine CD mit "Biene Maja", die er noch nicht kennt. Darüber schläft er hoffentlich ein!
22:00h
Sohn ist bereits viermal wieder aufgestanden.
Beim ersten Mal hat er Legosteine die Treppe herunter geworfen, beim zweiten Mal seine Teeflaschen, beim dritten Mal habe ich ihn ertappt, wie er auf unserem Bett Trampolin hüpfte und dazu "Kika, Kikaninchen" sang, beim vierten Mal war er einfach nur sauer und brüllte.
Jetzt ist er hoffentlich wirklich müde!
22:10h
Habe keine Lust mehr, Salat zu schnippeln und schiebe stattdessen eine Pizza in den Ofen, die der Lieblingsmann und ich dann um...
22:30h
... gemütlich vor dem Fernseher verzehren. Dabei schauen wir irgendeine Krimiserie, die ich aber nur zur Hälfte mitbekomme, weil ich einschlafe.
23:55h
Ich beschließe, endgültig ins Bett zu gehen, lasse noch schnell den Hund in den Garten, räume derweilen die Spülmaschine ein, gehe noch schnell die Waschmaschine ausstellen und ein paar T-Shirts aufhängen und wanke dann ins halbwegs kühle Schlafzimmer... zu den Mücken, die irgendwie nächtlich immer einen Weg zu mir finden ;-). Gute Nacht!

Das war mein 5.August!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Juli gibt es hier!

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Sonntag, 14. Juli 2013
12 von 12 (Juli)

Dieses Mal bin ich richtig spät dran mit den Fotos. Aber der 12. an sich war schon chaotisch, gestern war großes Sommerfest sowohl im Kindergarten wie auch im Karnevalsverein und daher habe ich die letzten zwei Tage etwas routiert.

Das war mein 12. Juli:

Der Freitag hat einen eng gesteckten Zeitplan bei uns und heute sind noch ein paar wichtige Sachen dazu gekommen. Aber trotzdem muß ich erst mal auf Twitter schauen, ob Baby Cambridge schon angekommen ist, schließlich ist morgen "due date" (Frau Allerlei Strickerei wird jetzt mit den Augen rollen!)...

Nachdem die Tochter im Kindergarten ist, fahre ich mit dem Sohn in die Innenstadt um Fotos abziehen zu lassen und in der Wartezeit auf die fertigen Bilder huschen der Sohn und ich schnell in die Drogerie.

In der Innenstadt ist mal wieder absolutes Verkehrschaos und statt der geplanten 30 Minuten brauchen wir fast anderthalb Stunden.

Fotos fertig, Einkäufe erledigt! Nun schnell nach Hause und das Erinnerungsalbum für unseren Babysitter basteln, die am Montag für ein Jahr in die USA fliegt und heute eine Abschiedsparty gibt.

Leider wird mein Plan, schnell zwischen elf und eins das Buch fertig zu machen, davon torpediert, daß mein bester und ältester Freund plötzlich vor der Tür steht. Er lebt im Ausland und ist immer nur ab und zu mal spontan in der Heimat. Also sitzen ich, statt Fotobuch basteln, gemütlich auf der Terrasse und hetzte dann, ohne fertiges Fotobuch zum Kindergarten und von da aus zur Schwimmhalle.
Immer wieder nett anzusehen: Herren/Knaben!


Wie immer rockt der Sohn das Hallenbad. Weglaufen ist zur Zeit seine liebste Beschäftigung!

Während der 45 Minuten Wartezeit aufs Töchterlein vertreibe ich mir die Zeit damit, Fotos vom stylischen Design der Halle zu machen ;-)!



Nach dem Schwimmen geht es schnell nach Hause und endlich kann ich mich an das Erinnerungsbuch für unseren Babysitter machen. Nach zwei Stunden ist es endlich fertig. Fehlt nur noch eine stylische Verpackung.

Am frühen Abend fahren wir zur Abschiedsparty und das Töchterlein darf das Album überreichen. Den vorher eingeübten Satz "Liebe Lilla! Viel Spaß in den USA und kommt heil wieder!" kürzt sie ab auf "Liebe Lilla, fahr nach USA und komm wieder!". Süß!

Auf dem Weg nach Hause kleben die Kinder wie immer am Zaun des örtlichen Landmaschinen-Handels und ich habe Mühe, vor allem den Sohn dort wieder weg zu bekommen. Trecker sind seine große Leidenschaft.

Dann müssen wir noch den Schafen "Gute Nacht!" sagen und dann ist es auch schon so spät, daß die Beiden quasi sofort einschlafen.

Das war der heutige Freitag. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Samstag, 6. Juli 2013
Das ist gemein...!

Heute, am vermutlich schönsten Sommertag (nicht zu heiß, nicht zu kalt, ein paar Wölkchen hier und da) verhindern höhere Kräfte irgendwie ständig, daß ich diesen Tag im Garten genießen kann.

Heute früh haben unsere Nachbarn ihren Zaun, welcher unsere beiden Grundstücke trennt, auf unserer Seite gestrichen. Das war schon lange angekündigt, aber eigentlich für irgendwann am späten Nachmittag/frühen Abend geplant, wenn die Kinder eh schon drin und auf dem Weg ins Bett sind.
Weil... so ein frisch schwarz gestrichener Zaun ist schon doof, sowohl für Hundenasen wie auch für Kinderkleidung. Also durften die Kinder und der Hund heute morgen nicht in den Garten. Die Große hätte vielleicht noch verstanden, daß sie nicht an den Zaun kommen darf, aber der Sohn? Und wenn die Schwester im Garten tobt, will der Sohn natürlich auch! Und wenn die Kinder schon drin bleiben müssen, dann kann ich schlecht alleine draußen in der Sonne liegen ;-)!

So verbrachten wir den Tag mit Spielplatz (bin ich eigentlich die einzige Mutter, die Spielplatzbesuche schrecklich findet?), Hunde-Runde, Einkaufen... all den Sachen, die nicht zu meiner Entspannung beitragen.

Und jetzt? Die Luft ist mild, die Kinder schlafen turnen noch in ihren Betten herum und ich könnte mich gemütlich auf die Terrasse setzen. Aber dort sitzt leider schon der Lieblingsmann und hört ein Hörbuch. Zwar leise, aber doch so laut, daß ich es verstehe. Und leider hört er genau das Buch, welches ich gerade lese: "Inferno"... und er ist schon weiter als ich! Wenn ich mir also den Lesespaß nicht verderben will, habe ich nur zwei Chancen: drin bleiben (doof bei dem Wetter) oder draußen den iPod auf die Ohren (auch nicht wirklich toll, denn gerade diese ländliche abendliche Stille finde ich ja entspannend).

Hmpf!

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Freitag, 5. Juli 2013
Tagebuch-5, Juli

Frau Brüllen führt die Tagebuch-Blogging-Aktion nun weiter und hat dazu aufgerufen, jeden 5. eines Monats einfach mal zu "tagebuch-bloggen". Und weil ich die letzte Aktion so nett fand und ich damit zumindest überhaupt etwas hier zu schreiben habe, mache ich gerne mit.

5:55h
Das Weckmich-nach-Schlafrythmus-App des Lieblingsmannes dudelt los. Ich wache - natürlich - auf, er - wie immer - natürlich nicht! Ich frage ihn eigentlich jeden Morgen, warum er es überhaupt noch benutzt, aber er hält daran fest.
6:00h
Das Töchterlein kommt zu mir ins Bett gekrochen, weil sie sich "einsam fühlt und mal mit zwei Leuten im Bett liegen will". Vorbei ist es mit dem Dösen, denn das Kindelein krallt sich meine Decke und mein Kissen und ich habe nur noch die Wahl zwischen Besucherritze und Aufstehen.
7:00h
Zeitung durch, Kaffeetasse leer... ich mache Frühstück für alle und der Lieblingsmann und ich besprechen noch Einzelheiten, denn er fährt heute mittag zu einer Fortbildung nach ...ähmm... keine Ahnung! Sportmedizin... glaube ich!
8:00h
Der Sohn ist auch wach, ich ziehe beide Kinder und mich selbst an, packe den Kindergartenrucksack für die Tochter und mache mir schnell bunte Striche um die Augen und stecke die Haare hoch. Dann geht es ab zum Kindergarten.
9:00h
Seit der Sohn zum Kennenlern-Nachmittag im Kindergarten war, will er morgens auch dort bleiben. Also habe ich nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera: nehme ich ihn mit rein, wenn ich die Tochter abgebe, dann will er nicht wieder mit heim und ich muß ein schreiendes, zappelndes und um sich schlagendes und tretendes Wesen raus zum Auto schleppen, lasse ich ihn im Auto, dann zerlegt er das Auto. Also komme ich immer kurz vor Toreschluß und schiebe die Tochter nur noch mit Abschiedskuß zur Tür rein.
10:00h
Da zur Zeit Superman und Co schwer angesagt sind, habe ich vor, mit den Kindern Jet Packs zu basten und spritze schnell im Garten leere Waschmittel- und Petflaschen silber. Mal sehen, ob sie daran Spaß haben.
10:45h
Da der Sohn zuhause immer mehr zur Nervensäge mutiert, weil unterbeschäftigt und im Chaos-Modus, packe ich das Kind ins Auto und wir fahren zum Sport Spezial. Die Tochter braucht neue Turnschläppchen, weil die alten schon wieder zu klein sind und ich brauche nochmal so eine hauchdünne und trotzdem wasserdichte Regenjacke. Für Hundspaziergänge im Sommerregen ein absolutes Must-have (die vom Discouter sind selten wirklich dicht und nachdem schon zwei Handys dran glauben musten, weil die Nässe auch in die Innentaschen gedrungen ist, kaufe ich nur noch wirklich gute Jacken mit ausgewiesener Regendichtigkeit).
11:00h
Im Sportgeschäft stelle ich fest, daß diese dünnen Regenjacken gar nicht so trendy sind, wie ich dachte. Fast alle Jacken sind Gore-tex-Jacken, die dann immer noch ein Futter haben, was ich ja eben nicht will. An einem Reduziert-Ständer finde ich schließlich eine Regenjacke in berry-pink, leider nur in Gr. 36 (die bekomme ich zwar zu, aber die Hände nicht mehr in die Taschen!). Also frage ich die Verkäuferin und sie findet sie tatsächlich noch im Computer in einer anderen Filiale in Gr. 40. Kommt am Montag!
Auf dem Weg zu den Turnschläppchen finde ich dann aber - leider - noch eine Softshell-Jacke in dunkelblau, wie ich sie schon immer gesucht habe und an einem Rundständer noch eine witzige Wanderbluse in Vichy-Karo!
Aber die Turnschläppchen habe ich dann auch noch gekauft... und noch nen Fußball für den Sohn, der halbwegs brav im Geschäft war und auch nur dreimal weggelaufen ist!
Anschließend geht´s noch schnell in den Deko-Laden um mal nach witzigen Deko-Sachen zu schauen, aber ich finde nichts. Diese maritimen Sachen sind zwar sehr hübsch, passen aber meiner Meinung nach nicht für Häuser, die mehr als 100 km von der Küste entfernt sind. Stattdessen habe ich aber zwei Seifenblasenpistolen mit Beleuchtung und Ton gefunden und gekauft.
Danach gehen wir noch in den Zoocenter, Kaninchen schauen und dann müßte der Sohn doch eigentlich halbwegs platt sein...!
12:22h
Ankunft daheim. Lieblingsmann ist schon da und sucht für sein Fortbildungswochenende Sportklamotten... ich helfe suchen, während der Sohn im Garten tobt. Zwischen Turnschuhe und Badezeug suchen und Schwimmzeug fürs Töchterlein einpacken, pflücke ich zweimal den Sohn vom 2,20m-Zaun zum Nachbarn. Bei zweiten Mal saß er schon oben drauf! Das wird noch lustig mit diesem Kind...!
13:35h
Abfahrt zum Kindergarten und von dort aus zum Schwimmen. Der Sohn schläft im Auto ein. Gut, denn dann habe ich zumindest kein Drama beim Abholen der Tochter, denn er will jetzt ja immer dort bleiben (s.o.). Die Kindergärtnerin erzählt mir dann noch schnell, daß er auch beim Kennenlern-Nachmittag sofort aufs höchste Klettergerüst geklettert sei... sie überlegen nun schon, die Zäune der Außenanlage zu erhöhen.
14:30h
Ankunft Schwimmhalle.
Ich mag ja das mit dem Schwimmen irgendwie so gar nicht. In der Schwimmhalle ist es warm, die Familienumkleider ist relativ offen... also viele Fluchtmöglichkeiten für den Sohn. Während ich mit einer Hand versuche, den Sohn daran zu hindern, entweder durch die Tür in die Schwimmhalle zu rennen oder aber durch die andere Tür in den Vorraum und von da aus ratzfatz auf den Parkplatz, ziehe ich mit der anderen Hand mehr recht als schlecht die Tochter um. Trotzdem gelingt dem Sohn mehrfach die Flucht und ich renne ihm schwitzend hinterher. Ist ja auch alles spannend hier...!
Dann müssen wir 45 Minuten Zeit totschlagen. In der Cafeteria der Schwimmhalle ist es a) heiß und stickig und b) langweilig für den Sohn, der dann natürlich wieder versucht, durch die weit offen stehenden Türen auf die Straße zu spazieren. Also gehen wir zu einem nahen Spielplatz, er darf 10 Minuten klettern und dann müssen wir auch schon wieder zurück (was er natürlich dann auch wieder zum Brüllen blöd findet).
15:30h
Schwimmen fertig, wir warten in der Umkleide auf das nasse Töchterlein, welches stolz berichtet, daß sie heute fast eine ganze Bahn im großen Becken geschafft hat.
Sohn hat es geschafft, zweimal in die nahen Duschen zu entwischen (natürlich in den Männerbereich und ich muß hinterher rennen und ihn da raus holen, was die Hälfte der nackten Männer komisch und die andere Hälfte unverschämt findet). Mit dem Sohn im Würgegriff trockne ich die Tochter ab und ziehe sie schnell an. Dann gehts wieder ins Auto und ich atme einmal tief durch.
15:45h
Auf dem Weg nach Hause will ich im nahen Supermarkt schnell noch Brötchen holen. Die Tochter ist erschöpft vom Schwimmen und schläft im Kindersitz, der Sohn hat ein Bilderbuch und will auch nicht mit. Also parke ich den Wagen direkt vor dem Bäcker und husche schnell in den Supermarkt. Da entdecke ich im Zeitschriftenregal die neue "Lecker Bakery", die ich natürlich schnell kaufen muß. Ein Blick ins Auto... Kinder sitzen brav da... also schnell an der Kasse angestellt und die "Lecker" auch noch erworben. Als ich zum Auto zurück komme, ist dem Sohn langweilig geworden und er hat mal wieder Kleingeld in die Lüftung gesteckt. Aber inzwischen kenne ich das ja und habe eine Pinzette und eine Taschenlampe für solche Fälle im Auto.
16:12h
Ankunft Haustür.
Durch ebendiese kommt mir die joggende Freundin entgegen, die eines meiner Geschirrtücher unter ihr Kinn presst und nuschelt, daß sie etwa 10 Meter vor der Haustür, als sie gerade losjoggen wollte, über die Hundeleine gestolpert ist und nun eine riesige Platzwunde am Kinn hat. Naja, riesig ist die Platzwunde nicht, aber man sollte ewas tun. Also rufe ich eine Freundin an, ob sie vielleicht zufällig gerade Dienst im Krankenhaus hat. Hat sie leider nicht, aber immerhin ruft sie für mich in der Ambulanz an und kündigt uns an. Also hole ich die Kinder gar nicht erst aus dem Auto, packe die nuschelnde joggende Freundin ins Auto, fahre schnell erst zu ihr nach Hause um die Krankenkassenkarte zu holen und dann mit ihr und den Kindern zum Krankenhaus.
18:02h
Die joggende Freundin ist mit vier Stichen genäht worden, die Kinder haben ein bißchen den Wartebereich der Ambulanz zerlegt neu sortiert, ich bin völlig ein bißchen mit den Nerven fertig und der Hund muß auch noch raus. Also fahre ich die joggende Freundin nach Hause, schnappe mir Hund und Kinder und ab gehts in die Felder. Der Hund findet es toll, weil ich viel zu platt bin, ihn zu maßregeln und er einfach rennen darf. Die Kinder rennen auch, leider in unterschiedliche Richtungen. Inzwischen ist es ir aber fast schon egal.
19:17h
Da ich dem Lieblingsmann an seinen Fortbildungsort kommentarlos ein Foto der chirurgischen Ambulanz per WhatsUp gesendet habe, ist er ein bißchen erschreckt und hat ca. 10 mal auf meinem Handy versucht anzurufen. Ups! Ich hatte das Handy wg. Krankenhaus auf Flugmodus stehen. Also rufe ich an und beruhige ihn.
19:25h
Ich setze die Kinder vor den Fernseher und überlege kurz, ob ich mir jetzt schon einen Aperol eingießen sollte, aber ich warte lieber, bis die Kinder im Bett sind. Der Sohn gießt derweilen eine Flasche Apfelschorle über mein Strickzeug. Agrrrrrrr!
20:22h
Kinder sind endlich im Bett, Sohn schläft quasi sofort ein, das Töchterlein will noch eine CD hören und ich gehe endlich mal meine Mutter anrufen, die über den Tag verteilt ca. 10 mal versucht hat, mich zu erreichen. Sie berichtet den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Heimat und empfielt mir für den kletternden, nicht hörenden und ständig wegrennenden Zweieinhalbjährigen einen Kinderpsychologen. Ich ziehe einfach Alkohol am Abend vor und hoffe, daß es eben eine Phase wie auch die Trotzphase vor einigen Monaten ist, die auch wieder vergeht.
21:04h
Ich schaue, ob die Kinder schlafen. Sohn schnarcht, aber das Töchterlein meint, ihre Puppe habe noch Durst. Also bringe ich ihr eine Flasche Wasser hoch und mache es mir dann auf dem Sofa gemütlich und tippe bei einem Aperol Spritz diesen Text hier.
22:32h
Langsam werde ich auch müde. Also werde ich jetzt ins Bett gehen und noch ein bißchen "Inferno" von Dan Brown lesen. Gute Nacht!

Das war mein 5. Juli!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Juli gibt es hier!

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Donnerstag, 13. Juni 2013
12 von 12 (Juni)

Wieder mal wie (fast) immer einen Tag zu spät...

Das war mein 12. Juni:

Da das Handy über Nacht im Auto lag, beginnen die 12 von 12-Fotos erst nach der Rückkehr vom morgendlichen Tochter-zum-Kindergarten-Fahren.
An der Haustür begrüßt mich eine dicke Hundenase. Ich liebe diesen Blick!!!!!

Nachdem der Buchsbaum vor der Haustür einem Pilz erlegen ist (zumindest rede ich mir das ein... vielleicht lag es aber auch an zu wenig Wasser *schiefgrins*), habe ich gestern im Gartencenter eine "forever & ever"-Hortensie gekauft, die angeblich von Juni bis Oktober blühen soll (Kommentar des Lieblingsmannes: "'Forever & ever' heißt aber sicherlich nicht, daß man sie nicht gießen muß!")

Zuhause wandert der Sohn sofort in den Garten und fährt Bagger. Leider liegt der Hund im Weg...! In der Regel gewinnt in solchen Fällen der Sohn, denn er Hund mag es nicht, wenn ihm der Sohn mit dem Bagger über den Schwanz fährt... manchmal gewinnt aber auch der Hund, indem er liegen bleibt und wartet, bis der Sohn keine Lust mehr hat, "Willi weg!" zu sagen!

Mittags kommt der Lieblingsmann kurz heim und ich schiebe eine kleinen Näharbeit ein, während er den Sohn bespaßt: die Tasche vom Langzeit-EKG ist kaputt und ich nähe sie rundherum wieder zusammen. Irgendwie haben diese Teile eine eher geringe Halbwertzeit...!

Der Sohn ist inzwischen im Chaos-Modus (zur Zeit ein Dauerzustand) und während ich das Paket von Oma mit den Mitbringseln von Mallorca auspacke...


...gibt es mal wieder Scherben, aber die bringen ja bekanntlich Glück. Immerhin war es dieses Mal kein Teil vom geerbten Geschirr.

Ich beseitige die Scherben, murmele ein "ohmmmmmmm" vor mich hin und schaue schnell mal wieder auf den Countdown. Bald ist er im Kindergarten und kann sich hoffentlich dort ausreichend auspowern!!

Also verfrachte ich den Sohn wieder in den Garten, wo er beim Toben eher geringere Verluste verursachen kann...

... und mache schnell auch noch ein Foto von der Clematis, die in voller Ausdehnung wunderschön blüht. Dieses Jahr haben wir echt viele Blüten. Letztes Jahr waren es insgesamt im ganzen Sommer nur 3 kleine Blütchen!

Inzwischen ist es Nachmittag und das Töchterlein ist auch wieder da und will Beschäftigung.
Sie hat gestern im Gartencenter ein Tütchen mit Sonnenblumensamen geschenkt bekommen und drängt nun darauf, diese auch auszusäen. Also dürfen die beiden einen großen Blumentopf mit Erde füllen und die Sonnenblumenkerne einpflanzen.

Dann geht es noch schnell zum örtlichen Supermarkt, weil wir kein Brot mehr haben und die Beiden beschwatzen mich, daß sie "Tubenjoghurt" bekommen, der auch sofort auf dem Parkplatz verzehrt werden muß.

Und dann ist es auch schon fast Zeit fürs Bett. Also schnell in die Badewanne mit den beiden Süßen, denn die Toberei und Pflanzerei im Garten zeigt heftige Spuren!

Und dann habe ich endlich Feierabend...!
Das war der heutige Mittwoch. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Mittwoch, 5. Juni 2013
Musikalische Früherziehung

Das Töchterlein ist sehr musikalisch, singt sehr gerne (und auch ziemlich richtig), klimpert begeistert auf unserem e-Piano und wünscht sich sehnsüchtig Musikunterricht.

Sowohl der Lieblingsmann wie auch ich stammen aus recht musikalischen Familien. Mein Vater verdiente sich sein Studium als Kirchenorganist und so wurde ich auch schon mit vier zur musikalischen Früherziehung geschickt und mit fünf Jahren dann ans Klavier gezwungen zum Klavierunterricht geschickt. Später habe ich dann das Klavier zugunsten der Klarinette vernachlässigt, heute klimpere ich aber ganz gerne mal zur Entspannung (oder schrammele lustige Liedchen um die Kinder zu bespaßen). Der Lieblingsmann erwägte sogar mal ein Musikstudium. Kurz, wir beide finden Musikmachen schön und auch sinnvoll.

Daher war ich sehr erfreut, als ich im Kindergarten einen Aushang entdeckte, der einen Kurs für Musikalische Früherziehung für Vier- bis Sechsjährige der städtischen Musikschule ankündigte. Das wäre genau das passende für unsere Tochter!

Allerdings schaffte ich es dann eine Woche lang nicht, mir die Telefonnummer abzuschreiben. Und als ich dann endlich den Geistesblitz hatte, den Aushang einfach mit dem Apfel-Phone zu fotografieren, vermutete ich, daß ich schon zu spät für die 16 angebotenen Plätze bin und wähnte meine Tochter nun auf Platz 100 der Warteliste.
Umso erstaunter war ich, als die Dame am anderen Ende der Leitung quasi euphorisch war, daß ich dort anrief und unser Interesse bekundete.

Dann erzählte die Dame mir die Vertragsbedingungen und mir wurde schlagartig klar, weshalb die Stadt Probleme hat, 16 Kinder zusammen zu bekommen.

1. Man muß sich vertraglich für zwei Jahre (!) binden!
Kostenpunkt pro Monat 15 €, also 360 € für zwei Jahre.

Mein Kind ist 4 Jahre alt. Kann ich da erwarten, daß das Kind zwei Jahre lang konstant Spaß an der Sache hat?
Ich kann mich noch sehr gut an meine Musikschule damals erinnern. Die Lehrerin, Fräulein L. (damals gab es noch Fräuleins!) machte über ein halbes Jahr lang jede Stunde das Gleiche, hatte sofort eine Lieblingsschülerin, die grundsätzlich immer vorsingen/-klatschen/-spielen durfte. Nach sechs Monaten hatte ich keine Lust mehr und wollte patout nicht mehr hin und als ich doch hin mußte, saß ich die ganze Stunde mit Motzgesicht da. Meine Eltern sahen dann die Sinnlosigkeit der Veranstaltung ein und kündigten diese Musikschule. Was ist, wenn es meinem Kind genauso geht? Schleppe ich sie dann noch weitere 18 Monate trotz Protesten dahin? Oder schreibe ich dann einfach 240 € in den Wind? Ganz blöd!
Selbst unser Sportverein hat bei Kindern unter 10 Jahren nur eine dreimonatge Kündigungsfrist und bei Fitnessstudios weiß ich, daß diese 2-Jahres-Knebelverträge inzwischen verboten sind.

2. Nur die erste Stunde ist Probestunde.
Es gibt keine Probezeit, wie bei allen anderen Veranstaltungen, die man so mit Kleinkindern machen kann.
Ich finde, eine einzige Probestunde kann man nicht als Probezeit betrachten. Gerade die erste Stunde ist doch ausgefüllt mit Orga-Kram und Vorstellungsrunde. Wie eine Lehrerin tatsächlich ist, ob sie die Kinder begeistern kann, ob sie den Unterricht spannend und abwechslungsreich gestaltet, das alles kann man doch erst nach ein paar Wochen sehen. Aber leider muß man sich hier schon nach den ersten 45 Minuten entscheiden. Passt mir die Nase der Lehrerin, dann binde ich mich gleich für 2 Jahre, wenn nicht, dann nicht!

3. In den Suchulferien findet kein Unterricht statt, es muß aber trotzdem das ganze Jahr durch bezahlt werden.
Wie viele Wochen Schulferien gibt es im Jahr? Ich komme spontan im Kopf auf 12 Wochen, habe aber vielleicht noch was vergessen. Also zahle ich drei Monate für nichts!

Ich finde diese Vertragsbedingungen für 4jährige Kinder echt zu happig und denke, daß sich die Stadt nicht wundern muß, daß sie Probleme haben, Teilnehmer zu finden. Ich hätte die Chance gerne genutzt, kenne aber auch meine Tochter gut genug um zu wissen, daß ihr eintönige Sachen schnell langweilig werden können und daß sie, wenn sie sich nicht gefordert fühlt, auch dazu neigt, auf "stur" zu schalten oder sich selber Herausfordeungen zu suchen.

Hätte die ganze Früherziehung eine dreimonatige Probezeit gehabt und eine Kündigungsfrist von drei oder sechs Monaten, dann hätte ich das Töchterlein angemeldet. Aber so? Nee, dann suche ich lieber eine andere Form des Musikunterrichts fürs Töchterlein.

Oder bin ich zu anspruchsvoll/pingelig/ängstlich bezüglich der Vertragsbedingungen?

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Tagebuch-5, Juni

Frau Brüllen führt die Tagebuch-Blogging-Aktion nun weiter und hat dazu aufgerufen, jeden 5. eines Monats einfach mal zu "tagebuch-bloggen". Und weil ich die letzte Aktion so nett fand und ich damit zumindest überhaupt etwas hier zu schreiben habe, mache ich gerne mit.

2:22h Das Töchterlein kommt ins Schlafzimmer und meint, sie könne nicht schlafen und müsse nun in meinem Bett schlafen. Ich erkläre ihr, daß sowohl ich wie auch der Vater dick erkältet sind und sie sich da anstecken könne und dann wäre nix mit Kindergarten. Sie ergreift die Flucht und kriecht wieder in ihr Bett! Ha, ich bin gut!
3:15h Ich habe vergessen, das Babyphon auszumachen und nun ist der Akku leer, weil irgendjemand den Netzstecker vom Ladegerät herausgezogen hat. Nun piept es im Minutenrythmus, weil es Strom will... ich gehe runter ins Wohnzimmer und mache es aus!
6:30h Aufstehen! Die Erkältung, die gestern irgendwie schon abzuklingen schien, hat mich heute mit voller Breitseite erwischt. Kopf zu, Bronchien zu, Nebenhöhlen zu... bah! Und wie es dann immer so ist, nix sinnvolles an Medikamenten im Haus.
7:00h Frühstück für Lieblingsmann und Kinder machen, sich selbst fertig machen und anziehen, Kinder wecken...
8:30h Kinder sind angezogen und fertig für den Tag, wir machen uns auf den Weg zum Kindergarten
8:45h Ankunft Kindergarten, schnell noch Essen für diese Woche bezahlen, erzählen, daß die Tochter am Mund ein bißchen Ausschlag hat, der aber wohl nicht von einer ansteckenden Krankheit herrührt.
9:00h Sohn trotz heftigem Protest wieder aus dem Kindergarten zerren und zum Trost Brötchen beim Lieblingsbäcker holen, wieder nach Hause, Kaffee trinken und Brötchen genießen
9:45h Mein Plan für heute: zum Modeschweden nach Aachen fahren, denn ich muß noch eine Hose umtauschen (habe die heißgeliebte Skinny Low Jeans in hellblau vor vier Wochen in Dortmund in 32er Länge gekauft und dann zwei Tage später online tatsächlich doch noch in 30er Länge gefunden) und danach in den Büroartikel-Großhandel (leider auf der anderen Seite der Stadt) fahren.
Allerdings dachte ich, als ich gestern diesen Plan gefasst habe, noch, daß die Erkältung heute wieder weg ist! Aber da muß ich jetzt durch, denn heute ist der letzte Tag zum Umtauschen der Hose.
10:15h Ankunft im Parkhaus des Shopping-Centers, in dem ein minikleiner Klamottenschwede ist, alle Eltern/Kind-Parkplätze belegt. Also muß ich mit dem kleinen Sohn, der absolut nicht an der Hand laufen will, über das ganze Parkdeck laufen... ächz!
10:30h Hose umgetauscht! Während ich den Vordruck für die Rückbuchung ausfülle, flitzt der Sohn dreimal in Richtung Rolltreppe ab und ich sprinte ihm nach... nicht unser Tag heute.
Ein Mini-Bummel durch den Laden muß aber drin sein, denn wann komme ich in nächster Zeit wieder mal in einen Laden der Kette??? Leider sieht der Sohn das völlig anders und zieht das volle Ich-bin-Zwei-und-habe-keinen-Bock-auf-Nix-Programm durch mit Brüllen, auf den Boden werfen, nach mir treten und allem was dazu gehört! Trotzdem erstehe ich zwei Schlabberkleider für heiße Tage in schwarz und grau, zwei T-Shirts und ein neon-pinkes riesengroßes Tuch (Es war reduziert auf 3 €, deshalb habe ich es mitgenommen... mal sehen, ob ich es tatsächlich trage. Aber es leuchtet schön im Dunkeln!)
11:00h Ich bin vom Verhalten des Sohnes dezent genervt und beschließe, den Einkaufsbummel an dieser Stelle zu beenden. Schnell hüpfe ich noch in die Apotheke um sinnvolle Medikamente zu holen, denn langsam nervt die Erkältung massiv. Anschließend fahre ich mit dem Sohn noch ca 10 mal Rolltreppe rauf und runter, weil er das so toll findet.
11:15h Wieder am Auto! Packe den Sohn auf den Rücksitz, die Einkäufe auf den Beifahrersitz und will mich gerade auf den Fahrersitz schwingen, als neben mir ein Mann auftaucht und mit einem 10-€-Schein winkt. Da ich in der Zeitung von ähnlichen Vorgehensweisen in Aachens Parkhäusern gelesen habe, bin ich völlig cool, verriegele das Auto und drehe die Scheibe nur einen Spalt breit runter und mache sicherheitshalber noch ein Foto von dem Mann schlägt mein Herz bis zum Hals, ich verwechsele erst mal den Knopf für die Innenraumverriegelung mit der Warnblinkanlage, rufe dann dem Mann zu, daß das Geld mir nicht gehört und fahre schnell rückwärts aus der Parklücke. Dabei sehe ich, das tatsächlich auf der Beifahrerseite auch jemand steht...! Aber vielleicht wollte der Mann auch nur den Geldschein gewechselt habe? Und beschreiben könnte ich ihn auch nicht...!
Trotzdem schlägt mir das Herz bis zu Hals und fast wäre ich in die falsche Richtung entgegen der Einbahnstraße aus dem Parkhaus heraus gefahren. Der Fahrer hinter mir verhindert dies nur durch beherztes Hupen und Winken...! Puhhhh! Nicht mein Tag heute!
12:00 Ankunft Büroartikel-Großhandel, schnell durchflitzen und von links und rechts Sachen in den Einkaufswagen werfen... zum Glück haben sie diese Eltern-Kind-Einkaufswagen, die vorne ein großes grünes Auto habe und so ist der Sohn beschäftigt damit, ins Auto zu klettern, aus dem Auto zu klettern und auf das Auto zu klettern. Ich kaufe schnell jede Menge Folie (0,2 und 0,5 mm, klar), Moleskine-Bücher und Kleinkram und bin ganz verblüfft, daß der Büroartikel-Großhandel inzwischen sogar Sockenwolle führt.
12:15h Alles erledigt und nun schnell heim. Sohn schläft unterwegs auf der Autobahn ein und somit kann ich ihn schlafend ins Haus tragen und aufs Sofa packen.
12:35h Eigentlich würde ich mich auch gerne ein halbes Stündchen hinlegen, aber ich habe Angst, daß ich dann richtig tief ein-schlafe und die Abholzeit für den Kindergarten ver-schlafe.
13:30h Zum Glück kommt der Lieblingsmann für ein Stündchen heim, sodaß ich den Sohn auf dem Sofa schlafen lassen kann und alleine zum Kindergarten fahre.
14:00h Kind eingesammelt, Rückweg, müde!
14:30h Sohn wieder wach, Mann wieder weg, Tochter sauer, weil heute nachmittag kein Termin ansteht (O-Ton: "Dann muss ich ja mit Jussi spielen?!").
15:00h Ich versuche, ein bißchen auf dem Sofa zu dösen, denn ich habe das Gefühl, daß der Kopf immer dicker wird, werde aber von den Kindern permanent davon abgehalten (Ich will Tee! Jetzt will ich Kakao! Der Jussi ärgert mich! Der Jussi heult! Lilli aua macht! Bonbon haben! Keks haben!... etc. pp.)
16:00h Die joggende Freundin holt den Hund zum Joggen ab, worüber ich heute ausgesprochen froh bin. Einen Hundespaziergang mit zwei Kindern und dickem Kopf hätte sicherlich zu Heulerei geführt...!
17:00h Die Kinder spielen nun im Garten und da das Töchterlein den Sohn ständig zu neuem Unfug anstiftet, schleppe ich mich ebenfalls samt Stickzeug auf die Terrasse, um die Brut zu beaufsichtigen.
19:00h KiKa und DisneyJunior retten mich vor dem endgültigen Nervenzusammenbruch ;-). Ich lasse die Beiden noch ein Stündchen erst "Bibi und Tina" und dann "Micky Maus Wunderhaus" gucken und dann stecke ich sie trotz Protest in die Schlafanzüge, füttere beide noch mit Joghurt und packe sie dann ins Bett.
20:15h Kinder liegen im Bett, ich lese erst ein Pixi-Buch, dann Biene Maja und dann "Max, der kleine rote Traktor" (welches beide Kinder inzwischen synchron mitsprechen können, das aber immer wieder gewünscht wird)
21:00h Sohn und Tochter sind bereits zwei- oder dreimal wieder aufgestanden und der inzwischen eingetroffene Lieblingsmann packt sie wieder ins Bett
21:15h Der Mann berichtet, daß an unserer kleinen Tankstelle im Dorf der Diesel ausgesprochen günstig ist und ich fahre schnell noch tanken, weil meine Tankanzeige schon wieder so komisch rot blinkt (tut sie ab einer maximalen Reichweite unter 50 Km)
22:00h Der Lieblingsmann hat sich erfreulicherweise selber etwas gekocht, weil ich eh keinen Hunger habe und ich werfe mich aufs Sofa und schaue mit ihm zusammen irgendeine Krimi-Serie...
22:52h Jetzt werde ich noch diverse Medikament einwerfen, um die Nacht halbwegs zu überstehe und mich mit dem gestern bei amazon bestellten Buch (ich liebe amazon Prime!!!!) von Janet Evanovich ins Bett kuscheln

Das war mein 5. Juni!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Juni gibt es hier!

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Dienstag, 14. Mai 2013
Kindliches Gedächtnis

Gestern war ich mit dem Töchterlein im Supermarkt und sie wollte umbedingt diese salzigen Cracker haben.
Ich: "Die magst Du doch gar nicht!"
Sie: "Doch!"
Ich: "Die hast Du doch noch nie gegessen?!"
Sie: "Doooohoch! An Karneval, da haben die die geworfen und da habe ich die gegessen und die waren lecker!"
Tatsächlich erinnere ich mich dumpf, daß Karneval 2012 ein Wagen solche Cracker geworfen hat und sie zwei davon gegessen hat. Das ist immerhin fast anderthalb Jahre her.

Wahnsinn, was so Kinder alles behalten in ihren Köpfen!

Aber das sie auf dem Sportplatz nicht am Geländer der Tribüne turnen darf, muß ich ihr jede Woche neu erklären!!!!

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12 von 12 (Mai)

Wie (fast) immer einen Tag zu spät...

Das war mein 12. Mai:

Nach dem Aufstehen bei einer Tasse Kaffee mein neues Morgen-Ritual: mal eben nach der Farm schauen und ein bißchen ernten. Eine Freundin, die noch Nachbarn brauchte, hat mich angefixt und seither spiele ich "Dorfleben" (wer also noch Nachbarn sucht...!)

Am Wochenende macht traditionell Papa das Frühstück für die Brut. Mit Rührei! Und während die Drei frühstücken...

... packe ich meine Geschenke zum Muttertag aus. Von der Tochter gibt es eine Pappschachtel mit einer Praline (O-Ton "Mit Alkohol!!! Das braucht man als Mutter!") und der Sohn hat im Mäusetreff ein Seidentuch bemalt!

Das Wetter draußen ist nicht wirklich Muttertags-freundlich. Es regnet und zwischendurch hagelt es sogar... bah! Trotzdem will der Hund raus. Und während der Sohn seinen Mittagsschlaf macht und das Töchterlein malt, werfe ich mich in die regenfeste Kleidung und jage den Hund durch die Felder.

Zur Zeit gibt es hier überall Kartoffel-Felder, die ich alleine wegegn ihrer "Hügel-Architektur" überaus witzig und interessant finde!

Und nun "random pics" vom Nachmittag:

Die Ballons haben meine Kinder von Oma und Opa im Dortmunder Tierpark bekommen. Das Schwierigste war, sie heil nach hause zu bekommen, denn die beiden Ballons schwebten während der Fahrt ständig quer durchs Auto (Kofferaum ging nicht, denn da saß der Hund) und ich war kurz vor dem Breitscheider Kreuz so genervt, daß ich sie am liebsten zerstochen hätte. Nur der Gedanke an die dann heulenden Kinder hielt mich davon ab!!!

Die Blumen haben es hinter sich. Eigentlich hatte ich gehofft, daß der Mann sie gießt, während ich drei Tage bei meinen Eltern war... (O-Ton "Ach, sollte ich? Ich habe gedacht, die wären künstlich!")

Der Sohn hat auf der Suche nach Gummistiefeln das Schuhregal ausgeräumt. Der Lieblingsmann hat eindeutig zu viele schwarze Schuhe...!

Der Hund hat den Turnschuh der Tochter verschleppt und döst nun, den Schuh und seine Decke bewachend, vor sich hin.

Für den Abend haben wir die immer wieder geniale Lachs-Lasagne von Frau Kännchen geplant und der Sohn schaut von der Theke aus zu, wie ich schonmal den Spinat vorbereite.

21 Uhr, Kinder schlafen schon tief und fest, die Lasagne ist geschichtet und wartet auf den Backvorgang, nur der Lieblingsmann fehlt, denn der sitzt noch in der Praxis über dem Bürokram... hmpf!

Da der Mann weiter auf sich warten läßt, löse ich ein Versprechen ein und nähe im Keller Kleider für die Barbie-Puppen der Tochter. Ich finde die Barbie-Kleider, die man kaufen kann, zumeist häßlich und überteuert. Also lieber selber machen...! Zwei Kleider sind um 23h fertig, inzwischen sind noch vier weitere entstanden... ich habe mich quasi in einen Rausch genäht ;-)!

Das war der heutige Sonntag. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Montag, 6. Mai 2013
Tagebuch-5, Mai

Etwas verspätet... wie immer!

Frau Brüllen führt die Tagebuch-Blogging-Aktion nun weiter und hat dazu aufgerufen, jeden 5. eines Monats einfach mal zu "tagebuch-bloggen". Und weil ich die letzte Aktion so nett fand und ich damit zumindest überhaupt etwas hier zu schreiben habe, mache ich gerne mit.

Das war mein 5. Mai:

0:15 Wir beginnen kurz nach Mitternacht, als die kleine Zicke das liebriezende Töchterlein bereits zum dritten oder vierten Mal bei uns im Schlafzimmer auftaucht mit der Aussage, daß sie Angst vor Monstern habe/Durst habe/die Füße des Bruders stinken/sonswas sie vom Schlafen abhalte. Der Lieblingsmann verspricht ihr noch eine Gechichte (die natürlich Mama vorlesen muß) und schickt sie wieder ins Bett.
0:20 Ich lese ihr an ihrem Bett im Flüsterton ein Pixibuch vor und mache ihr klar, daß wir nun alle schlafen wollen.
0:30 Das Töchterlein steht wieder im Schlafzimmer, kriecht in mein Bett und verkündet, daß sie nur bei Mama schlafen kann... basta!
0:35 Wenn das Töchterlein bei uns im Bett schläft, schlafen wir alle drei nicht, denn die kleine Blondine hat die Angewohnheit, wie ein Seehund durch die Fluten durch Bett zu pflügen. Also schnappe ich mein Bettzeug und ziehe mit ihr auf die Babysitter-Couch, damit wenigstens der Lieblingsmann seine Ruhe hat.
7:30 Die Nacht war schlaflos! Die Liebreizende hat gefühlte alle 10 Minuten einen neuen Wunsch gehabt und mich immer wieder aufgeweckt... mal hatte sie Durst, dann mußte sie aufs Klo, dann hatte sie Ohrenschmerzen und wollte sofort und auf der Stelle zum Arzt, dann hatte sie wieder Durst, wollte eine weitere Geschichte, weil sie nach dem Trinken wieder nicht einschlafen konnte...
Ach ja, das Kind ist fit und fröhlich und rockt bereits die Bude, ich fühle mich wie ein Zombie! Kind müßte man sein!
7:35 Das blonde Kind geht mit dem Vater nach unten und ich kuschele mich nochmal in mein richtiges Bett und versuche nochmal ein bißchen zu schlafen.
8:04 Aus dem Kinderzimmer tönt das Söhnchen "Mama! Waaaahaaaach!" und somit ist die Nacht nun endgültig zu Ende!
8:15 Alle sind unten, ich ziehe mir schnell Jogging-Klamotten an und jage den Hund ins Feld, die Kinder toben im Garten rum, der Lieblingsmann liest "Welt am Sonntag"
10:00 Der Lieblingsmann füttert die Brut mit Frühstück, ich mache mich schonmal richtig fertig an, denn wir wollen gleich zum Blausteinsee, wo heute "Familientag" ist
11:15 Kinder und Lieblingsmann sind angezogen, ich suche noch schnell Trinkflaschen, Ersatzwindel, Feuchttücher, Snacks und sonstigen Kleinkram zusammen und wir ziehen zu Fuß los in Richtung See
12:00 Es ist schön warm um sonnig und am See ist bereits der Teufel los. Wir bestaunen Oltimer, schauen uns THW-Autos an, hören der Musikschule zu, das Töchterlein läßt sich als Prinzessin schminken und hüpft in der Hüpfburg, wir wandeln noch ein wenig herum, aber insgesamt ist dieser Familietag eher auf ältere Kinder ausgelegt. Für die Jüngeren gibt es nicht so wirklich viel zu unternehmen und außerdem wird der Sohn gegen 13:00 knatschig, weil er müde ist.
13:15 Wir machen uns auf den Heimweg... der Sohn schwächelt und will die meiste Zeit getragen werden.
14:00 Wir sind wieder daheim, der Lieblingsmann macht sich auf den Weg zu einem Treffen, der Sohn schläft fast augenblicklich ein und das Töchterlein spielt im Garten, während ich in der Sonne ein bißchen lese
15:00 Vom Lesen müde geworden habe ich mich aufs Sofa gekuschelt und beschlossen, ein bißchen Nachtschlaf nachzuholen...
15:20 Der Sohn schläft, das Töchterlein beschäftigt sich mit den Barbie-Puppen, der Lieblingsmann ist auch wieder da und ich könnte jetzt eigentlich gemütlich ein Stündchen schlafen... wenn, ja wenn da nicht der Hund wäre. Der hat nämlich beschlossen, daß er jetzt seinen Nachmittagsspaziergang will.
15:22 Der Hund fiept!
15:23 Der Hund brummt!
15:24 Der Hund fiept wieder!
15:26 Der Hund stöhnt und brummt! So geht das jetzt etwa 20 Minuten weiter, was ich irgendwie ignoriere...!
15:46 Der Hund geht zum Angriff über: er legt seinen Kopf neben mich aufs Sofa, ganz nah an mein Ohr und atmet laut ein und aus, immer wieder gewürzt mit einem kläglichen Fiepen und Stöhnen.
15:46 Nach 10 Minuten bin ich so genervt, daß ich aufstehe, Leine, Halsband und Handy suche und ein "Ich geh mal mit der blöden Nervetöle!" in den Raum rufe! Der Lieblingsmann flötet mir ein "Schließlich ist es ja auch DEIN Hund!" hinterher und bemächtigt sich meiner schön vorgewärmten Kuschelstelle auf dem Sofa... schon an der Haustür höre ich sein Schnarchen!
17:30 Habe eine schöne große Hunderunde gemacht, der Hund ist platt und ich habe wieder gute Laune! Die Kinder spielen im Garten, der Lieblingsmann muß noch in die Praxis und so schnippele ich schnell noch als Sonntagskuchen-Ersatz Erdbeeren und mache für die ganze Familie große Schüsseln mit Erdbeeren und Vanilleeis fertig!
18:00 Der Lieblinsgmann macht sich auf in die Praxis und ich lasse die Kinder weiter im Garten turnen. Dort treffen sie am Zaun die Nachbarin, die der Tochter erst eine Babypuppe von ihren Enkelkindern schenkt (hatte sie ihr schon länger versprochen) und dann - schwuppdiwupp - den Sohn an der Backe hat, der über den Zaun geklettert ist und nun den Nachbargarten erkundet.
18:20 Weil der Sohn sich weigert, den Garten der Nachbarin wieder zu verlassen (schließlich ist es dort viel interessanter als bei uns... Brunnen, Teich, Kletterbäume, Obstgarten), schnappe ich mir die Tochter (samt neuer Puppe) und gehe zur Nachbarin rüber, um den Sohn einzufangen
18:40 Das Töchterlein fordert für die neue Puppe Babykleidung ein und ich suche in der Abstellkammer die Kisten mit der abgelegten Kinderkleidung nach Strampler und Schlafsack. Dabei werde ich mal wieder sentimental... wie klein die Kinder mal waren und wie schnell sie groß werden. Hach!
19:00 Die Tochter darf noch "Wicky" auf KiKa schauen und der Sohn turnt noch ein bißchen im Garten herum, während ich mit meiner Mutter telefoniere
19:30 Ich mache den Kindern klar, daß sie nun langsam ins Bett müssen, denn morgen ist U8 fürs Töchterlein und Mäusetreff für den Sohn... meine Kinder sehen das völlig anders!
20:15 Die Kinder turnen immer noch im Garten...!
20:30 Kinder endlich in Schlafanzügen, gewaschen, gezahnputzt und im Bett, ich lese "Biene Maja" und "Max, der kleine rote Traktor", verteile noch ein paar Gute-Nacht-Küsse und mache den Kindern klar, daß nun endlich wirklich und sofort geschlafen wird
20:35 Meine Mutter ruft an und will das Gespräch von vorhin fortsetzen... der Sohn hat das Telefon gehört und brüllt von obene "Oma! Oma! Oma!", was die Oma dazu veranlasst, mich zu bitten, doch schnell nochmal dem Sohn "Gute Nacht" sagen zu dürfen... ich werde es bereuen!
20:40 Der Sohn hat mit Oma telefoniert und will jetzt weiter bespaßt werden, obwohl er kaum noch die Augen aufhalten kann... also brüllt er...
20:45 ... und brüllt...
20:48 ... und brüllt!
20:50 Okay, ich gebe klein bei, gehe ins Kinderzimmer und schnappe mir das brüllende Kind aus dem Bett, bevor er die Schwester auch wieder wach gebrüllt hat.
20:55 Ich lege mich mit dem Sohn im Elternschlafzimmer aufs Bett und singe ihm erst alle Lieder vor, die mir einfallen, hole dann das Buch von Traktor Max und lese es vor, singe dann wieder... und der Sohn scheint immer wacher zu werden. Statt zu schlafen, hüpft er jetzt Trampolin auf Papas Bett, spielt dann mit dem Telefon ("Oma anrufen!!!!") und will dann Fangen durchs Schlafzimmer spielen.
21:30 Ich habe den Sohn endlich davon überzeugt, daß nur sein Bett der richtige Ort zum jetzigen Zeitpunkt ist, lege mich noch ein bißchen daneben und mache Schnarch-Geräusche, denn ich weiß, daß er die dann irgendwann mitmacht und darüber in der Regel einschläft...
21:45 Sohn schläft immer noch nicht richtig... was haben die Kinder nur heute? Juvenile Bettflucht?
22:00 Ich bin tatsächlich auf dem Kinderzimmerboden eingenickt, wache jetzt mit Rückenschmerzen auf, schleiche mich nach unten und kuschele mich aufs Sofa...
23:00 Lieblingsmann ist immer noch in der Praxis, also lasse ich den Hund nochmal in den Garten (Abendspaziergang fällt heute wegen akuter Müdigkeit aus!), fülle meinen knurrenden Magen mit Schokolade auf und schwanke zwischen "auf dem Sofa auf den Mann warten" und "ich gehe schonmal ins Bett"! Ich mache die Spülmaschine fertig, esse noch mehr Schokolade und überlege dabei weiter, ob Sofa oder Bett.
23:15 Habe mich fürs Sofa entschieden und schlafe über Kluftingers neuem Krimi ein.
0:02 Werden vom heimkommenden Mann geweckt, der sich schnell noch ein Brot schmiert und dann schonmal ins Bett geht, während ich nochmal den Hund in den Garten lasse und dann hinterher schleiche.

Das war´s! Ein typischer Sonntag eben...!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Mai gibt es hier!

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Samstag, 13. April 2013
12 von 12 (April)

Wie (fast) immer einen Tag zu spät...

Das war mein 12. April:

Es ist 8:30h und eigentlich sollten die Kinder brav in Stiefeln und Jacken an der Tür stehen und auf die Abfahrt zum Kindergarten warten, aber sie haben sich des iPads bemächtigt und schauen in trauter Zweisamkeit (!) "Lauras Stern".

Als ich gerade am Kindergarten den Sohn wieder im Kindersitz anschnallen will, kommt eine andere Mutter und fragt nach einem Kuchenrezept, welches ich ihr dann auch schnell diktiere. Und in diesen fünf Minuten hat sich der Sohn wieder abgeschnallt, ist auf den Beifahrersitz geklettert und hat mein dort liegendes Portemonnaie in den Fußraum gekippt.

Nachdem ich alles wieder eingesammelt habe, fahren wir los und während der Fahrt stelle ich fest, das mein Auto merkwürdig rappelt und scheppert. An der dritten Ampel habe ich die Lösung gefunden: der kleine Satansbraten kreative kleine Kerl hat das Kleingeld aus dem Portemonnaie geholt und alle Münzen gleichmäßig in die Lüftungsschlitze gesteckt. Also halte ich an der Praxis, hole mir ein kleines OP-Besteck und puhle fluchend 5,88 € wieder aus der Lüftung.

Schnell zuhause einen Kaffee trinken und dann gehts ab zur Shopping-Tour.
Erstes Ziel: die Metro (ich sollte mal zählen, wie oft es schon bei "12 von 12" Metro-Fotos gibt... nein, ich fahre da nicht wöchentlich hin, sondern eher so im 4-Wochen-Rythmus, eben immer um den 12. herum). Nachdem wir da waren, ist die Reihe mit dem Caramel-Sirup fast leer ;-)!

Nach der Metro hüpfe ich mal schnell gegenüber bei Wolle Hartmuth rein. Zwar finde ich nichts, was ich jetzt dringend haben müßte, aber auch einfach mal zum Schwatzen ist es immer nett dort.

Weiter gehts noch schnell zum dm und als wir daheim sind, schläft der Sohn sofort ein, sodaß ich tatsächlich eine halbe Stunde stricken kann, bevor ich wieder zum Kindergarten los muß.

Am Nachmittag hört der Regen auf und so beschließe ich, mit den Kindern und dem Hund eine schöne große Runde durch die Felder zu drehen. Der Sohn interessiert sich aber eher für die Baustelle in der Parallelstraße und würde am liebsten mit ins große Baggerloch klettern.

Der Himmel ist heute spektakulär. Ich mag dieses Wolkenspiel da am Himmel sehr und könnte tausende von Fotos für Instagram schießen.

Mit zwei Kindern, einem Roller und dem Hund durch die Felder stellt sich im Nachhinein als nicht so gute Idee heraus, denn das Töchterlein heizt mit dem Roller los, der Sohn rennt meistens in die Gegenrichtung und der einzige, der wirklich auf meine gebrüllten Anweisungen hört, ist der Hund.

Auf dem Rückweg sieht man sehr schön, wie eine Regenfront nördlich an uns vorbei zieht (während es bei uns plötzlich sehr windig, aber immerhin noch trocken ist) und dahinter schon wieder die Sonne hervor schaut. Aprilwetter halt!

Wir schaffen es tatsächlich, trocken nach Hause zu kommen, allerdings viel später als eigentlich geplant, weil ich ja ständig Kinder wieder einfangen mußte. Der Lieblingsmann wartet schon, denn ich muß ihn gleich zum Treffen seiner Karnevalsgesellschaft fahren. Der Wolkenhimmel hat sich zwischenzeitlich in wunderschönes Abendrot verwandelt.

Der Mann ist weg, also habe ich "Frauenabend" und zelebriere das mit einer Hommage an meine Ruhrpott-Wurzeln, nämlich mit Fritten und Currywurst (findet der Lieblingsmann fürchterlich und würde sowas höchsten mal unterwegs essen, wenn es gar nichts anderes gibt!). Ich brauche das aber ab und zu!

Das war der heutige Freitag. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Freitag, 5. April 2013
Tagebuch-5, April

Frau Brüllen führt die Tagebuch-Blogging-Aktion nun weiter und hat dazu aufgerufen, jeden 5. eines Monats einfach mal zu "tagebuch-bloggen". Und weil ich die letzte Aktion so nett fand und ich damit zumindest überhaupt etwas hier zu schreiben habe, mache ich gerne mit.

Mein 5. April:
Da die herzallerliebste Tochter zur Zeit Osterferien bei Oma und Opa macht und somit nicht um 9 im Kindergarten sein muß, könnte ich eigentlich ein bißchen ausschlafen... kann ich aber nicht, denn:
6:00 Wecker 1 trötet in voller Lautstärke die Nachrichten von WDR2
6:10 Wecker 2 piept, ebenfalls in voller Lautstärke
6:12 Das HalloWach-App des Apfelphones meines Mannes spielt irgendeine fürchterliche Melodie irgendwo zwischen hawaiianischem Hula und der Erkennungsmelodie vom Deutschlandfunk
Allerdings schläft der Lieblingsmann trotz dieser fürchterlichen Geräuschkulisse ungestört weiter, die einzige, die sich gestört fühlt, bin ich. Auf meine Frage, warum er denn drei Wecker habe, von denen er nicht aufwacht, bekomme ich zur Antwort: "Wieso? Du wirst doch wach und ich werde in der Regel wach, wenn Du aufstehst und das Licht anmachst!"
6:30 ich mache mir Kaffee, schaue kurz über die Zeitung, lasse den Hund in den Garten, schaue mal kurz nach dem noch tief und fest schlafenden Sohn, mache Frühstück für den Lieblingsmann, räume die Spülmaschine aus...
7:30 der Lieblingsmann erscheint geduscht und fröhlich am Frühstückstisch und eröffnet mir, daß ich heute für ihn mal eben schnell zur Hauptpost müßte, weil da ein Brief ans Luftfahrtbundesamt dringend und sofort und jetzt gleich nach Braunschweig muß, weil sonst eine Frist abläuft, außerdem muß ich noch ein paar Telefonate für ihn erledigen...
8:00 Sohn schläft immer noch, Mann ist weg und ich beschließe, schnell im Gästebad unter die Dusche zu hüpfen, da sonst der Sohn vielleicht aufwachen könnte
8:30 fertig geduscht, leider ist im Gästebad kein Bademantel und auch kein Föhn und auch keine frische Unterwäsche. Somit wickele ich mich in ein Handtuch, werfe dabei das Babyphon zu Boden (weißes Babyphon auf weißem Handtuch ist Mist!), höre, daß der Sohn inzwischen fröhlich vor sich hin kräht, beschließe, schnell in die Waschküche zu gehen auf der Suche nach Unterwäsche, nehme - getreu meinem Motto "kein Gang mit leeren Händen" - den Klappkorb mit den Holland-Einkäufen mit in den Keller, trete dabei auf der Kellertreppe auf einen Flummi, den der Sohn wohl gestern da runter geworfen hat, verdrehe mir beim Fallen irgendwie das Knie und fluche wie ein Rohrspatz. Aua!
8:40 zumindest bin ich schonmal angezogen, fische den Sohn - inzwischen ausgezogen - aus dem Kinderbett und humpele mit ihm auf dem Arm ins Esszimmer, suche verzweifelt sowas wie Ibu oder ASS und mache dabei schnell ein Nutella-Toast für den Sohn
8:50 Sohn frühstückt, ich trinke meinen zweiten Kaffee - immer noch mit nassen Haaren - und werfe nebenbei schonmal das Laptop an und schaue als erstes, was die Neffen und Nichten meines Hundes machen. Willi wurde Ostern 10-facher Onkel und nun hat die Züchterin für die "Familie" eine webcam installiert... Welpen-TV, so klasse!
9:45 Sohn angezogen, Haare geföhnt, bunte Striche um die Augen gemacht (sonst heißt es wieder, "Sie sehen aber krank aus!") zwei Telefonate erledigt, machen wir uns also auf den Weg zur Post
10:00 Ankunft Hauptpost! He, heute ist mein Tag! Ich bekomme direkt vor der Post einen Parkplatz! Als ich den Sohn vom Rücksitz nehmen will, klebe ich quasi an ihm fest. Er hat irgendwo in der Seitentür einen alten Lolli gefunden und sich damit gleichmäßig eingesaut. Notiz an mich selber: dringend das Auto entmüllen, denn von dem, was sich dort an Lebensmitteln befindet, könnte ein Dritte-Welt-Land locker einen Monat existieren... den Kindern sei Dank!
10:10 Der wichtige Brief geht als Post Express nach Braunschweig, wir besteigen wieder das Auto und ich überlege, daß, wo ich doch heute so ein Glück mit Parkplätzen habe, ich schnell noch in den dm in der Fußgängerzone könnte.
10:30 Nach "nur" dreimaligem Kreisen finde ich einen Parkplatz direkt an der Fußgängerzone und mache mich mit dem Zwerg auf den Weg zum dm.
Da meine Kinder eigentlich nur Feldspaziergänge gewöhnt sind, wo sie frei rennen dürfen, versuche ich, solche Innenstadt-Trips eigentlich zu vermeiden. Aber manchmal geht es nicht anders und somit hat der kleine Jungs Spaß, ich eher weniger. Er rennt jeder Taube hinterher, schaut in jeden Papierkorb, begrüßt jeden, der in unsere Nähe kommt, an der Hand gehen geht gar nicht... ich bin ein bißchen genervt und husche nur schnell eben in den dm und hole Müllsäcke, Resteinkäufe verschiebe ich auf Montag, wenn der Zwerg im Mäusetreff ist
11:30 Schnell zur Praxis, Müllsäcke abgeben, einmal durchs Haus huschen und nach dem Rechten sehen, Post einsammeln, im Keller nachschauen, was fehlt... dabei immer darauf achten, daß der Zwergi nicht allzu viel Chaos macht!
12:30 Ankunft dahein, Kind ins Bett für Mittagsschlaf --> himmlische Ruhe!
13:00 Der Lieblingsmann kommt für ein Stündchen nach Hause und wir entspannen bei Kaffee auf dem Sofa, besprechen ein paar Dinge und planen ein bißchen
15:00 Die joggende Freundin kommt und nimmt den Hund mit auf die Runde, was den Hundi natürlich maßlos erfreut, denn er quietsch und bellt und hüpft wie ein Flummi an der Tür herum
15:20 Der Sohn wacht auf, wir essen etwas, spielen ein bißchen und er tobt im Garten herum
16:45 die joggende Freundin bringt den Hund zurück und ich beschließe, mit dem Sohn noch einen kleinen Spaziergang zu machen
17:00 Sohn angezogen, Mama angezogen, auf geht´s!
17:05 Der Nachbar hat seinen Traktor vor der Reithalle und der Sohn ist ganz aufgeregt. Der Nachbar bietet an, den Sohn auf eine kleine Traktor-Tour mitzunehmen und mein sonst so schüchterner Sohn geht wie selbstverständlich mit und die beiden fahren Traktor, während ich warte
17:40 Wir machen noch eine kleine Runde durchs Dorf, Söhnchen klettert auf jede Mauer und würde am liebste in jeden Vorgarten gehen, was nicht wirklich entspannend ist, aber egal.
Außerdem treffen wir eine ältere Dame, die mich freundlich fragt, ob ich mit meinem Enkel (!!!) spazieren gehen (ich brauche dringend Anti-Faltencreme... oder die Dame eine neue Brille!!!)
18:30 Wieder daheim! Eine Freundin schickt mir per Fax die Ergebnisse ihrer Blutuntersuchung und fragt an, ob ich mal eben sagen könnte, welche Kinderkrankheiten sie denn schon gehabt hat. Ich brüte über dem Blutbild und stelle fest, das ich schon verdammt lange aus dem Metier raus bin...
19:00 Das Kind wird langsam müde, ich mache ihm etwas zu essen, wir toben noch ein bißchen und dann mache ich ihn bettfertig und bringe ihn gegen 19:45 ins Bett
20:00 Der Lieblingsmann kommt heim und schaut Nachrichten und ich fange schonmal an, in der Küche Gemüse zu schnipseln. Da ich gestern endlich in Holland war, haben wir endlich neue Sate-Sauce und somit gibt es heute Salat, Hähnchensticks und leckere Sate-Sauce.
20:40 Der Lieblingsmann rührt die Sate-Sauce aus dem holländischen Konzentrat, Wasser, Erdnussbutter (die mit Stukjes) und Sambal, ich brate schnell noch panierte Hühnerbruststücke an... lecker!
21:00 Wir setzen uns gemütlich mit dem Essen vor den Fernseher und schauen irgendeinen Krimi und dann kuschele ich mich unter die Wolldecke und döse schon ein bißchen ein
23:55 Der Lieblingsmann weckt mich, weil er ins Bett gehen will, ich lasse nochmal den Hund schnell in den Garten, werfe die Spülmaschine an und gehe hinterher, denn morgen früh heißt es früh aufstehen, weil die Parkett-Firma in die Praxis kommt, um im Flur das restliche Parkett zu verlegen

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Freitag, 22. März 2013
Eine weiße Karte...

... lag heute morgen im Flur, als ich von meiner Tochter-zum-Kindergarten-bringen-Tour wieder heim kam. Darauf eine Nachricht: "Wir haben vergeblich versucht, ein Paket zuzustellen - blablabla - GLS!"

Nee, was kommen die inzwischen früh!

So früh kommt sonst nur DHL express (ich liebe amazon prime dafür!!!) und der DHL-Fahrer kennt mich und mein Auto inzwischen so gut, daß er Lichthupe macht, wenn ich ihm auf dem Weg zum Kindergarten auf der Hauptstraße entgegen komme und wir dann eine schnelle Übergabe an der Tankstelle machen.

Egal, nun war also GLS da und ich zermartere mir mit der Karte in der Hand, Mantel noch an und Schlüssel in der anderen Hand das Hirn, wer mir da was mit GLS schicken könnte.
Das Opal-Abo ist schon da (schaut aus wie alle anderen Abos, will trotzdem jemand ein Foto?)!
Die bestellten HeWi-Wandhaken? Nee, die gehen direkt an die Praxis!
Die Wärmedecken? Nee, auch direkt an die Praxis bestellt!
Die nachgelieferten Bits für den Boschschrauber? Das war DHL, da bin ich sicher!
Zalando? Nein, kommt auch mit DHL!
Hab ich sonst noch was bestellt? Mir fällt eigentlich nichts ein, aber die Neugier siegt und ich nötige den Sohn, der sich gerade Jacke und Schuhe ausziehen will, wieder, ins Auto zu klettern, schnappe mir die Karte und mache mich auf die Suche nach GLS!

Zum Glück ist das Dorf nicht wirklich groß und so ein weißes Auto muß doch zu finden sein! Und, Glück Nr. 2, haben die wenigstens große weiße Autos... nicht wie Hermes, wo die Fahrer ihre privaten Pkws nutzen!
Ich fahre also erst einmal die eine Seite des Dorfes ab und stelle fest, daß sich heute alle Dienstleistungsunternehmen dieser Welt gegen mich verschworen haben und mit ihren weißen Lieferwagen alle hier in den Nebenstraßen stehen. Fensterbauer, Fliesenleger, Küchenstudios, weiße Lieferwagen ohne Aufschrift... bah! Alle weiß und alle falsch!
Dann fahre ich die Hauptstraße runter, denn da sind mehrere Geschäft und die werden doch sicherlich auch von GLS beliefert, oder? Aber auch auf der Hauptstraße ist kein weißer Lieferwagen mit der richtigen Aufschrift zu finden (nur einer von einer Heizungsfirma und ein Getränkehändler).
Also weiter auf die andere Dorfseite. Und weil ich mich da nicht so wirklich gut auskenne, verfahre ich mich auch noch hinten am Friedhof und lande im angrenzenden Gewerbegebiet... wobei Gewerbegebiet, das könnte doch passen! Und siehe da, in der dritten Straße steht auch tatsächlich der weiße Sprinter mit der richtigen Aufschrift!
Der Fahrer händigt mir freudlich mein Paket aus und was war es:

Ha! Die Farbenmix-Taschenspieler-CD, die ich gestern morgen um 7h gleich bestellt hatte. Die hatte ich irgendwie völlig verdrängt! Genial! Dann kann ich gleich, wenn der Sohn sein Mittagsschläfchen hält, an die Nähmaschine gehen. Ich habe mir nämlich schon eine, nee, zwei Taschen ausgesucht, die ich sofort/jetzt/heute nähen will: die Reisetaschen fürs Töchterlein, wenn sie zu Oma fährt und die Umhängetasche für mich als Wickeltaschen-Ersatz, da ich mittlerweile so eine riesengroße Wickeltasche eh nicht mehr benötige. Und dann könnte ich ja noch so zwei bis fünf Patience-Täschchen machen und diese fröhlich Ostern unters Volk werfen! Und überhaupt...

Ich gehe dann jetzt mal nähen!

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Sonntag, 17. März 2013
Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Teil 7
Der letzte Tag des Tagebuch-Bloggings:

Mein Sonntag:

4:23 Das Töchterlein kriecht zu uns ins Bett, weil sie angeblich nicht weiterschlafen kann, da der kleine Bruder falschrum im seinem Bett liegt (O-Ton: "Der hat Stinkefüße!"). Sie kuschelt sich zwischen uns und will bei uns weiter schlafen. Dann kann ich aber nicht mehr wirklich schlafen! Also diskutieren wir im Flüßterton, daß sie wieder in Ihr Bett gehen soll. Sie willigt ein, unter der Bedingung, daß ich den Bruder wieder in die "richtige" Richtung drehe. Ich drehe den kleinen Schnachbären um und sie schläft auch brav wieder ein.
6:30 Der Bruder singt in seinem Bett und ich stehe auf, weil er sonst eh in 10 Minuten nackig wäre (s. Samstag)
6:35 Ich gehe mit dem Kleinen Tanzbären runter ins Esszimmer, er turnt dort fröhlich herum und ich mache Kaffee und lese die "Welt am Sonntag"
7:30 Der Lieblingsmann kommt auch runter, gefolgt von der liebreizenden Tocher und macht mir die "WamS" streitig, ich schlichte den ersten Streit der Kinder und mache den zweiten Kaffee
8:15 Heute ist eindeutig großer Waschtag, denn die Wäscheberge von Haushalt und Praxis haben im Keller Himalaya-Ausmaße erreicht. Manchmal träume ich, daß die Wäscheberge mich begraben... Wäsche ist irgendwie sowas, was nie fertig wird, denn wenn einmal die Waschküche leer ist, dreht man sich um und schon liegt da ein neuer Wäscheberg. Nun denn... lege ich also los!
9:30 Der Lieblingsmann macht Frühstück für die Brut, während ich im Keller die nächste Maschine anwerfe. Dabei stelle ich fest, daß nur noch eine Flasche Milch im Keller ist und ich gestern vergessen habe, neue Milch zu kaufen
11:00 Das Töchterlein packt das Lego wieder aus, der Sohn "hilft" dabei und ich versuche, nebenbei das zweite Hasenohr zu häkeln.
12:00 Sohn schläft, himmlische Ruhe im Wohnzimmer, Tochter baut, ich häkele, Lieblingsmann ist in die Praxis gefahren und macht da weiter, wo er gestern abend mit dem Bürokram aufgehört hat. Bis heute abend werden wir ihn wohl nicht mehr sehen.
14:00 vier Maschinen Wäsche sind schon gewaschen und der Trockner dreht unaufhaltsam, ich renne zwischen Waschküche und Wohnzimmer hin und her, falte Wäsche, hänge auf, räume in Schränke, packe die Praxiswäsche in Körbe, sammele weitere Wäsche im Haus ein... ich schrieb ja schon, es wird irgedwie nie weniger.
15:00 Sohn wieder wach, Töchterlein will un.be.dingt jetzt Kakao... und das, wo die Milch eh knapp ist. Also schicke ich dem Lieblingsmann eine WhatsUp, er solle aus der Praxis bitte eine Flasche Milch mitbringen... er wird es eh vergessen, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ;-)
16:00 acht Maschinen sind gewaschen! Zwischendurch habe ich das zweite Hasenohr fertig gehäkelt, den Hasen zusammen genäht und tüftele nun am Hasenschwänzchen. Pompon ist doof, weil die Kinder diese Pompons immer zerzupfen, also suche ich bei youtube eine Anleitung für "loop chrochet" und probiere herum.
Außerdem muß der Hund noch raus! Aber das Wetter schaut nach Regen aus und ein Kind auf dem Laufrad, ein Kind auf dem Dreirad und den Hund an der Leine... nee, muß ich heute nicht haben. Nicht Sonntags, wenn "hömmele" Volk den See umquert. Also gibt es nur eine Mini-Runde um die Felder und anschließend noch eine Stunde "Kopfarbeit" fürs Hundi. Danach ist er platt, die Kinder und ich auch!
18:00 Die Kinder malen, der Hase nähert sich dem Finale, die Wäscheberge leider noch nicht. Die Kinder dürfen eine Runde iPad schauen und ich falte derweilen Wäsche!
19:00 Morgen ist früh Tag mit Kindergarten und Mäusetreff und somit gehts heute auch früh ins Bett, also abendessen, ausziehen, waschen, Zähneputzen, Geschichten vorlesen (ich bin richtig gut gelaunt und somit gibts Conni, Traktor und Stella, die Seiltänzerin)
20:00 Lieblingsmann erschein - natürlich ohne eine Flasche Milch, naja, aber für morgen früh reichts grad noch, er macht die Suppe von gestern warm, ich wusele in der Waschküche und anschließend schauen wir den Tatort im Ersten.
22:15 Der letzte Trockner ist fertig (Tusch!!!!) und gefaltet, ich jage den Hund in den Garten, mache die Spülmaschine fertig und wir gehen ausnahmsweise mal richtig früh ins Bett.

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Samstag, 16. März 2013
Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Teil 6

Früher waren Wochenenden meine Lieblingstage. Inzwischen bin ich meistens am Sonntag Abend froh, daß morgen wieder Alltag ist. Denn am Wochenende ist kein Kindergarten und nicht nur der Lieblingssohn rappt vormittags die Bude, sondern auch das Töchterlein will beschäftigt werden.

6:45 Der Sohn kräht im Kinderzimmer fröhlich vor sich hin. Früher habe ich ihn oftmals noch ein bißchen vor sich hin brabbeln lassen, denn er spielte da immer fröhlich in seinem Bett mit "Ussel" (seinem Elefanten) und schaute Wimmelbücher an. Leider hat er inzwischen entdeckt, das Mama kommt, wenn er sich pudelnudelnackig auszieht und nach fünf Minten fröhlichem Brabbeln erschallt bereits der Ruf "Mama! Auszogen!". Also schnappe ich ihn mir und wir gehen runter ins Wohnzimmer, damit wenigstens das Töchterlein noch etwas schlafen kann.
7:20 Sohn angezogen, ich lese Zeitung mit Kaffee und er spielt.
8:00 Auch das Töchterlein ist wach und will sich anziehen. Warum ziehen sich meine Kinder am Wochenende freiwillig an und wenn Kindergarten ist, muß ich sie quasi in die Klamotten zwingen????
9:00 Papa ist inzwischen auch unten und wir trinken gemeinsam einen Kaffee und planen den Tag, während der Sohn im Garten mit zwei Kehrschaufeln Schnee schippt und das Töchterlein Piratenschiffe aus Lego baut.
10:15 Papa macht Frühstück für die Brut (am Wochenende "darf" das nur Papa, wenn er denn da ist!) und die drei frühstücken, während ich mich um die Wäscheberge aus Haushalt und Praxis kümmere
11:30 Der Mann macht sich auf dem Weg in die Praxis (Bürokram) und ich baue mit der Tochter weiter am Piratenschiff, während der Sohn Spaß daran hat, das Lego möglichst weit zu werfen...!
12:00 ich verfrachte den Sohn ins Bett, wo er dann auch schläft und widme mich dem Häkelhasen, der nach einer Stunde dann immerhin ein Einohrhase ist. Bis auf das zweite Ohr ist alles angenäht. Das zweite Ohr wird hoffentlich heute abend fertig. Das Töchterlein baut solange weiter am Piratenschiff, welches inzwischen dreistöckig ist und nie niemlas den Fluten standhalten würde, aber who cares?
14:00 Sohn schläft immer noch und ich überlege, was ich mit dem Hundespaziergang machen: Schlitten ist nicht mehr, da die Wege inzwischen schneefrei sind, mit beiden Kindern und Hund ist auch nicht wirklich amüsant, da alle drei grundsätzlich in verschiedene Richtungen rennen...! Ich rufe den Lieblingsmann in der Praxis an, ob er nachher mal kurz rüber kommt. Er verspricht es.
15:00 Lieblingsmann kommt für "ein Stündchen" und somit kann ich mit dem Wutz laufen gehen (findet der toll, denn dann hat er mich ganz für sich alleine... auch der Hund braucht das mal!), Mann macht für sich und die Kinder die Reste vom Abendessen warm und somit ist auch für Nahrung gesorgt
16:45 wieder da! Hund zufrieden, denn er durfte sich in jeder Schneewehe wälzen, die er finden konnte, Tochter malt mit Wasserfarben und Sohn wirft weiter mit Lego. Lieblingsmann fährt wieder in die Praxis und ich mache mich wieder online auf die Suche nach Problemlösungen (Wärmedecken, Kleiderhaken fürs Bad, richtige Parkplatzbeschilderung etc. pp)
18:30 Wir wollen heute Abend noch Brokkolisuppe machen und somit muß ich noch einkaufen. Also nötige ich die Kinder, sich anzuziehen und wir fahren zum örtlichen Supermarkt.
19:00 Einkauf fertig! Kinder müde! Abendliches Ritual mit Abendessen, ausziehen, waschen, Zähne putzen, Geschichten vorlesen, nochmal knuddeln und dann wird hoffentlich geschlafen
20:15 Lieblingsmann kommt heim und ich schneide schonmal Gemüse und Zwiebeln, bereite ihm alles vor, damit er dann mit dem Kochen loslegen kann
20:55 Suppe ist fertig und absolut genial. Wiir essen gemütlich vor dem Fernseher, ich häkele noch ein bißchen am Hasenohr und schlafe dann auf dem Sofa ein
23:45 Lieblingsmann weckt mich, ich mache noch schnell die Spülmaschine an, werfe den Hund nochmal in den Garten und schleiche dann hinter ihm her ins Bett

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Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Teil 5

Es gibt ja so Tage, wo man irgenwie den ganzen Tag beschäftig ist, aber am Ende nichts wirklich geschafft hat. Heute war so ein Tag...!

Mein Freitag:

6:50 Aufstehen. Tatsächlich hat heute Nacht weder der Hund noch eines der Kinder mich geweckt. Das ist doch mal ein guter Start in den Tag! Los geht´s also mit der normalen morgendlichen Routine...!
7:30 Die Kinder schlafen relativ lang und somit wird es jetzt ein bißchen stressig mit wecken, aufstehen, waschen, anziehen, Sachen packen...
8:40 Abfahrt zum Kindergarten, Tochter in den Vorraum schieben, kurz mit der Freundin schnacken und dann los zur Praxis
9:20 In der Praxis schleppe ich erst einmal die ganzen Einkäufe ins Treppenhaus, hole dann den Sohn aus dem Auto, parke ihn im Vorraum, und verteile dann die Einkäufe in Keller und Büro. Schnell nochmal zur Sicherheit die Tür ausmessen und wieder los!
10:15 Wieder zuhause! Ich tobe eine Stunden mit dem Sohn und dem Hund im Schnee herum. Der Sohn darf Dummies werfen (schafft er ca 1,50 Meter weit) und der Hund bringt sie ihm brav wieder vor die Füße. Dann "versteckt" er ein Dummy und der Hund sucht... Hauptsache, beide haben Spaß!
11:30 Irgendwie wird der Sohn so gar nicht müde. Und dabei müßte ich dringend ein paar Sachen machen. Stattdessen hat er entdeckt, wie "lustig" es ist, den Kinderhocker ins Bad zu schleppen und dann den Hundewassernapf "aufzufüllen". Bis 12:00 muß ich ihn zweimal umziehen, weil sein T-Shirt und der Body komplett nass sind.
12:15 ich lege ihn einfach hin, in der Hoffnung, daß er dann doch irgendwann einschläft. Klappt dann auch! Ich setze mich ans Laptop und suche nochmal nach günstigen Wärmedecken, nach einer anderen Lösung für die Tür und telefoniere mich durch die Versandfirmen für Medizinbedarf und mit der Bank. Die Bank hat zwar den neuen online-PIN geschickt, aber leider keine neue TAN-Liste. Also kann ich die dringend anstehenden Überweisungen nicht machen. Hmpf!
13:30 Sohn wacht zum Glück von selber auf und wir düsen zum Kindergarten
14:00 Auf dem Rückweg fahren wir eben durch die "Innenstadt" und ich erledige ein paar Wege
14:30 Kurz kommt eine Freundin vorbei und wir trinken mit dem Lieblingsmann einen Kaffee an der Küchentheke, während die Kinder durchs Wohnzimmer toben
16:00 Die joggende Freundin kommt und nimmt den Hund mit. Der Hund liebt die joggende Freundin abgöttisch und ist regelrecht depressiv, wenn sie ein paar Tage nicht kommt. Manchmal bin ich fast eifersüchtig ;-)!
17:00 Eigentlich müßte ich noch nach Holland, denn für manche Dinge ist der niederländische Supermarkt direkt hinter der Grenze einfach die günstigere Adresse, aber uneigentlich habe ich keine Lust, mich jetzt auf die Autobahn nach Holland zu begeben. Mit beiden Kindern! Nee, vielleicht morgen früh! Stattdessen spielen wir drei Affenalarm und andere hochgeistige Spiele. Hauptsache Spaß!
18:30 Langsam sollten wir aufräumen und dann die Kinder bettfertig machen, aber Papa kommt heim und dann ist erst einmal Papa-Zeit! Während ich also alleine aufräume, tobt die Brut mit Papa. Anschließend Abendessen und dann verfrachte ich sie langsam Richttung Bett.
19:30 Schnell noch die Geschichten von "Conni" und "Max, dem kleinen roten Traktor" vorlesen und dann wird geschlafen.
20:30 Für den Lieblingsmann und mich gibt es Bandnudeln mit Gambas ("King Prawns Provencal" von Aldi und dazu Frischnudeln). Geht schnell, ist lecker! Anschließend legen wir uns aufs Sofa und schauen irgendeinen Krimi und ich häkele dabei an meinem Hasen (Beine sind fertig, nun fehlen nur noch die Ohren). Am Ende des Abends ist das erste Ohr fertig, fehlt morgen nur noch das zweite Ohr und dann ist Hase Nr. 1 fertig und ich werde überlegen, ob ich tatsächlich noch einen zweiten häkele, damit zu Ostern jedes Kind einen bekommt!
23:irgendwas Ab ins Bett!

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Donnerstag, 14. März 2013
Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Teil 4

Mein Donnerstag:

1:58 Der Hund fiept!
2:02 Der Hund fiept und winselt!
2:05 Jetzt sitzt er neben meinem Bett und starrt mich wach! Hmpf!
2:08 Weiß der Henker, was das Vieh hat! Ich stehe auf und wanke mit ihm in die Küche, Wasser will er nicht, also Terassentür auf, vielleicht hat er ja Bauchweh... nix! Im Garten wird einmal die Tanne angepinkelt und dann will er Bällchen spielen! Agrrrrr!
2:15 Gehe wieder schlafen, nicht ohne dem Hund den morgigen "Besuch" beim Chinesen anzudrohen!
6:30 Aufstehen und tägliche Morgenroutine! In der Nacht hat es wieder ein bißchen geschneit und ich überlege, ob ich schnell zur Praxis fahre und Schnee schippe. Allerdings ist es auf dem Gehweg so wenig, daß man es fegen kann und das macht der Nachbar meistens dann schnell mit.
7:45 Ich kitzele die noch müden Kinder aus dem Bett und nötige sie, sich fertig zu machen, denn heute morgen müssen wir a)halbwegs früh los wegen Schnee und b)hat der Sohn Spielgruppe, sodaß ich für beide Kinder noch den ganzen Krempel zusammenpacken muß
8:45 Abfahrt zum Kindergarten, dort schnell Tochter in den Vorraum schieben, wieder ins Auto und zurück ins Dorf zur Spielgruppe mit dem Söhnchen
9:10 Ankunft Spielgruppe. Heute werden Ostereier beklebt und wir schnippelt Serviettenmotive aus und kleben sie auf Plastikeier. Mein Sohn hat Spaß am Basten und ist eifrig dabei... so ca. 10 Minuten lang! Dann geht er lieber spielen!
10:30 Spielgruppe beendet! Jetzt gehts schnell nach Hause, der Sohn ist müde und ich gehe an den Rechner und mache Bürokram, telefoniere durch die Gegend, hole Angebote ein, telefoniere irgendwelchen Sachen hinterher, suche im Internet Vergleichspreise, telefoniere wieder... warte dabei auf die Paketpost, denn wir haben nur noch ca 10 Kaffeekapseln und außerdem sind die gestern bestellten Leinwände in der Post (hoffe ich doch!).
12:00 Der Lieblingsmann ruft an und bittet mich, kurzfristig eine T30-Tür für den Keller zu organisiere. Und bei der Bank muß ich auch noch anrufen...!
13:15 DPD bringt die gestern (!!!) bestellten Leinwand-Fotos und ich bin völlig be.gei.stert! Sowas von genial! Selbst die doch vom Format her kleinen Instagram-Bilder kommen genial rüber! Ich plane sofort weitere Leinwand-Fotos!
13:30 Abfahrt samt Söhnchen zum Kindergarten. Zum Glück sind die Straßen mittlerweile befahrbar und ich bin schnell wieder da.
14:15 Lieblingsmann ist noch da und wir genießen die Sonne auf der Terasse, während die Kinder im Schnee toben.
15:30 Ich setze mich hin und schreibe eine lange Einkaufsliste für die Groß-Shoppingtour. Anschließend fotografiere ich den Einkaufszettel mit dem Handy, denn ich kenne mich: entweder ich vergesse den Zettel daheim auf dem Tisch, wenn ich endlich die Kinder verpackt und im Auto habe, oder ich habe ihn spätestens 10 Minuten nach Betreten der Metro verloren oder meine Sohn isst ihn auf oder oder oder! Die Methode mit dem Handy ist inzwischen essentiell wichtig, denn sonst vergesse ich eh die Hälfte.
15:45 Hunderunde! Wir sehen sogar mehrmals Rehe in den Feldern rund um den See! Landleben halt!
17:15 Abfahrt zum Einkaufen, Kinder schlafen im Auto ein... klar, frische Luft macht müde!
17:30 Metro! Meine Kinder sind zum Glück shopping-tauglich und somit macht es fast Spaß, mit den Kindern durch die Gänge zu stromern. Nur im Süßwarengang haben wir heftige Diskussionen bezüglich der zu erwerbenden Lolli-Menge!
18:15 Da der Mann noch ein geschäftliches Treffen bei uns zuhause hat und ich da mit den Kindern nicht reinplatzen will, mache ich noch einen Abstecher in dem großen Einkaufsmarkt, weil die eine große Zeitschriften-Abteilung haben und ich zwei Sonderhefte suche. Dort hat man hier in dieser Stadt oftmals Glück, wenn mann schnell ist!
18:30 Kein Glück, aber ich finde die neue "Lisa Sweet Dreams" mit tollen Backrezepten. Außerdem muß ich feststellen, daß es tatsächlich auch im bestsortierten Supermarkt keine Sate-Soße gibt! Ich muß mal dringend nach Holland. Da gibt es ein Konzentrat, welches absolut genial schmeckt... wie beim guten Chinesen. Ich habe nämlich mal wieder Appetit auf Hühnchenfleisch und Sate-Soße. Auf dem Rückweg schauen wir nochmal am See nach, ob die Rehe noch da sind und tatsächlich entdecken wir sie in einem Feld unweit der Straße.
19:00 Die Kinder dürfen noch "Wicky" schauen, während ich das Auto auslade.
19:30 Der Mann ist schon wieder auf dem Sprung zu einem Meeting.
20:00 Kinder im Bett
20:15 Anruf bei einer Freundin und ein bißchen erzählen, während ich im Babyphon höre, daß die beiden kleinen Terroristen oben eine Kissenschlacht veranstalten
20:30 Kinder wieder ins Bett jagen und weiter mit der Freundin erzählen
20:45 Ruhe im Babyphone und wir erzählen weiter
21:30 Ich gehe nochmal nach den Kindern schauen und stelle fest, daß der Sohn sich ausgezogen hat und nun ohne alles im Bett liegt. Ziehe Sohn wieder an, wobei er weiter schläft und gehe dann ans Laptop, lasse nebenbei den Fernseher laufen, lackiere mir noch schnell nebenbei die Nägel
23:00 Bett

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Mittwoch, 13. März 2013
Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Teil 3

Das war mein Mittwoch:

4:12 Das liebreizende Töchterlein kriecht in mein Bett, ausgerüstet mit Elmo, Friedolin und dem Kuschelkissen, erklärt, sie könne nur bei mir weiterschlafen und rafft sich den größten Teil meiner Bettdecke.
6:45 Weil ich nicht mehr wirklich gut schlafe, wenn das Töchterlein neben mir liegt, fühle ich mich entsprechend gerädert und außerdem tut die Schulter vom gestrigen Schneeschippen und Schlitte-durch-Schneewehen-ziehen weh
7:00 Kinder wach, tägliche Routine mit Kaffee kochen, Kinder und sich selbst anziehen, Brote machen, Rucksack packen, Schneestiefel und -hosen suchen, Mann abfertigen, Hund in den Garten lassen
8:45 Das Auto ist völlig vereist und ich brauche ewig, um das Eis von den Scheiben zu kratzen. Und während ich kratze und fluche, machen die Kinder mal schnell einen Spaziergang zu den Pferden des Nachbarn.
9:20 Viel zu spät am Kindergarten, weil die Straßen immer noch grenzwertig sind. Auf dem Rückweg beschließe ich, weil das Wetter so toll ist, die Kamera zu holen und ein paar Fotos vom Dorf zu machen. In der Praxis wollen wir diese dann auf Leinwand gezogen aufhängen. Und heute bietet sich das Wetter und die Schneekulisse geradezu an.
10:00 Sohn wieder einpacken, Kamera schnappen und dann eine Tour durchs Dorf machen und die örtlichen "Sehenswürdigkeiten" fotografieren.
11:00 wieder daheim (hat ja nicht so viele Sehenswürdigkeiten hier!) und gleich an den Rechner, Bilder bearbeiten und dann bei HalloLeinwand eine Groß-Bestellung aufgeben. Ich bin gespannt, wie die Bilder werden!
12:00 Sohn schläft, BoFrost-Mann kommt, ich nutze das anschließende Einräumen der gekauften TK-Kost, um mal den Tiefkühlschrank aufzuräumen: Fleisch zusammen in eine Schublade, Gemüse in eine andere, die ganzen Pfannen-Gerichte zusammen... der Schrank war ein einziges Chaos, da jeder immer einfach alles irgendwo rein steckt.
12:30 Lieblingsmann kommt kurz heim und verschwindet nach einer Tasse Kaffee gleich wieder, nicht, ohne mir eine riesengroße Liste da zu lassen, was in den nächsten Tagen alles besorgt werden muß
13:35 Auf zum Kindergarten! Leider mußte ich wieder den Sohn wecken... armer Kerl!
14:20 schnell eine Pizza in den Ofen schieben, Mann kommt kurz nach Hause und ißt mit und anschließend spielen die Kinder und ich plane, wie ich die ganzen Erledigungen in eine sinnvolle Reihenfolge bringe
15:30 Die Freundin nimmt das Hundi auf eine große Lauf-Tour mit. Gut, denn das hebt die Laune des Hundes und entlastet mich ein bißchen
16:30 Die Kinder spielen friedlich und ich überlege immer noch, ob ich tatsächlich Lust habe, mit beiden Kindern auf Groß-Shoppingtour zu gehen.
17:15 Nein, ich habe keine Lust, zumal der kleine Sohn langsam knatschig wird. Stattdessen lasse ich die Kinder toben und setze mich ans Laptop und mache Bürokram. Nebenbei lasse ich die webcam vom Schornstein der Sixtinischen Kapelle mitlaufen. Könnte ja heute schon spannend werden.
18:00 Noch kein Rauch!
19:06 Rauch! Weißer Rauch? Jaaaaa! Das liebreizende Töchterlein jubelt schon (im Kindergarten war die Papstwahl wohl auch schon Thema) und ich schalte den Fernseher an.
19:20 Meine Freundin und ich spielen Papst-Toto per WhatsUp. Sie tippt auf einen Europäer, ich tippe auf Südamerika!
19:50 Langsam wird es spannend! Eigentlich müßten die Kinder schon lange im Bett sein, aber diesen historischen Abend sollen sie ruhig am Fernseher mit verfolgen. Zumindest das Töchterlein ist auch halbwegs interessiert, der Sohn spielt lieber weiter.
20:04 Der Lieblingsmann ist inzwischen auch daheim und wir alle warten gespannt... naja, mehr oder weniger nur ich. Die Kinder toben lieber mit dem Vater herum!
20:22 Endlich tritt er auf den Balkon! Ich lasse die Kinder noch den Segen abwarten (meine Oma hat immer gesagt, daß der erste Segen eines neuen Papstes Kindern Schutz fürs ganze Leben bietet... und irgendwie bin ich da abergläubisch!) und dann jage ich sie ins Bett. Geschichte vorlesen, schlafen!
20:45 Weil ja heute Mr. BoFrost da war, gibt es eine schnelle Fertigpfanne für Mann und mich und dann schauen wir noch ein bißchen Fernsehen und ich häkele weiter am Hasenbein.
23:00 Bett

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Dienstag, 12. März 2013
12 von 12 (März)

Heute etwas sehr verschneit und mit dem Handy geschossen. Zu mehr hatte ich heute keine Motivation...!


Über Nacht hat es geschneit und die Osterglocken, die schon Knospen haben, sind wieder unter Schnee begraben. Allerdings ist die Schneehöhe zu diesem Zeitpunkt, wie sich später herausstellen wird, noch harmlos.


Trotzdem muß ich erst einmal das Auto ausgraben. Dabei fällt mir wieder ein, daß ich seit ewigen Zeiten meine Garage entrümpeln will, die zur Zeit vollgestellt ist mit Kinderfahrrädern, Laufrädern, Dreirädern, Werkzeugen, Getränkekisten und diversem anderem Kram. Das Auto passt zwar noch hinein, aber ich könnte es allenfalls durchs Schiebedach verlassen.


Auf dem Weg zum Kindergarten muß ich feststellen, daß noch nichts geräumt oder gestreut ist. Die ganze Stadt gleicht einer riesengroßen Eisbahn.


Wieder daheim gehen der Lütte und ich erst einmal Schnee schippen. Ich räume die Einfahrt und den Bürgersteig frei und er fegt mit seinem kleinen Besen den Schnee fein säuberlich wieder auf die gerade freigeschippten Platten.


Trotzdem schaffe ich es, einen halbwegs freien Pfad zu räumen. Allerdings hätte ich es auch lassen können, denn zwei Stunden später ist eh alles wieder dick zugeschneit.


Anschließend toben der Kleine und ich mit dem Hund eine Runde im Garten herum. Bei Schnee flippt Willi total aus und würde am liebsten stundenlang buddeln, rennen, toben...!


Mittags geht es wieder zum Kindergarten und immer noch sind die Straßen nicht frei. Ist denen vielleicht das Salz ausgegangen?


Nachmittags machen wir einen großen Spaziergang durch die schneeverwehten Felder. Allerdings stellt sich das als ziemlich dämliche Idee heraus, denn der Schnee ist inzwischen locker 50 cm hoch und einen Schlitten mit zwei Kindern drauf durch solche Schneeberge zu ziehen ist ziemlich anstrengend.


Heute backen wir endlich die versprochenen Amerikaner nach einem Rezept aus dem Chefkoch-Forum. Mal sehen, ob die Amerikaner etwas werden...


... aber zumindest der Teig scheint gut zu schmecken.


Die Glasur soll aber bitte auf Wunsch der liebreizenden Tochter nicht weiß, sondern rosa sein.


Nachdem die Kinder endlich im Bett und der Lieblingsmann wieder unterwegs ist, genieße ich meinen freien Abend und häkele an meinen aktuellen Projekt, einem Osterhasen. Langsam kann man zumindest schon etwas erkennen.


Das war der heutige Schneetag. Ich hoffe ja immer noch, daß der Spuk schnell vorbei ist und endlich der Frühling kommt. Aber bis zum Wochenden soll der Schnee erst mal liegen bleiben. Grummel!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? Teil 2

Alle Infos zum Tagebuch-Blogging gibt es hier

Mein Dienstag:

4:00 Ich wache auf, weil ich Kopfschmerzen habe. Im Halbschlaf überlege ich, ob ich einen Kater haben könnte (nee, war ja nix mit Alkohol gestern) und ob es sinnvoll wäre, aufzustehen und eine Tablette zu nehmen. Über die Überlegung 'wenn ich jetzt aufstehe und runter gehe, um eine Ibuprofen zu nehmen, dann geht der Hund mit runter und will dann in den Garten, weil er denkt es ist schon Aufstehzeit und dann stehe ich an der kalten Terassentür und dann kommt er wieder nicht rein, weil Schnee und dann muß ich ihn rufen und dann hört er nicht...' schlafe ich wieder ein.
6:30 Kopfschmerzen sind nicht weg, aber immerhin erträglich, also stehe ich auf, mache Kaffee, Brote für alle, lasse den Hund in den Garten, schaue mal kurz über die Zeitung und hoffe angesichts des Schnees, daß der nette Nachbar an der Praxis für uns mit geschippt hat.
7:45 Kinder wach, Kinder anziehen, Schneehosen suchen, Poporutscher für den Kindergarten suchen, Rucksack fürs Töchterlein packen, selber anziehen, die UGG-Boots mit den Profilsohlen aus dem Keller holen, alle schneefest verpacken und dann ins freigeschaufelte Auto.
8:35 Abfahrt zum Kindergarten. Irgendwie hatte ich ja die Hoffnung, daß nur die Nebenstraßen hier so hoch verschneit sind und die Hauptstraßen inzwischen gestreut und somit frei. Ist nicht so! Die festgefahrene Schneedecke in den Nebenstraßen ist gut zu meistern, aber die Hauptstraßen sind ungestreut, nicht geräumt und somit richtige Schlinderbahnen. Wir brauchen 40 Minuten bis zum Kindergarten. Am letzten Berg steht auch noch ein LKW quer und bei jedem neuen Anfahren rutscht mein Wagen trotz Allrad. Ich bin höchstmöglich genervt und verfluche zum ersten Mal seit zwei Jahren, daß das Kind nicht im örtlichen Kindergarten ist, sondern auf der anderen Seite der Stadt.
9:45 Wieder daheim! Jetzt erst einmal Schneeschippen vor dem Haus mit dem 2jährigen. Der hat seinen Spaß mit seinem Mini-Besen und ich habe anschließend Schulterschmerzen.
10:45 Während der Lütte ein bißchen spielt, erledige ich ein paar Telefonate.
11:45 Schnell noch Schlafzimmer und Kinderzimmer aufräumen, eigentlich müßte ich auch noch die Küche aufräumen, daber da wir später noch backen wollen, mache ich da nur grob Ordnung.
12:15 Söhnchen schläft und ich überlege, ob ich mich auch mal eine halbe Stunde aufs Sofa legen könnte, weil die Kopfschmerzen immer noch da sind. In meine Überlegung platzt der Lieblingsmann und wir planen ein wenig herum, verwerfen Ideen und haben neue.
13:15 Zum Glück hat der Mann heute Mittag keine Hausbesuche, sodaß ich den schlafenden Sohn nicht wecken muß und alleine zum Kindergarten fahre. Vorher muß ich allerdings zum zweiten Mal heute das Auto ausgraben. Schrieb ich schon, daß ich Schnee höchstmöglich blöd finde?
14:20 Die Straßenlage ist immer noch besch...eiden und ich brauche fast 30 Minuten hin und nochmal 30 Minuten zurück.
15:15 Langsam könnte das Schneetreiben da draußen ja mal aufhören. Dann könnte ich nämlich die Kinder zum Hundespaziergang einfach auf den Schlitten setzen. Das Regenradar sagt ein Abflauen des Schneetreibens für ca 16 Uhr voraus.
17:30 Wieder zurück vom Schneespaziergang mit Hund, Kindern und Schlitten und mit der Erkenntnis, daß Schlitten mit zwei Kindern drauf durch kniehohem Schnee ziehen eine verdammt blöde Idee ist...!
18:00 Gestern hatte ich der Tochter versprochen, daß wir heute Amerikaner backen. Also wiege ich schonmal alles ab, während die Kinder sich bei Tee und Keksen auf dem Sofa aufwärmen.
19:00 Der Lieblingsmann kommt heim und tobt eine halbe Stunde mit den Kindern herum, während ich die "Aferikaner" (O-Ton Tochter) glasiere ("Aber bitte rosa, Mama!").
19:42 "Schwarzer Rauch!" sagt das Apfelphone
19:45 Der Lieblingsmann macht sich wieder auf den Weg zu einer Veranstaltung und sobald ich die Kinder im Bett habe, beginnt mein "Frauenabend"
20:20 Kinder im Bett, Geschichte vorgelesen (Memo an mich selbst: morgen das Buch von Max, dem roten Traktor verstecken, denn das lese ich seit zwei Wochen täglich vor und langsam nervt es mich), jetzt habe ich endlich "meinen" Abend und überlege, was ich heute so alles tun könnte (Gurkenmaske auflegen ;-), Nägel lackieren, Fritten & Currywurst futten, irgendwas idiotisches im Fernsehen schauen... all solche Dinge eben, die ich nicht tue, wenn der Lieblingsmann daheim ist)
22:45 Die 12von12-Fotos sind hochgeladen, ich habe die Füße hochgelegt und häkele am Hasenbein, das Hundi schlummert auf meinen Füßen. Gleich gehts ins Bett!

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Montag, 11. März 2013
Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?

Frau Brüllen hatte eine tolle Idee und hat zur Tagebuchblogging-Woche aufgerufen. Wie es geht, steht hier. Und da ich solche Sachen ja sehr mag, werde ich versuchen, mal diese Woche zu dokumentieren.

Los geht´s...

Mein Montag:
6:27 Aus dem Wecker tönt laut "Unheilig" und eigentlich bin ich schon fast zu spät dran mit Aufstehen. Ein Blick in den Garten stimmt mich froh, denn es hat nicht geschneit und somit muß ich nicht rüber zur Praxis zum Schneeschippen! Also schnell runter in die Küche, Kaffeemaschine anwerfen, Brote schmieren, einmal flüchtig über die Zeitung schauen, Hund in den Garten jagen, Kaffee trinken, Waschmaschine anwerfen.
7:30 Dem Mann die Sachen für die Praxis zusammen sammeln, Kinder wecken, ihnen beim Anziehen helfen, selber anziehen, Rucksäcke packen
8:38 Alle im Auto, bereit für die Fahrt zu Kindergarten und Mäusetreff! Während der Autofahrt schonmal schnell die wichtigsten Telefonate erledigen. Was habe ich eigentlich früher ohne Flatrate und Freisprecheinrichtung getan?
9:28 Ankunft Praxis. Klemmbrett schnappen und durch die frisch renovierten Räume gehen und schauen, was noch fehlt und was noch geändert werden muß. Ellenlange Liste und noch mehr Probleme/Ideen/Pläne/Lösungen im Kopf!
11:02 Schnell nach Hause! 45 Minuten habe ich jetzt Zeit, bis ich den Sohn wieder einsammeln muß. Und da der Hund in letzter Zeit das "voran" eher zu einem "ich geh dann mal in die Richtung, die mir gefällt!" gemacht hat, nutze ich die Zeit und trainiere mal wieder. Nach 30 Minuten läuft er zumindest wieder in die Richtung, die ich anzeigen und nicht in die Richtung, die er gut findet.
12:15 Sohn abgeholt, warte nun, daß er - ermüdet vom Mäusetreff - einschläft, damit ich endlich die restlichen Telefonate führen kann, die ich dringend noch vor 16h erledigen muß.
12:45 Lieblingsmann kommt kurz mal eben auf einen Kaffee nach Hause und wir besprechen, was noch alles dringend zu tun ist.
13:35 Sohn schläft tief und fest, aber leider muß ich ihn wecken, denn wir müssen das Töchterlein am Kindergarten einsammeln. Irgendwie tut er mir dann immer leid, denn geweckt werden ist echt nicht fair, aber anders geht es nicht, denn der Lieblingsmann hat "hömmele" Hausbesuche in der Mittagspause!
14:30 Wieder zurück vom Kindergarten, auf dem Hinweg zum Kindergarten war ich schnell am Geldautomaten, weil ich seit einer Woche täglich meinen Mann fragen muß "Hast Du mal schnell 10 Euro für mich?", auf dem Rückweg war ich schnell beim Lieblingsbäcker (drei Streußelbrötchen, vier Normale, zwei Milchbrötchen und ein Brot) und habe im Futtermarkt Hundefutter gekauft. Der Mann ist auch nochmal kurz zwischen zwei Hausbesuchen heim gekommen und wir genießen 10 Minuten zusammen bei einem Kaffee, bevor er wieder los muß.
15:30 Das Töcherlein hat Sport und ich suche verzweifelt das Sportzeug zusammen, während der niedliche 2jährige erst ein Flasche Nagellack (essie "Chinchilly") vom Schrank holt und auskippen will (in letzter Minute verhindert!) und dann die für die Tochter vorbereitete Apfelschorle in den Wassernapf des Hundes und größtenteils in den Flur kippt (aufgewischt!). Dann rasen wir los zur Turnhalle.
16:00 Weil das Wetter langsam richtig ekelhaft wird (Schnee! Bäääh!), fahre ich nicht wie sonst wieder heim, sondern warte die 45 Minuten und will beim Sporteln zuschauen. Blöde Idee, wie sich herausstellt, denn der niedliche 2jährige hat so gar keine Lust auf Zuschauen und zeigt dieses sehr deutlich durch Wutanfälle an ;-)!
17:15 Schnell nach Hause, denn gleich kommt der Schreiner wegen der defekten Tür vom Gäste-WC.
17:55 Schreiner ist fertig und weil der niedliche 2jährige langsam zur Nervensäge mutiert, gibts als "Programm" noch schnell eine Einkaufstour zum örtlichen Supermarkt. Sagte ich schon, daß Schnee doof ist?
19:00 Wieder daheim. Die Kinder dürfen noch eine halbe Stunde KiKa schauen und ich gehe schonmal Abendessen vorbereiten. Dann Kinder in Schlafanzüge packen, noch schnell einen Joghurt löffeln lassen, ins Bett verfrachten, Geschichte vorlesen, Licht ausmachen und böse Strafen androhen, wenn sie es wagen sollten, wieder aufzustehen ;-)!
21:00 Essen fertig! Canneloni mit Lachsfüllung! Beim Essen noch schnell die wichtigsten Daten mit dem Mann abgleichen und dann Fernseher an und noch ein Stündchen berieseln lassen und dabei am aktuellen Häkelprojekt arbeiten (Osterhase, zeige ich demnächst!).

Fazit des Tages: ein paar Probleme gelöst, dafür ein paar neue Probleme gefunden, ab 16 Uhr mutiert der niedliche 2jährige regelmäßig zum kleinen Terroristen (was aber irgendwie auch wieder niedlich ist!), die Canneloni heute waren eher mäßig gut, ich habe seit heute Morgen Zahnschmerzen (aber noch keine Idee, wann ich zum Zahnarzt gehen könnte) und zum Glück hat die Freundin heute nachmittag das Hundi zum Joggen mitgenommen (es gibt tatsächlich Menschen, die bei diesem Wetter freiwillig joggen gehen), sonst hätte ich die Hunderunde heute nachmittag auch noch einbauen müssen.

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Donnerstag, 14. Februar 2013
12 von 12 (Februar)

Veilchendienstag! Für mich eigentlich der netteste Tag des Straßenkarnevals, denn die stressigen Tage mit vielen "Pflichtterminen" sind vorbei, Rosenmontag ist überstanden und heute steht nur noch eine kleine und nette Abendveranstaltung auf dem Programm.

Und das war Veilchendienstag 2013:

Der gestrige Rosenmontag war lang und wir waren nach vielen Pflichtterminen, fünf Stunden Rosenmontagszug in der Kälte, viel Schunkeln und viel Gesang dann schließlich noch auf ein onder zwei "Abschlußbier" im "Mutterhaus" unserer Karnevalsgesellschaft. Also als erstes um 7 Uhr etwas gegen den Brummschädel tun...


... dann Kind 1 zum Kindergarten fahren, anschließend eben schnell kontrollieren, ob der bestellte Container endlich auf der Baustelle eingetroffen ist...


... und dabei feststellen, daß der Trockenbauer seine Sachen vor Karneval im Sprechzimmer eingeschlossen hat und nun samt Schlüssel in die tollen Tage verschwunden ist. Also alle verfügbaren Schlüssel zuhause zusammen suchen und hoffen, daß einer passt.


Nach vier Versuchen ist das Schloß endlich geknackt (eine alte Malerrolle war dann die Lösung) und ich düse los, um die Liebreizende vom Kindergarten abzuholen.
Autsch, frische Beule! Sie schielt übrigens nur fürs Foto (:!


Dann Kind nach Hause zum weltbesten Karnevals-Babysitter namens Oma bringen, Hund schnappen und ab durch die Felder.


Wieder zuhause hat Oma die gefangenen "Strüßje" vom Rosenmontagszug nett arangiert...


... und während Oma die Brut bespaßt, nutze ich die Gelegenheit und pinsele die Nägel in den Farben der Karnevalsgesellschaft an.


Um 19h ist Treffen für den Dienstagstreck. Dieser Treck ist der Ausklang des Straßenkarnevals. Jeder zieht sich irgendwie lustig in den Farben der Karnevalsgesellschaft an und man "treckt" samt Kapelle fröhlich durch die Stadt.


Die erste Station ist eine urige verwinkelte Kneipe und weil wir gut 100 Leute sind, nutzen wir das im Hof aufgestellte Zelt.


Nach gut 45 Minuten geht es weiter quer durch die ganz Innenstadt, Kapelle vorweg und die ganze Gesellschaft fröhlich singend hinterher zur nächsten Treckstation.


Der Treck endet schließlich gegen 23h im Stammlokal, wo man bei Rollmops und Bratkartoffeln die Tollen Tage ausklingen läßt, denn um Mitternacht beginnt der Aschermittwoch und da ist ja bekanntlich alles vorbei.


Kurz nach Mitternacht sind wir dann auch wieder daheim, ich lasse das Hundi nochmal für eine kleine Runde raus und während ich darauf warte, daß er seine Kontrollrunde durch den Garten beendet, lege ich endlich zum ersten Mal seit Donnerstag die geschundenen Füße hoch.


Jetzt sind die Karnevalstage vorbei und rückblickend muß ich sagen, daß es von Jahr zu Jahr netter wird. Die Karnevalsgesellschaft ist eine große Familie und je mehr Leute man kennt und je mehr Veranstaltungen man mitmacht, desto mehr Spaß macht es. Vor nicht ganz zehn Jahren sah ich das übrigens noch ganz anders und hätte mir nie nicht vorstellen können, daß ich je Spaß am Karneval haben könnte! Aber man darf seine Meinung ja auch ändern...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Sonntag, 13. Januar 2013
12 von 12 (Januar)

Erst einmal - wenn auch etwas verspätet - allen Lesern ein frohes neues Jahr und alles Gute für 2013. Ich hoffe, ich werde dieses Jahr wieder häufiger zum Schreiben kommen (zumindest ist das einer meiner guten Vorsätze für 2013) und habe schon den Kopf voller neuer Projekte. Fehlt also nur noch die Zeit zum Basteln, Stricken, Nähen und Schreiben ;-)! .

Hier sind auf jeden Fall schonmal die ersten 12 von 12-Bilder dieses Jahres:

Ein Samstag im Zeichen des Karnevals...

Morgens um sieben die erste Kaffee aus der Maus-Tasse. Nachdem die Senseo nun endgültig den Geist aufgegeben hat (nach immerhin 5 Jahren Dauereinsatz), besitzen wir nun eine Kapselmaschine und ich mutiere zum Kaffee-Junkie, da mir endlich der Kaffee wieder richtig gut schmeckt.


In der Post sind meine am Donnerstag hier bestellten Noosa-Chunks und das liebreizende Töchterlein bastelt sie gleich voller Begeisterung auf Gürtel und Armband.


Dann stelle ich fest, daß keine einzige Flasche Kaffee-Sirup mehr im Haus zu finden ist (naja, Erdbeer, Holunderblüte und irgendwas komisches Rosafarbiges haben wir noch, aber wer mag das schon im Kaffee?). Also muß neuer Monin-Sirup her! Draußen ist es ekelhaft kalt... bah, Gefrierpunkt!


Aber es ist immerhin sonning! Also Kinder ins Auto laden und ab ins Gewerbegebiet in der Nachbarstadt fahren!


Meine "liebste" Samstagsbeschäftigung: mit zwei kleinen Kindern in den großen Cash-and-Carry-Markt! Meine Kinder sind zwar absolut Shopping-tauglich, aber Samstags ist es da sehr voll und die Kassenschlangen dementsprechend lang (mein liebster Shopping-Zeitraum ist nach wie vor Dienstag zwischen 9 und 11 Uhr! Schön leer dann!).


Aber was tut man nicht alles für den Lieblingsmann-Kaffeesirup? Naja, wir brauchten auch noch jede Menge anderen Kram. Nur für die sechs Flaschen Caramel-Sirup wäre ich nicht gefahren...!


Auf der Rückfahrt entdeckt die liebreizenden Tochter das große gelbe M und quengelt ein bißchen und ich stimme begeistert zu lasse mich erweichen und wir fahren auf ein Happy Meal für die Kids und einen Big Mac für Mama zu McD...


... und von dort aus schnell weiter zum Bahnhof, denn Oma kommt heute, da sie heute Abend auf die Kindelein aufpassen muß, während der Lieblingsmann und ich karnevalistisch unterwegs sind.


Während Oma nun die Kinder bespaßt, bastele ich noch schnell einen Kopfschmuck für heute Abend. Das Symbol des Karnevalsvereins habe ich gestern abend mit Perlen auf weißen Stoff gestickt und muß nun das Ganze nur noch ausschneiden, verstärken und dann irgendwie an bzw. auf eine Haargabel für die Hochsteckfrisur basteln (hat auch tatsächlich geklappt! Bilder folgen demnächst!).


Dann werden noch die Fingernägel in den Vereinsfarben lackiert, was gar nicht so einfach ist, wenn beide Kinder ständig um einen herumturnen und ebenfalls mit dem bunten Lack malen wollen (das Schwarze am Zeigefinger ist übrigens kein Schmutz, sondern daneben gepinselter und dann abgewischter schwarzer Nagellack!)


Dann geht es langsam auf 18 Uhr zu und ich werfe mich ins kleine Schwarze und versuche, ein Gala-taugliches Make-up zu zaubern.


Um 18.45 geht es dann los in Richtung Festhalle. Und was soll ich sagen... die Sitzung war gut, die Party anschließend war noch besser und die Nacht war verdammt kurz.


Das war´s! Danke für´s Zuschauen!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Sonntag, 30. Dezember 2012
12 Bilder aus 2012

Ein Jahresrückblick, angeregt von Ricarda von 23qmStil...

Im Januar nähte ich ein Hai-Kostüm für den Lieblingsmann und verzweifelte daran fast. Außerdem beschloß meine Nähmaschine zu zicken und ich überlegte eine Neuanschaffung (und überlege immer noch...!). Und es gab tatsächlich nochmal Schnee und ich war daran auch noch Schuld!

Im Februar waren die karnevalistischen Hochtage. Ich war im kleinen Schwarzen auf einer Gala-Sitzung, es wurde draußen nochmal richtig kalt, sodaß unsere Heizung tatsächlich in die Knie ging und wir den Kamin zum ersten Mal so richtig nutzten und die Liebreizende wurde zur Piratenqueen.

Im März war die Ruhe nach dem (Karnevals-)Sturm. Ich wollte der Liebreizenden einen Trachtenjanker stricken und verwarf die Idee wieder und ich entdeckte Pinterest und liebe es seither.

Im April war Ostern. Ich shoppte bei ebay Bettwäsche von Biene Maja und Heidi. Wir besuchten meine Eltern und der Hundi entdeckte in Vaters Teich, daß Wasser doch toll ist. Außerdem machte ich in Dortmund Power-Shopping.

Im Mai aßen wir jede Menge Spargel von den Spargelbauern hier im Umland. Die Hecke unserer Nachbarn brannt und Borussia schaffte tatsächlich das Double.

Im Juni war endlich Sommer. Die Liebreizende verfiel dem Schlumpfsammelwahn und gewann ihren ersten Malwettbewerb.

Im Juli entdeckte ich meine Liebe zu Klufti und nähte einige Taschen, einen Rucksack und ein Portemonnaie. Und der Sohn entdeckte seine Liebe zur Dummy-Arbeit.

Im August schaute ich ganz viel Olympia. Wir waren bei Ikea, wir hatten den heißesten Tag des Jahres, ich nähte ganz viel Kindersachen und meine Tochter entdeckte ihre Liebe zu Kleidern.

Im September entdeckte ich meine Begeisterung für Instagram, wir machten viele Ausflüge in die Umgebung und die Liebreizende fuhr ihre erste lange Fahrradtour mit uns zum Blausteinsee.

Im Oktober wurde es richtig Herbst, wir machten eine Menge Regenspaziergänge mit Pfützenspringen, wir sammelten WWF-Sammelbilder, Kastanien und bunte Blätter, feierten Halloween im Kindergarten und jede Menge braune Hunde rockten das Peringsmaar.

Im November bastelten wir Martins-Laternen und meine Kinder zogen jeden Abend damit singend rund ums Sofa und dann auch hinter St. Martin durch die Straßen und der Spätherbst zeigte sich an viele Tagen von seiner besten Seite und so machten wir einige tolle Herbstspaziergänge.

Im Dezember weilte die Liebreizende zehn Tage bei Oma, wir hatten den ersten richtigen Schnee in diesem Winter, ich geriet mächtig in Vorweihnachts- und Geschenkestress, aber das Weihnachtsfest selber war das entspannteste Fest seit langem.

Morgen ist 2012 zu Ende und ich finde, es war ein gutes Jahr. Ich habe mich hier auf dem Land und im Dorf recht gut eingelebt und langsam entstehen Freundschaften. 2013 wird einiges Neues bringen: das Töchterlein hat ab Januar Schwimmunterricht und ab Sommer dann auch Musikunterricht, der Sohn kommt im Sommer in den Kindergarten und dann habe ich vielleicht auch wieder mehr Zeit für meine Hobbies. Ich bin auf jeden Fall gespannt...!

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Donnerstag, 13. Dezember 2012
12 von 12 (Dezember)
Willkommen zu den vermutlich langweiligsten 12von12-Fotos ever! Gestern war ich irgendwie hauptsächlich im Auto unterwegs, denn nachdem das liebreizende Töchterlein zehn Tage bei den Großeltern weilte, habe ich mich vorgestern samt Kind 2 und Hund auf den Weg gemacht, die Dame wieder dort abzuholen...!

Aber seht selbst:

Morgens um sieben im Ruhrgebiet...! Es hat in der Nacht wieder kräftig geschneit und ich stampfe samt Hund durch die weiße Pracht. Nach wie vor bin ich ja der Meinung, daß Schnee in die Berge gehört und in unseren Breitengraden nichts zu suchen hat. Aber nett ausschauen tut es trotzdem:


Heute geht es also zurück nach Hause. Wegen der doch leicht widrigen Straßenverhältnisse warte ich aber zumindest, bis draußen die Streufahrzeuge gefahren sind. Gegen Mittag mache ich mich dann endlich auf und genieße noch einen letzten Blick auf die verscheinte Bittermark.


Die Autofahrt gestaltet sich spannend:

In Dortmund und Bochum: Schneetreiben!


In Essen beginnt sich langsam die Sonne zwischen den Wolken durchzuschieben:


Ab Düsseldorf ist es wunderbar sonnig und von Schnee weit und breit keine Spur mehr. Dafür gibt es einen wunderschönen Winterhimmel:


Mein erstes Ziel ist Korschenbroich, da die Narrenkappe Elferratsmütze des Lieblingsmanns in der dortigen Kostümschneiderei eine Nachbehandlung braucht.


Weiter geht es in Richtung Westen und in Jülich fährt vor mir tatsächlich ein Lkw von DPD, was bei mir spontane Vorfreude auf das morgen kommende Opal-Abo auslöst. Vermutlich ist sogar mein Abo schon in ebendiesem Lkw???


Weiter geht es über die L238!
Links ein spektakulärer Blick auf den Kühlturmdampf des nahen RWE-Kraftwerks....


... vor mir ein wunderschöner Sonnenuntergang:


Fast am Ziel:


Um 17 Uhr bin ich endlich daheim. Hier kein Schnee aber klirrende Kälte.
In der Post sind aber meine am Montag bestellten Tally Counter (dazu schreibe ich noch ein extra Eintrag! Perfektes Spielzeug für Strickerinnen!):


Schnell noch eine Runde durchs Feld mit dem Hundi (brrrrr! Kalt!!!!!), Abendessen für die hungrige Brut machen, müde Kinder ins Bett verfrachten, Gute-Nacht-Geschichte vorlesen...


...Füße hochlegen! Feierabend!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Mittwoch, 14. November 2012
Manchmal glaube ich...

... der lustige braune Hund ist gar kein Labrador (auch wenn die Papiere es eindeutig belegen!)!

Denn...
Labradore sind ja weithin für ihre Gefräßigkeit bekannt. Man nennt sie auch gerne "Staubsauger" oder "Biotonne auf Beinen".

Meiner ist eindeutig anders. Gestern hat die blonde Liebreizende den Hund in der Abstellkammer eingesperrt. Warum? Keine Ahnung, sie fand es wohl lustig, dachte, daß er schon jaulen würde.
Wir haben es nicht mitbekommen und etwa drei Stunden später habe ich mich gewundert, wo denn wohl der Hund ist, den ich bis dahin schlafend in seinem Körbchen vermutete und der trotz Brottütengeraschel in der Küche nicht angerannt kam.
Im Garten war er nicht, auf Pfiff kam er nicht und ich sah vor meinem inneren Auge schon das braune Tier irgendwo tot in der Ecke liegen, als mir einfiel, daß die Blondine irgendwann am frühen Abend mal mit schelmischem Grinsen aus der Abstellkammer kam.

Da saß er dann auch! Brav auf mich wartend, neben einem offenen (!) Futtersack, den er nicht angerührt hatte. Der Hund ist eindeutig komisch ;-)!

Heute morgen dann die Frage an das blonde Kind "Warum hast Du Willi gestern denn in der Abstellkammer eingesperrt?" nur Schulterzucken und ein "Ich dachte, er wollte da drin sein!" als Antwort.

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Dienstag, 13. November 2012
12 von 12 (November)
Ich bin ja nicht so der Montag-Fan. Wenn es nach mir ginge, könnte die Woche gleich mit Dienstag anfangen, weil der Montag mir zu chaotisch ist... aber gut!

Da gestern der 11.11. war, verwandelt sich das Rheinland wieder in eine "Region im Ausnahmezustand" und ab heute sind die Zeitungen wieder tagtäglich voll mit Berichten über die Geschehnisse rund um den Karneval und die lokalen Karnevalsvereine. Das liebreizende Töchterlein ist völlig hin und weg, als es unsere beiden Babysitter (welche natürlich Gardetanz machen) in der Zeitung entdeckt. Nun will sie natürlich auch Tanzmariechen werden. Oh Himmel...!


Während die Liebreizende im Kindergarten weilt, packe ich erst einmal die ganze Rücksendungspakete meiner Schuh- und Kleidungsbestellungen. Hach, dieses online-shopping ist so praktisch, wenn man am Ende der Welt wohnt...!


Anschließend sortiere ich die zu klein gewordene Kinderkleidung aus, denn es nervt, daß das Kind ständig Sachen aus dem Schrank zieht, die es anziehen will, die aber dann vorne und hinten nicht mehr passen. Und wie ich so vor mich hin sortiere, stelle ich fest, daß die Mädchenkleidung eigentlich viel zu wenig getragen ist


Anschließend stecke ich schnell die fehlenden Sammelbilder für eine kleine Dame in einen Umschlag! Falls noch jemandem WWF-Sammelbilder (Edeka) fehlen, ich hätte da noch so ca 400 Doppelte!


Ab 14 Uhr regiert dann das Chaos bei uns. Ich stelle fest, daß ich für den Sohn noch genau 0 Windeln habe (irgendwie dachte ich, ich hätte noch einen Karton im Keller), ich muß noch zur Post und zum Metzger und um 17 Uhr müssen wir los zum Martinszug. Außerdem will der Hund auch noch raus...!
Also schnell die Brut gefüttert, dann um 15 Uhr los zur Post die Pakete wegbringen, von da aus zum Metzger und dann scheitert der Versuch, hier im Dorf Windeln in der richtigen Größe zu bekommen. Also wieder nach Hause, alle Wickeltaschen und sonstigen Orte nach vergessenen Windeln absuchen (Ergebnis: drei finde ich noch, das muß reichen bis morgen früh!) und dann schnell mit dem Hund raus in die Felder.


Während ich samt Buggy und Hund durch die Felder sprinte und die Liebreizende hinter mir her hechelt und japst (O-Ton: "Mama, nicht so schnell, ich kann nicht mehr...!"), schieße ich schnell aus der Hüfte zwei Fotos der Umgebung: rechts Kühldurmdampf vom Kraftwerk...


...links Sonnenuntergang!


Um 16:45h sind wir wieder zuhause, der Hund ist platt, das blonde Kind noch viel platter und ich verpacke alle in dicke Daunenjacken und Thermohosen, suche verzweifelt Ersatzbatterien für die Laternenstäbe, einen roten Handschuh und eine passende Mütze für den Sohn und dann rennen wir wieder los, denn um 17:15h ist Treffen für den Martinszug.


Nach gefühlten 10 Kilometern Fußmarsch endet der Zug an der dörflichen Festwiese, wo die Martinsgeschichte erzählt und aufgeführt wird...


...und wo anschließend die Freiwillige Feuerwehr ein großes Martinsfeuer entzündet und von St. Martin himself Brezeln verteilt werden.


Um 19:30h sind wir wieder daheim, keiner hat wirklich gefroren, das große Kind mümmelt fröhlich seine Martinsbrezel und das kleine Kind schläft ob der vielen gesammelten Eindrücke augenblicklich ein.


Der Abend eignet sich dann nur noch zum Füße Hochlegen, auf dem Herd köchelt eine Bolognese vor sich hin und dazu macht der Lieblingsmann noch schnell die weltbesten Spaghetti. Was will man mehr...?


Das war`s! Danke fürs Zuschauen!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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12 von 12 (Oktober)

Erst mal muß ich die Fotos vom Oktober nachreichen. Ich hatte zwar die Fotos hochgeladen, den Artikel gespeichert, aber dann das Ganze nicht online gestellt, weil mein Laptop mal wieder zickte. Inzwischen habe ich auf Mozilla Firefox umgestellt und seit ein paar Tagen läuft alles wunderbar und ohne Abstürze. Jetzt geht es also endlich weiter hier...!

Am Morgen vor dem Kindergarten muß die liebreizende Blondine erst mal die neuen Sammelbilder einkleben, welche es gestern beim Einkaufen gab. Jetzt fehlen noch 12 Bilder!


Derweilen hüpfe ich schnell unter die Dusche... streng beobachtet vom Hund, der grundsätzlich da ist, wo ich bin.


Nach dem Duschen schnell den neuen Lieblingsduft aufsprühen...


...und dann ab zum Bahnhof, denn heute kommt die Oma mit dem Zug angereist.


Der Himmel ist heute mal wieder spektakulär. Ich liebe diese Wolkenfotos...!


Gestern Abend hatten wir Besuch und auf dem Tisch steht noch die Schale mit den Resten. Somit dürfen die Kinder sie nun plündern.


Anschließend gehts eine Runde mit dem Hund in den Garten. Oma hat ein neues Spieldings mitgebracht und der Wutz will es natürlich apportieren.


Für die Kinder gabs von Oma Stutenkerle (die hier im Rheinland Weckmänner heißen...!) und einem fehlt natürlich schon der Kopf! Wer war´s???
btw: Man frage hier in der Bäckerei mal nach Stutenkerlen... das Ergebnis ist meistens schallendes Gelächter oder ungläubiges Staunen!


Am frühen Abend kuschelt sich der Hund illegal aufs Sofa...


...während Oma der Brut Geschichten vorliest...


... und ich schnell den Lieblingsmann zum "Schäufelessen" des Karnevalsvereins kutschiere.


Als ich wieder heim komme, empfängt mich der Hund so im Flur. Aber wer - verdammte Hacke - hat ihm meine Steppweste angezogen? (mein Tip: die Liebreizende! Und der Hund läßt das auch noch alles mit sich machen *kopfschüttel*!)


Das war`s! Danke fürs Zuschauen!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Freitag, 5. Oktober 2012
Familientreffen

Und bei uns sind tatsächlich alle verwandt... zumindest die Hunde!

Jedes Jahr am 3. Oktober treffen sich alle Würfe samt Mutter, Oma und sonstige Verwandten und dazu noch ein Beagle und ein Terrier (die aber durch Adoption quasi auch zur großen Brown-Bomber-Familie gehören) und rocken das Peringsmaar bei Bedburg.

Das Wetter war uns - wie (fast) jedes Jahr bisher - wohlgesonnen und so konnten die Hunde herrlich toben, rennen und schwimmen und die Besitzer genossen die herbstlichen Sonnenstrahlen.


Jedes Jahr nehme ich mir vor, meinem Hund mit einem Ferkelmarkierer einen dicken roten Punkt auf den Kopf zu machen, denn irgendwie sind sie alle braun und zwei seinen Brüder sehen Willi zum Verwechseln ähnlich.
Klassischer "running gag" jedes Jahr: "Welches ist Deiner?" "Öhm... der braune!"

Die einzige, die es schafft, alle Hunde im Rudel auseinander zu halten, ist unsere Züchterin... und die sieht viele der Hunde nur ein- bis zweimal im Jahr. Keine Ahnung, wie sie das macht!




Auf jeden Fall hatten Menschen und Hunde viel Spaß und für den Rest des Tages war Willi völlig platt.



Und ich bin jedes Jahr von neuem glücklich, vor fünf Jahren eine so tolle Züchterin gefunden zu haben, die immer ein offenes Ohr für alle Probleme hat, die ich Tag und Nacht anrufen kann und die es geschafft hat, tolle Hunde zu züchten und für all ihre Welpen tolle Familie zu finden, die sich alle untereinander gut verstehen und das jedes Jahr an diesem Tag richtig fröhlich feiern.

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Freitag, 14. September 2012
Instagram

Lange lange hatte ein Mobiltelefon bei mir genau eine einzige Funktion: ich hatte es dabei, weil der Lieblingsmann mich quasi dazu zwang (O-Ton: "Wenn man dich braucht, bist Du nie erreichbar! Und jetzt, mit den Kindern, solltest Du für Notfälle das Ding dabei haben!").

Ich schrieb so gut wie nie SMS, ich machte keine Fotos, weil ich das Kabel für die Übertragung zum Rechner hätte extra erwerben müssen, ich spielte nicht (mehr), seit "Snake" nicht mehr serienmäßig auf dem Handy installiert war. Meine Handyrechnung lag immer um 10€ und damit basta!

Und dann schenkte mir der Lieblingsmann zu Weihnachten ein iPhone! Vermutlich deswegen, weil er sich selber auch eins kaufte und - telefonierfaul wie er ist - WhatsApp für eine gute Kommunikations-Lösung hielt.

Und seither weiß ich nicht mehr, wie ich bis dato ohne iPhone leben konnte ;-)! Ich liebe es, damit spontane Fotos meine Kinder zu machen, ohne die sperrige Kamera mitschleppen zu müssen. Ich genieße es, mal eben spontan im Supermarkt im Chefkoch-App ein Rezept fürs Abendessen zu suchen. Ich schreibe begeistert WhatsApp-Nachrichten und schicke dem Lieblingsmann und Freunden mal schnell ein gelungenes Foto oder ein Video der Kinder. Ich schaue schnell unterwegs, wo die nächste Bankfiliale meiner Hausbank ist oder der nächste Briefkasten oder der nächste Aldi und wie ich da am schnellsten hinkomme. Und und und...!

Und ich habe seit kurzem Instagram für mich entdeckt (wer mich sucht: ingasockhaus). Da ich gerne fotografiere und mindestens genau so gerne Fotos anderer Leute schaue, mag ich dieses App besonders und knipse mich neuerdings quer durch die Landschaft (und ganz besonders liebe ich Fotos vom Himmel, Wolken und Sonnenuntergängen).

Hach, ich liebe mein iPhone...!

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