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Juli


Es ist schon so lange still bei Dir.... Ich hoffe, es geht Dir dennoch...
by Julise (Di, 2. Sep, 22:36)
Und ??? Hallo, seit Tagen warte ich unbekannter weise darauf das du dich wieder meldest....
by euredike (Sa, 9. Aug, 09:54)
Na dann ... G U T E B E S S E R U N...
by dasottili (Mo, 14. Jul, 10:31)
Gute Besserung Ich hoffe, es ist inzwischen alles wieder gut?? LG Eve
by figino (So, 13. Jul, 18:33)
Kurzes Lebenszeichen Aufgrund eines heftigst verschobenen Halswirbels habe ich mich kurzfristig zur Rekonvaleszenz eine Woche...
by jo (Fr, 11. Jul, 10:29)
Was für eine tolle Idee. Das ist DIE Gelegenheit, mich von unliebsamen Farben zu...
by Julise (Mo, 7. Jul, 18:22)
Wieder was gelernt Die "normale" Space wäre also für mich erst mal einfacher gewesen. Naja,...
by beamie (Mi, 25. Jun, 17:19)
Hallo Beate, es gibt "dünne Space" und "dicke Space". Die dünne Space ist sehr...
by jo (Mi, 25. Jun, 11:56)
Witzig ... ... das ist genau die Space-Farbe, die ich im Moment auch spindle. Aber...
by beamie (Mi, 25. Jun, 09:27)
Die Socken sind ja ein echter Regenbogen! toll! LG Eve
by figino (Mo, 23. Jun, 15:52)



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Wollschaf-Fragen-Marathon

Ich muß ja noch ein paar Fragen nachholen...

Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 43/2006

Welche Nadeln und Hilfsmittel braucht man umbedingt zum Stricken/Häkeln ... ? Was ist überflüssig?


Wichtig und immer dabei:
- Maßband
- Schere
- feine Nähnadel mit großem Öhr für das Faden-annähen a la Brigitte
- Vernähnadel
- Reihenzähler

sonst noch wichtig und sinnvoll:
- mein Nadelmaß, denn inzwischen habe ich so viele Nadeln lose in meiner Box herum fliegen, daß ich immer vorher kontrolliere
- der Strickfingerhut für Norwegertechnik (hier zu sehen)
- Billig-Ohrstöpsel aus Moosgummi, mit denen man Nadelspitzen sichern kann, damit die Maschen nicht von der Rundnadel hüpfen (Korken gehen auch, aber ich habe von diesen Billig-Ohrstöpseln mal einen ganzen Beutel geschenkt bekommen)
- Maschenmarkierer (Fäden oder kleine Unterlegscheiben aus dem Baumarkt gehen aber auch)

nicht wichtig:
- jeglicher anderer Schnickschnack


Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 44/2006

Passenderweise fällt Halloween auf einen Dienstag, deshalb fand ich diese Frage passend:
Nachdem man ja immer mehr Bilder von Dingen wie gestrickten Darmtrakten, Gehirnen usw. sehen kann: Was war das absurdeste, seltsamste, das du jemals gestrickt hast oder ist mal „unfreiwillig“ ein seltsames Ergebnis entstanden?


Bisher habe ich noch nichts Absurdes gestrickt! Allerdings habe ich dem Lieblingsmann angeboten, einen Sonnenschutz für sein Flugzeug zu häkeln... er will sowas aber nicht ;-)! Komisch, oder?


Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 45/2006

Wie haltet ihr das mit dem Anstricken neuer Knäule - von innen oder von außen? Wickelt ihr das ganze Knäuel erst um, um Knoten zu entdecken oder auf eine Kone? Wo lagert ihr während des Strickens euer Knäuel?


Von innen! Immer!
Nein! Umgewickelt wird nur für die Strickmaschine!
Da, wo es gerade nicht stört!


Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 46/2006

Es gibt ja mehrere Arten Halbpatent zu stricken. Welche bevorzugst du und warum? Tiefer gestochene Maschen? Die Umschlagmethode? Oder kennst du sogar noch ein paar mehr?


Ich habe - glaube ich - noch nie Halbpatent gestrickt!

... to be continued...

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 42/2006

Heute kurz und knapp - warum strickst du?

Weil ich es kann ;-)!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 41/2006

Wenn ihr unterwegs seid und mehr als einen Socken auf den Nadeln habt, wie verstaut ihr euer Strickzeug?
Habt ihr einen Korb, eine Tasche oder ein extra dafür hergestelltes Behältnis dabei?
Oder doch alles in die Handtasche oder den Einkaufsbeutel?
Gibts auch ein Foto davon?


Mein Sockenstrickzeug schmeiße ich grundsätzlich radikal mit in die Handtasche, denn da ich ja den Bambus-Nadeln abgeschworen habe, kann da keine Nadel brechen. Aber danach war ja gar nicht gefragt...!

Wenn ich mehr als Sockenstrickzeug mitnehmen will, dann bin großer Anhänger von diesen nachgemachten Bundeswehr-Kampftaschen. Ich habe mal irgendwann im Army Stock eine größere Menge in allen nur erdenklichen Farben (schwarz, dunkelblau, hellblau, rosa, rot, bordeaux, orange, grün...) gekauft, weil sie a) gerade im Angebot waren und b) ich die Taschen bestickt, verziert oder bemalt als Weihnachtsgeschenke unters Volk bringen wollte. Verschenkt habe ich bisher genau eine Tasche (die grüne... die hatte ich doppelt), der Rest ist mehr oder weniger in Gebrauch.

Diese Taschen sind nämlich unsagbar praktisch:
Es passt locker das Material für einen kompletten Pullover hinein plus das aktuelle Sockenstrickzeug plus den ganze Krempel, den ich sonst noch so zum Stricken brauche.

Es gibt ein Extrafach für Anleitungsbuch, Zeitschrift etc.. Die Stricknadeln sind in meinem Needlecase (den deutschen Ausdruck "Stricknadelrollverwahrung" finde ich blöd) und in einer Blechdose sind Schere, Stopfnadeln, Nähnnadeln, Maßband und Maschenmarkierer. Passt alles perfekt rein und läßt noch Platz für ein Buch (falls ich mal keine Lust zum Stricken habe), Süßkram und was ich sonst noch alles mitschleppe, wenn ich Strickzeit in Aussicht habe.

Und in die Vordertasche passen prima MP3-Player, Reihenzähler und große Schere.

Kurz: ich liebe diese Taschen!

Ach ja, bestickt, bemalt und verziert habe ich tatsächlich einige der Taschen. Bei einem Anschaffungspreis von 6 Euro (inzwischen kosten sie, glaube ich, 9 Euro) kann man sich da wunderbar austoben.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 40/2006

Habt ihr ein Lieblingsstrick- oder Lieblingshäkelteil und warum ist es ausgerechnet dieses Teil?
Habt ihr auch zufällig noch ein Foto davon, damit wir es auch sehen können?


Uff... so spontan fällt mir eigentlich kein Lieblingsteil ein. Manche Sockenpaare ziehe ich definitiv anderen vor, weil ich die Farbe besonders gerne mag und ich trage sehr gerne mein SCJ. Aber ein richtiges Lieblingsteil...? Nein!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 39/2006

Wie viel Zeit verwendest Du so am Tag zum Stricken? Und wann strickst Du am liebsten?

Das variiert von "gar keine" bis "jede freie Minute" und das "immer dann, wenn ich Zeit und Lust habe, egal ob mitten in der Nacht, morgens, mittags, abends"... fertig!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 38/2006

Stellt Euch mal vor, es gäbe bei Euch im Ort ein Kreativhaus, das meistens geöffnet hat, in dem alle möglichen Handarbeitsgerätschaften stehen Nähmaschinen, Spinnräder, Webstühle, Stricknadeln,....), evtl. Material, etc., in dem ab und zu Kurse zu verschiedenen Techniken gehalten werden, ansonsten ist freies Arbeiten und Treffen und Austausch möglich.

1. Würdet Ihr so ein Kreativhaus nützen und tatsächlich hingehen? Oder seid Ihr die Daheim-allein-vor-sich-hin-Arbeiter?


Hmmm... tja, eigentlich bin ich ja eher der Daheim-allein-vor-sich-hin-Arbeiter! Bequem auf dem Sofa sitzen, etwas zu trinken und zu knabbern und dann gemütlich stricken, die Handarbeitsbücher immer in Griffweite, den Fernseher, ein gutes Hörbuch oder den Lieblingsmann als Kommunikationspartner, das passt. Allerdings macht es auch in einer netten Runde Spaß zu stricken, zu fachsimpeln, in Zeitschriften und Büchern zu blättern und dabei zu klönen, aber da kommt es sehr auf die Strick-Runde an.
Ich denke, ich würde aus zwei Gründen so ein Kreativhaus eher selten nutzen:
Zum einen müsste ich dann immer alles mitschleppen, was mir, außer bei Sockenstrickzeug, zuwider ist. Zum anderen käme es schwer auf die Leute an, die dort sind und solche Kreativ-Cafés werden doch vermutlich häufig von "Trend-Tussies" genutzt, die stricken/basteln/weben/häkeln, weil es eben gerade trendy ist *). Nee, das brauche ich nicht!

2. Wenn Ihr Euch wünschen könntet, wie und mit was es eingerichtet ist - wovon träumt Ihr dann?

Hauptsache gemütlich, hell und Kaffeemaschine!

3. Und was für Kurse möchtet Ihr dort gerne belegen?

Eigentlich keine, denn ich bin eher der Typ, der zu einem Thema ein Buch kauft, dieses dann von vorne bis hinten durchliest und sich möglichst viel selber beibringen will (siehe diese Frage). Mit Kursen habe ich keine guten Erfahrungen gemacht.

*) Das erinnert mich stark an einen Anruf, den ich vor einiger Zeit bekam. Eine mir unbekannte Freundin meiner Freundin rief mich an und erzählte, daß sie gehört hätte, daß ich Socken stricken könne und ob ich es ihr denn zeigen könne. Erst einmal war ich dem nicht abgeneigt. Als sie dann aber fragte, ob ich vielleicht schon eine halbfertige Socken hätte, die sie weiter stricken könnte, fragte ich genauer nach und sie erklärte mir folgendes: es gäbe bei ihr im Job eine Gruppe von vier Frauen, die in den Kaffee-Pausen regelmäßig zusammen säßen und strickten und eine von den Frauen sei für ihre Karriere sehr wichtig. Mit Strickzeug hätte sie nun einen Grund sich dazu zu setzen und so wichtige Kontakte zu knüpfen. Da hatte ich plötzlich gar keine Zeit mehr und habe ihr ein Anfängerbuch empfohlen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 37/2006

Wenn Ihr Socken strickt, tragt Ihr die dann nur zuhause, oder auch unterwegs? In welchen Schuhen, bzw. passen sie in Schuhe Eurer "normalen" Grösse/Weite?

Ganz einfach:
Wenn die Schuhe es zulassen, trage ich selbstgestrickte Socken. Gut, in die Edel-Treter passen sie natürlich nicht, aber Sneakers, Stiefel oder ähnliches kaufe ich so, daß ich sie mit normalen Stricksocken tragen kann. Fertig!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 36/2006

Wie viele Strickbücher und Strickzeitschriften braucht man? Ein paar wenige und wenn man die abgearbeitet hat, dann kann man sich was neues kaufen? Oder massenhaft, immer schön zum Schmökern – auch wenn Ihr daraus gar nichts nacharbeitet? Oder gehts auch ohne, denn das Internet und die Maillisten bietet genug Strickfutter?

Brauchen???
Wirklich brauchen tut man eigentlich gar keine, denn alle wichtigen Sachen findet man inzwischen im Internet. Gut, ein Basis-Handarbeitsbuch mit allen wichtigen Techniken ist vielleicht nicht schlecht, aber sonst?
Nachdem ich bis vor etwa zwei Jahren jede Strickzeitschrift gekauft habe, die angeboten wurde, halte ich es inzwischen so:
Zeitschriften kaufe ich kaum noch. Nur dann, wenn wirklich mehr als drei Sachen darin sind, die mir gefallen, dann investiere ich das Geld. So bleiben die deutschen Hefte häufig im Laden. Das gesparte Geld investiere ich dann lieber in ein schönes Strickbuch. Allerdings achte ich auch hier darauf, daß ich es günstig bekomme (es lebe die Resterampe von amazon... man muß nur Geduld haben!). Diese Strickbücher liebe ich einfach, weil ich gerne blättere, schmökere, Bilder schaue. Es gibt doch nichts schöneres, als mit frischem Kaffee oder Tee, Keksen und einem guten Strickbuch zukünftige Projekte zu planen.
Die freien Anleitungen im Netz liebe ich zwar auch und sie sind ein guter Zeitschriften-Ersatz, aber sie können mir die Strickbücher nicht ersetzen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 35/2006

Mich würde jetzt mal interessieren, warum Strickblogger diese Frage jede Woche beantorten?
Ich habe mir selbst schon Gedanken dazu gemacht, warum ich das eigentlich tue. Will ich nur einfach "dazugehören" oder verbirgt sich doch mehr dahinter?


Es gibt (mindestens) fünf gute Gründe:

1. Es macht Spaß, mal über eigene Strickgewohnheiten, Verhaltensweisen, Wollvorräte, To-Do-Listen etc. zu philosophieren.

2. Es ist durchaus praktisch, daß man durch die Wollschaffragen mal bestimmte Sachen kritisch hinterfragt und vielleicht ändert. Meine Randmaschen stricke ich beispielsweise jetzt anders...!

3. Es ist interessant, zu lesen, was anderes zu dem Thema zu sagen/schreiben haben, über das man selber gerade nachgedacht hat.

4. Man kann damit gut Lücken füllen, wenn man gerade nichts Spannendes zu schreiben hat ;-).

5. Manchmal entdeckt man durch die Kommentare beim Wollschaf spannende neue Strickblogs, die man sonst nie gefunden hätte. Gut, dazu muß man selber die Frage nicht beantworten... aber warum auch nicht?

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 34/2006

„Du solltest dir mal ein anderes Opfer für deine Strickerei suchen. – Mein Kleiderschrank quillt schon über!"„Können wir nicht einfach etwas Schönes zum Anziehen kaufen?"„Wenn du schon stricken musst, dann bitte nur für dich selbst!"„Die anderen tragen auch nichts Selbstgestricktes."Kommt euch das bekannt vor? Wie reagiert ihr?

Kommt mir nicht bekannt vor!
Außer vielleicht, daß der Lieblingsmann schonmal sagt, daß er gerade nicht dringend neue Socken oder Mützen braucht, wenn ich ihm welche aufdrängen will. Aber richtig wehren tut er sich auch nicht ;-)!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 33/2006

Jetzt schnell einen Wollschaffragen-Marathon und dann bin ich wieder aktuell mit den Fragen und kann ein Bild der Viveka-Anfänge zeigen...!

Strickt Ihr nur deutsche Anleitungen oder auch anderssprachige? Vielleicht sogar etwas, das weder deutsch noch englisch beschrieben ist? Wie arbeitet Ihr die Anleitungen ab - erst übersetzen und dann stricken? Oder in der Originalsprache? Oder wartet Ihr bis eine Mailliste die Anleitung auf Deutsch hat?

Also...
Inzwischen habe ich so oft nach englischen Anleitungen gestrickt, daß ich da keinerlei Probleme mehr mit habe und nicht vorher übersetzen muß. Andere Sprachen (außer vielleicht Spanisch... aber wo findet man schon spanische Anleitungen) sind da schon tückischer, gehen aber auch, wenn Schnitt und Strickschrift vorhanden sind. Den Rest schaue ich dann eben bei wiseneedle nach.

Außerdem stricke ich eh am liebsten nach der Original-Anleitung, weil ich den Übersetzungen meistens nicht traue. Beim neuen Rowan Magazine habe ich mich sogar ein bißchen geärgert, daß ich ungefragt die deutsche Version bekommen habe. Hätte ich die Wahl gehabt, hätte ich mich für das englische Heft entschieden.

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Nachtrag...

... zu Wollschaffrage 30/2006:

Das Wollschaf will wohl eher wissen, was ich nebenbei mache, während ich stricke: alles, wozu ich meine Hände nicht brauche... da wären z. B. lesen, Musik hören, Hörbücher hören, Fernsehen schauen, reden, neue Ideen entwickeln, den Lieblingsmann ärgern.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 32/2006

Wie und wo bewahrst du deine Wollvorräte auf? In Kisten, Boxen, Säcken? Wie sind sie sortiert? Nach Farben oder Qualitäten? Führst du eine Art Archiv oder ein Buch, damit du alles wieder findest und keinen deiner Schätze vergisst?

Noch so eine Frage für ordnungsliebende Menschen ;-)!

Meine Wollvorräte sind in diversen Kisten, in Kartons, in meinem Koffer auf dem Schrank (großer luftgefüllter mottensicherer Raum, den man eh nur zweimal im Jahr seinem eigentlichen Nutzen zuführt, warum dann also nicht in der sonstigen Zeit für Wolle nutzen?)... eigentlich überall dort, wo Stauraum ist.
Sie sind nicht sortiert, bis auf die Sockenwolle, die halbwegs zusammen in großen Plastikkisten gelagert wird (Ausnahmen bestätigen die Regel).
Ich habe auch keine Listen darüber, was ich tatsächlich alles besitze. Das führt hin und wieder zu erschreckenden/erfreulichen Erlebnissen, wenn mir bewußt wird, was für Mengen ich da tatsächlich lagere oder wenn ich begeistert etwas entdecke, was ich völlig vergessen hatte und was ich jetzt neu in meine Planung (die ich dann natürlich wieder über den Haufen werfe... sie letzte Wollschaffrage) mit einbeziehen kann.
Kurz... ich bin chaotisch!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 31/2006

Habt ihr eine To-Do-Liste mit geplanten Strickprojekten? Wenn ja, was steht zurzeit darauf? Strickt ihr auch alles, was ihr euch vorgenommen habt, oder werft ihr eure Pläne gelegentlich um? Für wie viele Projekte kauft ihr Material im Voraus?

Ich habe keine To-Do-Liste! Ich werfe meine Pläne mit Begeisterung über den Haufen und ich kaufe für unzählige Projekte im Voraus ein... kurz, ich bin ein Chaot, was das Stricken angeht ;-).

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 30/2006

Was machst du neben dem Stricken?

Spinnen, Nähen, Perlen fädeln bzw. sticken, häkeln, lesen, basteln, kochen, backen, malen, den Lieblingsmann ärgern, reiten, Golf spielen, fotographieren, essen, schlafen... eben alles, was nicht unter die Oberbegriffe "Arbeit" und "Hausarbeit" fällt.

Wow! Fünf Wollschaf-Fragen in nicht mal 15 Minuten beantwortet... ;-)! Rest folgt später!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 29/2006

Wenn ihr mit mehreren Farben strickt, wie entgeht ihr dann den verwirrten Knäueln. Entwirrt ihr nach jeder Reihe? Legt ihr die Knäuel in einer bestimmten Art und Weise hin? Habt ihr besondere Tricks?

Keine Tricks, kein System... ich entwirre einfach dann die Knäuel mühsam wieder, wenn sich einer der Fäden gar nicht mehr ziehen läßt. Für alles andere bin ich zu faul ;-).

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 28/2006

Welche Randmasche bevorzugst du? Und warum? (ähnlich gestellt bereits am 02.09.03)

Meine Standart-Randmasche ist eigentlich "erste Maschen der Reihe rechts abheben, letzte Masche der Reihe rechts stricken"! Warum? Das ist quasi automatisiert, läßt sich gut vernähen und schaut auch an Kanten, die nicht vernäht werden halbwegs gut aus. Wenn also in der Anleitung nichts anderes steht, mache ich diese Form der Randmasche.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 27/2006

Was machst Du, wenn Dein Strickstück einfach nichts werden will? Geduldig immer und immer wieder ausbessern und ribbeln bis es etwas ist? Oder ab damit in die Mülltonne? Oder versuchen die Fehler zu übersehen?

Die hatten wir schon mal... Antwort hier.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 26/2006

Ich muß ja noch ein ganze Menge Wollschaf-Fragen beantworten und werde das jetzt mal so nach und nach tun...

Wo seid ihr gerade? Beantwortet ihr diese Frage von zuhause, von der Arbeit, von unterwegs, aus dem Urlaub …?

Zuhause! Mit Schlepptop auf dem Sofa!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 22/2006

Ich hasse Vernähen und mache das auch wirklich auf den allerletzten Drücker und kurz vorm Verschenken oder allerersten Anziehen. Wie vernäht Ihr Eure Stricksachen? Habt Ihr Tipps, um sich dies leichter zu machen? Oder seid Ihr auch so wie ich?

Ich glaube, ich bin da eher die Ausnahme, denn ich vernähe eigentlich ganz gerne Fäden (wehe, ihr schickt mir jetzt bergeweise unzusammengenähte Sachen!!!).
Bei Socken vernähe ich die Fäden jeweils sofort, nachdem ich die Spitze gestrickt habe. Bei Sockenwolle geht das ja auch sehr schön. Wichtig ist, daß ich die Stopfnadel, die ich zum Vernähen nehme, immer in Griffweite habe. Muß ich sie erst suchen, dann bleibt schonmal was liegen.
Bei Pullovern webe ich die Fäden, wenn möglich, mit ein. Geht das nicht, dann vernähe ich sie sofort, nachdem ich die einzelnen Teile fertig habe, denn sonst hat man am Ende so viele Fäden, daß man vor der Menge zurück schreckt und alles erst einmal zur Seite legt.
Sonst gibt es keine Tricks.
Wie ich vernähe? Keine Ahnung, ob es da einen Namen für gibt. Ist halt so eine Naht, die man von vorne nicht sieht und die einzige, die ich kenne. Zusammenhäkeln habe ich auch mal probiert, finde es aber schwierig, da die richtige Festigkeit hin zu bekommen. Entweder häkele ich zu stramm und die Naht zieht sich zusammen, oder so locker, daß die Nähte auseinander klaffen. Also bleibe ich bei meiner klassischen Naht und bin glücklich.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 21/2006

Ich muß ja noch zwei Fragen nachtragen...

Stricken als Therapie?! Kannst Du Dir das vorstellen? Erinnerst Du Dich an eine Situation, in der Dir das "Stricken" geholfen hat?

Nicht gerade als Therapie, aber zur Ablenkung ist Stricken manchmal ganz praktisch. Allerdings ist in Situationen, in denen ich sonst vermutlich vor Langeweile eingehen würde, Stricken ganz hilfreich.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 25/2006

Was macht Ihr im Sommer, wenn es heiß ist. Legt Ihr das Strickzeug bis zum Herbst bei Seite??

Hat da eigentlich schon irgendjemand mit "Ja!" geantwortet???

Gut, daß man im Sommer nicht gerade Lopis oder ähnliches strickt, ist klar, aber Strickzeug weglegen??? Nie!!!!!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 24/2006

Was machen Eure Männer in der Zeit, in der Ihr strickt? Haben die auch ein Hobby?

Siehe beispielsweise hier, hier, hier und hier. Noch Fragen?

P.S.: Es würde mich beängstigen, wenn mein Mann kein eigenes Hobby hätte. Jemand, der mir die ganze Zeit gegenüber sitzen und mich beim Stricken beobachten würde, würde mich nerven ;-).

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 20/2006

Was habt ihr für Erfahrungen mit Woll-Online-Shops gemacht? Wie zuverlässig sind sie? Werden Lieferzusagen eingehalten? Wie gut sind sie erreichbar, wenn man Fragen hat oder es Probleme gibt?

Danke Claudia!


Eigentlich "missbrauche" ich online-shops ja nur, um zu schauen, was es Neues gibt oder was zum Beispiel die Original-Wolle für eine bestimmte Anleitung kostet. Bestellen tue ich da äußerst selten.
Ich denke, ich kann die bisherigen Bestellungen noch locker an beiden Händen abzählen.
Erfahrungen? Bisher gab es eigentlich nur gute Erfahrungen und keinerlei Probleme. Die Wolle wurde schnell geliefert, die Farben entsprachen (fast) immer den Fotos auf den Bildern, die Preise waren auch okay, es gab nie irgendwelche fehlerhaften Lieferungen... also alles im grünen Bereich.
Andere Erfahrungen habe ich bei ebay gemacht. Da gab es mal eine Verkäuferin, die Wolle verkaufte, die sie noch gar nicht liefern konnte. Ärgerlich!
Und Erreichbarkeit? Die fünf oder sechs online-shops, bei denen ich bisher eingekauft habe, waren immer super zu erreichen. Marianne und ich telefonieren eh öfter mal und daher weiß ich, daß ich sie bei Fragen und Probleme auch erreichen kann. Utas Service ist auch klasse, da sich mich, den Paketbotenauflauerer inzwischen so gut kennt, daß sie mir sogar die Nummer des Paketes mitteilt, damit ich dessen Weg verfolgen kann und somit weiß, wann ich auf der Lauer liegen muß ;-). Und sie schickt alles superschnell. Dann wäre da noch die Wollfactory, mit der ich auch bisher keinerlei Probleme hatte. Eine telefonische Rückfrage war auch einfach und da ich das Paket schnell brauchte wollte, war es auch möglich, daß Paket direkt abzuschicken, nachdem ich die Bestätigung des Überweisungsauftrags gefaxt hatte. Dann wäre da noch Ewa, die wunderbare Designerwolle und Pony Pearl-Nadeln hat und auf Mails umgehend antwortet. Beim Islandwolle-Versand habe ich immer sehr nett mit der Inhaberin telefoniert und gute Tips am Telefon bekommen. Also alles gut!
Trotzdem kaufe ich nach wie vor immer lieber im Wollgeschäft vor Ort, denn da kann ich die Wolle sehen, befühlen, Farben kombinieren und habe einfach mehr dieses Wollkauf-Gefühl, das mir einfach wichtig ist. Und zum Glück habe ich ja zwei gute Wollgeschäfte vor Ort.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 19/2006

Was war bzw. ist Dein schlimmstes Strickdesaster?

(aus dem Archiv 2003 - danke Angela!)


Hmmm... abgesehen von dem rosa Fäustling (ich berichtete schon) gab es danach nur ein totales Desaster, nämlich den dunkelblauen Merino-V-Ausschnitt-Pullover. Die Anleitung war in irgendeinem Heft und ich habe nicht die teure Original-Wolle gekauft, sondern mir Konenwolle mit gleicher Lauflänge bestellt. Laut Anleitung wurden 700g benötigt, also habe ich 800g bestellt, nach dem Motto "Besser zu viel als zu wenig!". Vorder- und Rückenteil gingen flott von der Hand und die Kone ging flott zur Neige. Nach dem ersten Ärmel hatte ich noch 80g auf der Kone und mir war klar, daß das niemals reichen würde. Also habe ich nochmal 200g nachbestellt, bekam aber ein deutlich anderes Blau. Einen Tip folgend habe ich dann geringelt, also immer 2 Reihen alte Kone und zwei Reihen neue Kone gestrickt, aber trotzdem sah man den Unterschied so deutlich, daß ich schon auf der Mitte des zweiten Ärmels sah, daß ich den Pullover so nie tragen würde. Trotzdem habe ich ihn fertig gestellt und angefangen, ihn zusammen zu nähen. Und schon beim Einnähen des ersten Ärmels stellte ich fest, daß das Teil vorne und hinten nicht passen wird. Die Ärmel waren oben zu eng und unten zu lang, die Schultern saßen auch nicht da, wo sie eigentlich sein sollten und insgesamt sah das Teil einfach nur schrecklich an mir aus. In diesem Fast-Fertig-Zustand ist der Pullover dann leider auch bis heute geblieben. Ich werde ihn wohl irgendwann mal wieder hervor kramen und aufribbeln, fals die Motten noch etwas übrig gelassen haben.
Danach gab es zwar noch einige nicht so ganz gelungene Strickstücke, aber sie waren allesamt -wenn auch manchmal wenig vorteilhaft - trotzdem tragbar.

Inzwischen weiß ich nämlich, worauf ich bei Anleitungen achten muß, damit mir das fertige Strickstück anschließend auch passt und gefällt. Schiefgehen kann zwar trotzdem noch vieles, aber die größten Desaster kann ich inzwischen ganz gut umschiffen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 18/2006

Hand aufs Herz! Wie viel Wolle hast du gebunkert? Ab welchem Gewicht fangen für dich Reste an?!

Vielen Dank an Annie


Ich weigere mich nach wie vor, meinen Wollevorrat in irgendeiner Form zu erfassen, schon alleine, weil ich Angst vor dem Ergebnis habe ;-).
Bei der Spinnwolle schätze ich meine Vorräte mal so grob auf 10 bis 12 Kilo. Die Pulloverwolle, denke ich, liegt auch etwa in dieser Menge. Sockenwolle reduziere ich ja gerade sehr erfolgreich und stelle immer wieder fest, daß ich da gar nicht mehr so viel habe (5 oder 6 Kilo vielleicht).
Meine Reste-Definition ist eigentlich ganz einfach: Alles, was sich nicht mehr sinnvoll verwerten läßt, ist "Rest". Bei Sockenwolle sind das diese Kleinstmengen, die vom normalen Sockenstricken übrig bleiben, also immer irgendetwas um die 30g. Bei Pulloverwolle ist das eben die Wolle, deren Menge nicht mehr für einen ganzen Pullover oder zumindest für einen Pullunder reicht.
Spinnwollreste sind da irgendwie etwas anderes, denn da bin ich der Meinung, daß man die schon noch sinnvoll verwerten kann, wenn man sie bunt zusammen verspinnt und dann als Sockenwolle oder als Mütze und Co. verstrickt.
Und überhaupt empfinde ich Reste nicht wirklich als Belastung, sondern eher als Herausforderung. Meine Restedecke hat wirklich Spaß gemacht und ich werde irgendwann bestimmt nochmal ein ähnliches Projekt stricken. Neulich habe ich in irgendeiner Wohn-Zeitschrift eine Decke gesehen, die aus ganz vielen unterschiedlich großen Vierecken und verschiedenen Wollsorten zusammengesetzt war. Das wäre auch noch was, was ich irgendwann mal machen könnte.
Wie schon mal geschrieben: Ich brauche nur noch die Adresse von dem online-Shop, der Strickzeit im Programm hat ;-).

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 17/2006

Man on Needles - wie viele Männer kennt ihr, die stricken können? Oder wie viele Männer lesen hier unerkannt mit? Traut Euch!

Persönlich kennen tue ich keinen einzigen.
Unter den Strickbloggern fällt mir natürlich spontan Jörg ein, dessen Sachen ich sehr bewundere, ganz speziell den Ufolunder.
Strickenden Männer gesehen habe ich schon einige.
Auf einem Parkplatz in der Eifel trafen sich früher bei gutem Wetter immer viele Motoradfahrer. Einer von ihnen sah aus wie Billy Gibbons oder Dusty Hill von ZZ Top, fuhr eine Harley in der dazu passenden Lederkleidung und saß bei diesen Treffen immer rücklinks auf seinem Motorrad und strickte an einem langen bunten Schal. Das war schon cool, irgendwie!
Dann bin ich mal eine Zeitlang regelmäßig im Zug von Düsseldorf nach Aachen gefahren und dort saß mir ab und an ein Typ gegenüber, der ebenfalls aussah, als gehöre er eher in eine Rock-Band als woanders hin. Er strickte auf der Zugfahrt feinste Intarsientechnik im Stil von Kaffe Fassett. Den fand ich irgendwie ziemlich mutig.
Ach ja, und neulich habe ich bei Hartmuth auch nicht schlecht gestaunt, als eine Mutter mit einem vielleicht 12jähigen Jungen dort vor den Wollregalen stand. Der Junge schien mehr Ahnung vom Stricken zu haben als die Mutter und suchte sich Wolle in den Farben seines Fußball-Vereins aus, weil er sich einen Schal stricken wollte. Ich habe ein paar Mal hingeschaut, ob es nicht vielleicht doch ein Mädchen ist, aber es war wirklich ein Junge, der seiner Mutter da sagte: "Nein, nicht das Rot, das ist zu dunkel, das muß knallrot sein und die Wolle ist eh zu dünn, denn ich will die mit den Stricknadeln stricken, die ich von Oma habe!" Der Junge war wirklich cool, die Mutter eher etwas peinlich berührt und warf mir einen entschuldigenden Blick zu.
Es gibt sie also, die strickenden Männer... nur sind sie vermutlich noch sehr stark in der Minderheit.

Ich denke eh, daß eher die typisch männlichen Hobbies von Frauen ergriffen werden, als die typisch weiblichen Hobbies von Männern. Allerdings... was sind wirklich typisch männliche oder weibliche Hobbies? Ich glaube, ich könnte da jetzt noch länger philosophieren, aber das hat dann nichts mehr mit der eigentlichen Wollschaf-Frage zu tun. Daher lass ich es lieber ;-).

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 16/2006

Das Wollschaf hofft, das ihr schöne Ostertage verbracht habt und hier kommt als Osterei eine interessante Frage von Irene :
Für welche Zielgruppe strickst Du am liebsten und warum?


Am besten versuche ich es mal mit einem Rückblick:
In den letzten Jahren habe ich gestrickt
a) für die Familie:
2 Schals für Mama, 5 Paar Socken für den Lieblingsmann, 1 Mütze für den Lieblingsmann, 3 Paar Socken für meine Tante, ca 4 Paar Socken für die Zwillinge
b) für Arbeitskollegen und Bekannte:
ca 5 Paar Socken für Bekannte/Freunde, ein Birch für meine Freundin, Babysocken für diverse neugeborene Nachkommen
c) für Basare, Tombolas etc.:
nix
d) für mich selbst:
ganz ganz viel

Also erst d), dann a), dann b) und dann c).

Gründe dafür gibt es viele! Erst einmal stricke ich für mich, weil ich die Sachen gerne trage und Spaß am Stricken habe. Außerdem muß ich mir da keine Gedanken machen, ob Farbe und Größe passen und gefallen.
Dann folgt die Familie, denn da weiß ich, daß meine Arbeit gewürdigt wird und die Sachen mit Freude getragen werden. Auch hier bilde ich mir ein, daß ich den Geschmack gut kenne und bei Auswahl von Farbe, Form und Muster (fast) immer richtig liege. Fehlschüsse kommen so gut wie nie vor.
Für Bekannte stricke ich nur sehr selten, denn da kenne ich nur wenige, die die Arbeit auch zu würdigen wissen. Die paar Sachen, die ich für Nicht-Familienmitglieder gestrickt habe, waren entweder Auftragsarbeiten oder Geschenke für Leute, bei denen ich mir sicher war, daß sie sich darüber freuen und die Sachen begeistert tragen.
Für Basare etc. zu stricken, finde ich doof, denn ich versuche grundsätzlich, die gestrickten Sachen den Empfängern anzupassen. Ich mache mir Gedanken über Form und Farbe und denke auch beim Stricken logischerweise immer wieder an den Empfänger. Würde ich für einen Basar stricken, dann gingen die Sachen an Menschen, die ich nicht kenne und ich würde quasi ins Blaue hinein stricken ohne Bezug zu der Person, die das fertige Strickstück tragen wird. Nee, das mag ich nicht!

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 15/2006

Wann hast Du mit dem Stricken angefangen? Und warum?

(aus dem Archiv 2003 - danke Angela!)


Offiziell angefangen habe ich mit dem verflixten rosa Fäustling... und es dann mißmutig erst einmal wieder sein gelassen. Dann folge ein halbes Jahr später die Phase, wo alle im Unterricht strickten und ich mußte das natürlich auch tun und strickte den blauen Pullunder. Danach war Stricken erst einmal out und ich habe es fast 10 Jahre sein lassen.
Dann folgte im Studium eine Zeit als Nachtwache im Krankenhaus und da alle Nachtschwestern strickten, habe ich die Nadeln auch wieder ausgegraben und angefangen, Socken zu stricken. Aber auch das war eher "Low Knitting", weil ich es einfach tat, um mich wach zu halten und sich die Begeisterung in Grenzen hielt (damals gab es auch kaum buntes Sockengarn und so war meine Sockenwolle fast immer grau und blau und somit höchst langweilig).

Mit wirklicher Begeisterung stricke ich etwa seit 6 oder 7 Jahren. Damals wohnte der Lieblingsmann in einer WG mit einer Kommilitonin und die beiden hatten einen sehr merkwürdigen Film-Geschmack. Wenn ich also in der WG zu Gast war und ein gemütlicher Videoabend stattfand, mußte ich mich irgendwie beschäftigen und habe kurzerhand mein Strickzeug mitgebracht. So ließen sich auch die schrecklichsten Filme ertragen und mein Bestand an Socken wuchs rasant. Dann entdeckte ich, daß es ja inzwischen auch selbstmusternde Sockengarne gab und bekam richtig Spaß am Sockenstricken. Erst 2002 begann ich, es auch mit anderen Sachen zu probieren und der erste wirklich tragbare Pullover entstand.

Kurz, ein richtiger Anfangszeitpunkt läßt sich also nicht festlegen, da es immer wieder Phasen gab, in denen ich gar nicht gestrickt hab, in denen ich nur sehr halbherzig gestrickt habe und in denen ich einfach gestrickt habe, weil es alle taten. Zum richtigen Hobby wurde das Stricken aber tatsächlich erst vor etwa 6 Jahren.

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Die verstrickte Dienstagsfrage - Woche 14/2006

Ganz oft muss ich bei der Hausarbeit ans Stricken denken. Ich lasse dann schon mal Fünfe gerade sein und setze mich aufs Sofa zum Stricken. Kommt das bei Euch vor? Oder ist Euch Eure Hausarbeit wichtiger?

Danke Regina


Schade, daß nicht der 1. April ist, sonst würde ich schreiben: unsere Wohnung ist immer picobello aufgeräumt und ich stricke erst dann, wenn sämtliche Hausfrauen-Pflichten erledigt sind.
Aber heute ist leider nicht der 1. April...
Ehrlicherweise muß ich sagen, daß ich problemlos die Hausarbeit Hausarbeit sein lassen kann, wenn ich dringend etwas fertig bekommen, ausprobieren oder weiterstricken möchte. Ich putze dann, wenn es notwendig ist... oder besser, wenn ich es für notwendig halte (das kann man jetzt so oder so auslegen... *grins*). Fertig!

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Häkel-Sommer 2005