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Rätsel ohne Lösung?

Die "tierlose Nichtraucher-Haushalt-Frage" ist so ein Rätsel des Alltags, für das es irgendwie keine Lösung gibt.

Ich mag ja solche Fragen, die mich zum Nachdenken anregen.

Ähnlich ist es mit dem in englischen (Socken-)Strickanleitungen häufig vorkommenden Satz "Be careful not to twist!". In deutschen Anleitungen (also welchen, die nicht aus dem Englischen übersetzt sind), habe ich noch nie den Satz "Bitte sorgsam darauf achten, daß die Maschen nicht verdreht sind!" gelesen.
Neigen die deutschen Handstricker nicht dazu, Maschen nach dem Anschlag zu verdrehen? Oder geht man automatisch davon aus, daß wir mit unserer deutschen Gründlichkeit sowas eh dreimal kontrollieren?

Auch so ein Rätsel!

Wenn ich nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr ein... ;-)!

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La Det Swinge!

1985 gewann das norwegische Duo "Bobbysocks" mit diesem Lied den Eurovision Song Contest, der damals noch schlicht Grand Prix hieß und ich saß mit meinen 13 Jahren mit meiner Oma vor dem Fernseher.

Und seit ein paar Tagen habe ich dieses Lied wieder ständig im Kopf. Der Grund dafür war anfangs ein Bild bei Tina/Tichiro. Da waren neue Opalgarne zu Socken "verswingt" und es sah irgendwie witzig aus.
Und da ich
  1. skurrilen Sockenanleitungen selten widerstehen kann (ich sage nur: Toe-up, Socken seitwärts, Cat Bordhi... alles mit mäßige Erfolg und nie fertig gestrickt, aber ich weiß jetzt zumindest, wie es geht) und stets diesen merkwürdigen Drang verspüre, genau diese Technik dringenst ausprobieren zu müssen und
  2. dank Abo und jahrelanger Opal-Sucht einen riesengroßen Berg unverstrickter Opal-Knäuel mein eigen nenne,
beschloß ich, daß ich dringen solchen Socken swing-stricken muß.

Sofort, auf der Stelle!

"Amazon prime" sei dank (selten habe ich Paket-Süchtel 30 Euro so gut investiert) erreichte mich das Buch auch tatsächlich noch vor den Osterfeiertagen, Wolle war reichlich vorhanden, Rundnadeln auch... alles war wunderbar!

Am Karfreitag las ich mich von vorne nach hinten durch den Technikteil in der Mitte des Buches, fuschte mir eine Test-Socke zusammen strickte eine Technik-Socke mit allen möglichen Hell- und Dunkel-Strophen zum Lernen der Grundlagen und dann fühlte ich mich der Herausforderung Swing-Socken gewachsen.

Ich entschied mich für das Modell "Schattenspiel" und damit begann das Desaster!

Dazu muß man wissen, daß das Swing-Stricken eine ganz eigene Sprache hat. Da gibt es keine normale Anleitung, sondern es geht um Melodiebreite, Takte, Hell- und Dunkel-Strophen, Ansatz- und Rand-Strophen, Pausen etc. pp.!

Meine Socke begann mit einer Ansatzstrophe am linken Rand. Und wenn ich die Melodiebreite gestrickt hatte und losswingen wollte, hatte ich, statt der im Heft angegebenen fünf Randmaschen, 8 Randmaschen übrig. Ich durchsuchte das Technik-Heft im Buch nach einer Lösung, ich machte wilde Konstruktionzeichnungen, ich überlegte, wo mein Denkfehler ist und kam und kam nicht weiter.

Drei Ansatzstrophen-Versuche sahen völlig anders aus, als das Foto im Buch. Ich ribbelte, ich strickte neu, ich machte eine neue Zeichnung, ich strickte wieder und ribbelte wieder. Irgendwann am Ostermontag dann flog die Swingsocke in die Ecke und das Buch hinterher.

Ich habe nämlich nicht nur diesen Drang, solche Anleitungen dringend ausprobieren zu müssen, sondern ich will es dann auch richtig machen. Genau so, wie die Designerin es vorgegeben hat. Nicht tricksen, nicht irgendwie stricken, nein, genauso wie es laut Anleitung richtig ist, soll es dann auch bei mir sein.

Ich erinnere mich bei diesem Thema an einen Urlaub auf den Kanaren. Damals saß ich mit einer englischen Anleitung aus der legendären Knitty auf dem Balkon des Hotels und war kurz davor das gesamte Strickzeug ins Meer zu werfen, weil ich eine Abkürzung nicht verstand und all meine Versuche völlig andere Maschenzahlen hervorbrachten. Statt es irgendwie passend hinzutricksen, fuhr ich am nächsten Tag für teures Geld mit dem Bus über die halbe Insel in die Hauptstadt und investierte dort ein gefühltes halbes Monatsgehalt in eine halbe Stunde Internet in einem der damals noch sehr spärlich vorhandenen Internet-Cafés, nur um bei wiseneedle.com diese englischen Abkürzung und ihre Bedeutung nachzuschlagen. Idiotisch!

Aber zurück zum Thema:
Vorgestern nun sah mich meine angefangene Swing-Schattenspiel-Socke vorwurfsvoll an und ich startete zwei weitere - erfolglose - Versuche, die Anleitung so umzusetzen, daß es richtig aussah. Ich ribbelte fluchend erneut alles auf, aber mein Ehrgeiz war wieder geweckt.

Irgendwann beschloß ich dann, mal jemanden zu fragen, der Ahnung hat und wendete mich an die Swing Knitting-Group. Jetzt weiß ich endlich, wie es richtig geht. Zwar bin ich immer noch der Meinung, daß die Erklärung für meine drei "überzähligen" Maschen nicht in diesem Buch steht (wo sie hingehören müßte), aber zumindest weiß ich jetzt, was ich mit diesen Maschen anfangen muß.

Heute Abend werde ich weiter Socken swing-stricken!

----------- to be continued ------------------------

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Früher war alles irgendwie besser!

Ich habe die ganze Foren-, Listen- und Groups-Geschichte ja irgendwann mal für mich persönlich abgehakt.
Grund war hauptsächlich, daß es mir zu zeitaufwändig war, jeden Abend aus den über 200 mails/Beiträgen des Tages die fünf rauszufiltern, die für mich wirklich interessant waren. Der Rest waren die Listen-typischen Ein-Satz-Mails a la "Finde ich auch!".

Aber generell fand ich die Foren- und mailing-Listen-Idee genial, denn wenn man ein (Strick-)Problem hatte, wurde einem damals immer schnell geholfen. Irgendjemand, der ein bißchen mehr Durchblick hatte als man selber, saß garantiert gerade am Rechner und half schnell mal eben mit ein paar getippten Zeilen, den Knoten im Hirn zu lösenn oder wußte zumindest, wo man schnell hilfreiche Infos fand.

Inzwischen stelle ich fest, das das anders geworden ist.

In letzter Zeit ist es mir schon mehrfach passiert, daß ich z. B. in einer Ravelry-Gruppe eine Frage gestellt habe, weil ich mit einer bestimmten Technik nicht weiter kam oder etwas in einer Anleitung nicht verstand und als Antwort kam, ich solle doch bitte mal googeln, den Technik-Teil des Buches lesen oder bitte mal die mails dieser Gruppe von hinten bis vorne durchlesen, denn das Problem sei schon mal irgendwann irgendwo thematisiert worden.

Ich finde das sehr schade, denn eigentlich ist der Sinn solch einer Gruppe doch, daß man sich gegenseitig hilft und nicht nur, daß gezeigte Bilder frenetisch bejubelt werden. Das Ganze scheint übrigens ein "deutsches" Problem zu sein, denn in englisch-sprachigen Gruppen ist man deutlich hilfsbereiter, wie ich daraufhin ebenfalls festgestellt habe.

Geht das nur mir so?
Oder ist es vielleicht ähnlich, wie in einem Forum, in dem ich kurz aktiv war? Dort mußte man erst "Punkte" sammeln, daß heißt, man mußte selber erst einmal anderen Mitgliedern bei Problemen helfen und bekam dann von anderen Foren-Mitgliedern Danke-Punkte dafür. Erst wenn man eine bestimmte Menge an Punkten hatte, durfte man dann auch selber Fragen stellen.
Muß man vielleicht in solchen (Strick/Häkel/Bastel/Sonstwas-)Gruppen selber erst einmal eine Zeitlang aktiv mitschreiben, um bei einem Problem Hilfe zu bekommen?
Ich weiß es nicht!
Mit fällt nur einfach in letzter Zeit auf, wie un-hilfsbereit es in manchen Gruppen geworden ist.

Schade!

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Satz mit "x"?

War wohl nix?
oder
"Die Erkenntnis, daß ich für langweiliges Rechts-Stricken nicht (mehr) geschaffen bin!"

Die Vorgeschichte:
Vor gut einem Jahr (als ich hochschwanger war und zu eh nix anderem mehr fähig) strickte ich dem liebreizenden Töchterlein das Brigitte-Trachtenjäckchen. Die Jacke war heißgeliebt, wurde viel getragen und ist inzwischen leider so klein, daß es nicht mehr niedlich, sondern nur noch "wurstig" (O-Ton Lieblingsmann) ausschaut. Irgendwie habe ich das aus meiner Kindheit anders in Erinnerung: die aus scheußlicher Kratzwolle handgestrickten Strickjacken meiner Tante wurden nie nie nie zu klein, obwohl ich wuchs und wuchs. Die wuchsen knallhart mit!

Nun ist diese Jacke also zu klein und das liebreizende Töchterlein verlangt nach einer neuen Jacke in blau. Die Brigitte-Anleitung geht leider nur bis 110 und meine irgendwann mal erworbenen Strichefte zum Thema Trachten sind irgendwo verschollen.

Also machte ich mich auf die Suche, fand eine ältere Anleitung von Junghans-Wolle, kaufte gestern schnell noch ein paar Knäuel "Landwolle" und legte gestern abend voller Begeisterung los.

14 Reihen habe ich geschafft, bei denen ich vor Langeweile schlichteweg fast eingeschlafen wäre. Jede zweite Reihe gibt es eine (!) linke Masche, der Rest ist kraus rechts. Das ist sooooooo langweilig. Ich muß der Realität ins Auge blicken. Diese Jacke würde nie niemals fertig werden, da ich vermutlich regelmäßig nach 10 Reihen einschlafen würde. Dafür ist mir die wenige Strickzeit, die ich habe, zu schade.

Sollte das liebreizende Töchterlein tatsächlich auf so einen Janker bestehen, wir einer gekauft. Basta!

Da stricke ich lieber Sachen wie die Apfeljacke. Das ist wenigstens spannend.

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Ich habe...

... Wolle gekauft. Drachenwolle!

Angefangen hat es damit, daß Frau Allerlei Strickerei ja hin und wieder dem Spinnfieber erlegen ist und wir am Telefon über ein gemeinsames Spinn-Event diskutierten. Und da ich ja bei Ute immer wieder mit wunderschönen Socken aus handgefärbter selbstgesponnener Sockenwolle angefixt werde (hier einer meiner All-time-Favoriten), beschloß ich, mir ebenfalls handgefärbte Spinnwolle zu bestellen.
Selber färben wäre zwar noch cooler gewesen, aber erstens hätte ich dann erst mal weiße Merino bestellen müssen, dann hätte ich in den 40 Kartons im Keller nach meinen Ashford-Farben fahnden müssen und dann noch die Zeit... ! Da ist Bestellen schneller für ungeduldige Menschen wie mich.

So kam ich auf Drachenwolle, denn sie haben wunderschöne handgefärbte Fasern im Angebot. Und weil sich das Porto ja auch lohnen soll, habe ich gleich noch vier Stränge Wolle mitbestellt!

Erst mal die Spinnwolle:
Es handelt sich um "Drei Wünsche..." und "Suche Märchenprinz".


Ich finde beide Stränge wunderschön und habe schon gestern abend im Bett überlegt, wie ich es am besten anstelle, daraus Sockenwolle mit Farbverlauf zu spinnen: Stränge halbieren und nach dem Spinnen Navajo-zwirnen oder vierteln und je zwei Stränge miteinander verzwirnen? Ich denke noch... und werde nachher mal das Spinnrad abstauben.

Bei der Sockenwolle handelt es sich um zwei Regenbogendrachen in Pink und Karamell. Ganz besonders über den Karamell-Ton habe ich mich sehr gefreut, da die Beige-Töne der handelsüblichen Sockenwolle doch immer eher langweilig und farblos (naja, beige eben) aussehen und ich gerade im Winter diesen Karamell-Ton sehr mag. Dazu kam noch lila Tweed, über den sich Frau Allerlei Strickerei eine mir bestens bekannte Dame mit einer Begeisterung für Beeren- und Lila-Töne und Tweedwolle sicherlich sehr freuen wird.

Etwas verblüfft war ich über Lokis List und Tücke. Ich dachte erst, ich hätte mich bei der Bestellung vertippt bzw. es handelte sich um ein Versehen beim Versand der Bestellung. Aber vermutlich liegt es wirklich an unseren schlecht eingestellten Monitoren, daß der Strang so völlig anders ausschaut, wie auf dem Bild. Vermutlich habe ich einfach pink und helles Gelb gesehen, wo in Wirklichkeit gar keines ist.

So, jetzt gehe ich wirklich das Spinnrad entstauben und überlege mir dann bei der Nachmittags-Hunderunde, wie ich das mit der Spinnrei angehe. Die Spinn-Lust und Vorfreude ist auf jeden Fall riesengroß...!

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Die Apfeljacke...

... ist fertig und schon heiß geliebt.

Auf dem Rückweg vom Ravelry-Treffen in Frechen beschlossen Frau Allerlei Strickerei und ich unseren Frust etwas zu kompensieren und besuchten das Haus voll Wolle in Düren (Danke nochmal an Mary für den tollen Tip!!!).

Das Haus voll Wolle ist wirklich voll von Wolle und ich meine wirklich voll... also quasi woll-voll! Es ist das Paradies für jede Strickerin und wenn ich könnte, würde ich dort einziehen. Leider wohnt dort aber schon jemand und ich denke, mein Mann fände es auch nicht so schön, wenn ich in die Nachbarstadt ziehen würde.
Aber es ist so wundervoll dort, daß ich ernsthaft überlegt habe... ;-)!
Zwei Damen, deren Liebe zum Material Wolle man überall sieht und spürt und mit denen man wunderbar ins Erzählen kommen kann, jeder Fleck ist ausgefüllt mit Wolle, Knöpfen und Zubehör und sogar die kleinen Spitztüten, in denen die gekauften Knöpfe verpackt werden, sind aus Seiten aus alten Strickheften gefaltet. Ich bin wirklich verliebt in diesen Laden!!!
Und ich habe, klug wie ich bin, extra einen Knopf zu wenig für die Apfel-Jacke gekauft, sodaß ich ganz ganz schnell wieder hin fahren muß.

An jenem Samstag also erwarb ich - unter anderem - die Wolle für die Apfel-Jacke aus dem in Frechen erstandenen Buch Freche Maschen von Annette Danielsen (einen Überblick über die Modelle gibt es hier).

Bei der Wolle handelt es sich um Windsor von Lana Grossa und sie passt vom Stil her wunderbar zu der Jacke, zum Herbst und zu meiner Tochter sowieso. Schließlich ist meine Tochter im "Winken wie die Queen" aus dem fahrenden Auto bereits sehr geübt und manchmal ist auch ihr Verhalten wahrhaft das einer kleinen Queen ;-). Und Tweed ist für mich der Inbegriff von Herbst. Also passt alles wunderbar zusammen und somit ist die Jacke ein 100%iger Treffer bei der kleinen Dame und wird innig geliebt und wurde schon heftigst strapaziert, was sie aber nicht übel nahm.

Also alles wunderbar! Stricken macht Spaß!!!

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Frechen 2011

Am Samstag haben sich Frau Allerlei Strickerei und ich aufgemacht zu Ravelry-Treffen nach Frechen. Wenn es schonmal in unserer Nähe ist, dann kann man die Gelegenheit ja nutzen, zumal die Berichte der letzten beiden Treffen ja sehr euphorisch waren, dachten wir uns.

Nun ja...!

Ich könnte jetzt euphorisch schreiben, wie begeistert ich war, was eindeutig gelogen wäre.

Ich könnte auch schreiben, wie unprofessionell ich es fand, was nicht fair wäre, denn die Veranstalterin hat sicherlich ihr bestes gegeben.

Ich könnte auch schreiben, was mich gestört hat und was ich anders gemacht hätte, was aber eh nichts mehr bringen würde (und was z.B. Andrea und Martina schon umfangreich gemacht haben).

Ich könnte auch schreiben, daß ich alles viel zu eng fand, was aber an mir Sofastrickerin liegt, denn ich brauche zum gemütlichen Stricken eben Ellenbogenfreiheit.

Ich könnte auch schreiben, daß mich die Aussteller so gar nicht begeistert haben (bis auf einer Ausnahme) und man sicherlich mehr (und damit auch für mich spannendere) Aussteller hätte unterbringen können, wenn man das völlig ungenutzte Foyer miteinbezogen hätte, aber das ist ein Sache des persönlichen Geschmacks.

Also schreibe ich einfach, daß ich da war und ein paar "Gesichter hinter den Blogs" getroffen habe, ein bißchen Wolle gekauft habe und dann nach nicht ganz vier Stunden mit Frau Allerlei Strickerei wieder gefahren bin. Somit habe ich leider auch nicht mehr mitbekommen, was mit den ganzen tollen Wollspenden der großen Firmen passiert ist. Sicherlich wurden die erst später bzw. erst am Sonntag verlost, verschenkt oder verwas-auch-immer-t?!

Das war Frechen 2011.

P.S.: Auf dem Heimweg gab es dann noch einen Umweg, der dann ein echtes Woll-Highlight dieses Tages war, aber dazu demnächst mehr.

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Der Alptraum...

... einer Strickerin:

Es ist Sonntag!
Man hat Freizeit und jemanden, der die Kinder bespaßt!
Man hat neue Wolle und eine wunderschöne Anleitung!
Man könnte loslegen mit der neuen wunderschönen Wolle und der zauberhaften Anleitung aus dem tollen neuen Buch...
...
...
...
...
...
...
... und man findet zur Hacke keine 4er oder 4,5er-Rundstricknadel!!!!!

Agrrrrrrrrrr!!!!

edit: GEFUNDEN!!!!! Im 39. Karton (von 40, die noch unausgepackt in meinem Bastelkeller lagern) waren meine Rundstricknadeln!!!!!

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Neulich...

... bin ich durch ein Kleinstadt gefahren und habe festgestellt, daß das dortige Handarbeitsgeschäft Ende des Jahres schließen wird.

Irgendwie schade, aber dann habe ich gedacht "Selbst schuld!". Ich habe öfter in dem Laden Wolle gekauft, da sie zusätzlich zum Standard-Sortiment (Regia, online & Co) auch beispielsweise Noro und andere hochpreisige Garne führten. Jedes Mal, wenn ich den Laden betrat und die Inhaberin und ich ins Reden kamen, war auf ihrer Seite dort eigentlich nur Gejammer. Wie schlecht es doch liefe, wie wenig Wolle nur noch gekauft würde, daß die Leute nur Billigwolle wollten, daß heute eh nur noch die alten Frauen stricken würden (Danke!!!) und und und. Sie wüßte gar nicht, was sie noch machen sollte. Die Miete sei hoch, das Kaufinteresse gering, alles Mist!

Ich habe dann mal versucht - diplomatisch - ihr zu sagen, was mir in ihrem Laden fehlen würde. In dem Laden hing zum Beispiel nicht ein einziges gestricktes Teil. Keins! Niente! Es gab keinerlei Inspirationen.
Norowolle sieht zwar als Knäuel schon nett aus, aber ein Schal oder Tuch aus verschiendenen Norofarben sieht noch viel toller aus. Viele Sockenwoll-Knäuel wirken im Knäuel langweilig und entwickeln ihre wahre Schönheit erst, wenn man sie in Socken, Schals, Handschuhe etc. verwandelt. Aber da war einfach keine Begeisterung für das Arbeiten mit diesen Farben, diesen Materialien zu merken. Sie lagen halt im Regal. Fertig!

Auch hatte ich immer das Gefühl, daß, obwohl die Dame Internet hat und auch bei Ravelry ist, sie keinerlei Bereitschaft zeigte, mal rechts und links über den Tellerand zu schauen. Was hat sie mich für verrückt erklärt, als ich für "Socken auf zwei Rundstricknadeln" a la Cat Bordhi eine zweite 2.5er Rundnadel braucht, die nicht diesen typischen "Knick" am Ende der Nadel hat, sondern glatt durchläuft. Sowas wäre doch Quatsch, wozu seien denn die Nadelspiele erfunden worden??? Socken Toe-up? So´n Schnickschnack! Wozu denn bitte das gut sei? Und als ich den Noro-Ringelschal stricken wollte, meinte sie, daß sowas ja gar nicht passen würde, so zwei verschiedene Knäuel im zweireihigen Wechsel. Nee, wat ham die Leute Ideen!
Wenn man so konservativ denkt, muß man natürlich auch damit leben, daß nur alte Damen in den Laden kommen, wenn sie Wolle für Schals, Pullover und Socken brauchen, so, wie sie sie seit 50 Jahren stricken.

Wie schon geschrieben, auf der einen Seite tut es mir leid um jedes Handarbeitsgeschäft, das schließen muß. Aber andererseits... ! Wolle für größere Teile habe ich dort nie gekauft, weil sie immer nur maximal 500g einer Farbe hatten und selten mehr als die acht Standard-Farben einer Serie (schwarz, weiß, blau, rot, grün, gelb, hellblau, rosa), bei Stricknadeln war das Knitpicks-Baukastensystem "moderner Humbug" und sonst hat mir eben einfach die Inspiration und Begeisterung gefehlt. Ich will in einen Wollladen kommen und sehen, was ich mit der Wolle anfangen kann, Ideen bekommen, mit den vielen verschiedenen Farben kombinieren können. Und das alles fehlte mir dort!

Dann eben nicht (mehr)!

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Ach ja....

Abo! Abo! Aboooooooooooooooooo!

Vier von sechs finde ich sogar richtig richtig gut! Auf jeden Fall macht oben links wirklich Vorfreude auf die Opal Sansibar-Kollektion!

Ich glaube, ich muß wieder mehr Socken stricken!

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Vielleicht...

... wäre das was fürs neue Haus (wo der Lieblingsmann ja eh gerade schon mit Auszug droht!):

365 Knitting Clock The Nature of Time

Eigentlich wollte ich ja die Kuckucksuhr mit dem Schaf, aber die Knitting Clock hat was...!

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Bastelmutti...

... für lau? Ein Erfahrungsbericht! Lesenswert!

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Abo! Abo! Abo! Aboooooooooooooo!

Sehnsüchtig erwartet und für wunderschön befunden:

Vier Knäuel aus der neuen Regenwald-Serie und zweimal irgendwas mit Streifen und Punkten, Hauptsache schön bunt... ich bin zufrieden.

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Abo! Abo! Abo! Aboooooooooooooo!

Endlich ist es da!

Nachdem ich schon die Hoffnung aufgegeben hatte, daß es heute noch kommt, stand es vorhin ganz harmlos im Flur, da der DPDler es in der Praxis abgegeben hatte. Mal sehen, vielleicht stricke ich nachher meinen Favoriten noch an...!

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Vor einiger Zeit...

... sprach mich die beste Hundezüchterin der Welt (schließlich hat sie meinen Hund gezüchtet!!!) an, ob ich ihr nicht für den Winter ein Paar dicke Socken für "in die Gummistiefel" stricken könnte.

Eigentlich hätte ich für sowas ja die StriMa bemüht, aber die ist leider schon abgebaut und im Keller zwischen vielen Kartons eingemottet und das Ausmotten hätte vermutlich genauso lange gedauert, wie ich für ein Sockenpaar mit 6-facher Sockenwolle brauche.

Bei Junghans gab es schöne 6-fache Sockenwolle der Hausmarke "Freizeit" in Oberförstergrün und so entstanden während diverser Abende bei Fernsehen diese Socken:

Eine Kurzanleitung:
(für Größe 38/39)
  • 50 Maschen anschlagen
  • 50 Reihen 3re/2li
  • 30 Reihen glatt rechts
  • Ferse über 26 Maschen/24 Reihen, Hinreihe 1 M abh/1 M re, Rückreihe li
  • Herzferse
  • seitlich je 13 M aufnehmen
  • glatt rechts weiter und in jeder 2. Reihe die Fersenmaschen beidseitig durch Abnahme wieder reduzieren bis wieder 50 M in der Runde sind
  • ab der letzten Abnahmerunde 40 R bis Spitze
  • runde Spitze stricken
  • Fertig!
Jetzt bekommen die Socken noch eine schöne Verpackung und dann gehen sie ab in die Post zu Wilma! Ich hoffe, sie gefallen...!

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Abo! Abo! Abo! Aboooooooooooooo!


Ich bin zufrieden!
Drei Knäuel Stippen-Wolle (Insider!) und drei Knäuel aus der anderen Serie! Gut, auf das lüla oben in der Mitte hätte ich verzichten können und wäre schwer scharf auf das dunkelbunte Knäuel gewesen, welches in manchen Abos war, aber so ist es auch okay.

Kind schläft und ich geh jetzt mal anstricken!

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Heute, heute,...

... und wehe, wenn nicht HEUTE!

Als am Freitag die ersten Abo-Bilder im Netz auftauchten, wurde mir bewußt, daß ja DER Tag ist, der Tag der Tage für Wollsüchtige.
Nun bin ich inzwischen weit entfernt von den früheren Aktionen wie Ansitz auf Paket-Autos oder dem Anketten an das Tor von DPD und das T-Shirt trage ich auch nur noch selten ;-). Trotzdem war ich doch ein bißchen vorfreudig hibbelig, denn die Bilder im Netz und bei ravelry waren vielversprechend.
Und was war????
NIX!
Kein DPD! Kein Abo!

Um fünf Uhr nachmittags wurde mir dann schmerzlich bewußt, daß der DPD-Mann mich vergessen hatte. Wie Rumpelstilzchen hüpfte ich durchs Haus und zischte zwischen den knirschenden Zähnen hervor "Ich will jetzt mein Abo! Ich will! Ich will! Ich will!".
Der Lieblingsmann rollte nur seine Augen gen Himmel und sprach: "Bist Du inzwischen nicht zu alt für solcherlei Aufstände? Und hast Du nicht eigentlich genug Wolle?" und ignorierte jegliche weiteren Ausbrüche meinerseits.

Am Sanstag hatte ich kurz Hoffnug, als jemand im ravelry-Forum schrieb, daß er aufgrund von Fahrer-Engpässen nun auch am Samstag von DPD beliefert worden war, aber realistisch gesehen war mir schon klar, daß ich bis Montag würde warten müssen.

So, nun warte ich! Und wenn heute mein Abo nicht kommt, dann...! Nein, daran will ich gar nicht denken!

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Bevor...

... noch jemand denkt, daß ich nur noch Wolle kaufe, aber nie nicht verstricke, gibt es hier schnell ein Beweisbild.

An drei Abenden flott genadelt war die Mütze nach dieser Drops-Anleitung.

Material: Lana Grossa Merino Superfein in Farbe 412
Nadeln: 2,5/3
Verbrauch: 120g

Sitzt, passt und gefällt. Genau so wollte ich sie auch haben.

Und jetzt muß ich wahrscheinlich "Ene, mene, miste" machen, ob ich als nächstes die Paraphernalia-Socken anschlage oder mich mit Feuer und Eis beschäftige. Oder was ganz anderes? Auf jeden Fall freue ich mich, daß meine Strickbegeisterung wieder erwacht ist. So ganz ohne Wolle... das war schon irgendwie blöde!

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Endlich, endlich...

... wird es draußen herbstlich.

Zwar darf ich das nicht so laut sagen, aber ich persönlich wäre auch ohne Sommer zufrieden, wenn dafür Frühling und Herbst länger wären. Gut, den Winter könnte man auch weg lassen...! Aber Herbst, ja, das ist mir persönlich die liebste aller Jahreszeiten.

Jedes Jahr, sobald es circa drei Tage wirklich hochsommerliches Themperaturen gab, wünsche ich mir den Herbst herbei. Diese Zeit von September bis etwa Mitte November ist für mich die schönste Zeit im Jahr. Stricken und Spinnen macht wieder Spaß, der Kopf ist voller Pläne für Herbstgestick und Weihnachtsgeschenke, man freut sich auf Kürbisse, Grünkohl und all die typisch deftigen Herbstgerichte, die einem im Sommer zu schwer im Magen liegen, im Herbst aber genau richtig erscheinen. Endlich kann man wieder gemütlich Tee trinken, Zimtschnecken und Apfelkuchen backen, das Weihnachtsgebäck ist auch schon in erreichbarer Nähe. Draußen sein mit Kind und Hund macht wieder Spaß, weil der Hund wieder Spaß am Hundsein hat und nicht nach einer Stunde hechelnd in den Seilen hängt, Stadtbummel machen auch wieder Spaß, weil man nicht nach einer Stunde dringend nach einer Dusche lechzt... ach, ich könnte noch stundenlang aufzählen, worauf ich mich freue.

Auf jeden Fall machen mich die ersten Anzeichen für den beginnenden Herbst jedes Jahr von neuem glücklich. Einzig, auf die Walnüsse könnte ich verzichten. Aber naja, irgendwie gehören sie einfach dazu.
Und jetzt gehe ich mein Spinnrad abstauben...!

edit: Und - nicht zu vergessen - dank der abfallenden Sommerstarre habe ich endlich wieder Lust auf Fotos und Sockhaus-Schreiberei. Es geht also endlich weiter hier...!

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Überall...

... in den Blogs liest man Meldungen wie "Ich melde mich dann mal ab bis zum..." oder "Wir sind gut erholt wieder da!".
So ein ganz kleines bißchen bin ich da ja schon neidisch!
Letztes Jahr war die Maus mit gerade mal fünf Monaten noch zu klein und wir wollten stattdessen im Spätherbst fahren, was dann leider nicht geklappt hat. Und dieses Jahr sind andere Dinge wichtiger... aber davon erzähle ich demnächst ein bißchen mehr!

Also renne ich zur Zeit hauptsächlich meinem Töchterlein hinterher, welches nun auf zwei Beinen die große weite Welt für sich entdeckt und freue mich, wenn sie sich freut, weil sie wieder einen besonders spannenden Stein oder eine besonders bunte Blume entdeckt hat. Ein glückliches Kinderlachen wiegt ja schon einiges wieder auf und der nächste Urlaub kommt bestimmt! Irgendwann!

Aber immerhin hat diese sportliche Hinter-dem-Kind-her-Rennerei auch Vorteile: eine Kleidergröße weniger und die kleine Dame macht wieder einen deutlich ausgedehnteren Mittagsschlaf!

Und da ich somit jetzt Mittags wieder ein bißchen Zeit für mich habe, habe ich ein uraltes, total in Vergessenheit geratenes Hobby von mir wiederentdeckt: Stricken!
Ja, tatsächlich, ich konnte es sogar noch!

Und gestern habe ich dann die Gelegenheit genutzt, daß in unserem kleinen Örtchen ein Geschäft eröffnet hat, welches unter anderem auch Wolle führt.

Ein Blick in die Tüte gefällig?

Vier mal Hunderwasser 3 und die neue Rebecca. An der Hundertwasser-Kollektion konnte ich einfach nicht vorbei gehen. So tolle Farben!!!

So, jetzt muß ich nur noch entscheiden, mit welchem der vier Knäuelchen ich mich als erstes beschäftigen möchte, irgendwo ein Nadelspiel finden und dann kann es los gehen.

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Wenn ich mal viel Zeit habe...

... stricke ich das hier ;-)!

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Mal wieder...

... ein Fall von RTFM!

Ich geh dann mal das Rückenteil und das halbe Vorderteil von Rogue ribbeln, denn es heißt "Decrease 1 st at each armhole every other row...!" und nicht "...every row..."! und genau diesen Reihen fehlen dann in der Höhe und überhaupt schaut die Ärmelabnahme etwas komisch aus. Grmpf!

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Und dann...

... wäre da noch diese geniale Babydecke!

Und weil ich schon seit Ewigkeiten mal etwas mit Steek ausprobieren wollte, habe ich mir das Material für diese Babydecke zusammen gesucht. Auch die norwegische Anleitung ist halbwegs gut verständlich, sodaß ich wohl nicht auf die englische Anleitung warten werde.

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Nochmal...

... StrickContent:

Schon lange auf meiner To-Do-Liste steht Rogue. Und weil ich die Landwolle von Junghans so genial finde (naja, bis auf die Farbauswahl) und sie sich bei meinem Hedgerow Coat als absolut unverwüstlich herausgestellt hat, habe ich schon vor ewigen Zeiten beschlossen, einen Landwoll-Rogue zu stricken.

Jetzt endlich habe ich ihn angeschlagen:

Es macht Spaß und somit geht es auch recht fix. Nach zwei Strickabenden bin ich schon durch mit der Teilung in Rücken- und Vorderteil und habe das Rückenteil fast fertig. Vielleicht schaffe ich es ja tatsächlich, den Pullover so schnell fertig zu bekommen, daß ich ihn im Frühjahr tatsächlich noch tragen kann.

P.S.: Die Farbe ist in Wirklichkeit "marine", was aber die Kamera nicht wirklich widergeben wollte.

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StrickContent...

... gibt es hier tatsächlich auch noch!

Nachdem ich in den letzten Wochen und Monaten eigentlich eher lustlos und ohne Wille zur Vollendung an diversen Socken herum gestrickt habe, wurde am Wochenende mal wieder etwas fertig.

In diversen Zeitschriften sah man zum Winter hin solche "Sturmhauben", Wollmützen, die schön weit und sackig sind und so viel Haar im entstehenden Hohlraum zwischen Kopf und Bedeckung verstauen können. Solch ein Haarreservoir brauchte ich dringend, denn erstens sind meine Haare seit der Geburt meiner Tocher mangels Zeit für Friseurbesuche unkontrolliert in die Länge gewachsen und zweitens sind die Teile irgendwie cool.

Zwar fand ich bei ravelry diverse Anleitungen, aber keine gefiel mir so 100%ig. Dann entdeckte ich Anfang Januar bei Frau Strickcafé eine Mütze, die mir optimal gefiel. Jetzt mußte ich nur noch die passende Wolle kaufen und dann konnte ich loslegen. Das Wollkaufereignis zog sich dann noch bis Anfang März, aber dann war die Mütze, passend zum (hoffentlich bald) nahenden Frühling endlich fertig.

Anleitung: Drops 114-30
Wolle: Merino big superfein von Lana Grossa
Nadelstärke: 3,5/4

Ich finde die Mütze genial, ist sie doch die ultimative Lösung für jeden "bad hair day". Außerdem ist sie schön weich und warm. Nur der Lieblingsmann war etwas skeptisch. Bei der abschließenden Anprobe musterte er mich mit einer Mischung aus Skepsis und Belustigung.
Er: "Sing mal 'No woman, no cry'!"
Ich: "Hä?"
Er: "Du siehst ein bißchen aus wie Bob!"

Hmmm! Vielleicht ein bißchen...! Aber witzig aussehen tut sie schon!

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Am Sonntag...

... war ich zum Nikolaus-Kaffeetrink-Erzähl-und-Strick-Treffen bei Frau Allerlei Strickerei.
Dort war auch Sabine, die wunderschöne Sterne aus Sockenwolle strickt.
Und meine Tochter griff natürlich sofort nach einem solchen kuscheligen Stern und wollte natürlich einen haben.
Also bekommt sie zu Weihnachten (oder wann immer er auch fertig ist...) so einen Stern.

Am liebsten hätte ich ja dafür ebenfalls die Schafpaten-Opalwolle, die Sabine verwendet hat. Aber in Ermangelung eines lokalen Opal-Dealers habe ich in meinen Wollvorrat gegriffen und ein Uuuuuuralt-Opla-Knäuel gefunden. Es hat sogar noch die braune Banderole aus Ökopapier, ist also wirklich wirklich alt.

Immerhin habe ich das erste Fünfeck gestern schon fertig bekommen. Mal sehen, wie schnell ich das zweite Fünfeck vollende, denn zum Schluß war es schon ganz schön nervig, 45 Maschen auf einer Nadelspielnadel zu haben. Trotzdem brenne ich darauf, an den Zacken weiter zu stricken und das geht nunmal nicht ohne zweites Fünfeck.

Fortsetzung folgt...

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Kalt draußen!

Hier im platten Land der Börde weht zusätzlich noch ein fieser Wind, der in den Ohren beißt und die Finger vor Kälte starr werden läßt.
Bisher war ich ja ein Stadtmensch, der allenfalls mal vom Parkplatz bis zum Haus laufen mußte oder durch die windgeschützte Fußgängerzone lief. Mein größtes Zugeständnis an den Winter in unseren Breitengraden war bisher ein Daunenmantel, den ich bei Minusgraden hervor holte.
Jetzt bin ich quasi täglich den Naturgewalten ausgesetzt. Und ich merke, daß meine Ausrüstung noch dringend ergänzungsbedürftig ist.

Fazit: Ich brauche eine neue Mütze und endlich mal Handschuhe. Man reiche mir die Nadeln!!!

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Sockhaus proudly presents...

... Mara!

Anleitung: Mara (.pdf)
Design: Madelinetosh
Garn: Unikat "Chistina" 6-fädig von 100 Farbspiele
Verbrauch: 270g
Nadelstärke: 3,5
Größe: 130cm Spannweiter, 60cm bis Spitze

Abänderungen: 110 cm (43 inches) bis zum Beginn des 1re1li-Teils, dann 12 Reihen 1re 1li, dann Zunahmereihe und 2re 2li bis die Wolle zu Ende ist.

Wenn ich das Tuch nochmal stricke, würde ich die Zunahmereihe, in der aus jeder Masche zwei heraus gestrickt werden, anders machen, da hier auf einer Seite eine etwas dickere "Kante" entsteht (kann man oben im Bild vielleicht erkennen).
Außerdem bin ich nicht sicher, aber es scheint im Bild auf der Anleitung so, als ob der 2re 2li-Teil eher 2re 2li 1re 1li (?) im Wechsel gestrickt wird. Laut Anleitung ist es aber 2re 2 li. Wenn man bei ravelry schaut, sieht man verschiedene Versionen der Abschlußkante. Vielleicht probiere ich das nächste Mal 3re 2li?

Auf jeden Fall ist das Tuch toll und hat die perfekte Größe für ein kürzeres Tuch, welches man problemlos unter Mantel und Jacke tragen kann. Leider habe ich keinen Fotografen hier, sodaß es nur Fotos ohne Inhalt gibt. Wenn ich daran denke, reiche ich noch welche mit Inhalt nach.

Und auch einfach um die Schultern drapiert sieht es nett aus.

Kurz, Mara ist wirklich ein gelungenes FO und ich werde das Tuch mit Freude tragen.

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Total mysteriös...

... ist dieser Sockenstrick-Herbst.

Nach den Franken Socks (Anleitung hier) liefen mir heute auch noch die Mystery Socks von Through The Loops über den Weg. Clue 1 und 2 sind schon erschienen, sodaß man schon ein bißchen was zum Stricken hat.

Und obwohl ich zwischen Walnüsse sammeln, Kind versorgen, Hund bespaßen und Lieblingsmann betüddeln eigentlich gar keine Zeit habe, gehe ich gleich mal die passende Wolle suchen.

Ich mag einfach diese Spannung!!!

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Und dann...

... ist da noch Mara!

Vor - auf den Tag genau - einem Jahr kam meine bestellte Wolle von 100 Farbspiele und ich war damals schon ziemlich begeistert von den Farben. Trotzdem lag die Wolle ein Jahr herum, ein Knäuel wurde mal angestrickt und wieder geribbelt und irgendwie hatte ich so keinen rechten Plan.

Und als ich neulich so über ein kleines Dreieckstuch für den Herbst nachdachte, fiel mir erst die Mara-Anleitung und dann das kleinere der beiden Farbspiele-Knäuel in die Hände. Warum nicht aus 300g eine Mara stricken?

Ich legte los und war schon nach den ersten 30 Reihen schwer begeistert. Diese Wolle ist wunderbar weich und sicherlich angenehm am Hals zu tragen. Außerdem läßt sie sich wunderbar verstricken, was ja bei gefachten Garnen nicht die Regel, sondern eher die Ausnahme ist. Aber hier ist die Fadenspannung wirklich gleichmäßig und mit 3,5er Nadeln erziehlt man ein tolles Strickbild:

Und durch den Farbverlauf geht das Stricken so flott, daß ich inzwischen schon an der letzten Borte bin. Ich habe mir für jeden Abend einen Farbabschnitt vorgenommen, aber immer zwei geschafft, sodaß es wirklich ratzifatzi ging.

Heute oder morgen kann ich abketten. Das ist praktisch, denn die Tage sind inzwischen am Morgen hier doch recht kühl.

Auf jeden Fall bin ich so begeistert von der Wolle, daß ich gleich gestern noch eine Großbestellung für Weihnachtsgeschenke für Mutter und Tante (und natürlich auch ein bißchen *hüstl* was für mich) getätigt habe und diese nun sehnsüchtig erwarte.

p.s.: Das passiert übrigens, wenn man bei gefachtem Garn nicht aufpasst und mit dem Staubsauger zu nah an den Wollkorb kommt.

Eine Stunde lang habe ich die Wolle wieder entwirrt, was sie aber ohne bleibende Schäden überstanden hat.

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