Der kleine Sockhaus besteht seit 7921 Tagen    Letzte Änderung: 24.05.18, 22:38
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by jo (24.05.18, 22:38)
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Montag, 18. Oktober 2004
Es ist schon erstaunlich...


... wie unterschiedlich sich verschiedene Wollsorten verspinnen lassen. Da ich ja gestern viel Zeit hatte, habe ich mal spaßeshalber die verschiedenen Wollsorten angesponnen, die ich bei Wollknoll als Wollmix-Paket bestellt hatte.



Die schwarzbraune Wolle (unten rechts in der Ecke) verspinnt sich sehr schwer, der Faden wird unregelmäßig und reißt auch öfter als sonst. Die graue Wolle in der Mitte ist dagegen toll zu spinnen, dünner Faden und schön gleichmäßig. Der Rest variiert ebenfalls...
Zumindest bin ich jetzt in der Lage, halbwegs gleichmäßig aus dem Band zu spinnen, woran ich ja am Anfang starke Zweifel hatte. Immerhin!
Auf jeden Fall ist es unheimlich spannend, die verschiendenen Wollsorten zu testen, zu fühlen und zu spinnen. Mal ist es einfach und mal sehr anstrengend und erfordert richtig Konzentration statt Meditation. Aber es ist toll! Mein Favorit ist zur Zeit die graue Wolle (ich glaube, es handelt sich um "Norwegische"), knapp gefolgt von der "Brasil" (?... unten Mitte).
Die bunte Wolle muß allerdings noch etwas warten, bis ich einen (mich zufriedenstellenden) gleichmäßigeren Faden hinbekomme...

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Where Were You When The Lights Went Out? *)


Ich stand gestern am frühen Morgen gerade auf dem Balkon und topfte meine Avocado-Kerne ein (ich versuche zwanghaft jeden Avocado-Kern zum Keimen zu bringen... jedem seine Macken!), als es am Horizont einen kurzen Blitz gab und rund um mich herum alles in Dunkelheit und Stille versank. Stromausfall total! Gut, es war ja schon halbwegs hell und lange kann so ein Ausfall ja auch nicht dauern. Außerdem fördert so etwas doch massiv die Kommunikation... man trifft sich im Treppenhaus beim Kontrollieren des Sicherungskastens, man ruft sich von Balkon zu Balkon zu, daß der Stom weg ist und man philosophiert gemeinsam, wie lange die Stadtwerke wohl am Sonntagmorgen brauchen, um so etwas zu beheben. Naja, es hat etwa 90 Minuten gedauert, und dann hätte eigentlich der Sonntag wieder wie gewohnt weiter gehen sollen... denkste!

Nein, es kam anders... Robinson Crusoe ließ grüßen! Erst einmal beging der Fernseher, der zum Zeitpunkt des Ausfalls gelaufen war, kurz nach Wiederherstellung der Stromzufuhr mit einem Geräusch, daß man als Mischung aus Rülpsen und Schnauben bezeichnen könnte, Selbstmord. Der Telefon-Test ergab, daß auch die ISDN-Anlage dem Fernseher in die ewigen Jagdgründe gefolgt war und auch das DSL-Modem hatte sich den beiden angeschlossen... kein Telefon, kein Internet, kein Fax, kein Fernseher! Nach einigem Suchen fand ich zumindest mein Handy wieder... leider nicht das zugehörige Ladekabel sondern nur das Autoladekabel. Naja, dann eben nicht! Irgendwie hatte es was von Insel-Feeling. So muß sich Robinson Crusoe gefühlt haben...

Nun denn, ich habe den Sonntag dann sehr ruhig verbracht... lesen, Hörbuch, Spinnen. Solch eine erzwungende Abstinenz von der sonst so lebenswichtigen Technik hat auch was für sich...

Einzig der finanzelle Aspekt ist unschön. Die Hausrat-Versicherung zahlt nur bei Überspannungsschäden nach Blitzeinschlag, hier also nicht! Immerhin habe ich heute dann ein neues DSL-Modem gekauft, sodaß wir wieder ins Internet können. Die ISDN-Anlage konnten wir erst mal provisorisch überbrücken und zum Glück hatte ich noch einen Mini-Fernseher aus meiner alten Wohnung auf dem Kleiderschrank stehen, den ich immer mal im Schlafzimmer anschließen wollte. Jetzt werde ich erst einmal die ganzen mails beantworten, die ich eigentlich gestern schon abarbeiten wollte und dann noch eine Blog-Runde drehen...

*): "Als das Licht ausging..." (1968) ist einer der weniger bekannten aber trotzdem ziemlich guten Filme mit Doris Day in der Hauptrolle.

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