Der kleine Sockhaus besteht seit 4445 Tagen    Letzte Änderung: 07.10.14 10:10
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Ich hab ne Brother Innovis und bin sehr zufrieden - nähe aber auch nur...
by merliane (07.10.14 10:10)
Jetzt endgültig! Sie ist im Elektroschrott-Container Nähmaschinen-Himmel. Meine gute alte Karstadt Nutzstich Marke "Nichtskannmicherschüttern", oder...
by jo (04.09.14 15:15)
schön wieder von dir zu lesen...Ich kenne das auch, dieses Gefühl, führt leider zu manischen...
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tja Was soll ich sagen ... mein Kleiner ist nun auch an der Schule angemeldet...
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Meine Kinder... ... werden groß! Nicht, daß das nicht der natürliche Lauf der Dinge wäre,...
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Der Herbst... ... kommt mit riesengroßen Schritten. Auch wenn es heute wieder recht sommerlich draußen...
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Auf ein neues!!!! Inzwischen sind fünf Monate (mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht...) seit...
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Donnerstag, 4. September 2014
Jetzt endgültig!

Sie ist im Elektroschrott-Container Nähmaschinen-Himmel. Meine gute alte Karstadt Nutzstich Marke "Nichtskannmicherschüttern", oder wie der Lieblingsmann sie nannte, "der olle Nadelschrotthaufen".

Nachdem sie ja vor einigen Jahren schonmal kurz vor der Verschrottung stand, weil sie meinen Tisch und mich ein wenig "unter Strom setzte" und der Lieblingsmann sie noch einmal in einer finale Rettungsaktion mit einer wilden Kabelkonstruktion erdete und ihr und mir damit noch zwei gemeinsame Jahre schenkte, hat es sich jetzt endgültig ausge-Nutzstich-t.

Letzte Woche schnitt ich eine wunderschöne Tasche aus Kaffe Fassett-Stoff zu und begann zu nähen. Nachdem die erste Hälfte der Tasche fertig war, bügelte ich gerade Vlieseline auf den Innenstoff, als plötzlich, völlig ohne Grund, die Nähmaschine losratterte. Ich schaute erst fasziniert, dann panisch zu und zog als erste Maßnahme den Netzstecker. Stille! Da ich eher weniger an Übersinnliches glaube und es sich somit vermutlich nicht um eine Nachricht von meiner verstorbenen Lehrmeisterin handeln konnte, sondern vermutlich um einen Wackelkontakt, rüttelte ich an der Maschine und steckte dann vorsichtig das Netzteil wieder ein. Die Nähmaschine ratterte los und wurde immer schneller und schneller... ich zog den Stecker.
Eine letzte Chance gab ich ihr noch, rüttelte an allen Kabel und Knöpfen, schaute nach, ob vielleicht das Fußpedal verklemmt war, rüttelte nochmal an allem, wo sich rütteln ließ und gab ihr dann zum Finale noch ein letztes Mal Strom. Sie ratterte, ratterte schneller und schneller und dann machte es "Plong" und sie tat nichts mehr. Der Geruch Gestank nach verschmortem Plastik war dann nicht wirklich angenehm und somit ist sie nun endgültig und für immer dahin.

Und ich leide!

Und jetzt kommen wir zum Problem. Ich will sofort eine neue Maschine. Heute, jetzt, also quasi sofort.

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Dienstag, 2. September 2014
Meine Kinder...

... werden groß!
Nicht, daß das nicht der natürliche Lauf der Dinge wäre, aber trotzdem verblüfft mich immer wieder, wie schnell manches doch geht.

Heute kamen die Anmeldeunterlagen für das liebreizende Töchterlein für die Grundschule! Grundschule! Himmel, wo ist die Zeit geblieben. Es fühlt sich immer noch an, als wäre es vorgestern gewesen, daß sie ihre ersten Laufversuche unternahm! Oder an meiner Hand zum ersten Mal in den Kindergarten ging! Und jetzt ... Grundschule!

Und was mich besonders schockt verblüfft, ist folgendes:

Die letzten drei, vier Jahre spielte sich täglich mehrfach folgende Szene ab.

Die Kinder spielen, ich höre sie lachen, kreischen, auch mal zanken und schreien, aber solange ich sie höre, lehne ich mich entspannt zurück. Und dann... Stille!!! STILLE??? Panisch springe ich auf, renne dorthin, wo ich die Kindelein zuletzt mit dem mütterlich Ortungsradar gefühlt gehört habe und halte sie dann davon ab, Playmobil-Männchen im Klo zu versenken, das Sofa mit Filzstiften zu verzieren, unsere weißen Wände mit Stempelfarbe neu zu gestalten, Knetekügelchen in die Spülmaschine zu füllen, etc. pp.. Die Liste ist endlos fortsetzbar, denn die Phantasie meiner Kinder ist scheinbar grenzenlos. Und plötzliche Stille bedeutete bisher immer, das ihnen ein neuer Einfall gekommen war und eine anschließende umfangreiche Säuberungsaktion nur durch schnellstmögliches Eingreifen meinerseits verhindert werden konnte.

Und vorgestern? Ich höre die Kindelein spielen und lachen, lehne mich entspannt mit einem Buch zurück, nur um dann keine fünf Minuten später panisch aufzuhorchen. Stille? Stille! Ich sprinte los, finde die Kinder im Arbeitszimmer auf dem Sofa aneinandergekuschelt über ein Bilderbuch gebeugt und die Große "liest" dem Kleinen vor. Wie cool ist das denn bitte? Selbige Szene gestern wieder, nur das sie gestern friedlich zusammen auf dem Boden saßen und Playmobil spielten.

Sie werden tatsächlich groß!
Allerdings muß ich mich da erst noch dran gewöhnen, denn mein Adrenalinspiegel schießt bei plötzlicher Stille im Haus immer noch in die Höhe. Trotzdem ein tolles Gefühl!

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Der Herbst...

... kommt mit riesengroßen Schritten. Auch wenn es heute wieder recht sommerlich draußen ist, so gab es doch in der letzten Woche schon zwischendurch mal richtiges Spätsommerwetter, daß richtig Lust auf Herbst machte.

Und - same procedure as every year - meine Stricklust, die im Sommer maximal mal für Socken reicht, erwacht. Schlagartig! Gestern noch lagen Wolle und Stricknadeln unbeachtet in der Ecke und heute... whamm! Ich will stricken! Sofort! Irgendwas großes, tolles! Irgendwas gigantisches, was weit ab von Socken ist!

Es ist ja nun so, daß der Ravelry-Queue voller genialer Ideen ist, die Anzahl der Strickbücher auch nicht wirklich klein ist und das eine oder andere Strickstück noch unvollendet in der Kiste liegt...! Aber irgendwie...! Sobald der Herbst mit großen Schritten, bunten Blättern und Morgennebel naht, suche ich eine neue stricktechnische Herausforderung!

Ich gehe dann mal suchen!

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Auf ein neues!!!!

Inzwischen sind fünf Monate (mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht...) seit dem Unfall meiner Eltern vergangen. Wir alle haben uns irgendwie an die neue Situation gewöhnt und langsam, ganz langsam kehrt hier wieder sowas wie Alltag ein.

Und weil wir alle nach dem ganzen Nicht-Alltags-Chaos mal dringend eine Luftveränderung brauchten, sind wir mehr oder weniger spontan auf meine allerliebste Lieblingsinsel Sylt gefahren. Sylt, das ist für mich jede Menge Kindheitserinnerung und ich liebe einfach dieses Gefühl, mit dem Auto auf den Autoreisezug SyltShuttle zu fahren und das Gefühl zu haben, die Sorgen bleiben erst mal auf dem Festland.

Auf Sylt haben wir einfach nur genossen...

... in die Wellen zu springen

... das Meer zu sehen

... den Möwen zuzuhören

...Muscheln zu sammeln

... Seehund Willi stundenlang beim Auf- und wieder Abtauchen zu beobachten

... und einfach nur die endlose Weite von Himmel und Meer zu beobachten und einfach glücklich zu sein.

Jetzt sind die Akkus wieder voll, die Kinder würden am liebsten morgen direkt wieder losfahren, der Sohn wünscht sich eine Kegelrobbe als Haustier und Sylt ist und bleibt meine Lieblingsinsel.

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Dienstag, 24. Juni 2014
Warum es hier so still war...

... erkläre ich jetzt am besten mal kurz, bevor noch mehr besorgte Anfragen in meinem Postfach landen!

Vor fast drei Monaten sind meine Eltern bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Sie waren Mitfahrer in einem Auto, dessen Fahrer am Steuer einem Herzinfarkt erlag.

Seither ist alles wie immer und alles anders. Wie immer, weil wir versuchen für uns und vor allem für die Kinder den Alltag so normal wie möglich zu halten, was auch ganz gut gelingt. Und alles ist anders, weil mir meine Eltern, zu denen ich ein sehr enges Verhältnis hatte, jeden Tag von neuem fehlen.

Auch muss ich seither mehrfach im Monat für einige Tage nach Dortmund fahren, um mit Behörden, Versicherungen und Banken zu reden und um das Haus meiner Eltern auszuräumen, denn ich werde es verkaufen.

Eigentlich wollte ich schon längst wieder etwas hier schreiben. Aber irgendwie fiel es mir schwer, denn meine Eltern waren treue Leser vom kleinen Sockhaus (vermutlich die einzig noch übrig gebliebenen, nachdem ich durch die Kinder eher wenig zum bloggen gekommen bin ... :-)). Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß ich ja jetzt nicht mehr für jemanden schreiben und fotografieren muß. Nachdem aber in den letzten Wochen doch vermehrt Anfragen kamen, was bei mir los ist, habe ich mich heute dann doch überwunden und mir fest vorgenommen, hier weiter zu machen.

Also... los geht´s!

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Sonntag, 16. März 2014
12 von 12 (März)

Der 12. März war in diesem Jahr einer der seltenen Tage wo absolut keine Termine anstanden. Also habe ich diesen Tag genutzt, um Sachen zu machen, die ich sonst ständig verschiebe.

Auf dem Rückweg vom Kindergarten fahre ich erst einmal zur Praxis, sammle Bürokram ein und fülle diverse Sachen auf... Druckerpapier, Pflaster, etc.!

Wieder daheim liegt der Wauwau schon im Flur und wartet auf sein Frühstück.

Anschließend beschließe ich, schnell den Teller zu spritzen, der die ganzen Herbst und Nicht-Winter auf der Terrasse verbracht hat und nun nicht mehr wirklich schön ausschaut,

Meine Wahl fällt auf die Pantone Color of The Year 2014: "Radiant Orchid"... allerdings schaut es hier auf dem Foto in der knalligen Frühlingssonne eher pink aus. In der Realität ist es aber wirklich schön.

Anschließend nutze ich die Gelegenheit und bestelle mir endlich neue Laufschuhe. Die letzten haben sich bei der letzten Laufrunde endgültig in ihre Bestandteile aufgelöst (allerdings waren sie auch gut 15 Jahre alt...)!

Nächster Punkt heute: die Osterdeko für die Praxis fertig machen. Ostern kommt eh wieder schneller, als man denkt (genau wie Weihnachten) und dann habe ich schon alles fertig und muß es nur noch aufstellen.

So, den Vormittag habe ich perfekt ausgenutzt und viel geschafft und fahre um 14 Uhr die Kindelein abholen.

Wie immer schläft der Sohn dann erst mal noch ein Stündchen und das Töchterlein knetet mit dem Play Doh vom letzten Geburtstag einen roten Hund für Oma.

Um 17 Uhr fahren wir drei dann noch schnell übers Aachener Kreuz in die Metro (wie häufig am 12. eines Monats *ggg*). Am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen. Frühling...!!!!

Wir holen Kaffee, denn nur heute ist er noch im Angebot. Und weil die Cola light auch günstig ist, nehme ich auch noch ein paar Kästen mit und spare so am Wochenende die Fahrt zum Getränkemarkt.

Und weil die Kindelein in der Metro halbwegs brav waren, gibt es zur Belohnung einen Besuch bei den zwei goldenen Bögen.

Auf dem Rückweg tanke ich schnell noch das Auto voll, denn heute ist der Diesel recht günstig.

Und dann geht´s für die Kinder ins Bett und der Lieblingsmann und ich legen die Füße hoch.

Das war der 12. März.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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12 von 12 (Februar)

Der 12. Februar fiel dieses Jahr mitten in die bei uns etwas chaotische rummelige Karnevalszeit. Ich habe die Fotos zwar gemacht, aber das Bearbeiten, Speichern und Hochladen ist irgendwie auf der Strecke geblieben. Daher reiche ich sie jetzt schnell nach, bevor ich die 12von12-Fotos vom März hochlade.

Am Morgen feiert eine Freundin ihren Geburtstag mit einem Frühstück. Leider lag das iPhone im Auto am Ladekabel, sodaß es von dem absolut genialen Frühstück leider keine Fotos gibt.
Erst auf dem Rückweg vom Kindergarten konnte ich wieder fotografieren und daher beginnen meine Fotos vom 12. Februar erst gegen 14 Uhr.
Der Sohn ist auf dem Heimweg eingeschlafen und ich trage ihn aus dem Auto aufs Sofa.

Vom Töchterlein gibt es zur Zeit jeden Mittag ein gemaltes Bild aus dem Kindergarten, nett mit Schleife "verpackt"!

Solange der Sohn schläft, darf das Töchterlein mit Wasserfarben malen. Sie nutzt die Zeit und produziert "Kunst am Fließband".

Anschließend gibt es eine Runde Playmobil für beide Kinder.

Und während die Kinder und ich auf dem Boden die Playmobil-Farm aufbauen, wartet der Hund im Flur mit starrem Blick durch das seitliche kleine Fenster auf die joggende Freundin.

Heute Abend steht ein weiterer karnevalistischer "Pflichttermin" für mich an: Besuch der Damensitzung! Da man da verkleidet hin geht (Motto: Clowns), lackiere ich erst mal meine Fingernägel in den Farben der Karnevalsgesellschaft.

Dazu gibt es abgeschnittene Jeans und Ringelbeine!

Und um das Clowns-Outfit komplett zu machen, gibt´s noch Frack, Zylinder und Clownsnase!
Schnell ein Selfie im Bad geschossen!

Um 18 Uhr beginnt die Damensitzung.

Das Programm ist abwechslungsreich und einer der Höhepunkt ist sicherlich eine Tanzgruppe, die ziemlich coole Akrobatik zeigt. Leider reicht meine Handy-Kamera nicht für Fotos des Bühnenauftritts. Daher nur ein Schuss aus der Hüfte vom Einzug der Tanzgruppe.

Und dann geht es ziemlich schnell auf den Höhepunkt zu. Der Prinz kommt und wird von seinem Zeremonienmeister angekündigt. Die Frauen stehen auf den Stühlen und jubeln ihm zu!

Und da ist er! Der Prinz! (Leider etwas unscharf...!)

Das war der 12. Februar.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Dienstag, 14. Januar 2014
Und noch ein Langzeit-Projekt...

... habe ich mir für 2014 vorgenommen:

An Neujahr fragte Frau Königskind, wer Lust hat, mit ihr gemeinsam den 365TageQuilt zu nähen. Sie hat für ihren Quilt spezielle Regeln aufgestellt und will am Ende des Jahres einen Quilt aus 361 Quadraten haben.
Ich will auch!

Meine "Regeln":
1. Ich versuche, möglichst jeden Tag ein Quadrat mit 10 x 10 cm zu schneiden, wenn es mal zeitlich nicht passt, schneide ich eben am nächsten Tag zwei oder am übernächsten drei Quadrate. Völlig ohne Stress!
2. Als Stoff verwende ich Baumwolle. Wenn es gerade passt, nehme ich ein Stück von dem Stoff, den ich gerade vernähe, wenn es nicht passt, dann greife ich auf meine recht umfangreiche *hüstel* Stoffsammlung zurück.
3. Zusammengenäht werden die Quadrat alle paar Tage, denn ich finde es einfacher, immer mehrere Quadrate am Stück zusammen zu nähen.
4. Pro Reihe mache ich 19 Quadrate, denn ich möchte am Ende einen quadratischen Quilt haben.
5. Der Rest wird sich im Laufe des Jahres ergeben...!

Eigentlich ist es schon idiotisch, neben dem Hexagon-Projekt noch einen Quilt nähen zu wollen, aber erstens mag ich solche Jahres-Projekte und zweitens ist ein kleines Quadrat pro Tag ja wohl zu meistern, oder?

Ich werde auf jeden Fall regelmäßig mal berichten.

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Montag, 13. Januar 2014
12 von 12 (Januar)

Der 12. Januar war ein gemütlicher Sonntag in der Familie Sockhaus.

Die Kinderlein haben - wie immer in letzter Zeit - die zweite Hälfte der Nacht in unserem Bett verbracht. Und um 7 Uhr waren beide wach und sind mit Papa nach unten gegangen. Der Hund und ich haben weiter schlafen können und als ich gegen 9 erwache, scheint die Sonne herrlich zum Fenster hinein.

Da der Hund ja quasi mein brauner Schatten ist, verläßt er den Schlafzimmerbereich nicht, solange ich noch im Bett liege. Sein Blick scheint jetzt allerdings zu sagen: "Na endlich steht sie auf! Ich will nämlich endlich raus!"

Ich lasse den Hund in den Garten und mache mir erst mal einen Kaffee in der "Sendung mit der Maus"-Tasse.

Seit ein paar Wochen lagern die Kaffeekapseln in meiner neuen alten Dose. Die beiden Kaffee- und Kakao-Dosen habe ich von meiner Großtante geerbt. Dort standen sie jahrzehntelang in der Küche.
Und es gibt auch eine Geschichte dazu:
Als ich so drei, vier Jahre alt und auch öfter mal unartig und frech war, hat sie mir erzählt, daß in der Dose die "schwarze Hand" wohnt, die unartige Kinder holt. Heute pädagogisch gesehen eher fragwürdig, aber damals sehr wirksam. Ich habe mich vor der schwarzen Hand wirklich sehr gefürchtet. Und jetzt steht sie in meiner Küche...!

Vor ein paar Wochen hat der Sohn beschlossen, daß ab jetzt er morgens den Hund füttert. Also holt er das Futter aus der Abstellkammer, füllt es in den Napf, gießt Wasser dazu und dann muß der Hund sich neben ihn setzen und erst dann wird auf ein Kommando das Futter "freigegeben"! Der Sohn macht das richtig super!

Am späten Vormittag macht der Lieblingsmann Frühstück für sich und die Kinder. Ich bin ja nicht so der Frühstücks-Fan und sitze nur dabei und trinke Kaffee.

Nach dem Frühstück schneide mich mal wieder Papiereinlagen für mein Hexagon-Projekt, damit ich heute abend ein bißchen weiter nähen kann. Noch bin ich im "Soll"!

Am Nachmittag machen die Kinder, der Hund und ich bei Kaiserwetter einen großen Spaziergang rund um die Felder und durchs Dorf. Der Sohn muß in jede Pfütze mindestens einen Stein werfen und da es gestern geregnet hat, ist die Anzahl der Pfützen sehr hoch und somit brauchen wir sehr lange.

Das Töchterlein hat gegen meinen Rat ihre Puppe "Hans" mitgenommen und schleppt schwer an Hans. Da ich mich aber weigere, die Puppe zu tragen, muß sie immer wieder "Ruhepausen" einlegen.

Als wir endlich wieder daheim sind nach den ganzen Pfützen-Steinewerf-Aktionen und Ausruh-Pausen ist es stockdunkel und die Kinder malen zusammen in einem Malbuch, während ich das Abendessen für sie vorbereite.

Irgendwann kommt auch der Lieblingsmann wieder aus der Praxis (Bürokram) nach Hause und spielt noch eine halbe Stunde mit den Kindern, bis sie endlich ins Bett verschwinden.
Dann gibt es für den Lieblingsmann und mich schnell eine Pizza, die ich mit meiner heißgeliebten megagenialen Pizzaschere in Zwölftel schneide und wir essen sie mit der Hand vor dem Fernseher bei irgendeiner Krimiserie.

Da die Krimiserie eh eine Wiederholung ist, kann ich gemütlich Hexies nähen und es entsteht eines nach dem anderen. Um elf sind 44 neue Hexies fertig und ich könnte mich jetzt rein theoretisch hexagon-technisch bis zum 28. Januar auf die faule Haut legen.

Das war der 12. Januar. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Freitag, 10. Januar 2014
Ein Nachtrag...

... zu meiner Lillesol und Pelle-Tasche:

Gerade habe ich durch einen link auf der Farbenmix-Seite entdeckt, daß Bine Guellich auf ihrem Blog "was eigenes" schon vor ein paar Monaten die selbe Idee wie ich hatte und eine Instagram-Clutch und dazu noch ein supertolles Tutorial gemacht hat. Ich finde ja Paspelband total genial, traue mich aber irgendwie nicht daran, es zu verarbeiten, vielleicht ist das ja mal eine erste Möglichkeit, es zu versuchen.

Und da ich noch ein paar bedruckte Folien übrig habe, werde ich mich direkt morgen mal an ihre geniale Tasche dran setzen.

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Donnerstag, 9. Januar 2014
Challenge Nr. 2

Neulich schrieb Steffi von Dreamersplace von ihrer Liebe zu Dickerchen, also zu Socken aus doppelt genommener Sockenwolle. Mir geht es genau so. Ich mag diese Dickerchen fast lieber als "normale" Socken.

Ich trage inzwischen - und jetzt werden alle Sockenstricker vermutlich laut aufschreien und mich aus der Gemeinschaft der SockenstrickerInnen verstoßen - lieber maschienengestrickte Socken. Das mag vor allem daran liegen, daß ich meine Maschinensocken inzwischen für mich so optimiert habe, sodaß sie genau meinen Wünschen entsprechen. Das Bündchen ist eng genug und leiert kaum, der Schaft hat die perfekte Länge, die Ferse sitzt, der Fuß ist weit genug, sodaß er gerade mein kaputtes Bein nicht enengt und auch die Länge ist perfekt. Diese Socken stricke ich in 40 Minuten und sie passen immer.
Mit der Hand stricke ich nach wie vor gerne Mustersocken, zur Zeit aus einer Abo-Wolle z.B. die Mull it over Socks. Und eben Dickerchen! Dickerchen trage ich am liebsten in Gummistiefeln (hier auf dem Land essentiell wichtig) und daheim zum Sofakuscheln und die Mustersocken, in denen ja meist viel STrickzeit steckt, sind eher was für Clogs (über meine Liebe zu Clogs schrieb ich ja schonmal).

Und nun hatte Steffi eine coole Idee: Sie gönnt sich in diesem Jahr jeden Monat ein Dickerchen-Paar. Und das greife ich begeistert auf und gönne mir auch jeden Monat ein Paar. Oder zumindest versuche ich es!
Reste habe ich jede Menge und für den Sommer möchte ich gerne ein, zwei Baumwoll-Dickerchen nadeln. Leider gibt es inzwischen nur noch selten Socken-Baumwolle ohne Lycra. Und die Lycra-Sockenwolle mag meine StriMa nicht so gerne. Daher habe ich da eben auch weniger Reste. Aber da fällt mir schon was ein.

Also, Steffi, ich bin dabei und gönne auch! Alleine die Formulierung ist so klasse, daß sich schon dafür das Mitmachen lohnt. So ist also das Dickerchen-Projekt nach dem Hexagon-Projekt meine Challenge Nr. 2 in 2014.

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Ein neues Jahr...

... braucht eine Challenge, finde ich. Alleine schon dewegen, weil der Lieblingsmann den Ausdruck so blöd findet und der Meinung ist, man könne es auch einfach Herausforderung nennen, habe ich mir drei persönliche Herausforderungen Challenges überlegt.

Da wäre als erstes das Hexagon-Projekt:

Ich mag unheimlich gerne Hexagon Quilts, allerdings nicht die klassischen Grandmothers Flowergarden Quilts, sondern jene, wo die Hexagons wild zusammen gewürfelt werden und jedes Hexie quasie eine Erinnerung an ein anderes Nähprojekt ist (z.B. dieser oder dieser oder dieser).

Vor vielen Jahren habe ich schon einmal so einen Hexagon Quilt mit Feuereifer begonnen und bin auf halber Strecke kläglich gescheitert. Ich habe in den ersten Wochen Hexies am Fließband produziert bis die Fingerspitzen wund waren. Und dann war ich so fertig von der Hexagon-Produktion, daß ich überhaupt keine Lust mehr hatte, die Dinger zu einer großen Quiltoberseite zusammen zu nähen. Die Hexies landeten in einer Kiste und da liegen sie vermutlich noch heute, wie einige andere halb fertigen Quiltoberseiten auch.

So kam ich auf den Plan, im neues Jahr in der ersten Jahreshälfte jeden Tag drei Hexagons zu machen und in der zweiten Jahreshälfte jeden Tag drei Hexagons zusammen zu nähen.

So müßte ich dann zum Jahresende hin eine Quiltoberseite aus ca 550 Hexagons haben, was etwa der Größe entspricht, die ich gerne haben möchte. Über die Rückseite und die Randeinfassung mache ich mir im Herbst Gedanken.

Um das ganze Projekt etwas zu vereinfachen, habe ich zwei leergegessene Plätzchendosen von Weihnachten zu einer Hexagon-Dose umgewandelt. In der großen Dose sind bereits zugeschnittene Stoffstücke und fertige Hexagons, in der kleinen Dose ist alles, was ich zum Nähen brauche: Garn, Nähnadel, eine Klemme zum Festklipsen des Papiers am Anfang, bereits zugeschnittene Papier-Hexies und eine Papp-Vorlage für den Stoffzuschnitt. Bisher ging es so recht fix von der Hand und ich bin meinem Soll sogar ein paar Hexagons voraus.

Mal sehen, ob ich dieser Challenge gewachsen bin. Ich werden in unregelmäßigen Abständen berichten

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Mein Beitrag...

... zum Nähwettbewerb von Lillesol und Pelle:


Im Sommer letzten Jahres habe ich ja meine Begeisterung für Instagram entdeckt und instagramme seither mal mehr und mal weniger Bilder, meistens Landschaftsaufnahmen hier aus der Umgebung, aber auch mal aus dem täglichen Leben. Und was liegt da näher, als meine Instagram-Bilder auf einer (Kosmetik-)Tasche zu verewigen?!

Bei meinem Portemonnaie habe ich ja schon mit dem T-Shirt-Print-Folie herum experimentiert und bin nach wie vor begeistert von der Haltbarkeit. Das Portemonnaie ist jetzt seit anderthalb Jahren täglich im Gebrauch und bis auf ein leichtes Verblassen der Bilder zeigt es keine Abnutzungserscheinungen

Also habe ich mit dem Bildbearbeitungsprogramm meine schönsten Instagram-Fotos zu drei Kollagen in DIN A4-Größe zusammengesetzt und auf T-Shirt-Print-Folie ausgedruckt (seitenverkehrt, ganz wichtig!). Mein Folie heißt "OptiStyle" und ist von Papyrus und kostet im MediaMarkt knapp 10€. Mit dieser Folie habe ich die bisher besten Erfahrungen gemacht.

Anschließend habe ich zwei Folien auf normalen weißen Baumwollstoff gelegt und da der vorgegeben Schnitt etwas größer als DIN A4 ist, habe ich noch eine weitere Reihe Fotos aus der dritten Folie ausgeschnitten und unten angesetzt. Dann wird das Ganze mit Druck auf den Stoff gebügelt. Nach dem Abkühlen kann man die Trägerfolie abziehen. Ich teste dann immer ganz vorsichtig an den Ecken, ob der Print sich auch wirklich mit dem Stoff verbunden hat, denn sonst reißt er oder rubbelt sich sehr schnell ab. Und nun kommt noch ein Trick von mir, um das Ganze haltbarer zu machen: ich nehme Backpapier, lege es auf direkt auf den Print (also ohne Trägerfolie) und bügele nochmal kräftig drüber. Dadurch ist zwar der Print nicht mehr so schön gummiartig glänzend, wird aber noch fester in den Stoff gepresst und hält bomig.

Anschließend kann man den so gestalteten Stoff ganz wunderbar vernähen. Fertig!

Für diese Technik verwende ich gerne den Lieselotte Hoppenstedt-Schnitt von Farbenmix, da er genau auf eine DIN A4-Seite passt und man so mit zwei Folien eine nette kleine Tasche zaubern kann, die ein sehr persönliches Geschenk ist. Habe ich schon gemacht mit Kinderfotos für die Oma, mit Hundefotos für meinen Hundesitter und mit Flugzeugfotos für den Lieblingsmann.

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Montag, 6. Januar 2014
Tagebuch-5, Januar (WMDEDGT)
Erst einmal noch schnell ein frohes neues Jahr...!

Und nun ein Bericht von einem ganz normalen Sonntag der Familie Sockhaus:
1:15h
Der Sohn steht mit seinem Kopfkissen unter dem Arm neben meinem Bett und kriecht dann wortlos unter meine Bettdecke, rollt sich zusammen wie ein Igel und schläft sofort wieder ein.
5:45h
Das Töchterlein steht mit ihrem Kopfkissen unter dem Arm vor unserem Bett, kriecht zwischen den Lieblingsmann und mich und quasselt los. Das fehlende Feedback ihrer schlafenden sich schlafend stellenden Eltern völlig ignorierend kommt das Töchterlein von Hölzchen auf Stöckchen und brabbelt munter vor sich hin.
Irgendwie kommt mir dieser Kontrast zwischen den Kindern ja vage bekannt vor *grins*!
6:15h
Der Lieblingsmann ist endgültig genervt von dem Gebrabbel der Liebreizenden und steht auf. Das Töchterlein folgt ihm und ich kann so noch ein Stündchen an den Sohn gekuschelt schlafen.
7:15h
Ich stehe auch auf, koche mir einen Kaffee, lese gemütlich die "Welt am Sonntag" und das lokale Sonntags-Käseblatt.
9:00h
Der Sohn ist nun auch wach und die Kinder toben im Wohnzimmer herum. Das Töchterlein findet meinen Nintendo DS und will enlich das neue Spiel ausprobieren.
Gestern waren wir schnell im MediaMarkt und ich habe aus so einer Grabbelkiste zwei Wii- und zwei Nintendo-Spiele gefischt.
9:15h
Ich bereue bereits jetzt, daß ich dem Töchterlein den Nintendo und das neue Spiel gegeben habe, denn in dem Spiel muß man viel lesen, was das Töchterlein noch nicht richtig kann und somit muß ich die gesammte Kommunikation der Feen untereinander vorlesen...
10:00h
Ich nutze die Chance, daß die Kinder sich selbst beschäftigen (zumindest mehr oder weniger) und mache - wie der Lieblingsmann es nennt - das volle Renovierungsprogramm mit Dusche, Haare waschen und föhnen, eincremen, Fingernägel lackieren etc. pp.. Das Töchterlein belagert inzischen den Lieblingsmann mit dem nervigen Feen-Spiel.
11:45h
Der Lieblingsmann beschließt, die Wii anzuschließen und mit den Kindern die neuen Spiele zu testen.
12:15h
Das Töchterlein ist völlig gefesselt vom Hindernisreiten und reitet begeistert vor dem Fernseher mit Bibi und Tina um die Wette. Sehr amüsant, das Gezappel. Allerdings reitet sie regelmäßig gelegentlich mal in die falsche Richtung oder vor die Mauer.
12:30h
Ich beschließe, dem Kindelein mal zu zeigen, wie es richtig geht und stelle mich mit dem Spruch "Komm, ich spiel dir mal schnell den nächsten Level frei!" vor den Fernseher....
... und scheitere kläglich, was einen Lachkrampf beim Lieblingsmann auslöst. Das ist aber auch verdammt schwer mit so einer Wii.
13:00h
Die Sternsinger klingeln und der Sohn rennt begeistert zur Haustür, reißt sie auf und brüllt "Der Nikolaus ist da, Mama!". Die Sternsinger können erst einmal vor lauter Lachen ihr Gedicht nicht aufsagen. Ich spende Geld und Schokolade und die sechs heiligen drei Könige kleben brav ihren Aufkleber auf die Haustür.
13:45h
Ich nutzen die Chance, daß es draußen schön sonnig ist und schnappe mir das braune Tier und gehe mit ihm in die Felder. Das Tier braucht dringend mal wieder einen Erzeihungsspaziergang, denn in letzter Zeit haben sich die Rudelverhältnisse leicht verschoben. Nach anderthalb Stunden ist der Hund wieder halbwegs eingenordet, läuft wieder brav an der Leine, statt sich wie ein Ochse in die Leine zu werfen und kommt auch wieder, wenn man ihn ruft. Immerhin!
16:00h
Die Liebreizende hüpft, rudert, wedelt und brüllt begeistert vor der Wii herum, der Lieblingsmann und ich spielen abwechselnd mit ihr, der Sohn ist mittlerweise auf dem Sofa eingeschlafen.
17:30h
Der Lieblingsmann fährt in die Praxis, um Bürokram zu machen, ich widme mich meinem Hexagon-Projekt (davon später mehr), das Töchterlein spielt immer noch Wii und nötig mich mehrfach, mitzuspielen
18:30h
Ich habe Schulterschmerzen, die Arme tun mir weh und ich bin müde. Das Töchterlein heult, weil ich die Wii ausstelle.
18:45h
Tochter malt, Sohn spielt mit dem Hund, ich mache Abendessen für die Kinder
20:00h
Kinder --> Bett
20:45h
Der Mann kommt heim und wir machen einen fliegenden Wechsel. Ich fahre zur Praxis und entferne die Weihnachtsdeko. Das Einsammeln der 360 grünen und silbernen Christbaumkugeln stellt sich als etwas mühsam heraus, da ich sie über drei Etagen verteilt habe. Nach einer Stunde habe ich alle gefunden, alle Windlichter eingesammelt, die Kerzen herausgepuhlt und alle in Kartons verpackt im Keller.
22:00h
Ich bin wieder zuhause, mache dem Lieblingsmann und mir schnell Toast Hawaii und wir schauen noch etwas Fernsehen. Der Lieblingsmann hat die Kinder inzwischen mehrfach wieder ins Bett gescheucht und jetzt schlafen sie endlich.
23:12h
Bett!

Das war mein 5. Januar. .
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. November gibt es hier.

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Sonntag, 15. Dezember 2013
12 von 12 (Dezember)

"Better late than never!" ... wie immer!

Das war mein 12. Dezember:

Bah, was ist das kalt heute! Eine Mischung aus Raureif und Eis bedeckt Bürgersteige und Straße. Der Nachbar, der seinen Hund ausführt, macht es sich einfach und läßt sich vom Hundi über die Eisfläche ziehen. So bin ich immerhin gewarnt und heize nicht, wie üblich, mit Schwung rückwärts die Einfahrt runter, weil wir - wie ebenfalls üblich - erst auf den letzten Drücker zum Kindergarten los fahren.

Die Hecken vor dem Kindergarten sehen aus, als ob sie mit Zuckerkristallen überzogen wären. Allein der Anblick läßt mich noch mehr frösteln, aber es ist auch irgendwie schön anzusehen.

Auf dem Rückweg vom Kindergarten kommt endlich die Sonne über die Eifelkante herüber geklettert und durchbricht die Nebelfelder. Schön, oder?

Ich halte schnell am Baumarkt und suche nach Sortierkisten fürs Badezimmer, denn die Nagellackflaschen, die überall herum stehen, nerven mich, weil ich immer den Lack, den ich suche, nicht finde. Ordnung muß her!

Seit der Sohn auch im Kindergarten ist, versuche ich, jeden Morgen mindestens eine Stunde zu nähen. Heute nutze ich die Zeit, um die letzten fünf Tage der Adventskalendertasche Skippy von Farbenmix nachzuholen. Mittags bin ich mit Tag 12 fertig und somit endlich wieder im Zeitplan.

Nach dem Nähen habe ich sogar noch eine halbe Stunde Zeit, die Nagellackflaschen in die Kisten zu sortieren. Auch wenn es so aussieht.... die Kisten sind nicht voll!!!

Das liebreizende Töchterlein kommt mit einem winzigkleinen Kratzer am Finger aus dem Kindergarten. Und da so mikrofeine Kratzer ja besser heilen wenn Luft dran kommt wenn sie mit pinken Pflastern beklebt werden, gibt es für das arme Kind ein tolles Cinderella-Pflaster.

Dann müssen wir auch schon wieder los, die Liebreizende zum Tanztraining bringen. Anschließend kämpfen der Sohn und ich uns wieder durch den Feierabendverkehr nach Hause.

Während das Töchterlein zu Karnevalsmusik herum hüpft tanzt, gehen der Sohn und ich eine Runde mit dem braunen Hund. Als ich die Tür wieder aufschließe, höre ich das Telefon klingeln und so nutzt der dreckige Hund den unbeobachteten Moment und flüchtet schnell vor Frauchen und dem Handtuch aufs Sofa. Pfoten abtrocknen mag er nämlich gar nicht!!!!

Ich putze dann, nachdem ich am Telefon mit Mutter vorweihnachtliche Diskussionen Gespräche gefürt haben ("Jetzt sag mir doch mal endlich, was ich dir schenken soll, Tochter!") erst den Hund und dann das Sofa und der Sohn nutzt die Chance und schnappt sich das ipad, um Kikaninchen zu schauen.

Beim Aufräumen entdecke ich, daß irgendjemand den Playmobil-Astronauten zwischen die Christbaumkugeln an der Lampe gehängt hat (rechts neben dem Bild im Hintergrund). Weil ich es irgendwie witzig finde, darf er hängen bleiben.

Dann muß ich mich auch schon fast wieder fertig machen, denn heute ist "Besinnlicher Advent" mit nettem Essen, um sieben kommt der Babysitter und ich muß mich noch bißchen aufbrezeln. Und dann rutschen der Lieblingsmann und ich auch schon über die vereisten Straßen Richtung Nachbarstadt und genießen einen besinnlichen Abend in netter Gesellschaft.

Das war der 12. Dezember. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Sonntag, 17. November 2013
12 von 12 (November)

"Better late than never!" wird bei 12 von 12 noch mein Standardspruch. Aber in dieser Woche war wirklich der Wurm drin...!

Das war mein 12. November:

Die erste Herausforderung des Tages: diesem "Keiner füttert mich! Keiner streichelt mich! Bitte bitte gib mir eine Kleinigkeit zu fressen!"-Blick widerstehen, denn das braune Tier neigt ein wenig dazu, moppelig zu werden.

Vor der Abfahrt zum Kindergarten stehen schwere Entscheidungen an: Welche Schuhe soll das Töchterlein zum Punktekleid anziehen! Sie schwankt zwischen den Chucks, den Winterfellstiefeln und den Stiefeletten!

Vor der Tür steht immer noch die Halloween-Dekoration und wartet darauf, von der Weihnachtsdekoration abgelöst zu werden.

Während die Kindelein im Kindergarten weilen, schreite ich erst einmal zur Mützenrettung. Manchmal sind diese Mützen vom Kleiderschweden echt mit heißem Faden genäht...! Aber sooooooo schön, findet das Töchterlein!

Nachdem die Mütze gerettet ist, gehts mit dem braunen Tier in den Garten. Wie sagte schon unser Trainer: "Wenn Willi apportieren darf, geht für ihn die Sonne auf!" Und... Hund glücklich, Frauchen glücklich!

Dann geht es endlich in den Nähkeller. Heute gab es bei Frau Hahael eine tollen Schnitt für ein Beanie und ich muß das natürlich sofort und auf der Stelle ausprobieren. Außerdem habe ich gestern bei Farbenmix das eBook für das Wolldascherl gekauft. Klar, oder?

Zwischendurch kommt noch mehr Post von Farbenmix: Sammy fürs Töchterlein und Danai für beide. Und Webbänder natürlich!

Das Beanie geht aus Jersey-Resten ratzifatzi und passt mir sehr gut. Trotzdem werde ich beim nächsten Exemplar eine Nummer kleiner nähen.

Während die Kinder am Nachmittag basteln und malen, räume ich das Gästebad auf und finde meine seit gut einer Woche vermisste Zahnbürste. Wer die wohl in den Abfluß vom Waschbecken gestopft hat??? (Mein Tip: 1,07 m groß und kurze blonde Haare...!)

Um sechs Uhr ist es endlich dunkel genug, um die Martinslaternen nochmal anzumachen. Meine Kinder sind Laternen-verrückt und einmal Martinszug und einmal Singen-gehen reicht noch lange nicht aus. Mindestens eine Woche lang werden die Laternen jeden Abend nochmal angemacht und dazu Laternenlieder gesungen.

Anschließed gibt es noch eine Runde Kinderprogramm und dann scheuche ich die Brut ins Bett, denn die Nähmaschine ruft schon wieder ganz laut im Keller nach mir... ;-)!

Und tatsächlich wird auch das "Wolldascherl" heute noch fertig. Die Form und die Größe finde ich super. Allerdings werde ich beim nächsten Exemplar eine stabilisierende Einlage verwenden statt Vlieseline H640. So ist mir das ganze zu "fimschig" und instabil!

Das war der 12. November. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Mittwoch, 6. November 2013
Tagebuch-5, November

... hier auch WMDEDGT genannt!

4:55h
Das Töchterlein hat beschlossen, daß es ih ihrem Bett zu einsam ist und rauscht samt Bettzeug und einer unbestimmbaren Anzahl von Kuscheltieren in unser Schlafzimmer, plaziert sich neben mich und macht sich breit. Sie schläft sofort wieder ein, ich nicht mehr.
6:35h
Ich stehe auf und gehe mit dem Hund schonmal runter und mache Frühstück, der Lieblingsmann huscht unter die Dusche und die Kinder schnarchen weiter.
7:35h
Der Lieblingsmann und ich frühstücken, das Töchterlein kommt dazu und beißt auch ein paarmal in ein Toast, der Sohn schläft trotz mehrfachen Weckens immer noch.
8:00h
Ehemann fährt in die Praxis, ich helfe erst der Tochter beim Anziehen, ziehe mich dann selber an und wecke dann den Sohn endgültig, um ihn auch in Kleidung zu verpacken.
Das Töchterlein will auch geschminkt werden und steht neben mir auf dem Toilettendeckel vor dem Badezimmerspiegel und verhandelt über Puder und Lippenstift. Ich tue so, als ob ich ihr auch von allem ein bißchen ins Gesicht mache und sie fühlt sich "superchic"!
8:45h
Kinder sind fertig und stehen mit Rucksäcken an der Haustür, ich packe noch schnell meine Reader ein (Zahnarzttermin!) und dann geht es ab zum Kindergarten und weiter zum Zahnarzt.
9:15h
Ankunft Zahnarzt! Ich habe vor einiger Zeit beschlossen, meine dreieinhalb Kronen erneuern zu lassen und heute stehen die Abdrücke für die neuen Kronen an. Da ich ein Turboschnellmetabolisierer bin, betäubt mein Zahnarzt ausführlich, nach einer Stunde sind die Abdrücke fertig und ich mache mich wieder auf den Weg nach Hause.
10:30h
Super... so mit Betäubung in Lippe und halber Wange ist alles wirgendwie Essig. Und weil ich eh müde bin, lege ich mich mit eine Buch eine halbe Stunde aufs Sofa und schlafe natürlich ein.
12:00h
Klasse! Ich bin tief eingaschlafen und die Betäubung ist jetzt komplett in der linken Wange... fühlt sich blöd an. Aber die Lippe ist okay und Trinken geht wieder. Also schnell Kaffee machen und einen Happen essen.
13:00h
Der Lieblingsmann kommt kurz heim, wir besprechen ein paar Dinge, planen, überlegen...
13:45h
Ich hole die Kinder vom Kindergarten ab. Der Sohn schäft auf dem Rückweg ein und ich trage ihn schlafend ins Haus und er macht auf dem Sofa zwei Stunden Mittagsschlaf.
16:30h
Der Nachmittag vergeht mit Spielen, Malen, Basteln... zur Zeit sind Super Heros sehr gefragt und die Kinder spielen mit Handtüchern als Umhänge Supergirl und Superman. Draußen regnet es Bindfäden und eigentlich müßten wir noch mit dem Hund raus. Meine Motivation, jetzt beide Kinder in Regenkleidung zu verpacken, hält sich in Grenzen. Zum Glück kommt die Nachbarstochter spontan auf einen Kaffee rüber und erklärt sich bereit, ein bißchen mit den Kindern zu spielen.
17:45h
Der Hund war zumindest ein knappes Stündchen an der Luft und ist ausgepowert und außerdem nass. Ich rubbele den Hund trocken, die Kinder diskutieren, ob ich ihnen den Fernseher anmache. Ich überlege, ob ich ihnen Super Hero-Masken aus Filz nähen soll und durchforste Pinterest nach einer Vorlage.
19:00h
Der Lieblingsmann kommt heim und geht direkt an seinen Schreibtisch. Die Kinder dürfen fernsehen und ich suche im Keller Filz, falte schnell ein bißchen Wäsche, suche Gummiband und Lochzange. Anschließend schneide ich ein paar Masken zu und das Töchterlein verteilt Blitze und Sterne auf die Masken.
20:00h
Nach "La Le Lu" geht es mit ein bißchen Diskussion für die Mäuse ins Bett. Ich lese noch schnell drei Pixibücher vor und dann dürfen sie noch zum Einschlafen eine CD hören.
20:30h
Ich verschwinde in meinen Bastelkeller und nähe Super Hero-Masken. Vier Stück sind auf jeden Fall vom Töchterlein gefordet. Zwei für sie, eine für ihre beste Freundin und eind für den Bruder.
21:25h
Der kleine Bruder steht plötzlich im Bastelkeller, weil er nicht schlafen kann. Ich nehme ihn an die Hand und gehe wieder mit ihm ins Kinderzimmer. Im Bett will er sich noch nicht einmal hinlegen, steht zwischen seinen Stoffelefanten mit verschränkten Armen und wütendem Blick und sagt auf die Frage, ob er nicht endlich schlafen wolle nur "NEI!". Also nehme ich ihn wieder mit mir runter ins Wohnzimmer bevor vom Geschrei auch die Schwester wieder aufwacht.
21:45h
Der Lieblingsmann kommt aus dem Arbeitszimmer, sagt "Sohn, geh ins Bett!", der Sohn erhebt sich vom Sofa, rennt die Treppe hoch und kuschelt sich ins Bett und ist fünf Minuten später eingeschlafen.
HMPF! Ab morgen bringt er die Kinder ins Bett!!!
22:45h
Der Lieblingsmann fragt, ob ich ihm vielleicht schnell noch was zu Essen machen könnte. Ich werfe ein Tiefkühl-Fertiggericht in die Pfanne. Um diese nachtschlafende Zeit verweigere ich jegliche Compliance bezüglich Kochens.
23:15h
Ehemann ist satt und geht ins Bett. Ich mache noch schnell noch Gummibänder an die Masken, damit die Kinder sie morgen in den Kindergarten mitnehmen können, mache die Spülmaschine fertig und jage den Hund nochmal schnell ins Feld.
23:35h
Bett!

Das war mein 5. November. .
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. November gibt es hier.

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Sonntag, 13. Oktober 2013
12 von 12 (Oktober)

Erst einmal auch von hier einen herzlichen Glückwunsch an die Erfinderin der 12 von 12-Aktion, Frau Kännchen, die heute Geburtstag hat!

Irgendwie wurde es heute so gar nicht richtig hell und war den ganzen Tag nebelig und unschön hier. Daher ist die Qualität der Fotos heute nicht wirklich gut. Sorry!

Das war mein 12. Oktober:

Ich wache früh auf und beschließe, in das gestern Abend fast fertig genähte Muriel-Kleid schnell den Reißverschluß einzunähen, damit die Liebreizende, die sich schon so auf das Kleid freut, es heute auch anziehen kann. Der erste Versuch mit Klebeband mißlingt und so muß ich den Reißverschluß doch stecken, damit er auch tatsächlich mittig sitzt.

Danach gibt es erst mal Kaffee in einer meiner neuen Lieblingstassen (auf der Rückseite seht ein BVB-Emblem mit dem Hinweis "Dort Herz"!)...!

Gegen Mittag ist das Kleid fertig und die Liebreizende will es auch sofort anziehen (gutes Zeichen!!!).
Dann kommen die Kinder auf die Idee, sich zu verkleiden. Sie räumen die Schal- und Mützenkiste im Flur aus und statten sich mit allerlei Deko aus. Man beachte die Rentiermütze, die die Liebreizende trägt und den BVB-Schal, der den Sohn schmückt.

Zur Entspannung - und weil es gerade nicht regnet - beschließe ich, eine nette Hunderunde zu machen. Allerdings ist es nun wirklich Herbst draußen... ich sage nur: Daunenjacke, Schal und dicke Socken in den Gummistiefeln! Brrrrr!!!
Aber die Landschaft hier rund um unser Haus ist im Herbst wirklich nett!
Langweilig, aber nett!

Leider sind die Schafe auf der hintersten Weide. Somit sieht man sie heute kaum. Allerdings hört man sie umso lauter.

Falsch parkende Autos gibt es hier auch nicht. Dafür stehen ständig an allen Ecken Trecker herum.

Und im Herbst, finde ich, zeigt die Natur ihr schönstes Farbenspiel.



Gegen vier bin ich wieder zurück, entpacke die Kinder aus der Verkleidung und verpacke sie für die große Einkaufstour nach "Aldihoven".

Langsam wird es wirklich deutlich. Der Herbst ist endgültig da! In der Einfahrt liegen die ersten gelben Blätter der Kastanie. Und Kastanien sammeln wir auch schon seit Tagen...

... und das Abendrot wird auch immer röter!

Nachdem es am Nachmittag ja schon draußen Daunenjacken-fordernd kalt war, ist es auch im Haus nicht wirklich warm. Warum also nicht den Kamin anwerfen?
Die Kinder schauen begeistert Kamin-TV, bevor wir sie endlich ins Bett bekommen...

... und dann gibt es nur noch eins: ein bißchen Abendessen kochen, Fernseher an und Füße hochlegen. Und das braune Tier liegt natürlich mitten dazwischen.

Das war der 12. Oktober. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

P.S.2: Upps, das sind 13 Bilder! Naja, egal!

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Montag, 7. Oktober 2013
Tagebuch-5, Oktober

...oder WMDEDGT, wie Frau Brüllen es abkürzt:

6:55h
Ich schleiche in die Küche, weil ich weiß, daß gleich das Radio in voller Lautstärke losbrüllen und alle wecken wird. Außerdem brauche ich - dank hartnäckiger Erkältung - dringend Nasenspray.
7:00h
Das Radio springt an, ich mache es sofort wieder aus und das Ausschlafen ist gerettet!
Man(n) könnte es auch einfach mal neu programmieren, daß es nur Montags bis Freitags um 7 Uhr losjodelt, aber dazu bräuchte man die Fernsteuerung und die ist verschwunden. Also springt mein innerer Wecker am Wochenende brav um 6:55h an und ich mache es einfach sofort aus.
9:00h
Alle wach! Familie trudelt langsam noch in Schlafklamotten im Esszimmer ein, der Lieblingsmann braucht Kaffee, die Kinder wollen sofort jetzt auf der Stelle Kakao...
10:00h
Wir planen den Tag durch.
Wichtig: Heute muß ich in den Cash & Carry Markt in der Nachbarstadt, denn seit Mittwoch ist unsere Waschmaschine endgültig kaputt.
Donnerstag las der Lieblingsmann dann alle Testberichte, die er im weltweiten Netz finden konnte und Freitag morgen reservierte ich telefonisch das letzte Exemplar des Testsiegers, welches dort gerade im Angebot ist (O-Ton: "Da haben sie aber Glück! Eine haben wir noch am Lager... die ist gelaufen, wie geschnitten Brot!"). Heute fahre ich eben hin und bezahle und Montag wird sie dann hoffentlich geliefert.
12:00h
Kinder und Ehemann befrühstückt, alle angezogen, Hund war schon mal schnell draußen. Ich fahre, nachdem der Essensplan fürs Wochenede steht, schnell mit dem Sohn zum Metzger und kaufe Geschnetzeltes, Hack und Aufschnitt.
13:00h
Wir planen ein bißchen um. Ich fahre jetzt mit dem Hund eine große Runde Rad, dann danach die Waschi bezahlen und dann kann der Lieblingsmann an den Schreibtisch.
15:00h
Hund völlig platt, ich eigentlich auch, aber nach einem Kaffee bin ich bereit, mich wieder auf den Weg zu machen. Der Sohn schläft auf dem Bürosofa, sodaß der Lieblingsmann und die Liebreizende schön spielen können.
16:14h
Waschi bezahlt, Lieferung bestellt... wird sogar in den Keller getragen und angeschlossen. Was will man mehr?
Ich beschließe, auf dem Rückweg bei der Imbißkette mit dem goldenen M zu halten und den Kindern ein Happy Meal mitzubringen.
Neulich hatte ich auch schonmal die Idee (weil die dort nämlich Hörbücher hatten) und da habe ich - dramatisch!!! - statt Hamburgern den Kindern Chicken McNuggets mitgebracht. Da war die Liebreizende total traurig, weil "das runde, braune mit dem Salat" fehlte. Also beschließe ich, diesen fatalen Fehler heute auszubügeln.
16:34h
Habe zwei Happy Meals und ein Royal TS Menü für den Lieblingsmann, leider gibt es keine Bücher mehr, sondern Supermario-Figuren. Doof das!
16:44h
Kinder sind seelig mit ihrem Happy Meal. Wir essen alle gemütlich am Tisch und der Lieblingsmann verkündet, daß er lieber morgen ganz früh an den Schreibtisch gehen will.
16:55h
Anruf vom Cash & Carry Markt:
Die Dame, der ich vor gut einer Stunde in dramatischen Worten berichtet habe, daß ich ebendiese Waschmaschine auf jeden Fall am Montag brauche, weil meine alte Maschine dann seit sechs Tagen kaputt ist und die Wäscheberge dann vermutlich gigantische Ausmaße erreicht haben, berichtet, daß ausgerechnet unser Exemplar gerade im Lager vom Gabelstapler gefallen ist!!!! WHAAAAAAAAAAAAAAAAH!
Sie bietet mir für Freitag ein neues Exemplar aus einer weiter entfernten Filiale an... oder aber das Ausstellungsstück mit entsprechendem Rabatt. Nehme das Ausstellungsstück.
Puuuuuuuuuuuuhhhhhhh!
17:30h
Wir spielen das neue Spiel, welches ich mitgebracht habe: "Der verzauberte Turm". Kinder haben Spaß, hätten aber vermutlich noch mehr Spaß, wenn der kleine Sohn nicht ständig die Prinzessin aus dem Turm klauen würde. Trotzdem ein wirklich nettes Kinderspiel.
19:00h
Kinder betteln, ob sie nicht noch ein bißchen Fernsehen schauen dürften und während ich das gröbste Chaos im Wohnzimmer beseitige, schauen sie "kleine Einsteins".
20:05h
Kinder gehen freiwillig ins Bett wenn sie gleich zum Einschlafen noch ein Hörbuch hören dürfen. Dürfen sie! Während ich noch Ausziehen und Zähneputzen überwache, hat der Lieblingsmann schonmal das Geschnetzelte in die Pfanne geworfen und bastelt eine Sauce.
20:30h
Essen ist fertig, wir überlegen, ob wir tatsächlich mal bei "Wetten daß...?" reinschauen sollen, entschließen uns dann aber dagegen und schauen erst eine Krimiserie und schwenken dann auf Boxen um.
23:00h
Das liebreizende Töchterlein kann nicht schlafen und steht wieder unten im Wohnzimmer und will mit uns Boxen schauen. Ihr Kommentar "So boxt mich die A. auch immer im Kindergarten!"... ich sollte mal mit den Erzieherinnen reden!!!!
23:20h
Töchterlein wieder im Bett, ich schlafe auch schon fast.
0:00h
Lieblingsmann geht ins Bett, ich mache schnell die Spülmaschine fertig, lasse den Hund nochmal ins Feld und gehe dann hinterher.

Das war mein 5. Oktober.
Ein stinknormaler Samstag.
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Oktober gibt es hier.

Der morgige Sonntag wäre vermutlich spannender zu berichten, denn morgen ist hier in der Region Obstwiesenfest mit Trecker-Touren, Hütehunde-Vorführungen, Apfelsaftpressen, Obstbaumverkauf, Honigschleudern, Filzen, Kerzenziehen, etc.! Da wollen wir auf jeden Fall mit unseren Trecker-verrückten Kindern hin.

Und am Montag muß ich dann auf die Waschmaschine warten...!

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Sonntag, 15. September 2013
12 von 12 (September)

Dieses Mal bin ich wieder sehr spät mit meinen Bildern, aber wie meine Englisch-Lehrerin Frau W. zu der chronischen Zu-spät-Kommerin Carmen K. immer so schön sagte "Better late than never...!"

Das war mein 12. September:

Da seit drei Wochen beide Kinder im Kindergarten sind, muß ich nun morgens immer zwei Boxen packen statt einer. Wobei es bei dem Sohn eigentlich eh sinnlos ist, da er so gut wie nie daraus etwas isst. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt...!

Heute ist ein Fotograf im Kindergarten und die Liebreizende wünscht sich das blaue Kleid und einen Ballerina-Dutt. Ich bezweifele zwar, daß der kunstvolle Dutt das Foto lange überleben wird, gebe mir aber reichlich Mühe, dem Töchterlein den Wunsch zu erfüllen.

Heute ist der Tag der Regenschauer. Wir sind im Trockenen losgefahren. Auf halber Strecke fängt es an zu nieseln und am Kindergarten erwartet uns Starkregen. Und das zieht sich dann über den ganzen Tag. Herbst halt!

Wieder daheim ist Aufräumen angesagt. Als erstes steht das Gästebad auf dem Plan, denn seit beide Kinder im Kindergarten sind, tobt hier morgens die Schlacht.

Diese Kulturtasche (und fünf weitere) habe ich gestern nach einem Tip von Frau Kännchen nach dieser Anleitung genäht. Der Schnitt ist toll, es geht fix, macht Spaß und Kulturtaschen kann man - finde ich - eh nie genug haben.

Irgendwann ist 13:45h und ich mache mich wider auf den Weg zum Kindergarten, um die Liebreizende und den Sohn wieder einzusammeln. Der Sohn schläft - wie fahst immer - auf der Fahrt im Auto ein und so trage ich ihn schlafend aus dem Auo aufs Sofa! Dort schläft er dann noch ein Stündchen weiter und ist dann wieder lustig und süß und nicht mehr knatschig und quengelig.

Gegen 16 Uhr gehts dann für die Liebreizende ab zum Tanzunterricht. Sie tanzt nun im Karnevalsverein und plant schon ihre Mariechen-Karriere, übt ständig Spagat und Radschlagen und wirft die Beine schon wie ein Profi! Was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht so recht ;-)!

Zwischen den ganzen Regenschauern muß auch noch der Hund raus. Zur Zeit scheint hier irgendwo eine läufige Hündin zu sein. Das braune Tier zieht auf jeden Fall an der Leine wie ein Ochse. So kenne ich ihn sonst gar nicht...!

Zumindest scheint es überall gut zu riechen. Er klebt während des ganzen Spaziergangs förmlich mit der dicken braunen Willi-Nase am Boden.

Inzwischen sind hier rundherum alle Kornfelder abgemäht und als Wintersaat ist Senf angepflanzt. Sieht irgendwie nett aus. Ich freue mich schon auf die gelben Blüten hier rundum.

Am Abend darf das Töchterlein immer noch ein bißchen basteln. Heute entsteht ein Namensschild für ihr Zimmer. Ganz ohne Hilfe von Mama schneidet sie Regenbogen, Wolken, Sonne und die Buchstaben ihres Namens aus und ist anschließend tierisch stolz auf ihr Werk. Ich finde es auch toll, was sie schon alles für kreative Ideen hatte.

Irgendwann sind die Kinder dann endlich im Bett und weil der Lieblingsmann auf einer Fortbildung in Neuss ist, habe ich einen freien Abend und kann mich endlich wieder meinem Strickprojekt widmen. Es wird Foxcroft aus der aktuellen twist collectiv. Immerhin bin ich mittlerweile bei Reihe 38. Und es macht wieder unheimlichen Spaß, zu stricken.

Das war der 12. September. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Samstag, 7. September 2013
Tagebuch-5, September

... oder wie Frau Brüllen es abkürzt: "WMDEDGT"!

2:20h
Die Liebreizende steht samt Bettzeug in der Schlafzimmertür und erzählt, daß sie in meinem Bett weiter schlafen will, weil sie schlecht geträumt hat. Ich rücke zur Seite und sie macht es sich gemütlich. Irgenwie ist es ja auch süß, mit einer fast 5jährigen zu kuscheln, wenn diese flüstert "Mama, Du bist so liiiiiiiiieb!"
6:25h
Der Wecker dudelt in voller Lautstärke. Mann und Töchterlein schlafen hemmungslos weiter, ich quäle mich aus dem Bett und hüpfe unter die Dusche.
7:00h
Ich habe nun schon zum dritten Mal durchs Haus gebrüllt, daß der Rest der Mannschaft aufstehen soll. Erfolglos! Nur der Hund hat sich mittlerweile zu mir herunter begeben und steht schwanzwedelnd neben mir und wartet, daß beim Frühstück- und Brotboxmachen etwas für ihn "herunterfällt"!
7:30
Töchterlein und Mann sind inzwischen wach und frühstücken, während ich schnell mit nassen Haaren den Hund ins Feld jage.
8:00h
Mann weg, Sohn wach, Töchterlein will un-be-dingt das grüne Kleid anziehen, welches vermutlich noch im Trockner liegt. Ich föhne mir die Haare, rufe zwischendurch Befehle wie "Lilli, such mal bitte die roten Sandalen!" oder "Justus, zieh dich bitte bitte endlich an!" und versuche, Chef über das Chaos zu sein.
8:30h
Kinder fertig, Mama fast fertig, heute wird es heiß, also schnell ein Leinenflatterkleidchen angezogen, Sachen zusammen gesucht und Abfahrt zum Kindergarten. Auf dem Weg erledige ich schonmal aus dem Auto wichtige Telefonate, auch wenn sich mittlerweile alle wundern, warum es bei mir im Hintergrund immer "Bagger, Mama, Bagger, da da!" oder "Trecker! Trecker!" brüllt.
9:00h
Kinder im Kindergarten abgegeben.
Weil unser Planschbecken leider ein Leck hat und die nächsten Tage der Sommer ja nochmal richtig powern soll, beschließe ich, ein neues Planschbecken zu erwerben. Als erstes geht es zum Center Shop. Dumm nur, daß die restlichen dort vorhandenen Planschbecken entweder nur Babygröße haben oder riesengroß sind. So stinknormale Kinderplanschbecken sind ausverkauft. Aber für 10 € haben sie tolle lederne Hundehalsbänder- und -leinen. Kaufe ich!
9:30h
Auch der Restpostenmarkt am anderen Ende der Stadt hat keine Planschbecken mehr. Schlimmer noch, er hat Räumungsverkauf wegen Umbau, alles 70%... also gibt es nur noch den Ramsch vom Ramsch! Schrecklich....!
Wird das alte Planschbecken eben geflickt. Basta!
10:00h
Schnell zur Praxis und Arbeit abholen. Ein bißchen quatschen und im Keller schnell noch das Lager durchgehen, was fehlt.
10:30h
Ankunft daheim.
Erst mal habe ich dem Töchterlein versprochen, daß ich das Playmo-Schloß wieder aufbaue, welches ein Spielkamerad gestern in Einzelteile zerlegt hat (Frau Allerlei Strickerei, sie erinnern sich an unser Gespräch von neulich???).
Ich werde nie verstehen, weshalb ein 8jähriger erst ihren CD-Player mutwillig kaputt macht und dann noch das Herzensspielzeug des Töchterleins in Kleinteile zerlegt. Agrrr!
11:30h
Mir fällt ein, daß ich noch mein Auto aussaugen und entmüllen wollte. Also hole ich den großen Industriestaubsauger aus der Garage, sammele erst mal den Müll aus dem Auto ein und sauge dann wild und ungezähmt alles ein, was noch rumliegt. Dabei fällt mir auf, das die Polster hinten voller Flecken sind. Also schäume ich sie großzügig mit Polsterschaum ein. Ist ja schön warm und damit müßte es schnell trocknen. Als ich die Kindersitze ausgebaut habe, stelle ich fest, daß auch hier die Bezüge eingesaut sind und schmeiße sie noch schnell in die Waschmaschine.
13:20h
Das Auto ist von innen blitzesauber und sieht aus wie frisch aus dem Autohaus. Ich bin stolz auf mich! Die Polster und Kindersitzbezüge sind auch wieder schön sauber und sogar trocken.
13:50h
Ankunft Kindergarten.
Mein Sohn sieht aus wie ein paniertes Schnitzel. Laut Aussage der Kindergärtnerin hat er erst eine Matschschlacht gemacht und sich dann kopfüber in den Sandkasten gestürzt. Er hat den Sand und den Matsch wirklich überall. Ich beschließe, ihn für die Rückfahrt aufs Dach zu binden...!
14:15h
Habe den Sohn doch im Kindersitz transportiert, nachdem ich ihn vorher notdürftig von Sand und Matsch befreit hatte. Auf der Rückfahrt ist er eingeschlafen und so trage ich den dreckigen sandigen Knaben aufs Sofa, wo er weiter schläft (und eine Sandspur hinterläßt). Töchterlein malt derweilen ein Bild für Oma.
15:30h
Gleich muß das Töchterlein zum Tanzen und so sammele ich erst mal die Ballettschuhe, Trikot und Trinkflasche zusammen und ziehe dann das Töchterlein um, denn um 16 Uhr kommt schon der Freund, den ich mitnehme in die Stadt zum Tanzstudio. Den Sohn muß ich leider wecken, was natürlich erst mal Wutanfälle verursacht (meine Kinder sind die größtmöglichen Morgenmuffel... von mir haben sie das nicht!).
16.20h
Wir fahren zur Tanzschule zum Kindertanzgarden-Training. Ich liefere die großen Kinder ab und fahre anschließend mit dem Sohn zum Einkaufen. Heute abend gibt es Salat und Frühlingsrollen.
Dann gehts nach Hause und der Sohn turnt im Garten herum.
18:00h
Das Töchterlein ist auch wieder da und führt uns vor, was sie heute geübt haben. Schon süß, wenn eine 4jährige die Beine hochwirft, Radschlagen und Spargat übt.
19:00h
Die Kindelein sind langsam müde von der Hitze und dürfen im Wohnzimmer noch eine halbe Stunde KiKa schauen. Der Hund war mit der joggenden Freundin schon unterwegs, während ich einkaufen war und liegt schnarchend im Gästezimmer unterm Bett (schön kühl dort!) und ich bereite schonmal den Salat vor.
20:00h
Der Lieblingsmann ist inzwischen auch eingetrudelt und sitzt am Rechner.
Ich jage die Kinder unter die Dusche, wobei der meiste Sand vom Sohn mittlerweile abgefallen ist und sich im Haus verteilt hat. Dann gibt es noch ein schnelles Abendessen und dann ist Schlafenszeit. Immerhin funktioniert der kaputte CD-Player nach einer halbstündigen Klebe-Aktion vorläufig wieder. Aber die finale Lösung ist das noch nicht. So dürfen die Kinder doch noch eine CD zum Einschlafen hören.
21:00h
Der Lieblingsmann und ich machen es uns vor dem Fernseher gemütlich. Ich habe eine große Schüssel Salat gemacht und dazu kleine Frühlingsrollen und Dip-Sauce. Anschließend stricke ich an meinem neues Projekt (dazu demnächst mehr) und der Lieblingsmann schaut irgendeine Krimi-Serie.
23:00h
Bett! Ich mache noch schnell die Spülmaschine fertig, lasse den Hund nochmal raus, der nun - bei moderaten Außentemperaturen - wieder zum Leben erwacht ist und spielen will. Nix gibt´s!
23:15h
Gehe ins Bett. Der Hund, der sonst neben meinem Bett schläft, ist beleidigt, weil ich nicht mitspielen wollte und liegt im Wohnzimmer und dreht mir demonstrativ sein dickes Hinterteil zu. Irgendwann nachher wird er dann doch hochgeschlichen kommen. Ich kenne ihn!
Gute Nacht!

Das war mein 5. September.
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5.September gibt es hier.

p.s.: Der Hund kam um 1:17 ins Schlafzimmer getappert und leckte mit einem freundlichen Grunzen meine Hand ab, um zu sagen "Bin nun da...!". Super ;-)!

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Montag, 19. August 2013
Wie schön!

Irgendwie hatte ich das gar nicht mitbekommen:

Nächstes Jahr findet tatsächlich am selben Ort wieder ein Wollfestival statt, zusätzlich zum Ravelry-Treffen in Hamburg!

Schonmal vormerken:

Wollfestival” im Sportmuseum am 16.-17.8.2014 in Köln

Ich bin auf jeden Fall dabei!

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Sonntag, 18. August 2013
Wollfestival 2013 - Ravelry-Treffen Köln

Nachdem ich das Treffen in Frechen 2011 ja eher mäßig fand und im letzten Jahr in Bonn es ja wohl fast unmöglich war, für Spontan-Entscheider überhaupt noch eine Tageskarte zu bekommen (weshalb wir es erst gar nicht versucht haben), haben wir, also Frau Allerlei Strickerei und ich, dieses Jahr kurzfristig beschlossen, daß wir nach Köln fahren.

Der Lieblingsmann erklärte sich bereit, die Kinder zu bespaßen und so konnten wir uns schon recht früh auf den Weg machen, was im Nachhinein eine sehr gute Entscheidung war. Als wir um 9:40 das Sport- und Olympiamuseum erreichten, war die Warteschlange noch überschaubar, kurze Zeit später zog sie sich aber schon entlang des ganzen Gebäudes.

So konnten wir nach relativ kurzer Wartezeit das Museum betreten, erhielten eine Tageskarte (15€), ein Lanyard mit einem Namenskärtchen zum Umhängen und einen Goodie Bag mit Infomaterial und eben ein paar Goodies (Wollproben, Knöpfe etc.).
Die Aussteller verteilten sich auf vier Räume, die zu diesem Zeitpunkt noch wunderbar leer waren, später dann voller wurden.



Kurz: es machte einfach Spaß, die Stände abzuschlendern, hier und da zu fühlen, zu schauen, zu staunen. Alles war hell und luftig, überall standen Tische und luden zum Sitzen, Quatschen und natürlich zum gemeinsamen Stricken ein, was viele auch ausgiebigst nutzten. Der Veranstaltungsort war also wirklich perfekt gewählt, denn es war trotz der hohen Besucherzahl nie übervoll oder zu eng.

Frau Allerlei Strickerei stürzte sich natürlich sofort auf die Isager-Garne, während ich mich auf die Suche nach handgefärbter Spinnwolle machte. Außerdem shoppten wir handgefärbte Sockenwolle (sie weniger, ich mehr) und entdeckten noch einige Habenwollens, wo wir uns die Adressen merkten zum späteren Bestellen *).

Dann entspannten wir bei einem Kaffee auf der wunderbaren Terrasse mit weiß bezogenen Bierbänken und Tischen (nichts finde ich schrecklicher als lieblos aufgereihte blanke Bierzeltgarnituren), genossen einen Kaffee und teilten unsere ersten Eindrücke.

Am Geländer entlang des Rheins und der Terrasse waren die gestrickten Kölner Dömchen aufgereiht und wehten bunt in der Sonne. Leider habe ich die Anleitung erst am Abend vorher entdeckt (Schande über mich!), sonst hätte ich sicherlich auch einen gestrickten Dom beigesteuert.

Für die Workshops hatte sich Frau Maschenkunst etwas besondern Tolles überlegt. Entlang der Rheinuferpromenade hatte sie Zelte aufstellen lassen, in denen die Workshops stattfanden. So saß man während das Workshops gemütlich in einem Zelt schön luftig und hell, lernte etwas zum Thema Stricken & Co und hatte dazu noch einen wunderbaren Blick auf den Rhein. Zwar hatten wir keine Workshops gebucht, aber das hat mich schon beeindruckt und hätte sicherlich auch Spaß gemacht.

Insgesamt war es ein wunderbares Festival, ich habe schöne Sachen gekauft, viele Eindrücke gesammelt, wieder viel Stricklust bekommen (ha, und ab morgen auch wieder Strickzeit, da endlich beide Kinder im Kindergarten!!!!), wir haben gemütlich am Rhein gesessen (eine halbe Stunde in einem der dort extra aufgestellten Strandkörbe), ich wurde sogar einmal als Frau Sockhaus erkannt (Herzliche Grüße an Frau Wollfaktor... ich überlege immer noch an dem Roboter-Nadelmaß ;-)!) und es war alles in allem ein rundum gelungener Tag!

Nächstes Jahr in Hamburg??? Mal sehen! Auf jeden Fall wird es schwer werden, das Wollfestival 2013 zu toppen. Danke an Frau Maschenkunst!

*): Eigentlich hatte ich ja vor, diese Jahr Projekt-bezogen zu kaufen. Mein Plan war perfekt: Die Kinder sind am Vorabend um acht im Bett und ich durchforste meinen ravelry-Queue nach schönen Projekten, für die ich dann die perfekte Wolle kaufe...!
Und es kam natürlich anders: die Kinder waren um zehn immer noch nicht müde und rappten das Kinderzimmer und ich hatte noch eine ellenlange To-do-Liste, sodaß keine gemütliche Internetsurferei möglich war. Naja, muß ich halt bei den Händlern, die mich begeistert haben, bestellen!

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Dienstag, 13. August 2013
12 von 12 (August)

Am Sonntag fuhren wir heim ins Revier, was bei mir stets ein vorfreudiges Brausepulver-Gefühl im Bauch, beim Lieblingsmann eher Grauen (vor allem, wenn ich beim Anblick des Westfalenstadions "Leuchte auf mein Stern Borussia!" intoniere) verursacht.
Das Töchterlein war ja mit den Großeltern für eine Woche an der Nordsee (damit wenigstens sie mal in Urlaub fährt, wenn wir es als Familie schon nicht schaffen) und nun hatten wir uns alle aufgemacht, um das Kindelein wieder heim zu holen.

Das war mein 12. August:

Da Oma und Opa die Kindelein stets begeistert bespaßen, konnten wir wunderbar lange ausschlafen und somit mache ich mich nach gemütlichem Frühstück erst um kurz vor 11 auf den Weg zum Shoppen in der geliebten Heimatstadt (und ich sollte mal in meinem Auto Staub wischen *hüstel*).

Nachdem ich mein Auto im Parkhaus abgestellt habe, flaniere ich vorbei an der Probsteikirche, die für mich eine ganz besondere Bedeutung hat. In dieser Kirche fanden stets unsere Schulgottesdienste statt und vor allem der Abiturgottesdienst ist mir sehr deutlich in Erinnerung geblieben.

Weiter geht es durch die Fußgängerzone vorbei an der Petrikirche. Auch hier gibt es wieder eine besondere Begebenheit: Die Spitze des Turmkreuzes habe ich schon berührt!
Die Geschichte dazu geht folgendermaßen:
Anfang der 80er Jahre wurde der im 2. Weltkrieg zerstörte Turm zu seiner vollständigen Höhe wieder aufgebaut. Die Firma, die den Aufbau des "Turmhelms" ausführte, gehörte dem Vater einer Klassenkameradin. Als krönender Abschluß wurde in einem feierlichen Akt die Weltkugel mit dem Kreuz auf die Spitze gesetzt. Das Gelände war weiträumig abgesperrt, aber meine Freundin und ich durften hinein. Und so liefen wir zwischen den Kränen und dem noch am Boden stehenden Turmkreuz herum und da habe ich kurz bevor das Kreuz mit dem Kran in die Höhe schwebte, schnell mal meinen Daumen auf die Spitze des Kreuzes gedrückt und quasi einen Fingerabdruck für die Ewigkeit hinterlassen. Und jedes Mal, wenn ich an der Kirche vorbei gehe, denke ich, ob man den Daumenabdruck von mir wohl nach all den Jahren noch sehen kann.

Mein heutiges Ziel ist aber die neue Thier-Galerie, ein riesengroßes Einkaufszentrum, welches viele schöne Läden beherbergt, die es hier in der Region nicht gibt. Zwar finde ich die Thier-Galerie nicht wirklich gemütlich, sondern eher kühl, aber zum Shoppen ist sie wirklich nett.

Alle reden immer von "Primark" und schleppen da die tollsten Sachen raus und so wollte ich mir auch mal ansehen, was da so toll ist.
Ergebnis: never ever! Muß ich nicht haben.


Aber es gibt ja noch andere nette Geschäfte hier und ich genieße es, ohne Kinder gemütlich zu bummeln und zu shoppen. Die Menge der Einkaufstüten ist nach drei Stunden dementsprechend umfangreich:

Anschließend flaniere ich noch ein bißchen über den Westenhellweg und genieße einfach meine Heimatstadt, die Menschen, den Trubel.
An der Kampstraße steht ein Klavier der Aktion Spiel mich. Eine tolle Aktion, wie ich finde!

Gegen 16 Uhr bin ich wieder zuhause bei meinen Eltern. Die Kinder liegen beide auf dem Sofa und schlafen und somit habe ich - während der Lieblingsmann schonmal das Auto packt - bis zur Heimfahrt noch ein bißchen Zeit für einen gemütlichen Plausch mit Mama, eine Hunderunde durch die Straßen, in denen ich als Kind gespielt habe und ein Schwätzchen mit den Nachbarn.

Dann geht es auf die Autobahn. Und wieder stelle ich fest, daß ich die Strecke über Wuppertal und Köln nicht mag. Zu bergig und kurvig dort. Ich brauche für mein Wohlgefühl die A40 mit ihrer Industriekultur und den Fördertürmen rechts und links. Ruhrpott halt!

Aber irgendwann ist auch diese Autofahrt zu Ende und hinter dem Kraftwerk biegen wir ab, Richtung Middle of Nowhere und sind endlich zuhause.

Während wir das Auto ausladen, dürfen die Kinder noch eine halbe Stunde fernsehen, dazu gibt es nach der ganzen Völlerei bei Oma einfach Apfelschnitzen und dann geht es ins Bett.

Und während der Lieblingsmann am Computer mails abholt, knuddele ich noch eine Runde mit dem Hund.

Das war der 12.August. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Dienstag, 6. August 2013
Langsam...

... aber sicher zweifele ich an meinem Verstand (oder an meinen Aufräumfähigkeiten).

Vor einiger Zeit schnitt ich fürs Töchterlein eine Bluse zu (Joey von Farbenmix) und - weil nicht vorhanden - bestellte bei dawanda dunkelblaue KamSnaps!

Dann hatte ich wenig Nähzeit, die Bluse lag lange fast fertig genäht im Bastelkeller und vor gut zwei Monaten, als es warm genug für Kurzarmblusen wurde, beschloß ich -bevor das Kind zu groß für ebendiese Bluse ist - sie endlich fertig zu nähen... und fand die blauen KamSnaps nicht mehr.
Ich weiß, daß ich sie in den Bastelkeller gelegt habe. Aber - verdammte Hacke - wohin?

Zeit zum Suchen hatte ich nicht wirklich und so bestellte ich in einer Nachtaktion eine ganze Kiste mit 24 mal 20 KamSnaps in allen Farben des Regenbogens, dunkelblaue KamSnaps eingeschlossen.

Dann hatte ich mal wieder keine wirkliche Zeit und Ruhe zum Nähen...!

Und nun ist das Töchterlein im Urlaub, der Sohn im Bett, ich habe Zeit zum Nähen, möchte die Bluse endlich fertig bekommen, damit ich sie ihr bei ihrer Rückkehr aus dem Urlaub schenken kann (es sind nämlich maritime Stoffe, was zum Nordseeurlaub gut passen würde) und was ist???????

ICH FINDE DIE VERDAMMTE KISTE MIT DEN NEUEN KAMSNAPS NICHT!
AGRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR!

Kommentar des Lieblingsmannes: "Willst Du dazu einen Kommentar?"
Nee, nicht wirklich!

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Tagebuch-5, August

Huch, schon August! Gerade beim Tippen der Überschrift mußte ich wirklich kurz überlegen, ob jetzt tatsächlich schon August ist! Irgendwie verfliegt die Zeit zur Zeit so rasant schnell, daß ich gar nicht mehr mitkomme.

Das Töchterlein ist zur Zeit (auf Ruhrpott) "mit Omma und Oppa nache Nordsee hin" und so habe ich zur Zeit nur ein Kind im Haus, was irgendwie ganz entspannend ist. Wenn nicht ständig zwei Kinder um die Aufmerksamkeit der Mutter konkurrieren und sich gegenseitig zu übertrumpfen versuchen, ist es deutlich leiser und auch weniger chaotisch hier.

Das war mein 5. August:
7:50h
Da auch der Lieblingsmann gerade zwei Wochen Urlaub hat, können wir gemütlich ausschlafen und tun das auch. So werde ich erst kurz vor acht wach und entdecke, das das Bett neben mir schon leer ist.
8:00h
Wir genießen den ersten, zweiten und dritten Kaffee auf der Terrasse, lesen Zeitung und erzählen ein bißchen. Dann mache ich eine Inventur der Mückenstiche, die ich zur Zeit habe (17).
Dabei kommt es zu folgender Konversation:

Ich: "Boah, schon wieder fünf neue Stiche! Heute Nacht schlafe ich im Keller!"
Er: "Ach Schatz, ich brauche Dich doch neben mir!"
Ich: "Das ist süß!"
Er: "Ja, sonst würden die Mücken ja MICH stechen!!!"

Dann jage ich den Hund schnell ins Feld.
Der Junior schläft noch, denn gestern abend wollte er irgendwie so gar nicht ins Bett. Ihm fehlt die Schwester im Nachbarbett.
9:00h
Junior ist wach und verlangt nach Bespaßung, Tee und Frühstück und während der Lieblingsmann duschen geht, mache ich dem Sohn etwas zu essen und telefoniere ein bißchen durch die Gegend. Wir brauchen eine Biotonne für die Praxis, eine Versicherung muß gekündigt werden, wir brauchen ein neues Parkplatzschild... alles Kleinkram, aber trotzdem Aufwand.
9:30h
Jetzt beaufsichtigt der Mann den Sohn und ich habe Zeit für eine ausführliche Dusche mit allem Pipapo und kann auch danach mal die Haare richtig föhnen (nicht wie sonst schnell mal eben mit dem Föhn durchpusten und den Rest lufttrocknen lassen).
10:30h
Heute steht auf dem Plan, daß die Spuren des Wochenendes beseitigt werden müssen, denn am Wochenende habe unsere Kinder (oder in diesem Fall nur das eine Kind) Narrenfreiheit und dürfen Chaos machen wie sie wollen und keiner räumt ständig hinter ihnen her. Entsprechend sieht es auch aus und ich versuche erst einmal grob Ordnung zu schaffen...
11:30h
...und wenn man schon einmal dabei ist mit dem Räumen und Entmüllen, dann kommt man ja irgendwie doch in so einen Flow!
Daher räume ich mal das Bad richtig auf, sammel aus allen Zimmern die Nagellackfläschchen ein, die ich so mal hier und mal da stehen lasse, sammel die überall herum liegenden Haarspangen der Tochter ein, sammel die überall liegenden Haarbürsten und Kämme ein (das Töchterlein kämmt un bürstet ständig die Puppen, das Barbie-Pferd, die Barbies...), sortiere alles wieder in die entsprechenden Boxen, schmeiße anschließend noch diverse leere Flaschen, Tiegel und Töpfe aus dem Bad weg und dann ist alles wieder schön ordenlich.
12:30h
Dem Bad folgt nun der Wohnbereich: auch hier lohnt sich das Entmüllen, wobei Müll hier eher Altpapier ist. Der Esstisch biegt sich unter vollbemalten Malbüchern, bekritzelten Blöcken, gelesenen Fach- und Wohnzeitschriften, Tageszeitungen etc. Dazwischen Malstifte, Wasserfarbkästen, meine Perlenkästen (im Sommer perle ich lieber statt zu stricken), ebenso Kommode und Couchtisch. Ich sortiere und werfe weg und langsam wird es auch ziemlich warm draußen wie auch drinnen.
14:00h
Jetzt noch Küche und Diele und dann ist das Haus wieder schön aufgeräumt (zumindest die untere Etage). Zwischendurch mache ich noch schnell ein schnelles Mittagessen, damit Sohn und Mann nicht Hunger leiden und entmülle währenddessen noch schnell den Kühlschrank.
Ich bin ja wirklich der Meinung, man sollte drehbare Kühlschränke erfinden, denn dann würden Mann und Kinder die älteren Joghurts auch essen und diese würden nicht immer nach ganz hinten in die letzten Ecken des Kühlschranks wandern, wo sie dann übersehen werden und verfallen.
16:00h
Es schaut richtig ordentlich aus hier.
Der Sohn ist vorbildlich lieb und zufrieden macht auch nur ganz wenig neues Chaos. Und irgendwann ist er plötzlich auf dem Sitzsack eingeschlafen. Mich ergreift spontan noch die Deko-Laune und ich finde in einem Schrank noch ein paar alte Kerzenleuchter von meiner Mutter, die eine andere Farbe vertragen können, finde noch schwarze matte Sprühfarbe und sprühe die Leuchter im Garten an.
17:00h
Da wir ja zur Zeit unsere ganzen Versicherungen auf Doppel- und Dreifachverträge durchforsten (ich habe noch ne alte Hausrat nie gekündigt, in der Berufshaftpflich ist die Privathaftpflicht mit drin, der Verkehrsrechtschutz ist auch mehrfach vorhanden usw.), kommt ein Versicherungsvertreter vorbei und wir gehen zusammen durch, was nötig ist, was man ändern kann, wo man kündigen kann.
18:00h
Endlich ist das Wetter draußen so erträglich, daß ich mit dem Hund los kann, der schon jaulend und fiepend seinen Spaziergang einfordert.
Blödes Vieh! Ab vier sitzt er jammernd an der Haustür, aber wenn man dann trotz brüllender Hitze losgeht, will er nach einer Minirunde wieder nach Hause, weil es ihm zu warm ist. Also gehe ich lieber erst um sechs und ertrage vorher zwei Stunden jaulenden Hund.
19:30h
Tolle Hunderunde gemacht, schöne Heuballen, Trecker und Mähdrescher auf den Feldern fotografiert, nette Musik dabei gehört, Landluft geatmet und genossen... Hund glücklich, ich glücklich, ich werde hier echt noch zum Landei!
20:00h
Der Sohn hat (zu) lange geschlafen und ist fit und agil und tobt herum, statt müde zu sein. Ich beschließe also noch eine schnelle Einkaufsrunde in den örtlichen Supermarkt zu machen und kaufe zusammen mit dem Sohn schnell Salat und Brot.
20:30h
Sohn nicht müde, ich schon!
21:00h
Ich verfrachte den Sohn ins Bett und würde mich am liebsten daneben legen, verwerfe die Idee aber und finde für ihn noch eine CD mit "Biene Maja", die er noch nicht kennt. Darüber schläft er hoffentlich ein!
22:00h
Sohn ist bereits viermal wieder aufgestanden.
Beim ersten Mal hat er Legosteine die Treppe herunter geworfen, beim zweiten Mal seine Teeflaschen, beim dritten Mal habe ich ihn ertappt, wie er auf unserem Bett Trampolin hüpfte und dazu "Kika, Kikaninchen" sang, beim vierten Mal war er einfach nur sauer und brüllte.
Jetzt ist er hoffentlich wirklich müde!
22:10h
Habe keine Lust mehr, Salat zu schnippeln und schiebe stattdessen eine Pizza in den Ofen, die der Lieblingsmann und ich dann um...
22:30h
... gemütlich vor dem Fernseher verzehren. Dabei schauen wir irgendeine Krimiserie, die ich aber nur zur Hälfte mitbekomme, weil ich einschlafe.
23:55h
Ich beschließe, endgültig ins Bett zu gehen, lasse noch schnell den Hund in den Garten, räume derweilen die Spülmaschine ein, gehe noch schnell die Waschmaschine ausstellen und ein paar T-Shirts aufhängen und wanke dann ins halbwegs kühle Schlafzimmer... zu den Mücken, die irgendwie nächtlich immer einen Weg zu mir finden ;-). Gute Nacht!

Das war mein 5.August!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Juli gibt es hier!

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Sonntag, 14. Juli 2013
12 von 12 (Juli)

Dieses Mal bin ich richtig spät dran mit den Fotos. Aber der 12. an sich war schon chaotisch, gestern war großes Sommerfest sowohl im Kindergarten wie auch im Karnevalsverein und daher habe ich die letzten zwei Tage etwas routiert.

Das war mein 12. Juli:

Der Freitag hat einen eng gesteckten Zeitplan bei uns und heute sind noch ein paar wichtige Sachen dazu gekommen. Aber trotzdem muß ich erst mal auf Twitter schauen, ob Baby Cambridge schon angekommen ist, schließlich ist morgen "due date" (Frau Allerlei Strickerei wird jetzt mit den Augen rollen!)...

Nachdem die Tochter im Kindergarten ist, fahre ich mit dem Sohn in die Innenstadt um Fotos abziehen zu lassen und in der Wartezeit auf die fertigen Bilder huschen der Sohn und ich schnell in die Drogerie.

In der Innenstadt ist mal wieder absolutes Verkehrschaos und statt der geplanten 30 Minuten brauchen wir fast anderthalb Stunden.

Fotos fertig, Einkäufe erledigt! Nun schnell nach Hause und das Erinnerungsalbum für unseren Babysitter basteln, die am Montag für ein Jahr in die USA fliegt und heute eine Abschiedsparty gibt.

Leider wird mein Plan, schnell zwischen elf und eins das Buch fertig zu machen, davon torpediert, daß mein bester und ältester Freund plötzlich vor der Tür steht. Er lebt im Ausland und ist immer nur ab und zu mal spontan in der Heimat. Also sitzen ich, statt Fotobuch basteln, gemütlich auf der Terrasse und hetzte dann, ohne fertiges Fotobuch zum Kindergarten und von da aus zur Schwimmhalle.
Immer wieder nett anzusehen: Herren/Knaben!


Wie immer rockt der Sohn das Hallenbad. Weglaufen ist zur Zeit seine liebste Beschäftigung!

Während der 45 Minuten Wartezeit aufs Töchterlein vertreibe ich mir die Zeit damit, Fotos vom stylischen Design der Halle zu machen ;-)!



Nach dem Schwimmen geht es schnell nach Hause und endlich kann ich mich an das Erinnerungsbuch für unseren Babysitter machen. Nach zwei Stunden ist es endlich fertig. Fehlt nur noch eine stylische Verpackung.

Am frühen Abend fahren wir zur Abschiedsparty und das Töchterlein darf das Album überreichen. Den vorher eingeübten Satz "Liebe Lilla! Viel Spaß in den USA und kommt heil wieder!" kürzt sie ab auf "Liebe Lilla, fahr nach USA und komm wieder!". Süß!

Auf dem Weg nach Hause kleben die Kinder wie immer am Zaun des örtlichen Landmaschinen-Handels und ich habe Mühe, vor allem den Sohn dort wieder weg zu bekommen. Trecker sind seine große Leidenschaft.

Dann müssen wir noch den Schafen "Gute Nacht!" sagen und dann ist es auch schon so spät, daß die Beiden quasi sofort einschlafen.

Das war der heutige Freitag. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Samstag, 6. Juli 2013
Das ist gemein...!

Heute, am vermutlich schönsten Sommertag (nicht zu heiß, nicht zu kalt, ein paar Wölkchen hier und da) verhindern höhere Kräfte irgendwie ständig, daß ich diesen Tag im Garten genießen kann.

Heute früh haben unsere Nachbarn ihren Zaun, welcher unsere beiden Grundstücke trennt, auf unserer Seite gestrichen. Das war schon lange angekündigt, aber eigentlich für irgendwann am späten Nachmittag/frühen Abend geplant, wenn die Kinder eh schon drin und auf dem Weg ins Bett sind.
Weil... so ein frisch schwarz gestrichener Zaun ist schon doof, sowohl für Hundenasen wie auch für Kinderkleidung. Also durften die Kinder und der Hund heute morgen nicht in den Garten. Die Große hätte vielleicht noch verstanden, daß sie nicht an den Zaun kommen darf, aber der Sohn? Und wenn die Schwester im Garten tobt, will der Sohn natürlich auch! Und wenn die Kinder schon drin bleiben müssen, dann kann ich schlecht alleine draußen in der Sonne liegen ;-)!

So verbrachten wir den Tag mit Spielplatz (bin ich eigentlich die einzige Mutter, die Spielplatzbesuche schrecklich findet?), Hunde-Runde, Einkaufen... all den Sachen, die nicht zu meiner Entspannung beitragen.

Und jetzt? Die Luft ist mild, die Kinder schlafen turnen noch in ihren Betten herum und ich könnte mich gemütlich auf die Terrasse setzen. Aber dort sitzt leider schon der Lieblingsmann und hört ein Hörbuch. Zwar leise, aber doch so laut, daß ich es verstehe. Und leider hört er genau das Buch, welches ich gerade lese: "Inferno"... und er ist schon weiter als ich! Wenn ich mir also den Lesespaß nicht verderben will, habe ich nur zwei Chancen: drin bleiben (doof bei dem Wetter) oder draußen den iPod auf die Ohren (auch nicht wirklich toll, denn gerade diese ländliche abendliche Stille finde ich ja entspannend).

Hmpf!

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Freitag, 5. Juli 2013
Tagebuch-5, Juli

Frau Brüllen führt die Tagebuch-Blogging-Aktion nun weiter und hat dazu aufgerufen, jeden 5. eines Monats einfach mal zu "tagebuch-bloggen". Und weil ich die letzte Aktion so nett fand und ich damit zumindest überhaupt etwas hier zu schreiben habe, mache ich gerne mit.

5:55h
Das Weckmich-nach-Schlafrythmus-App des Lieblingsmannes dudelt los. Ich wache - natürlich - auf, er - wie immer - natürlich nicht! Ich frage ihn eigentlich jeden Morgen, warum er es überhaupt noch benutzt, aber er hält daran fest.
6:00h
Das Töchterlein kommt zu mir ins Bett gekrochen, weil sie sich "einsam fühlt und mal mit zwei Leuten im Bett liegen will". Vorbei ist es mit dem Dösen, denn das Kindelein krallt sich meine Decke und mein Kissen und ich habe nur noch die Wahl zwischen Besucherritze und Aufstehen.
7:00h
Zeitung durch, Kaffeetasse leer... ich mache Frühstück für alle und der Lieblingsmann und ich besprechen noch Einzelheiten, denn er fährt heute mittag zu einer Fortbildung nach ...ähmm... keine Ahnung! Sportmedizin... glaube ich!
8:00h
Der Sohn ist auch wach, ich ziehe beide Kinder und mich selbst an, packe den Kindergartenrucksack für die Tochter und mache mir schnell bunte Striche um die Augen und stecke die Haare hoch. Dann geht es ab zum Kindergarten.
9:00h
Seit der Sohn zum Kennenlern-Nachmittag im Kindergarten war, will er morgens auch dort bleiben. Also habe ich nur noch die Wahl zwischen Pest und Cholera: nehme ich ihn mit rein, wenn ich die Tochter abgebe, dann will er nicht wieder mit heim und ich muß ein schreiendes, zappelndes und um sich schlagendes und tretendes Wesen raus zum Auto schleppen, lasse ich ihn im Auto, dann zerlegt er das Auto. Also komme ich immer kurz vor Toreschluß und schiebe die Tochter nur noch mit Abschiedskuß zur Tür rein.
10:00h
Da zur Zeit Superman und Co schwer angesagt sind, habe ich vor, mit den Kindern Jet Packs zu basten und spritze schnell im Garten leere Waschmittel- und Petflaschen silber. Mal sehen, ob sie daran Spaß haben.
10:45h
Da der Sohn zuhause immer mehr zur Nervensäge mutiert, weil unterbeschäftigt und im Chaos-Modus, packe ich das Kind ins Auto und wir fahren zum Sport Spezial. Die Tochter braucht neue Turnschläppchen, weil die alten schon wieder zu klein sind und ich brauche nochmal so eine hauchdünne und trotzdem wasserdichte Regenjacke. Für Hundspaziergänge im Sommerregen ein absolutes Must-have (die vom Discouter sind selten wirklich dicht und nachdem schon zwei Handys dran glauben musten, weil die Nässe auch in die Innentaschen gedrungen ist, kaufe ich nur noch wirklich gute Jacken mit ausgewiesener Regendichtigkeit).
11:00h
Im Sportgeschäft stelle ich fest, daß diese dünnen Regenjacken gar nicht so trendy sind, wie ich dachte. Fast alle Jacken sind Gore-tex-Jacken, die dann immer noch ein Futter haben, was ich ja eben nicht will. An einem Reduziert-Ständer finde ich schließlich eine Regenjacke in berry-pink, leider nur in Gr. 36 (die bekomme ich zwar zu, aber die Hände nicht mehr in die Taschen!). Also frage ich die Verkäuferin und sie findet sie tatsächlich noch im Computer in einer anderen Filiale in Gr. 40. Kommt am Montag!
Auf dem Weg zu den Turnschläppchen finde ich dann aber - leider - noch eine Softshell-Jacke in dunkelblau, wie ich sie schon immer gesucht habe und an einem Rundständer noch eine witzige Wanderbluse in Vichy-Karo!
Aber die Turnschläppchen habe ich dann auch noch gekauft... und noch nen Fußball für den Sohn, der halbwegs brav im Geschäft war und auch nur dreimal weggelaufen ist!
Anschließend geht´s noch schnell in den Deko-Laden um mal nach witzigen Deko-Sachen zu schauen, aber ich finde nichts. Diese maritimen Sachen sind zwar sehr hübsch, passen aber meiner Meinung nach nicht für Häuser, die mehr als 100 km von der Küste entfernt sind. Stattdessen habe ich aber zwei Seifenblasenpistolen mit Beleuchtung und Ton gefunden und gekauft.
Danach gehen wir noch in den Zoocenter, Kaninchen schauen und dann müßte der Sohn doch eigentlich halbwegs platt sein...!
12:22h
Ankunft daheim. Lieblingsmann ist schon da und sucht für sein Fortbildungswochenende Sportklamotten... ich helfe suchen, während der Sohn im Garten tobt. Zwischen Turnschuhe und Badezeug suchen und Schwimmzeug fürs Töchterlein einpacken, pflücke ich zweimal den Sohn vom 2,20m-Zaun zum Nachbarn. Bei zweiten Mal saß er schon oben drauf! Das wird noch lustig mit diesem Kind...!
13:35h
Abfahrt zum Kindergarten und von dort aus zum Schwimmen. Der Sohn schläft im Auto ein. Gut, denn dann habe ich zumindest kein Drama beim Abholen der Tochter, denn er will jetzt ja immer dort bleiben (s.o.). Die Kindergärtnerin erzählt mir dann noch schnell, daß er auch beim Kennenlern-Nachmittag sofort aufs höchste Klettergerüst geklettert sei... sie überlegen nun schon, die Zäune der Außenanlage zu erhöhen.
14:30h
Ankunft Schwimmhalle.
Ich mag ja das mit dem Schwimmen irgendwie so gar nicht. In der Schwimmhalle ist es warm, die Familienumkleider ist relativ offen... also viele Fluchtmöglichkeiten für den Sohn. Während ich mit einer Hand versuche, den Sohn daran zu hindern, entweder durch die Tür in die Schwimmhalle zu rennen oder aber durch die andere Tür in den Vorraum und von da aus ratzfatz auf den Parkplatz, ziehe ich mit der anderen Hand mehr recht als schlecht die Tochter um. Trotzdem gelingt dem Sohn mehrfach die Flucht und ich renne ihm schwitzend hinterher. Ist ja auch alles spannend hier...!
Dann müssen wir 45 Minuten Zeit totschlagen. In der Cafeteria der Schwimmhalle ist es a) heiß und stickig und b) langweilig für den Sohn, der dann natürlich wieder versucht, durch die weit offen stehenden Türen auf die Straße zu spazieren. Also gehen wir zu einem nahen Spielplatz, er darf 10 Minuten klettern und dann müssen wir auch schon wieder zurück (was er natürlich dann auch wieder zum Brüllen blöd findet).
15:30h
Schwimmen fertig, wir warten in der Umkleide auf das nasse Töchterlein, welches stolz berichtet, daß sie heute fast eine ganze Bahn im großen Becken geschafft hat.
Sohn hat es geschafft, zweimal in die nahen Duschen zu entwischen (natürlich in den Männerbereich und ich muß hinterher rennen und ihn da raus holen, was die Hälfte der nackten Männer komisch und die andere Hälfte unverschämt findet). Mit dem Sohn im Würgegriff trockne ich die Tochter ab und ziehe sie schnell an. Dann gehts wieder ins Auto und ich atme einmal tief durch.
15:45h
Auf dem Weg nach Hause will ich im nahen Supermarkt schnell noch Brötchen holen. Die Tochter ist erschöpft vom Schwimmen und schläft im Kindersitz, der Sohn hat ein Bilderbuch und will auch nicht mit. Also parke ich den Wagen direkt vor dem Bäcker und husche schnell in den Supermarkt. Da entdecke ich im Zeitschriftenregal die neue "Lecker Bakery", die ich natürlich schnell kaufen muß. Ein Blick ins Auto... Kinder sitzen brav da... also schnell an der Kasse angestellt und die "Lecker" auch noch erworben. Als ich zum Auto zurück komme, ist dem Sohn langweilig geworden und er hat mal wieder Kleingeld in die Lüftung gesteckt. Aber inzwischen kenne ich das ja und habe eine Pinzette und eine Taschenlampe für solche Fälle im Auto.
16:12h
Ankunft Haustür.
Durch ebendiese kommt mir die joggende Freundin entgegen, die eines meiner Geschirrtücher unter ihr Kinn presst und nuschelt, daß sie etwa 10 Meter vor der Haustür, als sie gerade losjoggen wollte, über die Hundeleine gestolpert ist und nun eine riesige Platzwunde am Kinn hat. Naja, riesig ist die Platzwunde nicht, aber man sollte ewas tun. Also rufe ich eine Freundin an, ob sie vielleicht zufällig gerade Dienst im Krankenhaus hat. Hat sie leider nicht, aber immerhin ruft sie für mich in der Ambulanz an und kündigt uns an. Also hole ich die Kinder gar nicht erst aus dem Auto, packe die nuschelnde joggende Freundin ins Auto, fahre schnell erst zu ihr nach Hause um die Krankenkassenkarte zu holen und dann mit ihr und den Kindern zum Krankenhaus.
18:02h
Die joggende Freundin ist mit vier Stichen genäht worden, die Kinder haben ein bißchen den Wartebereich der Ambulanz zerlegt neu sortiert, ich bin völlig ein bißchen mit den Nerven fertig und der Hund muß auch noch raus. Also fahre ich die joggende Freundin nach Hause, schnappe mir Hund und Kinder und ab gehts in die Felder. Der Hund findet es toll, weil ich viel zu platt bin, ihn zu maßregeln und er einfach rennen darf. Die Kinder rennen auch, leider in unterschiedliche Richtungen. Inzwischen ist es ir aber fast schon egal.
19:17h
Da ich dem Lieblingsmann an seinen Fortbildungsort kommentarlos ein Foto der chirurgischen Ambulanz per WhatsUp gesendet habe, ist er ein bißchen erschreckt und hat ca. 10 mal auf meinem Handy versucht anzurufen. Ups! Ich hatte das Handy wg. Krankenhaus auf Flugmodus stehen. Also rufe ich an und beruhige ihn.
19:25h
Ich setze die Kinder vor den Fernseher und überlege kurz, ob ich mir jetzt schon einen Aperol eingießen sollte, aber ich warte lieber, bis die Kinder im Bett sind. Der Sohn gießt derweilen eine Flasche Apfelschorle über mein Strickzeug. Agrrrrrrr!
20:22h
Kinder sind endlich im Bett, Sohn schläft quasi sofort ein, das Töchterlein will noch eine CD hören und ich gehe endlich mal meine Mutter anrufen, die über den Tag verteilt ca. 10 mal versucht hat, mich zu erreichen. Sie berichtet den neuesten Klatsch und Tratsch aus der Heimat und empfielt mir für den kletternden, nicht hörenden und ständig wegrennenden Zweieinhalbjährigen einen Kinderpsychologen. Ich ziehe einfach Alkohol am Abend vor und hoffe, daß es eben eine Phase wie auch die Trotzphase vor einigen Monaten ist, die auch wieder vergeht.
21:04h
Ich schaue, ob die Kinder schlafen. Sohn schnarcht, aber das Töchterlein meint, ihre Puppe habe noch Durst. Also bringe ich ihr eine Flasche Wasser hoch und mache es mir dann auf dem Sofa gemütlich und tippe bei einem Aperol Spritz diesen Text hier.
22:32h
Langsam werde ich auch müde. Also werde ich jetzt ins Bett gehen und noch ein bißchen "Inferno" von Dan Brown lesen. Gute Nacht!

Das war mein 5. Juli!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Juli gibt es hier!

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Donnerstag, 13. Juni 2013
12 von 12 (Juni)

Wieder mal wie (fast) immer einen Tag zu spät...

Das war mein 12. Juni:

Da das Handy über Nacht im Auto lag, beginnen die 12 von 12-Fotos erst nach der Rückkehr vom morgendlichen Tochter-zum-Kindergarten-Fahren.
An der Haustür begrüßt mich eine dicke Hundenase. Ich liebe diesen Blick!!!!!

Nachdem der Buchsbaum vor der Haustür einem Pilz erlegen ist (zumindest rede ich mir das ein... vielleicht lag es aber auch an zu wenig Wasser *schiefgrins*), habe ich gestern im Gartencenter eine "forever & ever"-Hortensie gekauft, die angeblich von Juni bis Oktober blühen soll (Kommentar des Lieblingsmannes: "'Forever & ever' heißt aber sicherlich nicht, daß man sie nicht gießen muß!")

Zuhause wandert der Sohn sofort in den Garten und fährt Bagger. Leider liegt der Hund im Weg...! In der Regel gewinnt in solchen Fällen der Sohn, denn er Hund mag es nicht, wenn ihm der Sohn mit dem Bagger über den Schwanz fährt... manchmal gewinnt aber auch der Hund, indem er liegen bleibt und wartet, bis der Sohn keine Lust mehr hat, "Willi weg!" zu sagen!

Mittags kommt der Lieblingsmann kurz heim und ich schiebe eine kleinen Näharbeit ein, während er den Sohn bespaßt: die Tasche vom Langzeit-EKG ist kaputt und ich nähe sie rundherum wieder zusammen. Irgendwie haben diese Teile eine eher geringe Halbwertzeit...!

Der Sohn ist inzwischen im Chaos-Modus (zur Zeit ein Dauerzustand) und während ich das Paket von Oma mit den Mitbringseln von Mallorca auspacke...


...gibt es mal wieder Scherben, aber die bringen ja bekanntlich Glück. Immerhin war es dieses Mal kein Teil vom geerbten Geschirr.

Ich beseitige die Scherben, murmele ein "ohmmmmmmm" vor mich hin und schaue schnell mal wieder auf den Countdown. Bald ist er im Kindergarten und kann sich hoffentlich dort ausreichend auspowern!!

Also verfrachte ich den Sohn wieder in den Garten, wo er beim Toben eher geringere Verluste verursachen kann...

... und mache schnell auch noch ein Foto von der Clematis, die in voller Ausdehnung wunderschön blüht. Dieses Jahr haben wir echt viele Blüten. Letztes Jahr waren es insgesamt im ganzen Sommer nur 3 kleine Blütchen!

Inzwischen ist es Nachmittag und das Töchterlein ist auch wieder da und will Beschäftigung.
Sie hat gestern im Gartencenter ein Tütchen mit Sonnenblumensamen geschenkt bekommen und drängt nun darauf, diese auch auszusäen. Also dürfen die beiden einen großen Blumentopf mit Erde füllen und die Sonnenblumenkerne einpflanzen.

Dann geht es noch schnell zum örtlichen Supermarkt, weil wir kein Brot mehr haben und die Beiden beschwatzen mich, daß sie "Tubenjoghurt" bekommen, der auch sofort auf dem Parkplatz verzehrt werden muß.

Und dann ist es auch schon fast Zeit fürs Bett. Also schnell in die Badewanne mit den beiden Süßen, denn die Toberei und Pflanzerei im Garten zeigt heftige Spuren!

Und dann habe ich endlich Feierabend...!
Das war der heutige Mittwoch. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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