Der kleine Sockhaus besteht seit 2499 Tagen    Letzte Änderung: Fr, 3. Jul, 12:08
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Zu schwül... ... zum Stricken, zum Häkeln und zum Nähen. Und für Hausarbeit sowieso!!! Was...
by jo (Fr, 3. Jul, 12:08)
Also... ... das geliebte Körbchen ist auch aus Kunstleder, wenn auch aus welchem gröberer Art....
by jo (Do, 2. Jul, 10:12)
kunstleder geht ja gar nicht. hier wird fast ausschliesslich auf schaffellen oder perserteppichen geschlafen,...
by kelef (Do, 2. Jul, 03:06)
Weil... ... ich das Gefühl habe, daß unser vierbeiniges Flohtaxi seit der Geburt unserer Tochter...
by jo (Do, 2. Jul, 02:05)
Bench Monday No. 1 Man beachte bitte die lebende Requisite! Mehr davon hier!
by jo (Di, 23. Jun, 02:22)
*reinhüpf* Glückwunsch Süße... ich habs natürlich eben erst gelesen.... ich freu mich so für euch...
by pe (Fr, 19. Jun, 11:45)
Ähmm... ... wenn die Seite hier gerade ein bißchen wild ausschaut, dann bitte ich das...
by jo (Sa, 13. Jun, 08:56)
12 von 12 (Juni) Morgens: Beim erste Kaffee Blogs lesen... ...während die Lütte noch schläft....
by jo (Sa, 13. Jun, 00:18)
Die Anleitung für den 10-Stiches-Blanket gibt es auf Englisch hier: http://www.ravelry.com/ patterns/library/ten-stitch-blanket Liebe Grüße,...
by jo (Fr, 12. Jun, 23:52)
Oh ihr 2 Süßen! Heute bin ich mal wieder auf der Sockhausseite und finde die...
by strickfan (Do, 11. Jun, 09:35)



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Freitag, 3. Juli 2009
Zu schwül...

... zum Stricken, zum Häkeln und zum Nähen.
Und für Hausarbeit sowieso!!!

Was tut man also? Man holt seine Perlen hervor, denn fädeln geht auch bei Hitze!

Gestern war ich dann noch schnell bei der Kettenmacherin und habe Zutaten für eine neue Wickelkette gekauft. So kann ich nachher gleich loslegen. Ideen habe ich schon jede Menge.

Bilder gibt es dann, sobald ich etwas Ansehliches vorweisen kann.

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Donnerstag, 2. Juli 2009
Weil...

... ich das Gefühl habe, daß unser vierbeiniges Flohtaxi seit der Geburt unserer Tochter ein wenig zu kurz kommt, wollte ich der Töle am Wochenende etwas Gutes tun.
Statt seines alten, angeknabberten, ausgeleierten Körbchens sollte es ein neues schönes Kissen geben.

Schwarzes handschuhweiches Kunstleder, ein cooler applizierter Knochen, das Kissen schön weich gefüllt (er steht besonders auf Kissen und Schaumstoffpolster... Oberbetten nimmt er aber auch gerne als illegales Schlafplätzchen), so stellte ich es mir vor und verwirklichte das Projekt tatsächlich im Schweiße meines Angesichts bei dem momentan elend schwülen Wetter.

Am Montag Morgen war es vollbracht, ich entfernte das Körbchen und legte das neue Kissen an seinen ÜberwachungsSchlafplatz... und wartete.

Er tapste einmal über das Kissen und legte sich dann... daneben.

Gut, es ist warm, es ist neu, warten wir ab, was er nachts macht, sagte ich mir... und wartete.

Nachts lag er... daneben.

Gut, es ist neu, er muß sich daran gewöhnen, dachte ich mir... und wartete.

Am Dienstag lag Willi überall: neben dem Kissen, vor den Kissen, zwischen Kissen und Wand, zwischen Kissen und Tür... nur nicht auf dem Kissen.

Gut, dachte ich mir, dann helfe ich ihm und legte seine Kuscheldecke auf das Kissen. Zehn Minuten später zerrte er die Kuscheldecke hinter sich her in die Küche und legte sich auf die Decke neben mich... von wegen "zu warm".

Gestern nacht hegte ich Hoffnung, als ich ihn, des Schlafzimmerteppichs überdrüssig, in Richtung Kissen schlurfen hörte. Man vernahm kurz Knautschen und Scharren und dann lag er ... klar ... daneben.

Heute habe ich noch abgewartet. Vielleicht ist es einfach Gewöhnungssache?

Gegen Abend fand ich den Kissenverweigerer in meinem Ex-Arbeits- und Bald-Kinderzimmer mit dem Kopf zwischen Tür und Schrankwand liegen. Dort, wo ich am Montag schnell das alte Körbchen hin gestopft hatte.

Ich habe resigniert. Das Kissen ist weg, das alte olle angeknabberte Körbchen wieder da. Und keine drei Minten später wanderte das Tier ins Körbchen und entschlummerte seelig.

Undankbare Töle!!!!

P.S.: Immerhin konnte ich noch ein Willi-auf-Kissen-Foto schießen. Dafür hat er sich für exakt 30 Sekunden herabgelassen, dort zu liegen:

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Dienstag, 23. Juni 2009
Bench Monday No. 1


Man beachte bitte die lebende Requisite! Mehr davon hier!

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Samstag, 13. Juni 2009
Ähmm...

... wenn die Seite hier gerade ein bißchen wild ausschaut, dann bitte ich das zu entschuldigen. Aber eigentlich wollte ich nach dem Motto "Alles neu macht der Mai Juni" die website etwas umgestalten. Mal sehen, wann ich es schaffe, damit weiter zu kommen...!

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12 von 12 (Juni)

Morgens:
Beim erste Kaffee Blogs lesen...


...während die Lütte noch schläft.


Um 10 zum Kinderarzt zum Impfen!


Zum Trost fürs Pieksen gibts vom Arzt ein Stofftier!


Nachmittags:
Bällchen werfen.


Rennen und völlig irre hüpfen geht immer...


....aber Bällchen finden ist eher schwach ;-)


Spätnachmittags:
Einkaufen


Betten beziehen


Wäsche waschen!


Abends:
Rätsel: Was ist das? *)


Mitternacht:
Nachtlektüre auswählen und dann ab ist Bett!


Mehr Teilnehmer wie immer bei Caro.

*) Der Hund trägt auf der Abendrunde ein Leuchhalsband. Dunkler Hund im dunklen Feld geht nicht, also muß man das Tier eben beleuchten.

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Donnerstag, 4. Juni 2009
Für Oma und Opa!


Nein, Mama, ich habe auf dem Foto keine Zahnschmerzen!
Ich muß nur fürchterlich lachen, weil der Lieblingsmann hinter der Kamera durch fürchterliche Grimassen versucht, das Lillchen zum Lachen zu bringen. Hat ja auch geklappt, wie man sieht!

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Dienstag, 12. Mai 2009
12 von 12 (Mai)

Heute habe ich endlich mal dran gedacht und bin nun auch bei Caros Aktion dabei.

TetraPack-Kunst morgens um sechs!


Flüssigfrühstück für Lille...


... und für mich!


der Hund langweilt sich...


und schläft dann auf Herrchens Schuh wieder ein!


Trotz Regen große Hunderunde!


Wozu hat man schließlich Gummistiefel?


Der Regen wird weniger...!


... also noch schnell nach Stolberg...


...und auf dem Rückweg einkaufen!


Autofahren ist das beste Schlafmittel!


Ribbeln oder nicht? Ich muß drüber schlafen!

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Samstag, 9. Mai 2009
Und noch ein weiteres Projekt...

... ist auf den Nadeln.

Witzigerweise sollte auch aus dieser Wolle eigentlich eine Babydecke für Lille werden. Als ich die 100Farbspiele-Wolle im Oktober letzten Jahres erwarb, wußte ich bereits, daß ich eine Tochter bekommen würde und so bestellte ich in weiser Voraussicht ein Farbverlaufsgarn von hellrosa bis rot.
Auch diese Decke wurde nie wirklich begonnen, denn erst hatte ich keine Ahnung, nach welcher Anleitung ich stricken sollte und dann, als ich eine grobe Idee hatte, ging Stricken nicht mehr, weil ich wegen des Nierenstaus nicht mehr lange sitzen konnte.

Beim Hin- und Herräumen für das Projekt "Arbeits- zu Kinderzimmer" fiel mir der Woll-Karton mehrfach in die Hände und ich hatte Lust, mit dieser Wolle etwas zu beginnen, leider aber keine Idee mehr, was ich stricken könnte.

Und dann kam die Lösung für das Problem ebenfalls nachts beim Stöbern bei Ravelry. Den Ten Stitch Blanket (Ravelry-link) fand ich schon öfter toll, wenn er mit schönem Farbverlaufsgarn a la Noro gestrickt worden war. Und was lag näher, mein Farbspiele-Wolle für so eine Decke zu verwenden?

Der Anfang ist bereits gemacht und liegt zum Glück wunderbar flach ohne Wellen- oder Hügelbildung. Sonst hätte ich wieder geribbelt.

Das Ganze ist ein wunderbares Mindless-Projekt für zwischendurch und überall, denn man muß kein Zählmuster oder ähnliches mitschleppen, wie bei dem Petunia Tote oder Mustersocken a la Cookie A.

Erst einmal warte ich jetzt sehnsüchtig auf den ersten Farbverlauf Richtung Pink, was das Stricken enorm beschleunigt ;-)!

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Ich stricke wieder...

... oder man könnte es auch als Startitis bezeichnen.

Zu Beginn meiner Schwangerschaft erwarb ich in Juttas Laden Wolle für eine Babydecke. Da zu diesem Zeitpunkt ja noch nicht bekannt war, ob es Junge oder Mädchen wird, entschied ich mich für neutrales Dunkelgrün.

Die Decke kam aus bereits erwähnten Gründen nicht über die ersten zehn Reihen hinaus. Nun ist das Kind da und braucht keine weitere Babydecke mehr, dann es sind bereits mehrere vorhanden. Außerdem passt das Dunkelgrün so überhaupt gar nicht zu Lille, sodaß ich für die Wolle einen neuen Verwendungszweck brauchte.

Irgendwann Ende letzter Woche fiel mir mal irgendwo bei Ravelry die Petunia Tote ins Auge und die Maschenprobe mit der Polo von Zitron passte wunderbar. Also habe ich losgelegt und die Wolle verstrickt sich wunderbar und der Beutel ist schnell gewachsen.

Inzwischen sind die beiden Mustersätze fertig und es fehlt nur noch der Träger und das Innenfutter. Leider gibt das Foto die Farbe nur sehr schlecht wieder. In Natura ist es ein schönes dunkles Grün und auch das Rechts-Links-Muster der Petunien kommt sehr schön plastisch raus (auf dem Foto leider nicht so sehr...).

Das nächste Bild gibt es dann vom fertigen Beutel. Ob ich ihn allerdings meiner nicht wirklich kleinen Sammlung von (Einkaufs-)Beuteln und -Taschen hinzufügen soll, weiß ich noch nicht so genau. Vielleicht wird er auch ein verspätetes Muttertagsgeschenk.

Auf jeden Fall weiß ich, daß ich noch mehr von der Polo-Wolle brauche, denn die verstrickt sich wunderbar.

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Samstag, 25. April 2009
Vor fast vier Jahren...

... habe ich diese Babysocke aus der IWK gestrickt und in Ermangelung eines Babys über den Sockhaus angefragt, ob diese Form der "Better Than Booties" überhaupt tragbar ist, da sie mir eher unpraktisch erschien.

Diese Socke blieb Single (Ermangelung eines Babys s. o.) und fristete ihr einsames Dasein in meinem Karton mit den gesammelten Sinnlosigkeiten Einzelsocken. Heute beim Umräumen (Arbeitszimmer zu Kinderzimmer) fiel mir diese Socke quasi vor die Füße, als der Boden dieses Kartons endgültig völlig überlastet aufgab (ich sollte vielleicht doch mal regelmäßiger Socken verpaaren ;-)!).

Und somit nutzte ich die Gelegenheit, endlich mal zu testen, wie dieses Sockenform am Babyfuß ist.

Fazit: Die Größe ist noch etwas üppig, da Lille eher zart be-fuß-t ist, aber die Form ist prima. Schön passend im Fuß und weit im Bein, damit nichts einschneidet.

Fein! Ich gehe jetzt Wolle suchen, damit Lille endlich ein Paar handgestrickte Babysöckchen tragen kann. Schließlich ist das ja peinlich... das Sockhaus-Kind trägt Socken vom schwedischen Modehaus.

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Montag, 20. April 2009
Schwanger...

... und (Babysachen) stricken... das passt doch perfekt zusammen, dachte ich immer.
Bevor ich schwanger wurde!!!!

Als der erste Schwangerschaftstest positiv war (und die vier weiteren, die ich zur Sicherheit gemacht habe, auch) habe ich kurz überlegt, direkt die ersten Babysocken anzuschlagen. Doch da ja gerade in den ersten Monaten noch viel schief gehen kann, dachte ich, abergläubig wie ich sonst nie niemals bin (siehe hier), daß es doch besser wäre, erst einmal ein bißchen abzuwarten, bis alles stabil und sicher ist.

Ab Mitte des zweiten Monats hatte ich dann keine Zeit zum stricken, weil ich erst von dauerhafter Müdigkeit und dann von dauerhafter Übelkeit geplagt wurde. Die Müdigkeit verging, die Übelkeit blieb ... 24 Stunden, 4 Monate. Stricken war nahezu unmöglich. Ein bißchen etwas habe ich für ein Geburtstagswichteln geschafft (und auch das leider nie wirklich pünktlich zum Ehrentag der Beschenkten), aber ansonsten fehlten mir sowohl Lust wie auch Kraft.

Als ich die Dauerübelkeit dann endlich hinter mir hatte, hätte ich eigentlich endlich wieder stricken können. Die Schwangerschaft war stabil und ich hatte den Schrank voller Wolle und den Kopf und den Ravelry-Queue voller Ideen, angefangen bei süßen Schühchen über Mützchen, Baby Surprise Jacket bis hin zur großen Babydecke.
Und was ist?
Klein-Lilli hatte sich bequem auf meiner rechten Niere niedergelassen und verursachte dort einen extrem unangenehmen Nierenstau, der längeres Sitzen schier unmöglich machte.
Der Arzt empfahl zur Entlastung der Niere mehrfach täglich für einige Zeit die Knie-Ellenbogen-Stellung. Der Hund fand dasbesonders toll, war ich doch endlich auf einer Höhe mit ihm, zum Stricken aber war diese Stellungnicht wirklich geeignet.

So verbrachte ich die nächsten Monate nicht-strickenderweise auf allen Vieren (naja, nicht die ganze Zeit, aber ziemlich oft) und aus Babysöckchen etc. wurde leider nichts.

Dann rückte der Zeitpunkt der Geburt näher und näher und ich packte in den Klinikkoffer zwei Knäuel Wolle und Stricknadeln, damit ich wenigstens nach Lillis Ankunft schnell im Krankenhaus ein Paar Söckchen für sie nadeln konnte. Erfahrene Mütter werden jetzt laut auflachen, denn nach der Geburt hat man a) besseres zu tun (nämlich dauerhaft verliebt sein Kind zu betrachten) und ist b) dauerhaft müde.

Damit hatte sich das Stricken in der Schwangerschaft erledigt. Mein armes Kind hat also noch nicht einmal handgestrickte Babysöckchen. Aber ich werde dem Abhilfe schaffen... spätestens dann, wenn ich wieder mehr Zeit habe (wenn die Maus 18 ist... oder so!).

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Die Basis...

... für weitere Sockhaus-Berichte von der (Strick-)Front ist da.

Am Samstag kam von der großen online-Buchhandlung (bei der ich inzwischen allerdings auch schon Gummistiefel und diverses anderes Zeugs erworben habe... also nix mehr mit nur Buchhandel) endlich ein neues Bildbearbeitungsprogramm, welches auch unter Vista läuft.

Und damit sich das Programm im Karton nicht so alleine fühlt (schließlich weiß man nie, was solche Programme anstellen, wenn sie einsam sind...!) habe ich ihm Gesellschaft in Form des neuen Cookie A-Buches "Sock Innovation"(.pdf) gegönnt.

Ich mag die Mustersocken von Cookie A. unheimlich gerne, habe aber bisher noch keines von ihr käuflich erworben, auch wenn es gelegentlich doch schon in den Finger gejuckt hat (z.B. bei Millicent oder Trystero). Da fand ich das Buch dann eine gute Gelegenheit, mal zu schauen, ob meine Begeisterung für Mustersocken bei den Cookie A.-Mustern länger anhält als die erste Socke dauert ;-).

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Freitag, 10. April 2009
Bevor...

... der Sockhaus und ich endgültig in Vergessenheit geraten, gibt es ein kurzes nächtliches Lebenszeichen von mir.

Der Grund für meine längere "Schreibfaulheit" ist inzwischen süße sieben Wochen alt und hält mich gerade vom Schlafen ab :-).

Lilli Marie

*18. Februar 2009

Ich hoffe, daß ich über die Osterfeiertage endlich dazu komme, meinen Computer wieder anzuschließen, der ja im Arbeitszimmer stand, welches nun zum Kinderzimmer wurde. Somit bleibt mir zum Arbeiten zur Zeit nur das Laptop und auf dem ist a) das Schreiben etwas nervig und b) kein Bildbearbeitungsprogramm installiert. Und die Bilder mit der Handykamera sind mehr als schlecht und so gar nicht Sockhaus-tauglich. Und Sockhausen ohne Bilder...? Nee!

Sollte ich also den Rechner wieder aktivieren können, gibt es ganz bald wieder ausführlichere Geschichten und Bilder aus dem Hause "Sockhaus" über Stricken und Spinnen, den Lieblingsmann und natürlich auch über die kleine Zuckerschnecke.

Es geht also (hoffentlich) endlich weiter hier...!

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Dienstag, 4. November 2008
Fragen und Antworten...

... zur selbstgesponnenen Sockenwolle!

Juli fragt:
[...]Denkst Du beim Spinnen/Zwirnen absolut nicht nach, nimmst die Wolle wie sie kommt, oder gibt es ein wohl gehütetes Geheimnis, wie man solch Wolle hinbekommt? (z.B. Einen Abschnitt teilen, für jede Spule einen. Oder die Farben versetzt spinnen?)

Mein "Rezept" sieht folgendermaßen aus:
Ich suche aus meinen Wollvorräten etwa gleichlange Stücke von den einzelnen Kardenbändern heraus (bei den normal dicken Bändern etwa Armlänge, bei der Space eine gute Handvoll), kleine Restchen gehen auch. Dann wird alles ein bißchen nach Farben aufgeteilt, sodaß ich für zwei Spulen jeweils eine gleichgroße Menge habe. Jetzt reiße ich die einzelnen Kardenbänder in kleinere Stücke, einmal der Länge nach und dann noch einmal in der Mitte. So entstehen je 4 etwa gleichgroße Stücke.
Bei der Space gehe ich nach Gefühl vor. Da diese Wolle eh bunter als beispielsweise die Ombria ist, können die Stücke auch mal kurzer oder länger sein.
Jetzt werden die einzelnen Wollstücke munter durchmischt und anschließend gesponnen, wie sie mir gerade in die Hände fallen. Das einzige, worauf ich auchte, ist, daß ich nicht immer die selbe Reihenfolge von Farben habe und daß ich möglichst nicht direkt hintereinander zwei verschiedene sehr bunte Multicolor-Stränge (z.B. zweimal Space) habe.
Das ist das ganze Geheimnis.

Hippolana fragt:
[...]Ich hätte nur Angst, dass die Socken recht schnell in Schuhen durchscheuern. Oder sind die doch recht haltbar?

Ich würde diese Socken aus selbstgesponnener Wolle vielleicht nicht gerade als Wandersocken tragen, aber im normalen Alltag halten sie schon einiges aus. Sohle und Ferse verfilzen beim Tragen mit der Zeit ein bißchen, was meines Erachtens aber sogar zur besseren Haltbarkeit beiträgt. Ansonsten habe ich noch keine Verschleißerscheinungen bemerkt.

Vielleicht macht es auch noch etwas aus, daß ich die Spinnwollsocken an der Ferse mit einem Muster aus rechten Maschen und Hebemaschen stricke (Hinreihe: 1 M abheben , 1 M rechts im Wechsel, Rückreihe: alle M links). Dieses Muster ergibt eine etwas festere Struktur und soll sich laut meiner Oma weniger schnell durchscheuern.
Wie gesagt, bisher gabs noch keine Löcher an den Fersen...!

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Montag, 3. November 2008
Extra für Mama:


Des Schokohundes liebste Schlafstätte... unter der Strickmaschine!

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Regelmäßig...

... blicke ich voller Bewunderung auf die Färbeaktionen von Ute und den 5 x 5-Damen. Und seit die Damen zusätzlich zur Sockenwolle auch noch Spinnwolle färben, blicke ich noch begeisterter und mit ein bißchen Neid dorthin.

Meine eigenen Färbeversuche von Spinnwolle waren bisher eher was für die Tonne nicht so schön und erinnerten mal an Flecktarn und mal an meine allerersten Experimente mit der Waschmaschine meiner Oma (es ist erstaunlich, wie fleckig weiße T-Shirts werden können, wenn man sie zusammen mit Jeans und roten Socken wäscht). So richtig schön war da auf jeden Fall nichts davon.

Vermutlich lag es aber auch daran, daß ich zum Üben erst einmal keine Merino-Kammzüge, sondern die "Holländische" genommen habe, da diese Wolle nicht filzt. Filzen tut sie auch wirklich nicht, aber die Farben gibt sie auch nicht wirklich schön wieder. Alles wirkte, wie von einem Grauschleier überzogen

Da ich aber bunte Socken haben wollte, habe ich mich an meine alte Taktik für bunte Spinnwolle erinnert.
Man grabe in den inzwischen recht umfangreichen Kisten voller bunter Kardenbänder, suche sich alles ein bißchen nach Farben geordnet zusammen und spinne jeweils kurze Stücke der verschienden Bänder hintereinander weg.

Auf den Spulen sah das dann so aus:

Eine Spule habe ich bewußt in Grün- und Blautönen gehalten, die andere war schön bunt. Hauptsächlich habe ich Ombria in grün, beiden Blauvarianten und in rot verarbeitet. Dazu dann jegliche Space, die ich finden konnte.

Verzwirnt sah es dann so aus:

Näher ran?


Die erste Hälfte des Stranges ist auch schon zu Socken verarbeitet. Der Vorteil bei solcher Wolle ist nämlich, daß man so gespannt auf die nächste Farbvariante ist, daß man mit einem Affenzahn strickt um ja schnell dorthin zu kommen.

So sehen die Socken aus:

Leider war das Wetter zum Fotografieren nicht geeignet und die Farbe wird etwas geschluckt. Aber bei Sonne sah es dann auch nicht wirklich schöner aus.

Man möge mir einfach glauben, daß die Socken wunderschön und ganz weich sind.

Und ein weiterer Vorteil dieser Mix-Methode ist, daß man bei den fertigen Socken Mischungen erkennt, die auch bei anderen Projekten sicherlich schön aussehen würden. So bin ich darauf gekommen, daß man wunderbar die blau-türkise Ombria mit dieser Space verzwirnen kann. Das Ergebnis sieht wunderhübsch aus. Foto, wenn fertig!

Auf jeden Fall habe ich jetzt mal wieder bunte Socken und muß nicht mehr ganz so neidisch auf Ute & Co schauen ;-)!

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Sonntag, 2. November 2008
Nachreichen...

... muß ich noch diese Handschmeichler.

Sie waren ein Geburtstagsgeschenk für Cleo und ich hoffe, sie passen.

Die Anleitung gibt es im Wollmeisenblog und ich war wirklich sehr angetan, wie angenehm einfach sich die vielen Löcher mit der tollen Anleitung der Wollmeise stricken lassen. Trotzdem war es ganz schon viel Arbeit, denn das ständige Wenden für die Knopflöcher hält ganz schön auf.

Aber das waren bestimmt nicht die letzten Handschmeichler, die ich gestrickt habe, denn auch an meinen Händen haben sie mir gefallen und zum Glück ist noch genug Wolle übrig für eine zweite Version für mich.

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Retriever...

... sind Dreckschweine!

Vor allem der eine...!

Besonders bei dem gestrigen Regenwetter hatte die Blondine Spaß, sich in jeder Pfütze zu wälzen. Der Schokokeks ist zum Glück (noch) eher hydrophob und steht immer fassungslos daneben, wenn sich das blonde Tier genießerisch im Dreck wälzt. Noch ;-)!!!!

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Donnerstag, 9. Oktober 2008
Nachdem...

... ich nach langem Suchen endlich meinen ipod wiedergefunden habe, höre ich mich mit wachsender Begeisterung durch die Strick-podcasts. Dabei bin ich auch auf Fadenfreude von Sonja gestoßen und habe mich durch alle alten und neuen Folgen durchgehört.

Und bei Sonja gab es einen link zu einer wunderschönen Regenbogendecke und dort wiederum den link zu der Herstellerin dieser Garne. Und weil ich noch dringend eine Babydecke stricken muß, hat mein Bestellfinger sehr schnell gezuckt.

Gestern kam das Paket:

Die Wolle links im Bild hat einen Farbverlauf von weiß/hellrosa nach pink/rot und ist für besagte Babydecke gedacht. Nachher werde ich mal antesten, mit welcher Nadelstärke ich am besten stricke und dann Ravelry nach einer Anleitung durchforsten. Ursprünglich schwebte mir etwas mit einem kleinen Lochmuster vor, inzwischen denke ich aber über ein klassisches rechts/links-Muster nach, zumal sich die gefachten Garne ja auch gerne mal etwas verziehen.

Und aus dem rechten Knäuel wollte ich eigentlich ein Schultertuch für mich stricken, dieses mal aber nicht als Dreieckstuch (da reichen mir meine zwei Kauni-Tücher), sondern in rechteckig. Der Farbverlauf passt gut zu meiner Jacke und zur Zeit mag ich es am Hals lieber etwas weicher. Und bisher fühlt sich die Wolle recht angenehm und tragbar an. Auch hier werde ich nachher mal bei Ravelry schauen, ob ich eine schöne Anleitung finde. Zwar habe ich schon eine Idee, bin aber noch nicht sicher ob der Umsetzung.

Und dann gabs gestern noch das hier:

Im Grabbelkorb von Hartmuth fand ich ein schönes blaues, nur minimal gemustertes dickes Knäuel, welches sicherlich prima Baby- und passende Mama-Socken für eine Freundin abgeben, die hauptsächlich Jeans trägt (ganz rechts). Außerdem landeten noch vier Knäuel Regia Silk in grau für Handschuhe im Korb (Sonderangebot) und zwei dicke Knäuel in hellblau für Mustersocken.

Jetzt brauche ich nur noch dringend Strickzeit, um all die Ideen umzusetzen, die mir durch den Kopf schwirren. Aber erst einmal muß ich noch ein Geheim-Projekt beenden... vorher gibt es nichts anderes auf den Nadeln!

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Montag, 6. Oktober 2008
Die eine Strickerin...

... strickt Fledermäuse und ich bastele an der perfekten Armstulpe (allerdings an der Strickmaschine, die ich wieder entstaubt und mit neuer Nadelsperrschiene versehen habe).

Als Geschenk für diese Dame habe ich nämlich aus meiner allerliebsten Lieblingswolle (Regia Kaffe Fassett in "landscape caribbean") Handstulpen gestrickt.

Dabei bin ich wieder auf den Geschmack gekommen und habe mich an schön lange bestickte Armstulpen erinnert, die ich auf der vorletzten cpd gesehen hatte. Nach längeren Berechnungen und wilden Konstruktionen bin ich nun tatsächlich bei der (für meinen Bedarf) optimalen Armstulpe angekommen.

Jetzt muß ich nur noch das Gegenstück stricken und dann ein bißchen sticken und dann sind die Teile reif fürs Foto. Mal sehen, ob ich das heute noch schaffe???

Bei der von Frau Allerlei Strickerei gestrickten Fledermaus fällt mir übrigens eine Geschichte ein...

Ich bin einer der wenigen Menschen, die wohl jemals in Deutschland von einer Fledermaus gebissen wurden. Das kam so:
Wir waren in der Oberstufe auf Bio-Exkursion und besuchten in diesem Rahmen auch eine Stollenanlage, in der Fledermäuse Winterschlaf hielten. Der örtliche Exkursionsleiter erzählte voller Begeisterung von seinen Lieblingstieren und nahm eine der wenigen Fledermäuse, die noch nicht wieder aus dem Winterschlaf erwacht waren und noch in besonders kühlen Felsritzen lagen, in die Hand. Er erzählte uns, daß die Tiere bis auf die Umgebungstemperatur auskühlen und hielt mir, die ihm am nächsten stand, die Fledermaus ans Ohr, damit ich hören konnte, daß das Herz noch schlägt.
Durch die Wärme seiner Hand war das liebe Tierchen aber nun schon so weit aufgewärmt, daß es spontan beschloß, seinen Winterschlaf hier und jetzt zu beenden. Zum Beweis dessen zwickte mich die Fledermaus noch kräftig ins Ohr und flatterte dann von Dannen.

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Freitag, 26. September 2008
Mein Louet...

... S 20 ist ja nun nicht mehr das jüngste. Es klappert ein bißchen und rappelt ein bißchen mehr, aber nach wie vor funktioniert es... meistens!

Zum Spinnen benutze ich es eh nicht mehr, denn da kommt es nicht an mein Ashford Traditional heran. Aber zum Zwirnen ist es, schon allein wegen der riesengroßen Spulen, prima. Und überhaupt kann ich eigentlich nur auf dem Louet zwirnen, denn auf dem Ashford hat die Wolle hinterher zu viel Drall.

Nun kam es, daß mein Louet vor gut drei Monaten eine Schraube locker hatte. Die Schraube, die Tritt mit Schwungrad verbindet, war es wackelig und brach dann irgendwann ab.

Oder vielmehr verlor sie ihren Kopf Fuß, also die obere Hälfte des schwarzen Teils. So war die Trittstange nicht mehr fixierbar, da die Schraube sich nach ein paar Minuten Zwirnen herausruckelte. Ich konstruierte übergangsweise eine Lösung aus Draht, Heißkleber und Isolierband, aber das war auch nicht wirklich lange haltbar.

Also rief ich bei Louet in den Niederlanden an, um eine neue Schraube zu ordern. Ich bildete mir ein, mich halbwegs verständlich machen zu können, dank niederländischer Oma, wurde aber eines besseren belehrt, als der Herr am anderen Ende der Leitung sofort ins Englische wechselte. Welche Schraube ich brauchte, konnte ich ihm nicht wirklich verständlich machen. Blöd!

Als nächstens rief ich eine Händlerin hier in der Nähe an, die aber erklärte, daß sie so selten bei Louet Ersatzteile bestellt, daß die Bestellung der Schraube schonaml ein paar Monate brauchen könne. Auch blöd!

Nächste Anlaufstelle war ein anderer Händler, der mich nach ein paar Wochen anrief, daß er nun die Schraube erhalten habe. Ich kam, sah und stellte fest, daß es die falsche Schraube war. Geliefert worden war die Schraube, die das Schwungrad selber fixiert, die aber bei mir noch völlig intakt war. Aber wer weiß... jetzt habe ich eine als Ersatz. Trotzdem blöd!

Dann kam ich ein paar Monaten nicht zum Spinnen und vermisste die verflixte Schraube somit nicht wirklich.

Doch langsam wird es draußen herbstlich, bei Ute gibt es wunderbare Bilder von handgefärbter Spinnwolle und auch mich kribbelt es, endlich mal wieder zu färben und zu spinnen.

Also muß diese Schraube endlich her. Ich durchforstete im Geiste meinen Freundeskreis nach niederländischen Sprachtalenten oder talentierten Schreinern, wurde aber nicht fündig. Und dann sagte der Lieblingsmann den weisen Satz: "Frag doch mal im Baumarkt!"
Warum bin ich da eigentlich nie selbst drauf gekommen? Vermutlich, weil ich annahm, daß so etwas Exotisches wie ein Spinnrad nicht mit herkömmlichen Baumark-Artikeln repariert werden kann?!

Es kam, wie es kommen mußte...
Der Mitarbeiter im singenden Baumarkt wußte tatsächlich "Wer wo was...!", griff mit sicherer Hand ins Schraubenregal, legte mir ein kleines Plastikpäckchen in die Hand und ich starrte ungläubig auf das Set von Schrauben in meiner Hand.

Und was soll ich sagen? Einbauzeit 3 Minuten, Kostenaufwand 1,79 Euro und das Spinnrad schnurrt wieder.

Ein Hoch auf den singenden Baumarkt... oder eine Lektion zum Thema "Warum einfach, wenns auch schwierig geht?"!

Ich geh jetzt Wolle färben...!

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Mittwoch, 24. September 2008
Och nöööö!

Diese Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, ihn nicht zu vergessen... den Sockhaus-Geburtstag:

Am 30. August wurde der Sockhaus schon sechs Jahre alt!



Wahnsinn, wie die Zeit vergeht...!

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Tierisch...

... lustig sind ja solche Gespräch mit (selbsternannten) Hundekennern.

Die Blondine wird nach wie vor für einen Mischling gehalten, weil "der ist aber groß und viel zu hell für einen Golden!"

Und nun der Schokozwerg:
Passant ebenfalls mit Labbi-Junghund an der Leine: "Der ist aber klein für 8 Monate. Ist der reinrassig?"
Ich: "Ja, in den Papieren steht Labrador Retriever!"
Passant:" Ach so!!! Dann ist ja alles klar. Da hat man sie leider betuppt. Denn dann ist das ein Mischling zwischen Labrador und Golden Retriever! Die sind ja eh etwas kleiner! Meiner ist eben ein reinrassiger Labrador... ohne Retriever!"
An diesem Punkt ist jede weitere Diskussion sinnlos! *ggg*

Und gestern:
Passant: "Ist der reinrassig?"
Ich: "Ja!"
Passant: "Der ist aber klein für 8 Monate!"
Ich: "Oh, wir halten ihn extra unter dem Schrank, damit er nicht so groß wird, wie die Pfoten es verheißen! So wächst er nicht mehr in die Höhe, sondern nur noch in die Länge!"
Passant: *kopfschüttel*

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Montag, 22. September 2008
Heute...

... habe ich Wolle zurück gebracht.

Nein, nicht meine Rowan-Rausch-Beute von Frau Kaufmann, sondern 1 Kilo Mille, aus der ich eigentlich diesen Pullover als Muckelpullover für den Herbst stricken wollte.

Aber 8er Nadelstärke geht gar nicht. Nee, wirklich nicht. Nach zwei Runden taten mir dermaßen die Handgelenke weh, daß ich pausieren mußte. So wäre der Pullover nie fertig geworden...!

Jetzt kann ich mich den neuen Rowan-Garnen zuwenden.

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Sonntag, 21. September 2008
Vor einigen Wochen...

... nähte ich ein Geburtstagsgeschenk für Frau Allerlei Strickerei und ein paar Minuten nachdem ich die finale Naht vollendet hatte, nahm ich einen merkwürdigen Geruch in der Wohnung war.

Nun sind merkwürdige Gerüche auf dem Lande, wo wir mittlerweise ja wohnen, nicht gerade selten (mein "Favorit" ist nach wie vor HTK), aber dieser Geruch war eher metallisch-elektrisch. Also erschnupperte ich den Weg zur Geruchsquelle und entdeckte, daß etwas am Motorgehäus meiner Nähmaschine vor sich hin schmorte. Panik!!! Meine Nähmaschine!!!

Ich riß sofort den Stecker aus der Steckdose, dann das Stromkabel von der Maschine ab und schleppte die Maschine auf die Terrasse. Schließlich weiß man ja nie, ob sich nicht vielleicht doch noch ein kleines Feuerchen entwickelt. Nach zwei Stunden sah ich die Gefahr des Großbrandes als gebannt an und betrachtete die Maschine näher. Das Motorgehäuse war zwar nicht selber verschmort, aber aus den Lüftungsschlitzen kam braunes metallisch stinkendes öliges Zeug. Bah!

Am nächsten Morgen rief ich sofort bei dem lokalen Nähmaschinenehändler, der auch einen Reparaturservice anbietet, an und bat um einen Termin:

Er: "Was ist denn das für eine Maschine?"
Ich: "Ähmm... die ist schon etwas älter! Karstadt Nutzstich irgendwas!"
Er: "Oh mein Gott, das ist ja schon vor-voriges Jahrhundert!"
Ich: "Also bitte! Die Maschine ist höchstens 25 Jahre alt und hat die ganze Zeit tadellos gearbeitet!"
Er: "Also da kann ich ihnen nur einen Tip geben: Sparen sie sich die 100 Euro für die Reparatur und tun sie das Geld zu einer neuen Maschine dazu! Für so alte Geräte gibt es eh keine Ersatzteile mehr und dann muß man basteln und das hält nie lange!"

Ich knirschte laut und vernehmlich mit den Zähnen und legte auf.

Ein paar Wochen lang negierte ich nun das Nähmaschinenproblem, da ich eh keine Zeit zum Nähen hatte, aber gestern wollte ich nun wieder und konnte nicht. Also zitierte ich den Lieblingsmann an die Maschine und zeigte auf die schmierige Ölschicht am Motorgehäuse: "Da! Kaputt! Tu was!"

Er roch ebenfalls den metallisch-elektrischen Gestank, betrachtete das gute alte Maschinchen und meinte dann: "Da wird vermutlich ein Elko durchgeschmort sein! Passiert schonmal! Bau den Motor aus und dann schau ich mal...!"

Gesagt, getan...

Und siehe da, es war tatsächlich ein Elko durchgeschmort (das gelbe Teil im Bild).
Nun steht die NähMa motor- und damit seelenlos in meinem Arbeitszimmer und wartet auf ihre Reparatur.

Zwar habe ich heute tatsächlich für 1,60 Euro einen neuen Elko besorgt, aber leider müssen diese Teile eingelötet werden.
Und mit dem Löten ist das so eine Sache. Mein eigener uralter Lötkolben ist irgendwo verschollen und der Lieblingsmann lebt nach dem Wahlspruch: "Wenn Gott gewollt hätte, daß Frauen heimwerken, wären Werkzeugkästen rosa!".
Sprachs und sicherte seine Werkzeugkästen mit Vorhängeschlössern.

Also muß ich warten, bis der Herr über den Werkzeugkastenschlüssel seinen geheiligten Lötkolben selber schwingt und mir eben die beiden Drähte einlötet.

Und ich müßte so dringend ein Geschenk fertig nähen...!

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Dienstag, 16. September 2008
Voll in der Pubertät...

... ist Willi (auch "Käpt´n Destructo" genannt) inzwischen, bevorzugte Nahrungsergänzung: meine Holzclogs! Ich tippe auf einen Biber irgendwo im Stammbaum.

Und dabei sieht er so aus, als ob er kein Wässerchen trüben könnte, oder?

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"Qualität statt Quantität"...

... oder "Die Strickzeit wird knapp, also will ich da zumindest meinen Spaß haben!"

In Anbetracht der zukünftigen Veränderungen und der damit auch deutlich knapper werdenden Strickzeit habe ich beschlossen, diese wenige Zeit zumindest dann zu meiner vollen Zufriedenheit zu nutzen.

In der Vergangenheit habe ich öfter Projekte gestrickt, die nie fertig wurden, einfach, weil ich schon beim Stricken das Gefühl hatte, daß der Pullover, die Jacke oder was auch immer in anderem Garn mir doch vielleicht mehr gefallen würden. Klaralund beispielsweise war so ein Fall (und irgendwann werde ich diesen Pullover auch noch aus Noro-Wolle stricken!).

Und weil sich am Freitag die perfekte Gelegenheit bot, konnte ich meinen Vorsatz auch gleich umsetzen. In Tateinheit mit Frau Allerlei Strickerei begab ich mich zum Rowan-Kaufrausch zu Frau Kaufmann. Und im Gegensatz zur sehr bescheidenen Frau Allerlei Strickerei habe ich auch richtig zugeschlagen:

Wolle für zwei Projekte landeten im Korb.

Für das Titelmodell vom aktuellen Rowan Magazine Raphael habe ich mir Kid Classic in einem wunderschönen mitternachtsblau ausgesucht.
Besticken oder nicht besticken, das ist (noch) die Frage!

Und dann wollte ich eigentlich die Strickjacke Celtic (Rowan Magazine 40)stricken und habe mir dafür Felted Tweed in dunkelbraun und für den Kragen Kid Classic in bordeaux gekauft, diesen Plan aber schon am Wochenende wieder verworfen.
Die Kombination dunkelbraun/bordeaux gefällt mir zusammen verstrickt nicht 100%ig und außerdem fiel mir dann ein, daß ich ja irgendwann mal beschlossen hatte, den Tangled Yoke Cardigan zu stricken. Die erworbene Menge an Felted Tweed reicht aus und die Farbe gefällt mir auch für den TYC... perfekt!
Und für die zwei nun überzähligen roten Knäuel Kid Classic habe ich auch schon eine Idee...!

Der (Strick-)Herbst kann also kommen!

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Montag, 15. September 2008
Manchmal...

... muß man abtauchen, um dann einige Zeit später mit neuer Kraft und neuen Ideen wieder aufzutauchen.

Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich in zwei Monaten ein Leben verändern kann. Und zwar durchaus positiv! (Ich habe mich also nicht vom Lieblingsmann getrennt, falls das jetzt jemand vermuten würde).

Das einzig Negative in naher und mittelferner Zukunft wird ein bißchen weniger Strickzeit sein. Aber auch hier habe ich beschlossen, Quantität durch Qualität zu ersetzen und gleich mal einen Großeinkauf getätigt. Details später...!

Also, was ich eigentlich nur eben schnell sagen wollte...

Ich bin wieder daaaaaaaaaaaaa!

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Freitag, 11. Juli 2008
Kurzes Lebenszeichen

Aufgrund eines heftigst verschobenen Halswirbels habe ich mich kurzfristig zur Rekonvaleszenz eine Woche ins Hotel Mama begeben, da in Dortmund einfach mein liebster Physiotherapeut/Osteopath arbeitet.

Jetzt sind Schulterschmerzen und Migräne wieder weg und ich kann wieder loslegen.

Heute abend gibt es Fotos von Gesponnenem, Genähtem, geschenkt Bekommenem und leider nicht von Gestricktem (weil geheim...!).

Bis denne...!

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Freitag, 20. Juni 2008
Auch...

... Willi hält den Deutschen die Pfoten:

Und nicht nur der Hund, nein, auch ich genieße es, endlich Fan sein zu dürfen.

Vor zwei Jahren, im Jahrhundersommer, als ganz Deutschland das Sommermärchen feierte und die Autocorso-Begeisterung ins Rollen kam, lag ich bei brütender Hitze im Krankenhaus und litt still vor mich hin, weil alle "Public Viewing" machten, mit Fähnchen am Auto herum fuhren und im Fußball-Taumel feierten.
Und ich, die quasi die Begeisterung für Fußball mit der Muttermilch (naja, eigentlich sind es die Vater-Gene) aufgesogen hat, war nicht dabei.

Daher werde ich diese EM bis zum letzten auskosten. Mit Auto-Fähnchen, Deutschland-T-Shirt und öffentlichem Jubel auf dem Marktplatz. Was sein muß, muß sein!!!!

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