Der kleine Sockhaus besteht seit 4564 Tagen    Letzte Änderung: 14.02.15 19:15
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Schmunzelnd und mit Freude gelesen! Schöne Faschingstage Euch allen noch, und viele Grüße E.
by Ellena (14.02.15 19:15)
12 von 12 (Februar) Der 12. Februar fällt in diesem Jahr auf einen Donnerstag oder...
by jo (13.02.15 20:47)
WMDEDGT 02/15 ... Zur Zeit bin ich etwas angeschlagen. Psychisch, nicht physisch. Die letzten Wochen...
by jo (06.02.15 10:38)
Tolle Farben bei dem Sockblank! Aber verrätst Du mir, wie man doppelte Sockenwolle auf...
by kappawolff (16.01.15 12:21)
12 von 12 (Januar) Der 12. Januar fällt in diesem Jahr auf einen Montag. Montags...
by jo (14.01.15 15:38)
WMDEDGT 01/15 ... 2:03h Der Sohn schleicht ins Schlafzimmer, kuschelt sich in meinem Arm und...
by jo (06.01.15 16:30)
Kindheitshäuser Tja, ich wohne zwar noch in der selben Stadt wie in weiten Teilen meiner...
by angelala (05.01.15 19:38)
...ich kann dich verstehen vor 2 jahren ging es mir so ähnlich, auch wenn...
by Annette Baumann-1 (04.01.15 15:38)
Danke für das nette Gedicht! Ich habe sehr gelacht und es ist wirklich wahr!...
by jo (04.01.15 13:21)
Und nicht nur dort..... http://www.spiegel.de/forum/treffpunkt/lyrik-thread-64-825.html#postbit_6881444 Dieses kleine Gedicht von Robert Gernhardt baut mich immer wieder...
by Reginaundlucky (04.01.15 13:19)



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Freitag, 13. Februar 2015
12 von 12 (Februar)

Der 12. Februar fällt in diesem Jahr auf einen Donnerstag oder besser auf DEN Donnerstag.
Heute ist nämlich Weiberfastnacht... oder wie man hier in der Region sagt: Altweiber oder Wieverfastelovend.
Heute um 11:11h wird offiziell der Straßenkarneval eröffnet und das ist hier in unserer Stadt quasi DAS Ereignis des Jahres.
Früher dachte ich immer, der größte "Feiertag" ist Rosenmontag, aber inzwischen haben mir schon mehrere Leute erklärt, daß ja Rosenmontag quasi nur die Karnevalsvereine sich selber feiern, an Altweiber aber wirklich alle feiern gehen. Viele Frauen ziehen in großen Gruppen, oft alle gleich oder zumindest zu einem bestimmten Thema konstümiert, los. Aber auch die Männer feiern genauso am Donnerstag mit und es ist wirklich die ganze Stadt auf den Beinen. In der Innenstadt sind Bühnen und Zelte aufgebaut, es gibt viel Life-Musik und eben die sog. Trecks. Trecks sind Gruppen von Leuten, die mit Begleitung von Musikern durch die Stadt von Kneipe zu Kneipe ziehen. Überall wird gesungen, geschunkelt und natürlich auch getrunken und es macht einfach Spaß.

Der Lieblingsmann muss natürlich um 11:11h mit seiner Karnevalsgesellschaft losziehen und überprüft daher schnell nochmal in der Galerie auf der Internetseite den Dresscode für den heutigen Tag.
Elferratsoutfit oder Treckklamotten???

Treckklamotten!!!
Also befreie ich den Zylinder von Staub und Regenrändern und suche den schwarzen Frack, den ich nach der letzten Session in die Reinigung gebracht habe.
Und dann suchen wir verzweifelt die wichtigsten Accessoires des Treck-Outfits, nämlich die Pins und Buttons, die sich mit den Jahren angesammelt haben. Nach mehreren Schweißausbrüchen und dezenten Panikattacken meinerseits ("habe ich sie vielleicht aus Versehen weggeschmissen?") werde ich am Boden einer userer (mittlerweile) zahlreichen Karnevalskisten fündig. Puuuuuh!

Gegen Mittag marschiert der Lieblingsman bereits fröhlich durch die Stadt und wir werden dann später zum Erbsensuppenessen dazu stoßen. Dafür müssen natürlich die Kindelein auch passend gekleidet werden. Und da der Sohn noch keine richtige Uniform besitzt, trägt er einen weißen Anzug, den sog. Drillich. Und da die Farbe weiß und der Sohn nicht wirklich kompartibel sind, ist der Drillich quasi dauerhaft in der Wäsche und muß anschließend natürlich auch jedes Mal wieder gebügelt werden. Urgs!

Aber zumindest habe ich noch Zeit, mir schnell die Nägel passend zu den Farben der Gesellschaft zu lackieren. Schon vor ein paar Wochen habe ich die Figur aus dem Wappen der Gesellschaft auf mit Überlack bestrichener Folie ausgedruckt und knibbele die Männchen jetzt in der Karnevalszeit nach und nach ab und klebe sie auf die Ringfinger!

Gegen 14h sind wir dann am Talbahnhof, dem Ort, wo der heutige Zug der Gesellschaft durch die Stadt endet und warten gemeinsam auf die Ankunft. Die Kinder stehen natürlich im Wachhäuschen der Gesellschaft. Kurz vor Karneval schießen diese Wachhäuschen in der ganzen Stadt wie Pilze aus dem Boden und stehen quasi vor jeder Kneipe, in der irgendeine Gesellschaft oder Korporalschaft beheimatet ist.

Und dann kommen sie endlich! Mit lauter Musik kommt der ganze Zug die Straße herunter zum Bahnhof! Was für ein Schauspiel! Selbst ich, die ja eher nur ein bißchen Randfigur und begleitende Mutter ist, bekomme da immer Gänsehaut.

Das Töchterlein steht stolz am Eingang zum Festsaal und beobachtet den Einmarsch und wartet auf Papa. Sie ist mittlerweile ein richtiges Karnevals-Kind und genießt es, bei jeder Gelegenheit ihre Uniform zu tragen.

Zwei Stunden und mehrere Portionen Erbsensuppe später geht es wieder Richtung Heimat.
Noch ein Blick auf den Talbahnhof, den man hier mit einer betonten zweiten Silbe ausspricht: Tal-BAAN-hof! Ich habe Jahre gebraucht, mich daran zu gewöhnen.
Vor dem Talbahnhof hat sich eine muntere Truppe kostümierter Frauen versammelt, die sich alle gleich als Sailor Moon kostümiert haben. Cool!

Zuhause muss sich der Lieblingsmann erst mal nach dem anstrengenden Umzug durch die Stadt ;-) entspannen, die Kinder malen und basteln und ich nutze das Kaiserwetter draußen für eine großen Hunderunde.

In der Sonne ist es richtig warm, sodaß ich am liebsten die Daunenjacke ausziehen würde (ich habe aber nur ein T-Shirt drunter). Der Hund genießt es, daß das Wetter endlich wieder freundlicher und fast frühlingshaft wird und tobt begeistert durch die Entwässerungsgräben neben den Feldern, schnuppert sich durch alle Feldränder und hat richtig Spaß. Die dicke Wedelrute ist quasi dauerhaft im Propeller-Modus!

Und dann entdecke ich bei meiner Rückkehr im Vorgarten tatsächlich die ersten Frühlingsboten. In der Wiese vor dem Haus stecken die ersten Schneeglöckchen ihre Köpfe aus dem Boden. Das ist für mich jedes Jahr wie "Brausepulver im Herzen", wenn ich nach dem Winter die ersten Anzeichen des Frühlings in der Natur entdecke. Hach!!!

Auch der Lieblingsmann und die Kinder hat es inzwischen in den sonnigen Garten gezogen und die Kinder haben die Kiste mit den Gartenspielgeräten erstmals wieder auspacken können. Das Töchterlein übt begeistert mit dem HulaHoop-Reifen. Im letzten Sommer war das HulaHoop-en noch recht holprig, aber inzwischen hat es "klick" gemacht und sie hat unheimlichen Spaß daran. Schon witzig, daß die günstigsten Spielgeräte, die es schon in unserer Kindheit gab, oftmal auch heute noch den Kindern den meisten Spaß machen.

Das war der 12. Februar.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Donnerstag, 5. Februar 2015
WMDEDGT 02/15 ...

Zur Zeit bin ich etwas angeschlagen. Psychisch, nicht physisch. Die letzten Wochen haben ein bißchen an meinen Nerven gezerrt.

Erst mal kam die große Umzugsaktion. Da der Käufer des Hauses meiner Eltern schnellstmöglich mit dem Sanieren anfangen will, musste im Januar in einer Hauruck-Aktion alles, was ich noch mitnehmen wollte, hier in unser Haus. Jetzt stehen überall Möbel, von denen wir noch nicht wissen, wo wir sie hinstellen, das Gästezimmer steht bis unter die Decke voll mit Kartons, von denen ich noch nicht weiß, wo der Inhalt hin soll und alles wirkt insgesamt unaufgeräumt und chaotisch. Gut, normales Chaos macht mich zwar generell nicht wirklich depressiv, aber dieses Menge an Chaos drückt schon ein bißchen auf meine Laune. Dazu kam noch das zurückgelassene leere Haus meiner Eltern, daß mal mein Elternhaus war und die Erkenntnis, das jetzt wirklich meine Heimat für immer weg ist.

Zusätzlich nimmt der Ärger im Kindergarten inzwischen Diemensionen an, die nicht wirklich schön sind. Zwar geht meine Tochter nach wie vor gerne in den Kindergarten, aber ich fahre jedes mal mit einem Gefühl der Machtlosigkeit und Wut zurück.

Und dann ist jetzt auch noch Hoch-Karnevalszeit und meine Tochter und mein Mann sind mehrfach in der Woche karnevalistisch unterwegs, ich bin Taxi Mama bzw. Taxi Ehefrau und habe immer das Gefühl, daß Sohn und Hund zu kurz kommen. Die Spaziergänge werden kürzer, der Sohn muß halt mit, auch wenn es ihn langweilt und ich habe irgendwie dauerhaft ein schlechtes Gewissen.

Alles in allem bin ich zur Zeit einfach ein bißchen angekratzt und habe ständig das Gefühl, daß irgendjemand oder irgendwas zu kurz kommt. Aber es wird schon werden... irgendwie!

Das war die Einleitung...! Jetzt aber!!!

6:35h
Der Radiowecker weckt mich und das erste, was ich höre, ist, daß mein BVB schon wieder verloren hat. Schlechter Start in den Tag! Ich stehe auf, gehe nach unten, mache Kaffee und überfliege die Zeitung im Stehen an der Küchentheke. Heute sollen unsere neuen Fenster kommen (Super Zeitpunkt!!!! Draußen sind -2°C!) und alles ist schon zur Seite geräumt.
7:00h
Die Liebreizende steht in der Küche und jammert, daß sie Kopfschmerzen habe. Ich messe Fieber, aber die Temperatur ist normal, frage sie, ob ihr was weh tut, aber sie sagt, daß sie sich jetzt einfach nochmal aufs Sofa kuschelt und dann würde schon alles besser.
7:35h
Der Lieblingsmann frühstückt und wir besprechen nochmal das in unseren Augen sinnvollste Vorgehen der Fensterbauer, wo sie anfangen sollen, wo auf Kabel geachtet werden muss, was ich beim Einbau kontrollieren muss usw..
8:05h
Der Lieblingsmann ist weg und die Fensterbauer kommen. Sie messen noch einmal alle Fenster nach und vergleichen mit dem Lieferschein. Alles gut. Dann beginnen sie mit der Terrasse und bauen die erste Terassentür aus. Ich ziehe derweilen die Kinder an, vergewissere mich bei meiner Tochter, ob sie wirklich in den Kindergarten will oder nicht, nötige den Sohn, bei Minustemperaturen doch bitte statt T-Shirt ohne Unterhemd drunter lieber einen dicken Kapuzenpullover anzuziehen. Der Hund will Futter und bekommt es auch. Dann mache ich schnell noch Frühstück für den Kindergarten und suche die dicken Winterstiefel der Tochter. Der Sohn assistiert derweilen den Fensterbauern beim Ausbau der ersten Tür und will gar nicht weg.
8:40h
Abfahrt zum Kindergarten! Die Straßen sind spielgelglatt und wir rutschen fröhlich durch die Gegend. Am Kindergarten tue ich nochmal meine Meinung zu der aktuellen Problematik kund. Dann rutsche ich deutlich unfröhlich zurück und beschließe, daß es mir langsam reicht! Im Kopf mache ich auf der Rückfahrt Pläne A und B und sicherheitshalber noch Pläne C und D um das Problem zu lösen, spiele Telefonate im Kopf schonmal durch und durchforste im Geiste meinen Freundeskreis nach Personen, die mir vielleicht Tips geben können, weil sie Ahnung von der Materie haben. (Alles etwas kryptisch, aber zu detailliert will ich hier nicht erzählen!)
9:33h
Nach einem schnellen Tankstellen-Stop (neueste Infos aus dem Dorf!) komme ich wieder zuhause an und wundere mich, daß die bereits ausgebauten Terassentüren nicht mehr in der Einfahrt stehen. Klaut sowas wer????
Die Lösung gibt es dann, als ich wieder im Wohnzimmer stehe: die alten Türen sind wieder eingebaut!?!?!? Zerknirscht berichten mir die Fensterbauer, daß es da eine Fehllieferung gegeben hätte. Statt Türen mit Flachschwelle (War das der Fachbegriff??? Also auf jeden Fall ohne diese Stolperkante unten) sind Türen mit normaler Schwelle geliefert worden, was wir auf keinen Fall wollten. Also Fenster wieder zurück zum Werk und in sechs Wochen gibt es einen nächsten Einbauversuch! Hmpf!
10:15h
Gut, irgendwie bin ich jetzt etwas weniger gestresst, denn die Fenstergeschichte war schon anstrengend. Bei der Kälte stundenlang alles offen, Dreck, Chaos...! Vielleicht haben wir ja in sechs Wochen Glück und die Temperaturen sind angenehmer.
Also widme ich mich meinen im Auto geschmiedeten Plänen A, B, C und D. Ich suche Telefonnummern raus, mache mir Notizen, gehe im Kopf nochmal Argumente und Gegenargumente durch, denke hin und her, wäge ab und bin doch noch nicht sicher, ob ich den finalen Schritt tun soll.
10:35h
Erst mal auf andere Gedanken kommen! Hunderunde und danach noch schnell zur Praxis.
12:15h
Wieder da! Mir fällt ein, daß ich noch dringend zwei Karevalskostüme kürzen muß. Also erst mal in den Nähkeller und Piratenkostüme kürzen und neu säumen, denn am Wochenende tritt der Kindergarten auf einer Kinder-Sitzung auf!
13:15h
Der Lieblingsmann kommt auf einen schnellen Kaffee zwischen den Hausbesuchen. Ich erzähle von dem mißratenen Einbauversuch der neuen Fenster, vom Kindergarten und wir beratschlagen, wie wir weiter vorgehen.
13:45h
Ich sammele meine Kinder im Kindergarten ein. Die liebreizende Tochter wirkt blaß und müde. Mal sehen, ob sie kränkelt oder somatisiert. Beides wäre berechtigt, denn es geht Margen-Darm um und bei dem momentanen Ärger könnte ich auch verstehen, wenn sie ihren Frust durch Bauchweh auslebt.
14.15h
Ich packe das blasse Kind aufs Sofa, der Sohn will eine Rakete bauen. Kind schläft ein bißchen, ich baue Rakete, blasses Kind wacht auf und will vorgelesen haben...! Richtig krank wirkt sie nicht, gesund auch nicht!
16:00h
Die joggende Freundin kommt und holt den Hund, der vor Freunde schier ausrastet. Kein Wunder, denn zur Zeit fallen unsere gemeinsamen Spaziergänge eher langweilig aus. Sonst nehme ich oft Dummies mit, Bällchen oder ein Frisbee, aber bei der Kälte kann ich mich kaum motivieren. Und irgendwie bin ich momentan auch zu müde, auf den DoggieWalks immer wieder Gegenstände durch die Gegend zu werfen.
16:15h
Die andere Freundin kommt vorbei und will reden. Haus wie Schlachtfeld, aber egal. Ein schneller Kaffee geht immer und wir reden über die momentane Situation, ihre wie meine. Tut gut! Früher habe ich ja in solchen Situationen oft meine Mutter angerufen. Sie war da mein bester Ratgeber. Das fehlt!
17:15h
Meine Kinder neigen ja immer zu 3-Stunden-Krankheit und Spontan-Gesundung. Die Tochter macht schon wieder Kopfstand vor dem Sofa und fragt, ob wir Kekse backen können. Was ist besser für eine traurige Kinderseele als Schokokekse? Also heldenhaft das Chaos rundeherum ignorieren und nach diesem Rezept die weltbesten Schokocookies backen! Die kinder helfen fleißig, hacken die Schoki und dürfen Eier aufschlagen und das Mehl unterrühren.
18:30h
Cookies sind fertig und wie immer genial! Außen einen Hauch knusprig und innen einen Hauch matschig. Genau so, wie es sein soll. Die Kinder fragen, ob sie KiKa schaun dürfen. Dürfen sie! Dabei futtern sie die ersten Cookies noch leicht warm. Herrlich! Glückliches Strahlen!
19:55h
Der Lieblingsmann kommt heim und muss sofort Cookies probieren. Die Liebreizende füllt Cookies für ihre Tanzgruppe in eine Blechdose. Dann lesen wir noch ein Buch, ein zweites Buch und noch ein drittes und dann heißt es Schlafenszeit.
20:30h
Die Kinder sind im Bett, der Lieblingsmann macht vom HomeOffice aus noch Schreibtischkram und ich werfe einfach TK-Frühlingsrollen in den Ofen. Zu mehr fehlt mir heute die Motivation. Dabei schaue ich mit einem Auge "Cooking Clever with Jamie Oliver" auf RTL Living und denke wie so oft, daß man viel zu selten solch ein kreatives Restekochen macht, sondern meist einfach nur aufwärmt, was noch da ist.
21:45h
Eine unerfreulich Nachricht erreicht mich per WhatsApp. Der Käufer des Hauses hält sich nicht an getroffene Absprachen. Ich überlege noch, ob ich sauer werden soll oder nicht und was ich jetzt tue.
23:15h
Im Kopf kreisen die Gedanken. Was unternehme ich bei dem Problem im Kindergarten, was mache ich mit dem wortbrüchigen Käufer... ich beschließe, daß "Erst mal drüber Schlafen" die beste Alternative ist. Im Schlafzimmer stelle ich fest, daß unsere Kinder immer kreativer werden bei ihren Einschlafritualen. Weil die Liebreizende ja ein bißchen kränkelte, hatte ich ihr angeboten, sich in mein Bett zu legen. Hat sie auch getan... samt CD-Player, sämtlicher Stofftiere und kleinem Bruder!!! Wir entfernen einen halben Zoo aus dem Bett, sortieren die schlafenden Kinder in die Mitte und gehen ins Bett. Widererwartend schlafe ich ratzifatzi ein. Gut so!

Das war mein 5. Februar!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Februar gibt es hier.

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Mittwoch, 14. Januar 2015
12 von 12 (Januar)

Der 12. Januar fällt in diesem Jahr auf einen Montag. Montags haben die Kinder und ich keine Termine und das erste Karnevals-Wochenende steckt noch in den Knochen. Daher lasse ich es heute eher langsam angehen.

Morgens im Bad: Augencreme, die die dunklen Augenringe verdecken soll! Wirkt irgendwie nicht so richtig gut, aber probieren kann man es ja mal...

Irgendwann sind die Kinder und ich dann endlich angezogen und machen uns auf den Weg zum Kindergarten. Irgendwie sind wir montags immer etwas spät dran. 9:01 Uhr... urgs... wir werden am Kindergarten wieder vor verschlossener Tür stehen.

Wieder zuhause mache ich mir erst einmal gemütlich eine Tasse Kaffee und lese dazu ein bißchen in den Lesezirkel-Zeitschriften der Praxis, die der Lieblingsmann mir freundlicherweise am Wochenende mitgebracht hat. Mittags müssen die nämlich spätestens in die Praxis... nix ist blöder, als total veraltete Zeitschriften im Wartezimmer.

Dann mache ich mich daran, das Sock Blank, welches ich am Wochenende gefärbt habe, in zwei einzelne Knäuel zu wickeln. Zur Zeit bin ich wieder im Färbe-Fieber und nachdem ich herausgefunden habe, wie ich auf der StriMa auch doppelte Sockenwolle verstricken kann, färbe ich begeistert Sock Blanks.

Der Hund macht Mätzchen! Ich habe ihm beigebracht, beim "Schlachtruf" unserer Karnevalsgesellschaft "Männchen" zu machen und mit der Pfote zu "winken", was er nun ständig macht, um Leckerchen zu bekommen.

Mittags gehts wieder zum Kindergarten. An der großen Kreuzung in der Innenstadt kann ich schnell noch ein Bild vom "höchsten Weihnachtsbaum der Stadt" machen, oben auf der Baustelle der Hubschrauberplattform auf dem Krankenhaus.

In der Chat-Gruppe der Mütter unserer Tanzgarde-Kinder kommt die Diskussion auf, ob die Schleppen an den nagelneuen maßangefertigten Uniformen nicht zu klein und zu schmal sind. Eigentlich müssten sie an der rückwärtigen Naht beginnen. Die Schneiderin sagt "geht nicht". Ich behaupte "geht doch" und konstruiere eine neue Schleppe aus Filz.

Den braunen Hund liegt währenddessen im Flur und wartet sehnsüchtig auf die joggende Freundin. Wenn er genau an dieser Stelle liegt, kann er durch einen Spalt zwischen den Treppenstufen durch das Treppenhausdfenster die Straße sehen. Ab 15 Uhr liegt er also dort und "überwacht" die Straße.

Nach der Joggingrunde ist der Hund völlig platt und schnarcht - eigentlich verboten, aber heute geduldet - auf dem Sofa vor sich hin.

Ich "entschmücke" derweilen den Schlaraffenlandbaum, den ich als Kostüm für den Lieblingsmann konstruiert hatte. Das Obst kommt zurück in den Kaufmannsladen der Kinder, die Feiglinge kommen für Karneval in die große Kiste.

Zum Abendessen machen sich die Kinder neuerdings selbst ihre Brote. Was da wohl heute drauf war????

Und dann folgt der gemütliche Teil des Tages. Fernseher an, Füße hoch und das neue Knäuel Sockenwolle anstricken. Immer wieder spannend, wie ein Blank anschließend verstrickt ausschaut.

Das war der 12. Januar.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Montag, 5. Januar 2015
WMDEDGT 01/15 ...

2:03h
Der Sohn schleicht ins Schlafzimmer, kuschelt sich in meinem Arm und schläft sofort wieder ein.
4:17h
Die Liebreizende kommt ins Schlafzimmer, kuschelt sich in meinen anderen Arm und quasselt erst einmal. Ich höre nur halb hin, sage "jaja!" und "schlaf weiter!" und versuche verzweifelt als Sandwich zwischen zwei Kindern auch wieder einzuschlafen.
6:35h
Bin wohl doch wieder eingeschlafen und hatte eine völlig idiotischen Traum: habe das Geld für das Haus meiner Eltern in ein anderes Haus in Dortmund investiert, welches schiefe Wände und Fußböden und eine völlig häßliche Einrichtung hat und will da jetzt leben. Ich wache verschwitzt auf und bin froh, daß es nur ein Traum war.
Also stehe ich auf, gehe mit einem Kaffee die Zeitung überfliegen, dann unter die Dusche, drehe mir einfach Klettwickler in die nassen Haare, weil ich zu faul zum Föhnen bin, mache Frühstück für alle, richte die Butterbrotdosen für den Kindergarten, wecke irgendwann die Kinder, nötige sie, sich anzuziehen, nicht rumzutrödeln, suche Schuhe, Jacken, Rucksäcke, jage den Hund ins Feld, verabschiede den Lieblingsmann...
8:40h
Abfahrt zum Kindergarten!
Endlich wieder Kindergarten nach zwei Wochen Ferien mit unausgelasteten Kindern...
Bin kurz versucht, den Boden im Kindergarten zu küssen, werde aber von der Kindergärtnerin davon abgehalten mit den Worten "Nicht, der ist dreckig, den haben heute schon mehrere Mütter geküßt...!" ;-)
9:10h
Kurzer Stop in der dörflichen Tankstelle, um wichtigen Tratsch zu erfahren.
9:20h
Zuhause erst mal Hund füttern, neuen Kaffee machen und dann durch die Gegend telefonieren. Umzugsunternehmen! Checked! Aktenvernichtungsfirma! Checked! Makler! Checked! Notar! Checked! Zeitungsabo, welches trotz Kündigung immer noch bzw. wieder kommt! Checked! Freundin als Umzugshilfe! Checked! Freund mit Tischler-Sohn, der noch diverse Möbel abbauen will! Checked! Anderer Freund wegen Übernachtungsmöglichkeit am Umzugstag! Checked! Klavierstimmer für Termin nach Ankunft im neuen Heim für das Klavier, welches jetzt 9 Monate im kaum beheizten Haus stand und fürchterlich klingt! Checked! (Stelle fest, daß man Klavierstimmer sein müßte... Termin in drei Monaten, vorher war er total ausgebucht!)
11:50h
Habe jetzt glühende Ohren und keine Lust auf weitere Telefonate. Fahre in die Praxis und schaue nach dem Rechten!
13:00h
Der Lieblingsmann hat Zeit für einen Kaffee, bevor er zu den Hausbesuchen muß, also fahren wir zusammen heim, trinken gemütlich einen Kaffee, besprechen, was der Vormittag jeweils ergeben hat und was noch alles anliegt!
13:40h
Beinahe hätte ich vergessen, daß ich ja die Kinderlein auch wieder im Kindergarten abholen muß! Ich hetze ins Auto und düse zum Kindergarten.
14:15h
Mit den Kindern im Auto fahre ich schnell durch die Stadt, halte erst an der Apotheke, dann am Drogerie-Markt!
Überlege, noch zur Hutmacherin zu fahren, da der Uniform-Dreispitz der Tochter eine andere Feder braucht, verwerfe die Idee aber angesichts der Parkplatzsituation wieder.
14:35h
Ankunft zuhause! Die Kinder öffnen noch ein verspätetes Weihnachtspaket von der Patentante, ich verschwinde an meinen Schreibtisch und arbeite mich durch Post, Kontoauszüge, Rechnungen...!
16:00h
Die joggende Freundin kommt und holt den Hund zum Joggen ab. Wir quatschen 10 Minuten, sie verspricht, im Notfall die Kinder zu nehmen, wenn ich am Umzugstag niemanden finde. Ich durchforste das Internet auf der Suche nach einem Kostüm, daß ich innerhalb von drei Tagen dem Lieblingsmann schneidern kann, denn am Freitag braucht er eines zu einer Motto-Sitzung des Elferrates. Die Kinder spielen mit der Hot Wheels-Bahn.
17:00h
Habe jetzt einen groben Plan für das Kostüm, die joggende Freundin bringt den Hund zurück, das Umzugsunternehmen faxt ein Angebot, der Makler ruft an wegen einer Formailität, die Mitarbeiterin des Notars ruft an, weil sie etwas nicht versteht (ist ja auch tückisch, wenn sich eine Versicherung nach 40 Jahren einfach umbenennt...tztztz!), eine Freundin ruft an wegen der Tortenplatten-gate-Affaire*)
17:40h
Ich erkläre die heutigen Büroarbeiten für erledigt, gehe in den Keller, um eine Waschmaschine anzuwerfen, die Wäsche aus dem Trockner wegzufalten, der Sohn ist auf dem Sofa eingeschlafen, die Liebreizende möchte im Fernsehen "Sofia die Erste" schauen.
18:10h
Die Liebreizende schaut fern, der Sohn schläft und ich hoffe, daß der Lieblingsmann zeitnah heim kommt, sodaß ich noch schnell in den Supermarkt huschen kann.
20:00h
Der Lielingsmann kommt heim. Allerdings ist meine Motivation, jetzt noch einkaufen zu fahren, gleich Null! Egal, der Tiefkühlschrank ist gut gefüllt. Ich jage die Kinder ins Bett, falte noch zwei weitere Körbe Wäsche weg und beschließe, mich nun mit dem Lieblingsmann und einer Pizza aufs Sofa zu kuscheln.
Und dann fällt mir siedendheiß ein, daß ich noch ein Versprechen einlösen muß: ich habe Lillis Freundin versprochen, ihr ein paar Barbie-Kleider zu nähen. Und morgen ist die kleine Freundin wieder im Kindergarten. Also verschwinde ich im Nähkeller, der Lieblingsmann grummelt ein wenig, daß er sein Abendessen nun selber kochen muß und alleine vor dem Fernseher sitzt.
0:00h
Ich habe mich in einen regelrechten Flow genäht und ein Kleid nach dem anderen ist entstanden, erst ein buntes Strandkleid, dann ein Sommerkleid aus blauem Sternenstoff und schließlich noch ein Ballkleid in Barbie-Pink! Als ich im kurz vor eins noch ein viertes Kleid zuschneiden will, muß ich mir selber auf die Finger schlagen und gehe dann doch ins Bett, obwohl ich liebend gerne noch weiter nähen würde.

Das war mein 5. Januar!
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Dezember gibt es hier.

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Sonntag, 4. Januar 2015
Gestern...

... waren wir ein vor- oder vielleicht auch vorvorletztes Mal in meinem Elternhaus. Der Lieblingsmann hat das Büro meiner Mutter ausgemistet, die Kinder durften sich noch an meinem alten Spielzeug bedienen, ich habe noch die Reste vom Geschirr nach "brauche ich" und "kann weg" sortiert und langsam neigt sich alles dem Ende zu.
Ein Käufer ist gefunden, der spätenstens im Februar mit der Sanierung loslegen will und bis dahin muss alles leer sein.

Ganz am Anfang hatte ich ja völlig andere Pläne mit meinem Elternhaus. Dass ich es nicht würde in vollem Umfang für mich und meine Familie nutzen können, war mir von Anfang an klar. Wer braucht schon ein Ferienhaus, welches doppelt so groß (und damit im Unterhalt auch doppelt so teuer) ist wie das Haus, in dem man normalerweise lebt.
Aber ich hatte den Plan, es in drei Wohneinheiten aufzuteilen, zwei Wohnungen zu verkaufen und eine selber zu behalten. Dann hätte ich noch eine Heimat in Dortmund gehabt. Allerdings hätte das Haus dazu umfangreich saniert und umgebaut werden müssen. Und das wäre viel zu teuer geworden. Schade! So verwarf ich den Plan wieder und beschloß, daß Haus, so wie es ist, zu verkaufen.

Mein Traum war eine nette Familie mit Kindern, Großeltern und Hund, die das Haus so nutzen, wie wir es genutzt haben. Als Haus, in dem mehrere Generationen glücklich zusammen leben. Groß genug ist es, es gibt drei Wohnbereiche, einen großen Park mit Teich und alten Bäumen... ein Paradies für eine nette Familie.
Von diesem Traum habe ich mich dann irgendwann verabschiedet. Irgendwann war ich nur noch froh, überhaupt einen Käufer zu finden.

Jetzt ist also Finale! Ich muss ein Umzugsunternehmen bestellen, daß die wenigen Möbel transportiert, die ich mitnehmen werde, vor allem mein Klavier! Und dann werde ich die Tür meiner Kindheit hinter mir schließen, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ich tue es mit gemischten Gefühlen.
Auf der einen Seite bin ich erleichtert, weil jeder Besuch in Dortmund mich doch wieder an den schrecklichen Unfall meiner Eltern erinnert. Ich bin froh, dieses Kapitel endlich zu schließen.
Auf der anderen Seite bin ich traurig, weil ich mit dem Verkauf des Hauses meine letzten Wurzel in der Heimat - und ich hänge am Ruhrgebiet - kappe. In Zukunft werde ich, wenn überhaupt, nur noch zu Besuch in Dortmund sein und dort kein Bett, kein Heim mehr haben. Das tut unendlich weh, ist aber nicht zu ändern.

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Samstag, 3. Januar 2015
Erster Guter Vorsatz...

.. ist quasi schon gebrochen. Gestern habe ich nichts geschrieben. Also ändere ich hiermit meine Vorsätze aus dem letzten Eintrag bezüglich des Bloggens von "täglich" in "möglichst täglich!".

Aber eigentlich wollte ich auch nur schreiben, daß ich seit den letzten 24 Stunden ein neues Feindbild haben: nämlich "Mofer"!
Mofer ist eine Kombination aus Motte und Kabinett- oder Teppichkäfer. Beide fressen meine Wolle und haben sich scheinbar vereint um mich zu ärgern.

Gestern abend strickte ich ein neues - naja, halbwegs gut abgelagertes Knäuel - schwarzer Wolle an und die Wolle kam mir schon beim Stricken merkwürdig vor, härter, klebriger... sie fühlte sich anders an. Irgendwie!
Nach 10 Runden war der Faden das erste mal einfach weg. Durchgebissen. Eine genauere Untersuchung bei Tageslicht ergab dann, daß das Knäuel von außen angefressen war. An einer Stelle war einfach ein Loch gefressen. Bah!!!!! Machen sowas Motten? Oder eher diese Teppichkäfer (wobei, wir haben gar keine Teppiche!).
Also, da ich den Feind noch nicht genau kenne, nenne ich die Schädlinge eben Mofer!

Und dann heute in der Waschküche das zweite Desaster:
Meine Lieblingsdickerchen - blaue Restwolle, wunderschön, wenig getragen - hatten, aus der Waschmaschine kommend, tatsächlich zwei Löcher! Jede Socke eines!
In der einen Socke war oben im Schaft ein Loch, in der zweiten Socke war ein riesengroßes Loch in der Fußsohle. Mofer, eindeutig!!!
Naja, gut, es kann vielleicht auch normaler Verschleiß sein, denn ein kleines Loch ist beim Auf-Socken-Rumlaufen schnell gerissen und die Waschmaschine tut dann im Schleudergang den Rest.
Trotzdem ärgerlich!

Irgendwer oder irgendwas schädigt hier also meine Wolle! Entweder Mofer oder unser Fußboden oder die Waschmaschine.

Das fängt ja gut an mit 2015... zumindest was Wollschäden angeht!

Agrr!

Morgen kauf ich erst mal Unmengen von weiterem Mottenschutz Moferschutz!!!

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Donnerstag, 1. Januar 2015
Gute Vorsätze...

... sind ja immer so eine Sache!

Irgendwie hält man sich ja doch nicht dran. Die ersten Wochen, vielleicht sogar Monate ist man motiviert, dann aber siegt meistens - zumindest bei mir - der innere Schweinehund und man denkt "Was soll's? Bisher war doch auch alles okay, so wie es ist! Warum also was verändern wollen?" Oder wie die Informatiker so schön sagen "Never change a running system!", und bisher "rannte" das System ja auch gut!

Dementsprechend nehme ich mir solche Sachen wie "gesünder ernähren", "mehr Sport treiben" etc pp erst gar nicht mehr vor. "Et kütt wie et kütt" sagt das Rheinische Grundgesetz und bisher war es wirklich so, daß es einfach Phasen gab, da hatte ich Lust auf jede Menge Gemüse, frisch vom lokalen Hofladen und dann gab es wieder Phasen, wo ich einfach Schokolade als Trost ziemlich gut fand. Genauso ist es auch mit dem sporteln. Im Winter, wenn es kalt, frostig und usselig ist, habe ich wenig Lust, die Laufschuhe zu schüren oder das Fahrrad aus der Garage zu holen und dann bekommt der Hund halt eben einen gemütlichen Spaziergang. Wenn aber der Frühling kommt, der Himmel blau ist und die Natur erwacht, weiß ich, daß ich einen Spaziergang fast für Verschwendung halte und gerne das Fahrrad entstaube oder die Laufschuhe anziehe.

Also keine guten Vorsätze!

Aber ein paar Sachen habe ich mir doch vorgenommen:

Erst mal will ich wieder viel mehr nähen!

Vor allem Kinderkleidung fürs Töchterlein. Die Liebreizende hat nämlich mittlerweile eine Körpergröße erreicht, die für den Kleidungskauf schlichteweg blöd ist. In ihrer Größe kindliche Kleider, Shirts oder Hosen zu finden ist schlichtweg unmöglich. Alles, was ihr passen würde, fällt schon unter die Kategorie "Teeniekleidung". Und das finde ich für eine 6jährige nicht passend. Und immer langweilige uni T-Shirts mag das Kind auch nicht.
Und da die neue Nähmschine und ich sowieso noch ein bißchen Zeit zum Zusammenwachsen brauchen, finde ich das Nähen von Kinderkleidung dafür eine prima Gelegenheit.

Und dann will ich wieder mehr Gestricktes hier zeigen!

Gestrickt habe ich im letzten Jahr eine ganze Menge. Vor allem Dickerchen. Ich habe sie nur nicht hier gezeigt. Erst zickte das alte Laptop. Dann bekam ich ein neues, für welches der Lieblingsmann aber eine völlig andere Bildbearbeitungssoftware erwarb als die, die ich bisher gewöhnt war. Dann erkannte plötzlich das plöde Laptop mein iPhone nicht mehr und ich mußte die Bilder erst mühsam über den Weg "altes Laptop --> USB-Stick --> neues Laptop --> bearbeiten mit neues Software" web-tauglich machen, wozu ich dann aber doch zu faul war. Inzwischen sind die Probleme annähernd gelöst. Das neue Laptop erkennt das iPhone wieder und - superklassetoll - wir haben jetzt eine neue Kamera, die die Bilder per WLAN aufs Laptop schicken kann.
Also mehr Bilder von Gestricktem zeigen!

Und dann will ich es mal versuchen, ob ich es schaffe, täglich hier etwas zu schreiben! Und wenn es nur ein paar Zeilen sind oder ein Foto! Wenn´s klappt, freue ich mich, wenn nicht, dann nicht!

Sonst noch was? Nööö!

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen:

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Montag, 29. Dezember 2014
2014

Zugenommen oder abgenommen?
Keine Ahnung! Da ich seit Jahren Waagen komplett ignoriere und nur mit meiner sog. "Indikator-Jeans" arbeite (wenn die kneift, lasse ich das Süße ein paar Wochen weg), kann ich nur schätzen: zwei, drei Kilo weniger als zum Anfang des Jahres.

Haare länger oder kürzer?
Nach wie vor lang. Und da ich sie inzwischen wieder gerne offen trage statt sie hoch zu stecken, lasse ich regelmäßig mal zwei, drei Zentimeter an den Spitzen abschneiden.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Definitiv weitsichtiger geworden. Ohne Brille Fäden z. B. in eine Nähnadel einfädeln geht gar nicht mehr. Das ging vor einem Jahr noch!

Mehr Geld oder weniger?
Etwa gleich!

Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr, würde ich sagen. Der Liebligsmann hat endlich ein neues Luxusgeschoß Auto, denn das heißgeliebte und mit Zähnen und Klauen verteidigte Luxusgeschoß war mittlerweile arg in die Jahre gekommen und hatte zahlreiche Aussetzer (aber dafür bin ich jetzt Profi im Fremdstarten von Autos!).

Der hirnrissigste Plan?
Irgendwie hatte ich viele hirnrissige Pläne, die z. T. geklappt haben, z. T. nicht! Aber so spontan fällt mir kein Highlight ein.

Die gefährlichste Unternehmung?
Nach dem Unfalltod meiner Eltern reagiere ich regelrecht hysterisch auf jegliche Unternehmungen, die auch nur im Ansatz gefährlich sein könnten... also nix!

Die teuerste Anschaffung?
Eindeutig das neue Auto des Lieblingsmannes. Und wir haben uns endlich neue Fenster für unser Haus bestellt, nachdem die alten, noch aus den 80er Jahren stammenden Sprossenfenster langsam extrem undicht werden.

Das leckerste Essen?
(Fast) alles, was der Lieblingsmann kocht, zuletzt die erste Portion des im November selbstgestampften Sauerkrauts mit Kartoffelpüree und Kassler.

Das beeindruckenste Buch?
Keine Ahnung. So viel wie sonst habe ich nicht gelesen in diesem Jahr. Nicht beeindrucken, aber nett zu lesen war sicherlich die Ben Aaronovitch-Reihe.

Der ergreifendste Film?
Bei Filmen schlafe ich grundsätzlich nach der Hälfte auf dem Sofa ein. Kann ich also nichts zu sagen. Und im Kino waren wir nicht!

Die beste CD?
Auch wieder so eine Frage...! CDs gekauft habe ich nur für die Kinder. Für mich habe ich höchstens mal einzelne mp3s runtergeladen bei amazon. Aber da fällt mir auch spontan so nichts wirklich tolles ein.

Das schönste Konzert?
In einem Konzert waren wir auch nicht...! Oh mein Gott, sind wir langweilig ;-)!
Allerdings fällt mir als schönes Musikereignis ein, daß wir uns mit vielen Leuten nach dem Rosenmontagszug bei einem Freund in der Praxis getroffen haben und dort zusammen mit einer Sängerin und mit Musikbegleitung die schönsten Karnevalslieder rauf und runter gesungen haben. Sonst eher nicht mein Stil, aber die Stimmung damals war einfach gigantisch.

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Gefühlt mit Problemlösungen suchen für Probleme, die durch den Tod meiner Eltern entstanden sind.

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Meinen Kindern und dem Lieblingsmann!

Vorherrschendes Gefühl 2014?
Ab April: Trauer um meine Eltern und "Mein Gott, wie soll ich das nur alles schaffen?"
Inzwischen "Alles wird gut, irgendwie...!"

2014 zum ersten Mal getan?
Weihnachten nur mit Lieblingsmann und Kindern ganz alleine in unserem Haus gefeiert.

2014 nach langer Zeit wieder getan?
In Urlaub gefahren. Mein letzter Urlaub war unsere Hochzeitsreise 2008!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Mehr als drei!!!
- den Unfall meiner Eltern
- den daraus resultierende Verwaltungs- und Bürokratieaufwand
- das Ausräumen meine Elternhauses und das daraus resultierende Gefühlschaos ("Ich entsorge meine Kindheit!" contra "Ich kann nicht alles aufheben!")
- den Verkauf meines Elternhauses an Menschen, die mir so gar nicht behagen
- den Zoff im Kindergarten, bei dem meine Tochter unbeabsichtigt in den Mittelpunkt der verbalen und körperlichen Hassattacken eines Mädchens gerutscht ist... Lösung noch nicht in Sicht!
- die Einsicht, daß manche Menschen, die man als Freunde betrachtet hat, in der Not so gar nicht da sind

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Daß alle Möbel meiner Eltern mit in unser Haus passen bzw. eingelagert werden müssen, weil wir sie vielleicht später mal aufstellen werden. Hat leider nicht geklappt! Nur ein paar ausgewählte Schränke durften mit. Rest wurde verkauft.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Aktuell: meiner Tochter zu Weihnachten das Barbie-Traumhaus und meinem Sohn den heißersehnten Playmobil-Kran.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Daß es in der größten Trauer Menschen gab, die spontan geholfen haben oder einfach ohne Hintergedanken da waren.

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Ich habe einen Käufer für Dein Haus!" und "Alles wird gut!" (immerwieder vom Lieblingsmann).

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Keine Ahnung!!!

2014 war mit 1 Wort…?
Spontan wollte ich jetzt "traurig" schreiben, aber das war nicht nur das vorherrschende Gefühl. Da war auch viel "Dankbarkeit", "Erwachsenwerden" und die Erkenntnis, daß an dem Satz "In jedem Ende liegt ein neuer Anfang!" etwas wahres dran ist.

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Mittwoch, 17. Dezember 2014
Die Socken aus der Gruselwolle...

... sind fertig!



Ich muss ja noch erzählen, warum diese Sockenwolle "Gruselwolle" heißt:

Zur Zeit bin ich wieder regelrecht im Spinnfieber. Frau Allerlei Strickerei hat in letzter Zeit ja immer mal wieder Spinnradfotos gezeigt und damit bei mir den Wunsch geweckt, auch mal wieder zu spinnen. Nachdem ich mein Spinnrad dann von einer dicken Schicht Staub befreit hatte und den von meinen Kindern zerstörten Antriebsriemen ersetzt hatte (es lebe Topflappengarn!), habe ich begeistert losgelegt.

Als erstes kam mir ein auf dem Ravelry-Treffen 2013 erworbener Strang Merino mit Superwash-Effekt zwischen die Finger. Der Strang war hübsch, weißgrundig mit rot und pink und ein bißchen orange. Ich stellte mir als Ergenis eine rotweiß-melierte Wolle vor.
Leider war das Ergebnis ein anderes. Die fertige Wolle war einfach fleischwurst-rosa. Nix meliert, nix mehrfarbig. Langweilig!
Und zum Verstricken erst recht zu langweilig, denn ich habe beschlossen, daß ich meine wenige Strickzeit nicht mehr an Wolle verschwende, die mir nicht gefällt.

Also musste was neues her...!
Ich schleppte einen riesengroßen Sack voller bunter Merino-Kardenbänder und Space ins Wohnzimmer und ließ meine Kinder je drei Bälle davon auswählen. Die Zusammenstellung war spektakulär: zweimal Space in blau und rot, dreimal Ombria von der Wollfabrik in lilarosaviolett, rothellrot und pinkorangerot, gelbe Merino Multicolor und "dicke Space" wie diese hier.
Das Ergebnis auf den Spulen sah ... ähm... speziell aus! Der Lieblingsmann betrachtete die fertigen Spulen und meinte nur "Was spinnst Du da denn gruseliges zusammen... sieht ja heftigst aus!".
Ich habe dann einfach verzwirnt und losgestrickt mit der Gruselwolle und die Socken gefallen mir irgendwie sogar recht gut.



Zum wieder "Reinkommen" nach langer Zeit Spinnrad-Abstinenz war es auf jeden Fall super und die Wolle ist auch schon wieder relativ gleichmäßig geworden. Hätte ja auch sein können, daß ich erst mal wieder "Schwangere Regenwürmer" produziere.


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Samstag, 13. Dezember 2014
12 von 12 (Dezember)

Der 12. Dezember fällt in diesem Jahr auf einen Freitag. Freitags mache ich eigentlich den ganzen Kram fürs Wochenende, einkaufen, Schreibtisch wegarbeiten (nichts ist blöder als ein voller Schreibtisch vor dem Wochenende) und am Nachmittag hat die Tochter Tanzgarde-Training. Heute ist aber alles anders.

Heute vormittag machen die liebreizende Tochter und ich uns einen "Frauenvormittag" aus einem ganz besonderen Grund.
Also bringen wir erst den Sohn in den Kindergarten und das Töchterlein und ich fahren wieder nach Hause. Dort gibt es noch einen schnellen Kaffee für mich in meinen Papsttasse aus Rom.
btw: Eine Freundin sah mich neulich Kaffee aus dieser Papsttasse trinken und meinte nur "Was ist denn das für eine häßliche Tasse?!" Habe ihr sofort die Freundschaft aufgekündigt ;-)! Niemand beleidigt meine Papsttasse!



Anschließend fahren das Töchterlein und ich in unsere Kleinstadt für einen ganz speziellen Shopping-Trip. Parkplatz vor Weihnachten? Fehlanzeige! Also fahre ich zähneknirschend in das einzige und super enge örtliche Parkhaus und dort auf Wunsch der kleinen Dame "gaaaaaanz nach oben".



Erst schnell zum Uhrmacher und zu Bank und dann gehen wir ins Lederwarengeschäft. Heute kaufen wir nämlichen Lillis Schulranzen. Nach einigem Überlegen und Probetragen entscheidet sich die jungen Dame für den Schulranzen, den sie sich schon zuhause im Internet ausgeguckt hatte: "Weil, Herzen sind voll zeitlos, Mama, die finde ich bestimmt in ein paar Jahren auch noch toll! Bei den Einhörnen und Delfinen bin ich da nicht so sicher!". Klug überlegt!



Danach gehen wir, wie von dem Fast-Schulkind gewünscht, trotz 2°C Außentemperatur Eis essen. Eis geht immer!!!! Erstaunlicherweise ist die Eisdiele voll bis zum letzten Platz. Trotzdem finden wir ein Plätzchen am Fenster und es gibt eine "Biene Maja" fürs Kind und Cappuccino für Mama.



Gegen 12 müssen wir dann los Richtung Kindergarten, denn heute ist "kurzer Tag", weil heute Nachmittag Weihnachtsfeier ist. Im Auto muss natürlich erst mal der neue Schulranzen genauestens untersucht werden.



Zu Hause bekommt auch der Bruder sein Mitbringsel von der Shopping-Tour. Da sind meine Kinder immer sehr drauf bedacht, daß auch immer etwas für das andere Kind gekauft wird. Und so bekommt der kleine Bruder einen neue "Käpt´n Sharky"-Brotdose, die zu seinem Kindergartenrucksack passt.



Da draußen schon langsam der angekündigte Sturm aufzieht und der Lieblingsmann gerade für ein Stündchen Mittagspause daheim ist, nutze ich die Chance und gehe mit dem braunen Hund spazieren, bevor der Sturm richtig kräftig wird. Aber es weht auch jetzt schon ganz schön heftig!



Den braunen Hund beeindruckt das nicht wirklich. Er hat Spaß und findet tatsächlich ein paar Pfützen und eine gute schlammige Stelle zum "Wälzen". Wobei man sagen muss, daß unser Hund sich - zum Glück - nicht richtig wälzen kann. Dieses Rumrollen auf dem Rücken hat er nie kapiert. Er reibt nur seinen Kopf am Boden.



Nach einer knappen Stunde sind wir wieder daheim. Der Hund ist dreckig, naß und glücklich und ich bin dreckig, naß und unglücklich, denn in einer halben Stunde muß ich schon wieder mit den Kindern los zur Weihnachtsfeier. Also schnell Haare föhnen!!!!



Die Weihnachtsfeier des Kindergartens beginnt mit einer Feier in der Kirche. Das Töchterlein darf eine Kerze zum Altar tragen und ein Gedicht aufsagen. Der Sohn sing im Chor mit... wobei er eher Grimassen schneidet, als zu singen. Trotzdem eine schöne Feier.



Danach gibt es im Kindergarten noch Kaffee und Kekse für alle und selbstgebastelte Geschenke für die Eltern. Um fünf fahren wir dann gen Heimat, denn wir müssen noch schnell einkaufen. Immerhin ist unser Dorf inzwischen ein wahres "Shopping-Paradies" ;-) mit Aldi, dm und Edeka. Was will man mehr?



Und dann ist es Abend, der Lieblingsmann verschwindet zur nächsten Weihnachtsfeier und ich kuschele erst mit den Kindern noch ein Stündchen auf dem Sofa (fünf Bücher...!) und dann gehen die Mäuse ins Bett und ich stricke noch einige Runden an meinen Socken aus der "Gruselwolle". Warum diese handgesponnene Wolle "Gruselwolle" heißt, erzähle ich dann, wenn die Socken fertig sind ;-)!



Das war der 12. Dezember.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Montag, 8. Dezember 2014
Ich habe ein bißchen was gesammelt...

... an Anleitungen, die ich vielleicht in nächster Zeit mal stricken möchte oder einfach nur witzig finde.

Eine Kauf- Anleitung für eine Strumpfhose aus den Resten von gestrickten Socken kann man hier finden: Sock Opus (ravelry) bzw. hier. "Wear your own sock history!" schreibt die Autorin, was ich als Idee sehr lustig finde, sicherlich aber nie tragen würde. Allerdings schwebt mir schon länger vor, mal Overknees oder eine Strumpfhose in den Farben unseres Karnevalsvereins zu stricken, was ich wiederum sehr lustig fände. Und wozu hat man eine Strickmaschine???

Sehr lustig finde ich auch den Stranded Sheep Scarf. Kann sich jemand noch an den legendären "Sheep Sweater" von Prinzessin Diana erinnern? Damals wurde sogar in einer Strickzeitschrift die Anleitung veröffentlich und die Mutter einer Klassenkameradin strickte ihn für ihre Tochter. Wir waren damals alle sehr neidisch auf diesen Pullover, nicht, weil eine (zukünftige) Prinzessin ihn trug, sondern weil er einfach irgendwie cool war. Als Pullover stricken würde ich ihn nicht, aber als roten Schal mit weißen Schafen fände ich ihn fast schon kultig!

Für den Hundespaziergang fände ich diese "Striped Mittens" sehr schön, allerdings würde ich daraus Fotografierhandschuhe machen, da ich nie ohne Handyfotos vom Hundespaziergang komme. Ich liebe einfach die Natur hier rundherum und wie sie sich mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändert...!

Da ich in letzter Zeit viele Dickerchen gestrickt habe, weil mir eine Bekannte einen riesengroßen Sockenwoll-Restesack geschenkt hat (der aber noch nicht mal halb leer ist), hab ich mal nach Anleitungen für Haussocken und -puschen gesucht:
Alaska Color Homesocks
Recluse
Simple Garter Stitch Slippers
Mountain Form Slippers
House Shoes

Vielleicht schnell noch vor Weihnachten zu machen...
Reindeer Cup Cosy
Stjärna
Scarfish für den Sohn (wobei der ja eher auf Kegelrobben steht)

Und gerade habe ich noch geniale Handstulpen entdeckt: Lotus. Als Necktie bräuchte ich das nicht, aber die Handstulpen in Farbverlaufsgarn finde ich klasse. Überhaupt brauche ich noch dringend Handstulpen... aber dazu schreibe ich später mal nen extra Eintrag.

So, das ist erst mal das, was ich spontan auf meiner "Vielleicht"-Liste habe. Mal sehen, was ich davon tatsächlich stricke und was da noch zu kommt.

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Samstag, 6. Dezember 2014
Immer wieder...

... erreichen mich Anfragen bezüglich des Heidi-Rucksacks, den ich vor mehr als zwei Jahren für die liebreizende Tochter nähte.

Leider leider kann ich keine Auftragsarbeiten erledigen.

Erstens habe ich von dem Stoff nur noch einen winzig kleinen Rest, der niemals mehr für einen Rucksack reichen würde.
Zweitens war der Stoff, da Bettwäsche aus den 70ern, schon beim Erwerb recht "dünn gewaschen", sodaß er recht schnell durchscheuert. Beim Töchterlein habe ich die Stellen einfach geflickt, aber das wäre sicherlich keine Qualität, die ich mit gutem Gewissen verkaufen möchte.
Und drittens mangelt es mir massiv an Zeit. Und wer will schon gerne monatelang auf einen Rucksack warten ;-)!

Ich verlinke den Beitrag von damals hier nochmal. Da stehen alle relevanten Infos drin. Das Nähen ist wirklich leicht und mit etwas Glück bekommt man sicherlich auch ein Stück Heidi-Stoff zu einem normalen Preis, da der Boom langsam wohl vorbei zu sein scheint, vermutlich dann auch in besserer Qualität.

Sorry!

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(Socken-)Stricken damals und heute...

Die Überschrift klingt blöd, ich weiß, aber in den letzten Tagen habe ich häufig an die Internet-Anfänge des Sockenstrickens gedacht.

Alles fing bei mir an mit der Sockenstricker-Yahoo-Liste. Da bin ich damals irgendwie rein gestolpert. Socken gestrickt hatte ich schon lange vorher, aber die yahoo-Liste war quasi für mich das "Oh mein Gott, ich bin nicht alleine mit meinem Sockenstrick-Hobby! Es gibt da draußen noch ganz viele Andere in meinem Alter, die auch begeistert Socken stricken! Wow!".

Mein Gott, was waren wir damals dort alle verrückt nach Opal-Wolle. Ich hatte durch Zufall zwei Knäuel auf der Creativa gefunden, fand sie toll, weil sie selbstmusternd waren. Das gab es damals, vor gut 12 Jahren noch nicht von den klassischen Firmen wie Regia und co. Da gab es nur uni und ab und zu mal Ringelgarn. Aber selbstmusternd??? Toll! Damit fing mein persönliches Sockenstricker-Internet-Leben an ;-)!

Damals...

... waren Einkaufsquellen für Sockenwolle außerhalb des Standart-Sortiments eher rar. Regia gab es im Kaufhaus in der Handarbeitsabteilung, aber andere Sockenwolle??? In Aachen gab es gerade mal zwei oder drei Wollgeschäfte und online-Bestellungen waren die einzige Möglichkeit. Wir bestellten Ü-Pakete bei Tutto, kauften bei einigen wenigen online-shops, deren Besitzer auch in den mailing-Listen aktiv waren und das war es schon. Nicht zu vergleichen mit dem heutigen Shopping-Angebot!

... gab es von Opal Kollektionen, die nur für den amerikanischen Markt bestimmt waren (z.B. die Summer Sizzlers wie das "Erdbeerfeld") und wo man ab und an mal Restknäule in deutschen Ü-Paketen hatte oder bei Marianne ergattern konnte. Das war Nervenkitzel pur!

... hatten die einzelnen Opal-Kollektionen bzw. die einzelnen Knäuel keine Namen und wir hatten großen Spaß daran, Namen zu erfinden. Wer als erster Bilder der fertigen Socken lieferte, durfte benennen. Die Namen mit passenden Bildern wurden dann später im Sockbord (Sockenbenennungsordner) gesammelt. Gibt's das eigentlich noch?

... kaufte ich jede Strickzeitschrift, die ich finden konnte, denn davon gab es im Vergleich zu heute verdammt wenige. Jeder Ausgabe von Verena, Rebecca, Filati und Co fieberte ich quasi entgegen und fuhr teilweise sogar extra dafür auch schonmal in die Nachbarstadt oder zum Kölner Hauptbahnhof. Heute finde ich die meisten Hefte eher langweilig, vielleicht auch deshalb, weil ravelry da mit der großen Auswahl an Anleitungen alles verändert hat. Allerdings bin ich heute auch oft erschlagen von dem Angebot an (freien) Anleitungen, sodaß ich oft mehr Zeit damit verbringe, die perfekte Anleitung für eine bestimmte Wolle zu finden, als mit dem Stricken selber.

... waren links zu freien - meist englischen - Anleitungen im Internet heiß gehandelt. Und Leute, die englische Anleitungen übersetzen konnten, waren ebenfalls sehr beliebt. Dann kam wiseneedle.com und ich traute mich an erste englische Anleitungen heran. Heute mag ich englischen Anleitungen fast lieber als deutsche, vermutlich, weil ich mittlerweile deutlich mehr nach englischen als nach deutschen Anleitungen stricke.

... fing es an mit "knitty", was für mich nach wie vor der Pionier der online-Strickmagazine ist. Und es war kostenlos!!!! Was haben wir damals die (Socken-)Anleitungen dort rauf und runter gestrickt.

... wurde das Zugsocking erfunden.

... hatten wir hotlines untereinander, wenn der Hartmuthsche Wollwühlkorb aufgefüllt worden war und machten auch schonmal Wollübergaben an Tankstellen. Sie erinnern sich, Frau Allerlei Strickerei?

Ach, irgendwie hat sich in den letzten 12 Jahren viel verändert.
Vieles ist einfacher, praktischer geworden.

Sockenwolle und Stricknadeln gibt es inzwischen fast an jeder Ecke, sogar in unserem dörflichen Supermarkt und bei Aldi.

Ravelry ist eine absolut tolle Erfindung und macht mir nach wie vor viel Spaß. Dort finde ich immer wieder tolle, spannende und auch skurrile und verrückte Anleitungen. Die Groups haben die mailing-Listen abgelöst, was ich ganz praktisch finde, da man dort einfach zu jedem belibigen Thema eine eigene Chat-Group eröffnen kann, was deutlich weniger anstrengend ist, als wenn alles, wie früher, über eine einzige yahoo-Liste läuft und man mühsam mails löschen muss, die einen nicht interessieren.

Und manches vermisse ich auch.

Unsere spontanen Wollkauf-Trips zum Beispiel nach Mönchengladbach, Treffen an Tankstellen und am Hartmuthschen Wühlkorb sind kaum noch möglich, weil wir inzwischen alle andere Lebenssituationen haben. Viele wirklich tolle weblogs zum Thema Stricken, wo ich früher begeistert mitgelesen habe, sind verschwunden oder werden nicht mehr aktualisiert (z.B. Alison).
Aber das ist wohl der natürliche Lauf der Dinge.

Ich bin auf jeden Fall schwer gespannt, was sich in den nächsten 10 Jahren ändern wird.

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Freitag, 5. Dezember 2014
Mit WMDEDGT 12/14 ...

... wie Frau Brüllen immer am 5. eines Monats fragt, melde ich mich einfach endlich mal zurück.

6:30h
Ich wache auf, weil mein rechter Arm eingeschlafen ist (btw: warum wacht man eigentlich auf, wenn einem Gliedmaßen einschlafen???). Darauf liegt nämlich der Sohn, der seit einigen Monaten jede Nacht ganz heimlich still und leise zu uns ins Bett krabbelt (und da er es wirklich quasi unmerklich für uns macht, darf er das auch gerne).
6:45h
Auch das liebreizende Töchterlein ist heute Nacht wohl zu uns ins Bett geklettert (laut Lieblingsmann nicht ganz so still und leise, die kleine Quasselstrippe) und kommt über Papa und Bruder zu mir geklettert und wir kuscheln noch 10 Minuten, stehen dann gemeinsam auf und gehen samt braunem Hund runter und machen Frühstück.
7:15h
Der Lieblingsmann und ich frühstücken, ich gehe hoch mich anziehen und kitzele den immer noch tief und fest schlafenden Sohn aus dem Bett, das Töchterlein zieht sich derweilen auch an ("Bitte chic Mama, heute kommt der Nikolaus in den Kindergarten!"), der Lieblingsmann startet in den Arbeitstag, der Sohn besteht für den Nikolaus auf sein "Lightning McQueen"-Outfit, ich suche also in der Waschküche noch schnell die passenden Socken, füttere schnell noch den Hund...
8:35h
Endlich sind alle wetterfest verpackt und wir starten zum Kindergarten. Dort sind schon alle Tische zur großen Tafel angeordnet für das Nikolausfrühstück, die Kinder sind aufgeregt und ich führe schnell noch ein Gespräch mit der Kindergärtnerin zu einem zur Zeit nicht ganz so erfreulichen Thema. Sie versichert mir, daß sich das Problem bald lösen wird... hoffen wir es mal!
9:30h
Ich laufe ein Runde mit dem Hund, denn der Rest des Vormittags wird für die große Einkaufsschlacht drauf gehen. Eigentlich wollte ich alles gestern schon erledigt haben, aber nach einem LKW-Unfall auf der Autobahn herrschte rund um Aachen und auch rund um unsere Kleinstadt absolutes Verkehrschaos, sodaß eine Autofahrt nach Aachen fast unmöglich gewesen wäre.
10:30h
Erstes Ziel: das Spielzeugkaufhaus mit dem umgedrehten "R". Dort gibt es auf "Barbie"-Artikel zur Zeit 30% und da das Töchterlein sich das "Barbie Traumhaus" wünscht (gruselig pink... aber eben ihr Herzenswunsch!) und mein bestelltes Nikolausgeschenk für sie heute wohl auch nicht ankommen wird, nutze ich die Chance.
Im "R"-Laden tobt die Schlacht. Die Gänge sind eng, die Verkäufer gestresst, die Kunden genervt...! Nach 30 Minuten habe ich alles und kann die Arena verlassen.
Ich kaufe also jede Menge pinken Barbie-Kram für Nikolaus, Weihnachten und für Geburstag gleich mit und für den Sohn noch das gewünschte Playmobil-Polizei-Auto. Immerhin habe ich jetzt, bis auf den Schulranzen für die liebreizende Tochter, alle Weihnachtsgeschenke für die Kinder zusammen. Und das am 5. Dezember... Wow, bin ich dieses Jahr gut!
11:00h
Nächstes Ziel: Wolle Hartmuth!
Hach, ich liebe es! Eigentlich brauche ich ja nur zwei Gutscheine für meine beiden Hundesitterinnen, aber wenn der Wollwühlkorb schon mal frisch befüllt ist... kann man da gehen, ohne zu wühlen, auch wenn in diesem Monat noch das Opal-Abo kommt und man eigentlich eh kaum Zeit zum Stricken hat???
Ich entscheide, daß ich das nicht kann und wühle mich seelig durch die Körbe. Sechs Knäuel sind die Beute, davon immerhin zweimal 6-fache und einmal 8-fache Sockenwolle, also Schnellstricksocken. Die schaffe ich vielleicht sogar noch bis Weihnachten.
11:45h
Nächstes Ziel: großes Einkaufszentrum.
Wir brauchen Kaffeekapseln und die leckeren Capsa-Kapseln gibt es leider nur dort. Dazu kaufe ich noch eine größere Menge Schokonikoläuse, die ich den Mitarbeiterinnen am Montag auf die Schreibtische stellen möchte, ein bißchen Süßkram für die Stiefel der Kinder heute abend und dann raus da!!!!
12:30h
Endlich wieder zuhause! Erst mal Kaffee! Die Weihnachtsgeschenke für die Kinder müssen versteckt werden, bevor diese aus dem Kindergarten heim kommen. Der Hund will bespaßt werden und schleppt Dummies an. Mein Schreibtisch schreit auch nach mir...! Agrrr!
13:00h
Der Lieblingsmann kommt auf einen schnellen Kaffee nach Hause, wir besprechen kurz, wie wir mit dem Problem im Kindergarten weiter verfahren, wie wir mit dem Haus meiner Eltern weiter machen und anderen Kleinkram, dann muss er auch schon wieder los und ich fahre zum Kindergarten. Heute dort immerhin kein Ärger, sodaß ich fröhliche Kinder im Auto habe, die begeistert vom Nikolausbesuch erzählen und glücklich ihren Schokonikoläuse verputzen.
14:30h
Jetzt haben wir zwei Stunden "Leerlauf", bis die Liebreizende zum Gardetanz-Training muss. Die Kinder singen Nikolaus-Lieder, suchen sich "Instrumente" in der Küche und trommeln dazu, die joggende Freundin kommt, bringt Schokonikoläuse für die Kinder und nimmt den Hund auf die Jogging-Runde mit, ich telefoniere ein bißchen durch die Gegend und organisiere, mein Lieblingspaketbote kommt vorbei und bringt das Buch, daß ich Sonntag verschenken möchte, die Freundin bringt den Hund nass, dreckig und glücklich (der Hund) zurück, der Tanzkollege der Tochter kommt und wir fahren zum Tanztraining.
17:00h
Das tanzende Kind ist endlich in die Tanzstiefel eingeschnürt und beim Tanzen und ich fahre mit dem Sohn schnell noch ins Einkaufszentrum und bringe im dortigen Bekleidungsgeschäft zwei Hosen zurück, die der Tochter nicht passen. Der Sohn staubt "Lightning McQueen"-Socken ab und ist glücklich.
18:15h
Es klingelt, der Hund, der Sohn und ich stürmen zur Tür... eine Nachbarin hat große Nikolaussäcke für die Kinder dort abgestellt. Mit Schokonikoläusen... (-:!
18:30h
Das Töchterlein kommt vom Tanztraining und bringt .... Schokonikoläuse für sich und den Bruder mit. Die Kinder dürfen ein bißchen Disney Junior schauen und sind glücklich. Ich überlege, am Adventskalenderschal 2014 weiter zu stricken (bin erst bei Tag 3), werde aber erst von einer Freundin davon abgehalten, die mir per WhatsApp ihren Frust über ihren Ex erzählt und dann von meinem Makler.
19:30h
Der Lieblingsmann kommt endlich von den Hausbesuchen heim und bringt von einer Patientin ... Schokonikoläuse für die Kinder mit!
20:00h
Wir schauen Nachrichten, die Kinder toben noch ein bißchen im Wohnzimmer herum und dann überlegen wir über die restliche Abendgestaltung. Was essen? Welcher Film?
20:30h
Wir haben uns für "Starwars - Episode V" entschieden, die Kinder schauen noch ein bißchen mit (mich haut um, daß schon bei den ersten Tönen des typischen Starwars-Soundtracks meine Tochter sofort sagt "Ah, Starwars... toll!") und wir überlegen, uns etwas zum Essen zu bestellen.
21:00h
Die Kinder haben sich ins Bett verzogen und wir stellen mal wieder fest, daß das Leben in einem Dorf am Rande einer Kleinstadt essenstechnisch Mist ist. Der Sushi-Lieferservice hat mal wieder zu (vermutlich hat der Besitzer jetzt keinen weiteren Bruder/Cousin/Neffen/etc. mehr, den er zum neuen Inhaber machen kann... zumindest scheint es so, denn in den letzten Jahres hat es mehrere neue Inhaber und Namen gegeben... das Sushi war aber immer gleich und immer gut), der Gyros/Pizza/China-Laden liefert derzeit aufgrund von Fahrermangel nur in einem Umkreis von 5 Kilometern und der Wennsnichtsanderesmehrgibt-Gyros-Laden hat "Kein Anschluß unter dieser Nummer!". Während der Mann noch weitere Alternativen überlegt, schlafe ich auf dem Sofa ein.
22:30h
Ich wache auf, weil der Lieblingsmann in der Küche poltert. Er kocht "Notnudeln" (wenn gar nichts mehr geht, geht immer noch Miracoli), ich gehe die Nikolausgeschenke der Kinder aus dem Versteck holen und verpacken. Wir schauen noch ein bißchen Fernsehen und verschwinden dann um kurz vor Mitternacht ins Bett.
Ich werde vermutlich von Schokonikoläusen träumen!

Das war mein 5. Dezember. .
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. Dezember gibt es hier.

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Donnerstag, 4. September 2014
Jetzt endgültig!

Sie ist im Elektroschrott-Container Nähmaschinen-Himmel. Meine gute alte Karstadt Nutzstich Marke "Nichtskannmicherschüttern", oder wie der Lieblingsmann sie nannte, "der olle Nadelschrotthaufen".

Nachdem sie ja vor einigen Jahren schonmal kurz vor der Verschrottung stand, weil sie meinen Tisch und mich ein wenig "unter Strom setzte" und der Lieblingsmann sie noch einmal in einer finale Rettungsaktion mit einer wilden Kabelkonstruktion erdete und ihr und mir damit noch zwei gemeinsame Jahre schenkte, hat es sich jetzt endgültig ausge-Nutzstich-t.

Letzte Woche schnitt ich eine wunderschöne Tasche aus Kaffe Fassett-Stoff zu und begann zu nähen. Nachdem die erste Hälfte der Tasche fertig war, bügelte ich gerade Vlieseline auf den Innenstoff, als plötzlich, völlig ohne Grund, die Nähmaschine losratterte. Ich schaute erst fasziniert, dann panisch zu und zog als erste Maßnahme den Netzstecker. Stille! Da ich eher weniger an Übersinnliches glaube und es sich somit vermutlich nicht um eine Nachricht von meiner verstorbenen Lehrmeisterin handeln konnte, sondern vermutlich um einen Wackelkontakt, rüttelte ich an der Maschine und steckte dann vorsichtig das Netzteil wieder ein. Die Nähmaschine ratterte los und wurde immer schneller und schneller... ich zog den Stecker.
Eine letzte Chance gab ich ihr noch, rüttelte an allen Kabel und Knöpfen, schaute nach, ob vielleicht das Fußpedal verklemmt war, rüttelte nochmal an allem, wo sich rütteln ließ und gab ihr dann zum Finale noch ein letztes Mal Strom. Sie ratterte, ratterte schneller und schneller und dann machte es "Plong" und sie tat nichts mehr. Der Geruch Gestank nach verschmortem Plastik war dann nicht wirklich angenehm und somit ist sie nun endgültig und für immer dahin.

Und ich leide!

Und jetzt kommen wir zum Problem. Ich will sofort eine neue Maschine. Heute, jetzt, also quasi sofort.

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Dienstag, 2. September 2014
Meine Kinder...

... werden groß!
Nicht, daß das nicht der natürliche Lauf der Dinge wäre, aber trotzdem verblüfft mich immer wieder, wie schnell manches doch geht.

Heute kamen die Anmeldeunterlagen für das liebreizende Töchterlein für die Grundschule! Grundschule! Himmel, wo ist die Zeit geblieben. Es fühlt sich immer noch an, als wäre es vorgestern gewesen, daß sie ihre ersten Laufversuche unternahm! Oder an meiner Hand zum ersten Mal in den Kindergarten ging! Und jetzt ... Grundschule!

Und was mich besonders schockt verblüfft, ist folgendes:

Die letzten drei, vier Jahre spielte sich täglich mehrfach folgende Szene ab.

Die Kinder spielen, ich höre sie lachen, kreischen, auch mal zanken und schreien, aber solange ich sie höre, lehne ich mich entspannt zurück. Und dann... Stille!!! STILLE??? Panisch springe ich auf, renne dorthin, wo ich die Kindelein zuletzt mit dem mütterlich Ortungsradar gefühlt gehört habe und halte sie dann davon ab, Playmobil-Männchen im Klo zu versenken, das Sofa mit Filzstiften zu verzieren, unsere weißen Wände mit Stempelfarbe neu zu gestalten, Knetekügelchen in die Spülmaschine zu füllen, etc. pp.. Die Liste ist endlos fortsetzbar, denn die Phantasie meiner Kinder ist scheinbar grenzenlos. Und plötzliche Stille bedeutete bisher immer, das ihnen ein neuer Einfall gekommen war und eine anschließende umfangreiche Säuberungsaktion nur durch schnellstmögliches Eingreifen meinerseits verhindert werden konnte.

Und vorgestern? Ich höre die Kindelein spielen und lachen, lehne mich entspannt mit einem Buch zurück, nur um dann keine fünf Minuten später panisch aufzuhorchen. Stille? Stille! Ich sprinte los, finde die Kinder im Arbeitszimmer auf dem Sofa aneinandergekuschelt über ein Bilderbuch gebeugt und die Große "liest" dem Kleinen vor. Wie cool ist das denn bitte? Selbige Szene gestern wieder, nur das sie gestern friedlich zusammen auf dem Boden saßen und Playmobil spielten.

Sie werden tatsächlich groß!
Allerdings muß ich mich da erst noch dran gewöhnen, denn mein Adrenalinspiegel schießt bei plötzlicher Stille im Haus immer noch in die Höhe. Trotzdem ein tolles Gefühl!

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Der Herbst...

... kommt mit riesengroßen Schritten. Auch wenn es heute wieder recht sommerlich draußen ist, so gab es doch in der letzten Woche schon zwischendurch mal richtiges Spätsommerwetter, daß richtig Lust auf Herbst machte.

Und - same procedure as every year - meine Stricklust, die im Sommer maximal mal für Socken reicht, erwacht. Schlagartig! Gestern noch lagen Wolle und Stricknadeln unbeachtet in der Ecke und heute... whamm! Ich will stricken! Sofort! Irgendwas großes, tolles! Irgendwas gigantisches, was weit ab von Socken ist!

Es ist ja nun so, daß der Ravelry-Queue voller genialer Ideen ist, die Anzahl der Strickbücher auch nicht wirklich klein ist und das eine oder andere Strickstück noch unvollendet in der Kiste liegt...! Aber irgendwie...! Sobald der Herbst mit großen Schritten, bunten Blättern und Morgennebel naht, suche ich eine neue stricktechnische Herausforderung!

Ich gehe dann mal suchen!

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Auf ein neues!!!!

Inzwischen sind fünf Monate (mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht...) seit dem Unfall meiner Eltern vergangen. Wir alle haben uns irgendwie an die neue Situation gewöhnt und langsam, ganz langsam kehrt hier wieder sowas wie Alltag ein.

Und weil wir alle nach dem ganzen Nicht-Alltags-Chaos mal dringend eine Luftveränderung brauchten, sind wir mehr oder weniger spontan auf meine allerliebste Lieblingsinsel Sylt gefahren. Sylt, das ist für mich jede Menge Kindheitserinnerung und ich liebe einfach dieses Gefühl, mit dem Auto auf den Autoreisezug SyltShuttle zu fahren und das Gefühl zu haben, die Sorgen bleiben erst mal auf dem Festland.

Auf Sylt haben wir einfach nur genossen...

... in die Wellen zu springen

... das Meer zu sehen

... den Möwen zuzuhören

...Muscheln zu sammeln

... Seehund Willi stundenlang beim Auf- und wieder Abtauchen zu beobachten

... und einfach nur die endlose Weite von Himmel und Meer zu beobachten und einfach glücklich zu sein.

Jetzt sind die Akkus wieder voll, die Kinder würden am liebsten morgen direkt wieder losfahren, der Sohn wünscht sich eine Kegelrobbe als Haustier und Sylt ist und bleibt meine Lieblingsinsel.

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Dienstag, 24. Juni 2014
Warum es hier so still war...

... erkläre ich jetzt am besten mal kurz, bevor noch mehr besorgte Anfragen in meinem Postfach landen!

Vor fast drei Monaten sind meine Eltern bei einem Autounfall tödlich verunglückt. Sie waren Mitfahrer in einem Auto, dessen Fahrer am Steuer einem Herzinfarkt erlag.

Seither ist alles wie immer und alles anders. Wie immer, weil wir versuchen für uns und vor allem für die Kinder den Alltag so normal wie möglich zu halten, was auch ganz gut gelingt. Und alles ist anders, weil mir meine Eltern, zu denen ich ein sehr enges Verhältnis hatte, jeden Tag von neuem fehlen.

Auch muss ich seither mehrfach im Monat für einige Tage nach Dortmund fahren, um mit Behörden, Versicherungen und Banken zu reden und um das Haus meiner Eltern auszuräumen, denn ich werde es verkaufen.

Eigentlich wollte ich schon längst wieder etwas hier schreiben. Aber irgendwie fiel es mir schwer, denn meine Eltern waren treue Leser vom kleinen Sockhaus (vermutlich die einzig noch übrig gebliebenen, nachdem ich durch die Kinder eher wenig zum bloggen gekommen bin ... :-)). Irgendwie hatte ich das Gefühl, daß ich ja jetzt nicht mehr für jemanden schreiben und fotografieren muß. Nachdem aber in den letzten Wochen doch vermehrt Anfragen kamen, was bei mir los ist, habe ich mich heute dann doch überwunden und mir fest vorgenommen, hier weiter zu machen.

Also... los geht´s!

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Sonntag, 16. März 2014
12 von 12 (März)

Der 12. März war in diesem Jahr einer der seltenen Tage wo absolut keine Termine anstanden. Also habe ich diesen Tag genutzt, um Sachen zu machen, die ich sonst ständig verschiebe.

Auf dem Rückweg vom Kindergarten fahre ich erst einmal zur Praxis, sammle Bürokram ein und fülle diverse Sachen auf... Druckerpapier, Pflaster, etc.!

Wieder daheim liegt der Wauwau schon im Flur und wartet auf sein Frühstück.

Anschließend beschließe ich, schnell den Teller zu spritzen, der die ganzen Herbst und Nicht-Winter auf der Terrasse verbracht hat und nun nicht mehr wirklich schön ausschaut,

Meine Wahl fällt auf die Pantone Color of The Year 2014: "Radiant Orchid"... allerdings schaut es hier auf dem Foto in der knalligen Frühlingssonne eher pink aus. In der Realität ist es aber wirklich schön.

Anschließend nutze ich die Gelegenheit und bestelle mir endlich neue Laufschuhe. Die letzten haben sich bei der letzten Laufrunde endgültig in ihre Bestandteile aufgelöst (allerdings waren sie auch gut 15 Jahre alt...)!

Nächster Punkt heute: die Osterdeko für die Praxis fertig machen. Ostern kommt eh wieder schneller, als man denkt (genau wie Weihnachten) und dann habe ich schon alles fertig und muß es nur noch aufstellen.

So, den Vormittag habe ich perfekt ausgenutzt und viel geschafft und fahre um 14 Uhr die Kindelein abholen.

Wie immer schläft der Sohn dann erst mal noch ein Stündchen und das Töchterlein knetet mit dem Play Doh vom letzten Geburtstag einen roten Hund für Oma.

Um 17 Uhr fahren wir drei dann noch schnell übers Aachener Kreuz in die Metro (wie häufig am 12. eines Monats *ggg*). Am Himmel ist kein Wölkchen zu sehen. Frühling...!!!!

Wir holen Kaffee, denn nur heute ist er noch im Angebot. Und weil die Cola light auch günstig ist, nehme ich auch noch ein paar Kästen mit und spare so am Wochenende die Fahrt zum Getränkemarkt.

Und weil die Kindelein in der Metro halbwegs brav waren, gibt es zur Belohnung einen Besuch bei den zwei goldenen Bögen.

Auf dem Rückweg tanke ich schnell noch das Auto voll, denn heute ist der Diesel recht günstig.

Und dann geht´s für die Kinder ins Bett und der Lieblingsmann und ich legen die Füße hoch.

Das war der 12. März.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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12 von 12 (Februar)

Der 12. Februar fiel dieses Jahr mitten in die bei uns etwas chaotische rummelige Karnevalszeit. Ich habe die Fotos zwar gemacht, aber das Bearbeiten, Speichern und Hochladen ist irgendwie auf der Strecke geblieben. Daher reiche ich sie jetzt schnell nach, bevor ich die 12von12-Fotos vom März hochlade.

Am Morgen feiert eine Freundin ihren Geburtstag mit einem Frühstück. Leider lag das iPhone im Auto am Ladekabel, sodaß es von dem absolut genialen Frühstück leider keine Fotos gibt.
Erst auf dem Rückweg vom Kindergarten konnte ich wieder fotografieren und daher beginnen meine Fotos vom 12. Februar erst gegen 14 Uhr.
Der Sohn ist auf dem Heimweg eingeschlafen und ich trage ihn aus dem Auto aufs Sofa.

Vom Töchterlein gibt es zur Zeit jeden Mittag ein gemaltes Bild aus dem Kindergarten, nett mit Schleife "verpackt"!

Solange der Sohn schläft, darf das Töchterlein mit Wasserfarben malen. Sie nutzt die Zeit und produziert "Kunst am Fließband".

Anschließend gibt es eine Runde Playmobil für beide Kinder.

Und während die Kinder und ich auf dem Boden die Playmobil-Farm aufbauen, wartet der Hund im Flur mit starrem Blick durch das seitliche kleine Fenster auf die joggende Freundin.

Heute Abend steht ein weiterer karnevalistischer "Pflichttermin" für mich an: Besuch der Damensitzung! Da man da verkleidet hin geht (Motto: Clowns), lackiere ich erst mal meine Fingernägel in den Farben der Karnevalsgesellschaft.

Dazu gibt es abgeschnittene Jeans und Ringelbeine!

Und um das Clowns-Outfit komplett zu machen, gibt´s noch Frack, Zylinder und Clownsnase!
Schnell ein Selfie im Bad geschossen!

Um 18 Uhr beginnt die Damensitzung.

Das Programm ist abwechslungsreich und einer der Höhepunkt ist sicherlich eine Tanzgruppe, die ziemlich coole Akrobatik zeigt. Leider reicht meine Handy-Kamera nicht für Fotos des Bühnenauftritts. Daher nur ein Schuss aus der Hüfte vom Einzug der Tanzgruppe.

Und dann geht es ziemlich schnell auf den Höhepunkt zu. Der Prinz kommt und wird von seinem Zeremonienmeister angekündigt. Die Frauen stehen auf den Stühlen und jubeln ihm zu!

Und da ist er! Der Prinz! (Leider etwas unscharf...!)

Das war der 12. Februar.
Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Dienstag, 14. Januar 2014
Und noch ein Langzeit-Projekt...

... habe ich mir für 2014 vorgenommen:

An Neujahr fragte Frau Königskind, wer Lust hat, mit ihr gemeinsam den 365TageQuilt zu nähen. Sie hat für ihren Quilt spezielle Regeln aufgestellt und will am Ende des Jahres einen Quilt aus 361 Quadraten haben.
Ich will auch!

Meine "Regeln":
1. Ich versuche, möglichst jeden Tag ein Quadrat mit 10 x 10 cm zu schneiden, wenn es mal zeitlich nicht passt, schneide ich eben am nächsten Tag zwei oder am übernächsten drei Quadrate. Völlig ohne Stress!
2. Als Stoff verwende ich Baumwolle. Wenn es gerade passt, nehme ich ein Stück von dem Stoff, den ich gerade vernähe, wenn es nicht passt, dann greife ich auf meine recht umfangreiche *hüstel* Stoffsammlung zurück.
3. Zusammengenäht werden die Quadrat alle paar Tage, denn ich finde es einfacher, immer mehrere Quadrate am Stück zusammen zu nähen.
4. Pro Reihe mache ich 19 Quadrate, denn ich möchte am Ende einen quadratischen Quilt haben.
5. Der Rest wird sich im Laufe des Jahres ergeben...!

Eigentlich ist es schon idiotisch, neben dem Hexagon-Projekt noch einen Quilt nähen zu wollen, aber erstens mag ich solche Jahres-Projekte und zweitens ist ein kleines Quadrat pro Tag ja wohl zu meistern, oder?

Ich werde auf jeden Fall regelmäßig mal berichten.

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Montag, 13. Januar 2014
12 von 12 (Januar)

Der 12. Januar war ein gemütlicher Sonntag in der Familie Sockhaus.

Die Kinderlein haben - wie immer in letzter Zeit - die zweite Hälfte der Nacht in unserem Bett verbracht. Und um 7 Uhr waren beide wach und sind mit Papa nach unten gegangen. Der Hund und ich haben weiter schlafen können und als ich gegen 9 erwache, scheint die Sonne herrlich zum Fenster hinein.

Da der Hund ja quasi mein brauner Schatten ist, verläßt er den Schlafzimmerbereich nicht, solange ich noch im Bett liege. Sein Blick scheint jetzt allerdings zu sagen: "Na endlich steht sie auf! Ich will nämlich endlich raus!"

Ich lasse den Hund in den Garten und mache mir erst mal einen Kaffee in der "Sendung mit der Maus"-Tasse.

Seit ein paar Wochen lagern die Kaffeekapseln in meiner neuen alten Dose. Die beiden Kaffee- und Kakao-Dosen habe ich von meiner Großtante geerbt. Dort standen sie jahrzehntelang in der Küche.
Und es gibt auch eine Geschichte dazu:
Als ich so drei, vier Jahre alt und auch öfter mal unartig und frech war, hat sie mir erzählt, daß in der Dose die "schwarze Hand" wohnt, die unartige Kinder holt. Heute pädagogisch gesehen eher fragwürdig, aber damals sehr wirksam. Ich habe mich vor der schwarzen Hand wirklich sehr gefürchtet. Und jetzt steht sie in meiner Küche...!

Vor ein paar Wochen hat der Sohn beschlossen, daß ab jetzt er morgens den Hund füttert. Also holt er das Futter aus der Abstellkammer, füllt es in den Napf, gießt Wasser dazu und dann muß der Hund sich neben ihn setzen und erst dann wird auf ein Kommando das Futter "freigegeben"! Der Sohn macht das richtig super!

Am späten Vormittag macht der Lieblingsmann Frühstück für sich und die Kinder. Ich bin ja nicht so der Frühstücks-Fan und sitze nur dabei und trinke Kaffee.

Nach dem Frühstück schneide mich mal wieder Papiereinlagen für mein Hexagon-Projekt, damit ich heute abend ein bißchen weiter nähen kann. Noch bin ich im "Soll"!

Am Nachmittag machen die Kinder, der Hund und ich bei Kaiserwetter einen großen Spaziergang rund um die Felder und durchs Dorf. Der Sohn muß in jede Pfütze mindestens einen Stein werfen und da es gestern geregnet hat, ist die Anzahl der Pfützen sehr hoch und somit brauchen wir sehr lange.

Das Töchterlein hat gegen meinen Rat ihre Puppe "Hans" mitgenommen und schleppt schwer an Hans. Da ich mich aber weigere, die Puppe zu tragen, muß sie immer wieder "Ruhepausen" einlegen.

Als wir endlich wieder daheim sind nach den ganzen Pfützen-Steinewerf-Aktionen und Ausruh-Pausen ist es stockdunkel und die Kinder malen zusammen in einem Malbuch, während ich das Abendessen für sie vorbereite.

Irgendwann kommt auch der Lieblingsmann wieder aus der Praxis (Bürokram) nach Hause und spielt noch eine halbe Stunde mit den Kindern, bis sie endlich ins Bett verschwinden.
Dann gibt es für den Lieblingsmann und mich schnell eine Pizza, die ich mit meiner heißgeliebten megagenialen Pizzaschere in Zwölftel schneide und wir essen sie mit der Hand vor dem Fernseher bei irgendeiner Krimiserie.

Da die Krimiserie eh eine Wiederholung ist, kann ich gemütlich Hexies nähen und es entsteht eines nach dem anderen. Um elf sind 44 neue Hexies fertig und ich könnte mich jetzt rein theoretisch hexagon-technisch bis zum 28. Januar auf die faule Haut legen.

Das war der 12. Januar. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Freitag, 10. Januar 2014
Ein Nachtrag...

... zu meiner Lillesol und Pelle-Tasche:

Gerade habe ich durch einen link auf der Farbenmix-Seite entdeckt, daß Bine Guellich auf ihrem Blog "was eigenes" schon vor ein paar Monaten die selbe Idee wie ich hatte und eine Instagram-Clutch und dazu noch ein supertolles Tutorial gemacht hat. Ich finde ja Paspelband total genial, traue mich aber irgendwie nicht daran, es zu verarbeiten, vielleicht ist das ja mal eine erste Möglichkeit, es zu versuchen.

Und da ich noch ein paar bedruckte Folien übrig habe, werde ich mich direkt morgen mal an ihre geniale Tasche dran setzen.

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Donnerstag, 9. Januar 2014
Challenge Nr. 2

Neulich schrieb Steffi von Dreamersplace von ihrer Liebe zu Dickerchen, also zu Socken aus doppelt genommener Sockenwolle. Mir geht es genau so. Ich mag diese Dickerchen fast lieber als "normale" Socken.

Ich trage inzwischen - und jetzt werden alle Sockenstricker vermutlich laut aufschreien und mich aus der Gemeinschaft der SockenstrickerInnen verstoßen - lieber maschienengestrickte Socken. Das mag vor allem daran liegen, daß ich meine Maschinensocken inzwischen für mich so optimiert habe, sodaß sie genau meinen Wünschen entsprechen. Das Bündchen ist eng genug und leiert kaum, der Schaft hat die perfekte Länge, die Ferse sitzt, der Fuß ist weit genug, sodaß er gerade mein kaputtes Bein nicht enengt und auch die Länge ist perfekt. Diese Socken stricke ich in 40 Minuten und sie passen immer.
Mit der Hand stricke ich nach wie vor gerne Mustersocken, zur Zeit aus einer Abo-Wolle z.B. die Mull it over Socks. Und eben Dickerchen! Dickerchen trage ich am liebsten in Gummistiefeln (hier auf dem Land essentiell wichtig) und daheim zum Sofakuscheln und die Mustersocken, in denen ja meist viel STrickzeit steckt, sind eher was für Clogs (über meine Liebe zu Clogs schrieb ich ja schonmal).

Und nun hatte Steffi eine coole Idee: Sie gönnt sich in diesem Jahr jeden Monat ein Dickerchen-Paar. Und das greife ich begeistert auf und gönne mir auch jeden Monat ein Paar. Oder zumindest versuche ich es!
Reste habe ich jede Menge und für den Sommer möchte ich gerne ein, zwei Baumwoll-Dickerchen nadeln. Leider gibt es inzwischen nur noch selten Socken-Baumwolle ohne Lycra. Und die Lycra-Sockenwolle mag meine StriMa nicht so gerne. Daher habe ich da eben auch weniger Reste. Aber da fällt mir schon was ein.

Also, Steffi, ich bin dabei und gönne auch! Alleine die Formulierung ist so klasse, daß sich schon dafür das Mitmachen lohnt. So ist also das Dickerchen-Projekt nach dem Hexagon-Projekt meine Challenge Nr. 2 in 2014.

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Ein neues Jahr...

... braucht eine Challenge, finde ich. Alleine schon dewegen, weil der Lieblingsmann den Ausdruck so blöd findet und der Meinung ist, man könne es auch einfach Herausforderung nennen, habe ich mir drei persönliche Herausforderungen Challenges überlegt.

Da wäre als erstes das Hexagon-Projekt:

Ich mag unheimlich gerne Hexagon Quilts, allerdings nicht die klassischen Grandmothers Flowergarden Quilts, sondern jene, wo die Hexagons wild zusammen gewürfelt werden und jedes Hexie quasie eine Erinnerung an ein anderes Nähprojekt ist (z.B. dieser oder dieser oder dieser).

Vor vielen Jahren habe ich schon einmal so einen Hexagon Quilt mit Feuereifer begonnen und bin auf halber Strecke kläglich gescheitert. Ich habe in den ersten Wochen Hexies am Fließband produziert bis die Fingerspitzen wund waren. Und dann war ich so fertig von der Hexagon-Produktion, daß ich überhaupt keine Lust mehr hatte, die Dinger zu einer großen Quiltoberseite zusammen zu nähen. Die Hexies landeten in einer Kiste und da liegen sie vermutlich noch heute, wie einige andere halb fertigen Quiltoberseiten auch.

So kam ich auf den Plan, im neues Jahr in der ersten Jahreshälfte jeden Tag drei Hexagons zu machen und in der zweiten Jahreshälfte jeden Tag drei Hexagons zusammen zu nähen.

So müßte ich dann zum Jahresende hin eine Quiltoberseite aus ca 550 Hexagons haben, was etwa der Größe entspricht, die ich gerne haben möchte. Über die Rückseite und die Randeinfassung mache ich mir im Herbst Gedanken.

Um das ganze Projekt etwas zu vereinfachen, habe ich zwei leergegessene Plätzchendosen von Weihnachten zu einer Hexagon-Dose umgewandelt. In der großen Dose sind bereits zugeschnittene Stoffstücke und fertige Hexagons, in der kleinen Dose ist alles, was ich zum Nähen brauche: Garn, Nähnadel, eine Klemme zum Festklipsen des Papiers am Anfang, bereits zugeschnittene Papier-Hexies und eine Papp-Vorlage für den Stoffzuschnitt. Bisher ging es so recht fix von der Hand und ich bin meinem Soll sogar ein paar Hexagons voraus.

Mal sehen, ob ich dieser Challenge gewachsen bin. Ich werden in unregelmäßigen Abständen berichten

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Mein Beitrag...

... zum Nähwettbewerb von Lillesol und Pelle:


Im Sommer letzten Jahres habe ich ja meine Begeisterung für Instagram entdeckt und instagramme seither mal mehr und mal weniger Bilder, meistens Landschaftsaufnahmen hier aus der Umgebung, aber auch mal aus dem täglichen Leben. Und was liegt da näher, als meine Instagram-Bilder auf einer (Kosmetik-)Tasche zu verewigen?!

Bei meinem Portemonnaie habe ich ja schon mit dem T-Shirt-Print-Folie herum experimentiert und bin nach wie vor begeistert von der Haltbarkeit. Das Portemonnaie ist jetzt seit anderthalb Jahren täglich im Gebrauch und bis auf ein leichtes Verblassen der Bilder zeigt es keine Abnutzungserscheinungen

Also habe ich mit dem Bildbearbeitungsprogramm meine schönsten Instagram-Fotos zu drei Kollagen in DIN A4-Größe zusammengesetzt und auf T-Shirt-Print-Folie ausgedruckt (seitenverkehrt, ganz wichtig!). Mein Folie heißt "OptiStyle" und ist von Papyrus und kostet im MediaMarkt knapp 10€. Mit dieser Folie habe ich die bisher besten Erfahrungen gemacht.

Anschließend habe ich zwei Folien auf normalen weißen Baumwollstoff gelegt und da der vorgegeben Schnitt etwas größer als DIN A4 ist, habe ich noch eine weitere Reihe Fotos aus der dritten Folie ausgeschnitten und unten angesetzt. Dann wird das Ganze mit Druck auf den Stoff gebügelt. Nach dem Abkühlen kann man die Trägerfolie abziehen. Ich teste dann immer ganz vorsichtig an den Ecken, ob der Print sich auch wirklich mit dem Stoff verbunden hat, denn sonst reißt er oder rubbelt sich sehr schnell ab. Und nun kommt noch ein Trick von mir, um das Ganze haltbarer zu machen: ich nehme Backpapier, lege es auf direkt auf den Print (also ohne Trägerfolie) und bügele nochmal kräftig drüber. Dadurch ist zwar der Print nicht mehr so schön gummiartig glänzend, wird aber noch fester in den Stoff gepresst und hält bomig.

Anschließend kann man den so gestalteten Stoff ganz wunderbar vernähen. Fertig!

Für diese Technik verwende ich gerne den Lieselotte Hoppenstedt-Schnitt von Farbenmix, da er genau auf eine DIN A4-Seite passt und man so mit zwei Folien eine nette kleine Tasche zaubern kann, die ein sehr persönliches Geschenk ist. Habe ich schon gemacht mit Kinderfotos für die Oma, mit Hundefotos für meinen Hundesitter und mit Flugzeugfotos für den Lieblingsmann.

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Montag, 6. Januar 2014
Tagebuch-5, Januar (WMDEDGT)
Erst einmal noch schnell ein frohes neues Jahr...!

Und nun ein Bericht von einem ganz normalen Sonntag der Familie Sockhaus:
1:15h
Der Sohn steht mit seinem Kopfkissen unter dem Arm neben meinem Bett und kriecht dann wortlos unter meine Bettdecke, rollt sich zusammen wie ein Igel und schläft sofort wieder ein.
5:45h
Das Töchterlein steht mit ihrem Kopfkissen unter dem Arm vor unserem Bett, kriecht zwischen den Lieblingsmann und mich und quasselt los. Das fehlende Feedback ihrer schlafenden sich schlafend stellenden Eltern völlig ignorierend kommt das Töchterlein von Hölzchen auf Stöckchen und brabbelt munter vor sich hin.
Irgendwie kommt mir dieser Kontrast zwischen den Kindern ja vage bekannt vor *grins*!
6:15h
Der Lieblingsmann ist endgültig genervt von dem Gebrabbel der Liebreizenden und steht auf. Das Töchterlein folgt ihm und ich kann so noch ein Stündchen an den Sohn gekuschelt schlafen.
7:15h
Ich stehe auch auf, koche mir einen Kaffee, lese gemütlich die "Welt am Sonntag" und das lokale Sonntags-Käseblatt.
9:00h
Der Sohn ist nun auch wach und die Kinder toben im Wohnzimmer herum. Das Töchterlein findet meinen Nintendo DS und will enlich das neue Spiel ausprobieren.
Gestern waren wir schnell im MediaMarkt und ich habe aus so einer Grabbelkiste zwei Wii- und zwei Nintendo-Spiele gefischt.
9:15h
Ich bereue bereits jetzt, daß ich dem Töchterlein den Nintendo und das neue Spiel gegeben habe, denn in dem Spiel muß man viel lesen, was das Töchterlein noch nicht richtig kann und somit muß ich die gesammte Kommunikation der Feen untereinander vorlesen...
10:00h
Ich nutze die Chance, daß die Kinder sich selbst beschäftigen (zumindest mehr oder weniger) und mache - wie der Lieblingsmann es nennt - das volle Renovierungsprogramm mit Dusche, Haare waschen und föhnen, eincremen, Fingernägel lackieren etc. pp.. Das Töchterlein belagert inzischen den Lieblingsmann mit dem nervigen Feen-Spiel.
11:45h
Der Lieblingsmann beschließt, die Wii anzuschließen und mit den Kindern die neuen Spiele zu testen.
12:15h
Das Töchterlein ist völlig gefesselt vom Hindernisreiten und reitet begeistert vor dem Fernseher mit Bibi und Tina um die Wette. Sehr amüsant, das Gezappel. Allerdings reitet sie regelmäßig gelegentlich mal in die falsche Richtung oder vor die Mauer.
12:30h
Ich beschließe, dem Kindelein mal zu zeigen, wie es richtig geht und stelle mich mit dem Spruch "Komm, ich spiel dir mal schnell den nächsten Level frei!" vor den Fernseher....
... und scheitere kläglich, was einen Lachkrampf beim Lieblingsmann auslöst. Das ist aber auch verdammt schwer mit so einer Wii.
13:00h
Die Sternsinger klingeln und der Sohn rennt begeistert zur Haustür, reißt sie auf und brüllt "Der Nikolaus ist da, Mama!". Die Sternsinger können erst einmal vor lauter Lachen ihr Gedicht nicht aufsagen. Ich spende Geld und Schokolade und die sechs heiligen drei Könige kleben brav ihren Aufkleber auf die Haustür.
13:45h
Ich nutzen die Chance, daß es draußen schön sonnig ist und schnappe mir das braune Tier und gehe mit ihm in die Felder. Das Tier braucht dringend mal wieder einen Erzeihungsspaziergang, denn in letzter Zeit haben sich die Rudelverhältnisse leicht verschoben. Nach anderthalb Stunden ist der Hund wieder halbwegs eingenordet, läuft wieder brav an der Leine, statt sich wie ein Ochse in die Leine zu werfen und kommt auch wieder, wenn man ihn ruft. Immerhin!
16:00h
Die Liebreizende hüpft, rudert, wedelt und brüllt begeistert vor der Wii herum, der Lieblingsmann und ich spielen abwechselnd mit ihr, der Sohn ist mittlerweise auf dem Sofa eingeschlafen.
17:30h
Der Lieblingsmann fährt in die Praxis, um Bürokram zu machen, ich widme mich meinem Hexagon-Projekt (davon später mehr), das Töchterlein spielt immer noch Wii und nötig mich mehrfach, mitzuspielen
18:30h
Ich habe Schulterschmerzen, die Arme tun mir weh und ich bin müde. Das Töchterlein heult, weil ich die Wii ausstelle.
18:45h
Tochter malt, Sohn spielt mit dem Hund, ich mache Abendessen für die Kinder
20:00h
Kinder --> Bett
20:45h
Der Mann kommt heim und wir machen einen fliegenden Wechsel. Ich fahre zur Praxis und entferne die Weihnachtsdeko. Das Einsammeln der 360 grünen und silbernen Christbaumkugeln stellt sich als etwas mühsam heraus, da ich sie über drei Etagen verteilt habe. Nach einer Stunde habe ich alle gefunden, alle Windlichter eingesammelt, die Kerzen herausgepuhlt und alle in Kartons verpackt im Keller.
22:00h
Ich bin wieder zuhause, mache dem Lieblingsmann und mir schnell Toast Hawaii und wir schauen noch etwas Fernsehen. Der Lieblingsmann hat die Kinder inzwischen mehrfach wieder ins Bett gescheucht und jetzt schlafen sie endlich.
23:12h
Bett!

Das war mein 5. Januar. .
Noch mehr Tagebuch-Bloggerei vom 5. November gibt es hier.

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Sonntag, 15. Dezember 2013
12 von 12 (Dezember)

"Better late than never!" ... wie immer!

Das war mein 12. Dezember:

Bah, was ist das kalt heute! Eine Mischung aus Raureif und Eis bedeckt Bürgersteige und Straße. Der Nachbar, der seinen Hund ausführt, macht es sich einfach und läßt sich vom Hundi über die Eisfläche ziehen. So bin ich immerhin gewarnt und heize nicht, wie üblich, mit Schwung rückwärts die Einfahrt runter, weil wir - wie ebenfalls üblich - erst auf den letzten Drücker zum Kindergarten los fahren.

Die Hecken vor dem Kindergarten sehen aus, als ob sie mit Zuckerkristallen überzogen wären. Allein der Anblick läßt mich noch mehr frösteln, aber es ist auch irgendwie schön anzusehen.

Auf dem Rückweg vom Kindergarten kommt endlich die Sonne über die Eifelkante herüber geklettert und durchbricht die Nebelfelder. Schön, oder?

Ich halte schnell am Baumarkt und suche nach Sortierkisten fürs Badezimmer, denn die Nagellackflaschen, die überall herum stehen, nerven mich, weil ich immer den Lack, den ich suche, nicht finde. Ordnung muß her!

Seit der Sohn auch im Kindergarten ist, versuche ich, jeden Morgen mindestens eine Stunde zu nähen. Heute nutze ich die Zeit, um die letzten fünf Tage der Adventskalendertasche Skippy von Farbenmix nachzuholen. Mittags bin ich mit Tag 12 fertig und somit endlich wieder im Zeitplan.

Nach dem Nähen habe ich sogar noch eine halbe Stunde Zeit, die Nagellackflaschen in die Kisten zu sortieren. Auch wenn es so aussieht.... die Kisten sind nicht voll!!!

Das liebreizende Töchterlein kommt mit einem winzigkleinen Kratzer am Finger aus dem Kindergarten. Und da so mikrofeine Kratzer ja besser heilen wenn Luft dran kommt wenn sie mit pinken Pflastern beklebt werden, gibt es für das arme Kind ein tolles Cinderella-Pflaster.

Dann müssen wir auch schon wieder los, die Liebreizende zum Tanztraining bringen. Anschließend kämpfen der Sohn und ich uns wieder durch den Feierabendverkehr nach Hause.

Während das Töchterlein zu Karnevalsmusik herum hüpft tanzt, gehen der Sohn und ich eine Runde mit dem braunen Hund. Als ich die Tür wieder aufschließe, höre ich das Telefon klingeln und so nutzt der dreckige Hund den unbeobachteten Moment und flüchtet schnell vor Frauchen und dem Handtuch aufs Sofa. Pfoten abtrocknen mag er nämlich gar nicht!!!!

Ich putze dann, nachdem ich am Telefon mit Mutter vorweihnachtliche Diskussionen Gespräche gefürt haben ("Jetzt sag mir doch mal endlich, was ich dir schenken soll, Tochter!") erst den Hund und dann das Sofa und der Sohn nutzt die Chance und schnappt sich das ipad, um Kikaninchen zu schauen.

Beim Aufräumen entdecke ich, daß irgendjemand den Playmobil-Astronauten zwischen die Christbaumkugeln an der Lampe gehängt hat (rechts neben dem Bild im Hintergrund). Weil ich es irgendwie witzig finde, darf er hängen bleiben.

Dann muß ich mich auch schon fast wieder fertig machen, denn heute ist "Besinnlicher Advent" mit nettem Essen, um sieben kommt der Babysitter und ich muß mich noch bißchen aufbrezeln. Und dann rutschen der Lieblingsmann und ich auch schon über die vereisten Straßen Richtung Nachbarstadt und genießen einen besinnlichen Abend in netter Gesellschaft.

Das war der 12. Dezember. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Sonntag, 17. November 2013
12 von 12 (November)

"Better late than never!" wird bei 12 von 12 noch mein Standardspruch. Aber in dieser Woche war wirklich der Wurm drin...!

Das war mein 12. November:

Die erste Herausforderung des Tages: diesem "Keiner füttert mich! Keiner streichelt mich! Bitte bitte gib mir eine Kleinigkeit zu fressen!"-Blick widerstehen, denn das braune Tier neigt ein wenig dazu, moppelig zu werden.

Vor der Abfahrt zum Kindergarten stehen schwere Entscheidungen an: Welche Schuhe soll das Töchterlein zum Punktekleid anziehen! Sie schwankt zwischen den Chucks, den Winterfellstiefeln und den Stiefeletten!

Vor der Tür steht immer noch die Halloween-Dekoration und wartet darauf, von der Weihnachtsdekoration abgelöst zu werden.

Während die Kindelein im Kindergarten weilen, schreite ich erst einmal zur Mützenrettung. Manchmal sind diese Mützen vom Kleiderschweden echt mit heißem Faden genäht...! Aber sooooooo schön, findet das Töchterlein!

Nachdem die Mütze gerettet ist, gehts mit dem braunen Tier in den Garten. Wie sagte schon unser Trainer: "Wenn Willi apportieren darf, geht für ihn die Sonne auf!" Und... Hund glücklich, Frauchen glücklich!

Dann geht es endlich in den Nähkeller. Heute gab es bei Frau Hahael eine tollen Schnitt für ein Beanie und ich muß das natürlich sofort und auf der Stelle ausprobieren. Außerdem habe ich gestern bei Farbenmix das eBook für das Wolldascherl gekauft. Klar, oder?

Zwischendurch kommt noch mehr Post von Farbenmix: Sammy fürs Töchterlein und Danai für beide. Und Webbänder natürlich!

Das Beanie geht aus Jersey-Resten ratzifatzi und passt mir sehr gut. Trotzdem werde ich beim nächsten Exemplar eine Nummer kleiner nähen.

Während die Kinder am Nachmittag basteln und malen, räume ich das Gästebad auf und finde meine seit gut einer Woche vermisste Zahnbürste. Wer die wohl in den Abfluß vom Waschbecken gestopft hat??? (Mein Tip: 1,07 m groß und kurze blonde Haare...!)

Um sechs Uhr ist es endlich dunkel genug, um die Martinslaternen nochmal anzumachen. Meine Kinder sind Laternen-verrückt und einmal Martinszug und einmal Singen-gehen reicht noch lange nicht aus. Mindestens eine Woche lang werden die Laternen jeden Abend nochmal angemacht und dazu Laternenlieder gesungen.

Anschließed gibt es noch eine Runde Kinderprogramm und dann scheuche ich die Brut ins Bett, denn die Nähmaschine ruft schon wieder ganz laut im Keller nach mir... ;-)!

Und tatsächlich wird auch das "Wolldascherl" heute noch fertig. Die Form und die Größe finde ich super. Allerdings werde ich beim nächsten Exemplar eine stabilisierende Einlage verwenden statt Vlieseline H640. So ist mir das ganze zu "fimschig" und instabil!

Das war der 12. November. Vielen Dank für´s Zuschauen...!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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