Der kleine Sockhaus besteht seit 3548 Tagen    Letzte Änderung: 13.05.12 14:27
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Mein Muttertagsgeschenk: 14 Uhr und alle schlafen gleichzeitig. Im Wohnzimmer hört man nur vierstimmiges Atmen...
by jo (13.05.12 14:27)
12 von 12 (Mai) Meine Ausrede dieses Mal: Wenn der Fernseher läuft, haben wir kein...
by jo (13.05.12 08:55)
Achtung Kryptisch! Vor gut einem halben Jahr mußte ich ein Problem lösen. Damals war die...
by jo (03.05.12 22:02)
Huhu Schau mal auf diese Seite: http://swing-knitting.com/wp-content/uploads/2012/03/Swing-Socken-Errata-120305.pdf Denn in dem Buch, sind so einige Fehler...
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3-faches outing also: ich rauche, habe ein haustier und oh wunder, versteigere auch gelegentlich bei...
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und ... ? kommt die Wäsche aus einem Raucher- oder einem Nichtraucherhaushalt und wie seiht...
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Biene Maja gelandet! Das liebreizende Töchterlein tanzt durchs Haus und ruft immer wieder "Oh! Biene...
by jo (25.04.12 14:40)
Rätsel ohne Lösung? Die "tierlose Nichtraucher-Haushalt-Frage" ist so ein Rätsel des Alltags, für das es...
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Ja, die Info an sich finde ich als Katzenhaar-Allergikerin ja auch wichtig! Aber ich...
by jo (25.04.12 13:15)
sehr witzig, wobei ich das infobedürfnis schon verstehen kann, ferienwohnungen die sich damit anpreisen,...
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Sonntag, 13. Mai 2012
Mein Muttertagsgeschenk:


14 Uhr und alle schlafen gleichzeitig. Im Wohnzimmer hört man nur vierstimmiges Atmen und das Vogelgezwitscher von draußen...!
Hach, fein! Ich gehe jetzt in Ruhe mit einem großen Kaffee in meinen Keller an die Nähmaschine. Luxus das!

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12 von 12 (Mai)

Meine Ausrede dieses Mal: Wenn der Fernseher läuft, haben wir kein Internet (siehe 12von12 im April... er hat das Problem immer noch nicht gelöst und ich bekommen langsam deswegen die Krise!) und gestern Abend mußte ich - natürlich - fernsehen!!!

Dafür wieder ein link zu den Mai-12 von 12s des letzten und vorletzten und vorvorletzten Jahres zum Vergleichen...!

Der Morgen:

Endlich könnte ich mal ausschlafen und was ist? Das Langschläferbaby, welches sonst locker bis 9 Uhr schläft, ist um 7 Uhr fit und zwingt mich zum Aufstehen. Agrrr...!


Irgendwann sind dann beide Kinder wach, angezogen und bespaßen sich zusammen mit dem Musikbuch.


Ich jage den Hund in den Garten und rieche mal wieder am Flieder, der - passend zum Muttertag - in voller Ausdehnung blüht und wunderschön riecht.


Mittags:

Vom gestrigen Abendessen haben wir noch Quiche Lorraine, allerdings bin ich mir ganz sicher, daß gestern Abend noch mehr als dieses jämmerliche Viertel da war ;-)! Egal, gibt immerhin für jeden ein kleines Stück... sooooo lecker!


Ins Mittagessen platzt der Paketbote mit meiner Lieferung an neuen "Doppelspießen" von KostKamm. Diese Teile sind wirklich der einzigste Haarschmuck, der problemlos in meinem Haaren hält. Leider bekommen sie gelegentlich Beine, sodaß ich dringend den Bestand wieder aufstocken mußte.


Der Nachmittag:

Morgen soll es Spargel geben. Also ab mit den Kindern zu einem der Spargelhöfe hier in der Umgebung...


... und auf dem Rückweg bewundern wir die Rapsfelder. Diese Gelb überall ist einfach wunderschön!


Wieder zuhause hat der Mann sich endlich zum Rasenmähen aufgeschwungen - naja, zumindest hat er schonmal den Rasenmäher aus der Garage geholt und betankt. Das liebreizende Töchterlein spielt derweilen mit Pusteblumen...


... die ich dann versuche künstlerisch zu fotografieren...


... rettet Butterblumen vor dem Rasenmäher...


... während der Hund im hohen Gras "Verstecken" spielt.


Der Abend:

Klar, was da läuft, oder? Und tatsächlich schaffen sie das Double! Partyyyyyyyyyyyyyy!


Das war´s! Danke fürs Zuschauen!!!!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Donnerstag, 3. Mai 2012
Achtung Kryptisch!

Vor gut einem halben Jahr mußte ich ein Problem lösen. Damals war die von mir favorisierte Lösung (Plan A) nicht möglich und ich habe mich für die zweitbeste Lösung (Plan B) entschieden.

Inzwischen habe ich mich damit abgefunden und finde "So wie is, is jutt!".

Und heute kam ein Anruf, daß nun plötzlich doch Plan A möglich sei. Hmpf! Nun muß ich also das selbe Problem wieder lösen.

Kann nicht ein einmal gelöstes Problem auch bitte gelöst bleiben???

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Mittwoch, 25. April 2012
Biene Maja gelandet!

Das liebreizende Töchterlein tanzt durchs Haus und ruft immer wieder "Oh! Biene Maja! Für miiiiiiiiich! So schön!"

Puhhhhh! Dann ist ja doch noch alles gut ausgegangen...!

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Rätsel ohne Lösung?

Die "tierlose Nichtraucher-Haushalt-Frage" ist so ein Rätsel des Alltags, für das es irgendwie keine Lösung gibt.

Ich mag ja solche Fragen, die mich zum Nachdenken anregen.

Ähnlich ist es mit dem in englischen (Socken-)Strickanleitungen häufig vorkommenden Satz "Be careful not to twist!". In deutschen Anleitungen (also welchen, die nicht aus dem Englischen übersetzt sind), habe ich noch nie den Satz "Bitte sorgsam darauf achten, daß die Maschen nicht verdreht sind!" gelesen.
Neigen die deutschen Handstricker nicht dazu, Maschen nach dem Anschlag zu verdrehen? Oder geht man automatisch davon aus, daß wir mit unserer deutschen Gründlichkeit sowas eh dreimal kontrollieren?

Auch so ein Rätsel!

Wenn ich nachdenke, fallen mir bestimmt noch mehr ein... ;-)!

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Und nochmal ebay...!

Auf meiner Suche nach schöner Kinderbettwäsche aus den 80ern habe ich mich mittlerweile durch Hunderte von Auktionen geklickt. Und in 99% der Auktionen steht der Satz
"Wir sind ein tierfreier Nichtraucher-Haushalt!" .

Der Satz hat mich tatsächlich zum Nachdenken gebracht.

Die Anzahl der Raucher ist ja zu Zeiten von Rauchverbot und steigenden Nikotin-Preisen eh rückläufig, aber wo sind die ganzen Hunde-, Katzen- Hasen- Hamster- und Meerschweinchen-Halter? Versteigern die nicht? Haben die vielleicht keine Zeit dazu, weil sie zu viel Zeit mit ihren Haustieren verbringen? Oder trauen die sich nicht, weil ein Tierhaar an der (Bett)Wäsche sein könnte?

Ich kenne zwar keine statistischen Zahlen, aber wenn ich so meinen Freundeskreis durchgehe, sind da ganz viele Hunde, Katzen und bei Familien mit Kindern auch Hasen, Hamster und Co. Ich würde immer behaupten, daß die Haustierhalter und Haustierlosen sich in etwa die Waage halten. Bei ebay aber scheinen sie - zumindest im Bereich Wohntextilien - nur in Spurenelementen vertreten zu sein.

Nur ein einziges Mal las ich den Satz
"Wir haben zwei Katzen, die aber nicht in die Etage dürfen, wo unsere Wäsche lagert und mein Mann raucht ab und zu heimlich im Garten!".
Da hätte ich dann beinahe schon aus Sympathie ersteigert, allerdings ist "Pokemon" bei uns so gar nicht angesagt.

Schon witzig, oder?

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ebay (Teil 2)

Nach wie vor ist hier keine Biene Maja gelandet. Ich habe den Fall jetzt bei ebay gemeldet, aber auch darauf hat die Dame bisher keine Reaktion gezeigt.

Das Tragische daran ist aber, daß das liebreizende Töchterlein mir neulich zufällig über die Schulter schaute, als ich mir die Fotos der Auktion noch einmal anschaute und fragte: "Oh, Biene Maja! Ist die für mich?".
Und weil man dem liebreizenden blondgelockten Kindelein eh nichts abschlagen kann, wenn sie diesen "Ich bin soooooo glücklich, weil Du meine Mama bist!"-Blick drauf hat (den sie perfekt und punktgenau einzusetzen weiß), erklärte ich, daß sie die Bettwäsche haben kann.
Und nun sagt sie mir jeden Abend beim Gute-Nacht-Kuss-und-Wovon-träumst-Du?-Ritual, daß sie davon träumt, daß ihre Biene Maja-Bettwäsche morgen kommt. Das bricht mir dann noch zusätzlich das Herz.

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Sonntag, 22. April 2012
Mist!

Es ist Sonntag und ich habe - was seltenst vorkommt - keinerlei Schoki-Tafeln mehr in meinem Süßkramschrank.

Ich will nämlich sofort jetzt auf der Stelle diese Taschen nähen.

Ob die Tanke oder unser Büdchen wohl lila Tafeln haben??? Ich glaube, der Hund braucht nachher noch einen grooooooßen Spaziergang... trotz Aprilwetter!

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Samstag, 21. April 2012
Heute...

... um 17.15 Uhr könnte es vielleicht schon soweit sein!
Oder um 20.15 Uhr!

Auf jeden Fall steht im Kühlschrank schonmal eine Flasche Prosecco kalt!

Die Idee, heim ins Revier zu fahren, aber ich allerdings heute morgen nach einem Telefonat mit einer Freundin verworfen. Ihre Worte "Vergiß es! Hier sind die Straßen schon schwarz-gelb und spätestens in ein paar Stunden ist hier das Chaos komplett!".

Naja, vielleicht fahre ich dann zur M...-Feier!

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Donnerstag, 19. April 2012
Das große Auktionshaus und ich...

... wir werden wohl nie Freunde werden. Wobei ich das bunte Auktionshaus allgemein ja sehr mag, nur habe ich immer oftmals das Pech, bei merkwürdigen Verkäufern zu ersteigern.

Die Dame, bei der ich mein allererstes Spinnrad kaufte, kam wochenlang nicht aus den Füßen mit dem Versand. Erst nachdem ich sie telefonisch erreicht hatte und eine Frist setzte, bequemte sie sich endlich, das Spinnrad zu versenden.
Vorher hatte sie in jeder Mail eine andere Ausrede, weshalb sie das gute Stück noch nicht zur Post gebracht hatte. Erst hatte sie keinen angemessen großen Karton, dann hatte sie sich bei den Versandkosten verrechnet und wollte erst noch andere Angebote einholen, dann war sie krank, ihr Auto war zu klein für den Karton und und und...! Insgesamt brauchte sie mehr als drei Wochen, um das Teil zu verschicken.

Dann ersteigerte ich Wolle für eine Strickjacke, weil mein lokaler Woll-Dealer die Farbe, die ich gerne wollte, nicht im Angebot hatte und geriet an die Mitarbeiterin eines Wollgeschäfts. Die Dame kam auch wochenlang nicht in die Puschen mit dem Versand und hatte diverse Ausreden.
Ein Anruf bei der Ladeninhaberin brachte dann Klarheit. Die Mitarbeiterin hatte ohne Wissen ihrer Chefin einen ebay-shop unter deren Namen eröffnet und verkaufte dort munter Wolle, die sie selber mit Mitarbeiter-Rabatt kaufte. Leider passierte es dannbei mir, daß sie Wolle verkaufte, die leider noch gar nicht ausgeliefert worden war. Wir einigten uns dann auf Rückerstattung des Geldes.

Und so ging es noch ein paar Mal weiter, bis ich vom Ersteigern die Nase voll hatte und nur noch per "Sofort Kaufen" kaufte.

Jetzt habe ich wieder das Komischer-Verkäufer-Problem!
Auf der Suche nach der Heidi-Bettwäsche habe ich mich durch die Kinderbettwäsche-Angebote geklickt und auch einiges gefunden, was sich prima zum Vernähen eignen würde. Dabei war auch wunderschöne Biene Maja-Bettwäsche, die ich für einen wahrhaft günstigen Preis bekam, weil in der Angebots-Überschrift ein Schreibfehler war.
Ich zahlte zwei Minuten nach gewonnener Auktion per PayPal das Geld und dann wartete ich... und wartete... und warte immer noch. Zwölf (!) Tage nach Auktionsende schrieb ich dann an die Verkäuferin eine - zugegeben - etwas ungeduldige mail und fragte nach, wo bitte meine Ware bliebe.
Die Antwort kam postwendend.
Die Dame beschimpfte mich aufs Übelste, erklärte, daß ihr Kind krank sei und ihr ebay zur Zeit völlig am Allerwertesten vorbei gehen würde und sie nach einer solchen bösen mail schon gar nicht verschicken würde.
Seither herrscht Funkstille! Keine Ware, keine mail, keine Sendungsverfolgungsnummer, nix!

Was tut man in einem solchen Fall? Wenn ich jetzt eine schlechte Bewertung schreibe, dann wird sie sicherlich gar nicht mehr verschicken. Warte ich? Wende ich mich an ebay? Gebe ich ihr noch ein paar Tage? Ich weiß es nicht!
Hätte sie mir damals, nach Auktionsende, in einer kurzen mail mitgeteilt "Kind krank, Ware kommt später", dann hätte ich auch gerne noch ein bißchen länger gewartet. Aber so? Langsam werde ich sauer!

Ich sach ja: ebay-Versteigerungen sind nichts für einen Post-Hibbel wie mich! Meine armen Nerven!

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Montag, 16. April 2012
Wenn...

... Mitte April auf dem Weg zum Kindergarten ständig der Glatteis-Sensor piepst, dann läuft da irgendwas falsch beim Wettergott. Nee, ne?

Ich will Frühling und endlich die Daunenjacken in den Keller verbannen!

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Samstag, 14. April 2012
Fußball - ganz ernst genommen

Nachdem mein Lieblingsverein am Mittwoch ja die Bayern geschlagen hat, ist die Meisterschaft quasi zum Greifen nah darf das M-Wort ja schon langsam vorsichtig ausgesprochen werden.

Und da es am Donnerstag Morgen sch...kalt war und ich nichts anderes fand, habe ich für die Fahrt zum Kindergarten schnell den BVB-Schal, der noch vom Abend vorher auf dem Sofa lag, um den Hals geschwungen.

Im Kindergarten kam dann eine andere Mutter auf mich zu, betrachtete mich und den Schal kritisch und fragte: "Ist das Alemannia oder BVB?".
Ich grinste und meinte: "BVB! Nach DEM Sieg gestern ist das doch gerechtfertigt, oder?"

Daraufhin drehte sie sich um und ging mit den Worten "Ich bin Bayern-Fan! Danke fürs Gespräch!" wütend weg.
Seither würdigt sie mich keines Blickes mehr.

Man kann Fußball auch ZU ernst nehmen!

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La Det Swinge!

1985 gewann das norwegische Duo "Bobbysocks" mit diesem Lied den Eurovision Song Contest, der damals noch schlicht Grand Prix hieß und ich saß mit meinen 13 Jahren mit meiner Oma vor dem Fernseher.

Und seit ein paar Tagen habe ich dieses Lied wieder ständig im Kopf. Der Grund dafür war anfangs ein Bild bei Tina/Tichiro. Da waren neue Opalgarne zu Socken "verswingt" und es sah irgendwie witzig aus.
Und da ich
  1. skurrilen Sockenanleitungen selten widerstehen kann (ich sage nur: Toe-up, Socken seitwärts, Cat Bordhi... alles mit mäßige Erfolg und nie fertig gestrickt, aber ich weiß jetzt zumindest, wie es geht) und stets diesen merkwürdigen Drang verspüre, genau diese Technik dringenst ausprobieren zu müssen und
  2. dank Abo und jahrelanger Opal-Sucht einen riesengroßen Berg unverstrickter Opal-Knäuel mein eigen nenne,
beschloß ich, daß ich dringen solchen Socken swing-stricken muß.

Sofort, auf der Stelle!

"Amazon prime" sei dank (selten habe ich Paket-Süchtel 30 Euro so gut investiert) erreichte mich das Buch auch tatsächlich noch vor den Osterfeiertagen, Wolle war reichlich vorhanden, Rundnadeln auch... alles war wunderbar!

Am Karfreitag las ich mich von vorne nach hinten durch den Technikteil in der Mitte des Buches, fuschte mir eine Test-Socke zusammen strickte eine Technik-Socke mit allen möglichen Hell- und Dunkel-Strophen zum Lernen der Grundlagen und dann fühlte ich mich der Herausforderung Swing-Socken gewachsen.

Ich entschied mich für das Modell "Schattenspiel" und damit begann das Desaster!

Dazu muß man wissen, daß das Swing-Stricken eine ganz eigene Sprache hat. Da gibt es keine normale Anleitung, sondern es geht um Melodiebreite, Takte, Hell- und Dunkel-Strophen, Ansatz- und Rand-Strophen, Pausen etc. pp.!

Meine Socke begann mit einer Ansatzstrophe am linken Rand. Und wenn ich die Melodiebreite gestrickt hatte und losswingen wollte, hatte ich, statt der im Heft angegebenen fünf Randmaschen, 8 Randmaschen übrig. Ich durchsuchte das Technik-Heft im Buch nach einer Lösung, ich machte wilde Konstruktionzeichnungen, ich überlegte, wo mein Denkfehler ist und kam und kam nicht weiter.

Drei Ansatzstrophen-Versuche sahen völlig anders aus, als das Foto im Buch. Ich ribbelte, ich strickte neu, ich machte eine neue Zeichnung, ich strickte wieder und ribbelte wieder. Irgendwann am Ostermontag dann flog die Swingsocke in die Ecke und das Buch hinterher.

Ich habe nämlich nicht nur diesen Drang, solche Anleitungen dringend ausprobieren zu müssen, sondern ich will es dann auch richtig machen. Genau so, wie die Designerin es vorgegeben hat. Nicht tricksen, nicht irgendwie stricken, nein, genauso wie es laut Anleitung richtig ist, soll es dann auch bei mir sein.

Ich erinnere mich bei diesem Thema an einen Urlaub auf den Kanaren. Damals saß ich mit einer englischen Anleitung aus der legendären Knitty auf dem Balkon des Hotels und war kurz davor das gesamte Strickzeug ins Meer zu werfen, weil ich eine Abkürzung nicht verstand und all meine Versuche völlig andere Maschenzahlen hervorbrachten. Statt es irgendwie passend hinzutricksen, fuhr ich am nächsten Tag für teures Geld mit dem Bus über die halbe Insel in die Hauptstadt und investierte dort ein gefühltes halbes Monatsgehalt in eine halbe Stunde Internet in einem der damals noch sehr spärlich vorhandenen Internet-Cafés, nur um bei wiseneedle.com diese englischen Abkürzung und ihre Bedeutung nachzuschlagen. Idiotisch!

Aber zurück zum Thema:
Vorgestern nun sah mich meine angefangene Swing-Schattenspiel-Socke vorwurfsvoll an und ich startete zwei weitere - erfolglose - Versuche, die Anleitung so umzusetzen, daß es richtig aussah. Ich ribbelte fluchend erneut alles auf, aber mein Ehrgeiz war wieder geweckt.

Irgendwann beschloß ich dann, mal jemanden zu fragen, der Ahnung hat und wendete mich an die Swing Knitting-Group. Jetzt weiß ich endlich, wie es richtig geht. Zwar bin ich immer noch der Meinung, daß die Erklärung für meine drei "überzähligen" Maschen nicht in diesem Buch steht (wo sie hingehören müßte), aber zumindest weiß ich jetzt, was ich mit diesen Maschen anfangen muß.

Heute Abend werde ich weiter Socken swing-stricken!

----------- to be continued ------------------------

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Freitag, 13. April 2012
Früher war alles irgendwie besser!

Ich habe die ganze Foren-, Listen- und Groups-Geschichte ja irgendwann mal für mich persönlich abgehakt.
Grund war hauptsächlich, daß es mir zu zeitaufwändig war, jeden Abend aus den über 200 mails/Beiträgen des Tages die fünf rauszufiltern, die für mich wirklich interessant waren. Der Rest waren die Listen-typischen Ein-Satz-Mails a la "Finde ich auch!".

Aber generell fand ich die Foren- und mailing-Listen-Idee genial, denn wenn man ein (Strick-)Problem hatte, wurde einem damals immer schnell geholfen. Irgendjemand, der ein bißchen mehr Durchblick hatte als man selber, saß garantiert gerade am Rechner und half schnell mal eben mit ein paar getippten Zeilen, den Knoten im Hirn zu lösenn oder wußte zumindest, wo man schnell hilfreiche Infos fand.

Inzwischen stelle ich fest, das das anders geworden ist.

In letzter Zeit ist es mir schon mehrfach passiert, daß ich z. B. in einer Ravelry-Gruppe eine Frage gestellt habe, weil ich mit einer bestimmten Technik nicht weiter kam oder etwas in einer Anleitung nicht verstand und als Antwort kam, ich solle doch bitte mal googeln, den Technik-Teil des Buches lesen oder bitte mal die mails dieser Gruppe von hinten bis vorne durchlesen, denn das Problem sei schon mal irgendwann irgendwo thematisiert worden.

Ich finde das sehr schade, denn eigentlich ist der Sinn solch einer Gruppe doch, daß man sich gegenseitig hilft und nicht nur, daß gezeigte Bilder frenetisch bejubelt werden. Das Ganze scheint übrigens ein "deutsches" Problem zu sein, denn in englisch-sprachigen Gruppen ist man deutlich hilfsbereiter, wie ich daraufhin ebenfalls festgestellt habe.

Geht das nur mir so?
Oder ist es vielleicht ähnlich, wie in einem Forum, in dem ich kurz aktiv war? Dort mußte man erst "Punkte" sammeln, daß heißt, man mußte selber erst einmal anderen Mitgliedern bei Problemen helfen und bekam dann von anderen Foren-Mitgliedern Danke-Punkte dafür. Erst wenn man eine bestimmte Menge an Punkten hatte, durfte man dann auch selber Fragen stellen.
Muß man vielleicht in solchen (Strick/Häkel/Bastel/Sonstwas-)Gruppen selber erst einmal eine Zeitlang aktiv mitschreiben, um bei einem Problem Hilfe zu bekommen?
Ich weiß es nicht!
Mit fällt nur einfach in letzter Zeit auf, wie un-hilfsbereit es in manchen Gruppen geworden ist.

Schade!

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12 von 12 (April)

Gestern war ich wie (fast) immer zu müde.
Dafür heute wieder ein link zu den beiden März-12 von 12s des letzten und vorletzten Jahres zum Vergleichen...!

Der Morgen:

Kaffee in meiner frisch erworbenen neuen Lieblingstasse! Im Herzen bin ich eben doch immer noch ein Kind des Ruhrgebiets...


Außerdem gabs in der Heimat beim Shopping auch eine neue Decke für das Wutzi. Da er sich aber weigert, den Ledersessel zu verlassen, drapiere ich sie eben über ihm!


Geht doch!!!



Das liebreizende Töchterlein ist total im Playmobil-Fieber. Auf unsere Esstisch - unerreichbar für den kleinen Bruder - sieht es daher zur Zeit so aus:


Mittags:

Während der Lieblingsmann mal wieder zu ergründen versucht, warum immer das Internet abstürzt, wenn der Fernseher läuft...


... koche ich schnell "Möhrengemüse"...


... und sortiere, während das Gemüse auf dem Herd vor sich hin köchelt, die zu klein gewordene Kinderkleidung aus.


Der Nachmittag:

Erst mal eben mit dem Söhnchen schnell in die Stadt zum Geldautomaten...


... und dann schnell noch Pfandglas wegbringen. Zwei Sekunden nicht aufgepasst und schon sitzt der Hund im Auto. Er liebt es, mit mir Auto zu fahren (wenigsten einer!).


Später dann, Sohn schläft und Tochter baut am Playmo-Haus, habe ich endlich mal wieder ein bißchen Zeit zum Stricken und versuche es mal im Swing-Socken. Aber bisher leider nur mit mäßigem Erfolg... irgendwie verstehe ich das alles nicht so ganz mit dem swing-stricken!


Der Abend:

In der Heimat habe ich nicht nur Tassen und Hundedecken gekauft, sondern auch neue Patchwork-Stoffe. Die sind jetzt vorgewaschen...


... und müssen gebügelt werden. Das ist die einzige Bügelwäsche, wo das Bügeln Spaß macht!


Das war´s! Danke fürs Zuschauen!!!!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Mittwoch, 11. April 2012
Tierheim?!

Oder will ihn jemand haben???

Der Hund, der normalerweise das Wasser scheut wie der Teufel das Weihwassr (ja, ich weiß, er ist ein Labrador... trotzdem findet er Wasser blöd!), hat heute morgen kurz mal eben seine Begeisterung für Schlammtümpel Wasser entdeckt, mit verheerenden Folgen.

Die Vorgeschichte:
Meine Eltern haben in ihrem Garten einen relativ großen Gartenteich, von der Fläche her irgendwo zwischen Möhnesee und Sorpetalsperre (naja, auf jeden Fall sehr groß). Vor Ostern nun beschloß mein Vater die Stauwehre zu öffnen das Teichwasser abzulassen, da der Grund des Teiches voller Schlamm, Dreck und Moder ist. Und da der Teich noch aus den 70ern stammt, ist er nicht modern in Stufen angelegt, sondern mit schrägen, mit Folie ausgekleideten Wänden gebaut. Kurz, wer da rein fällt, kommt nicht so einfach wieder raus.

Heute morgen um sieben nun wollte ich - noch im Schlafanzug - den Hund, der von Wasser eh nix hält, mal eben im Garten ein bißchen laufen lassen.

Also Terrassentür auf, der Hund raste fröhlich die Treppe runter in den Garten, pinkelte im Vorbeirennen eben mal kurz eine Tanne an und dann hörte ich nur noch ein freudiges Quiken und es macht "Platsch". Hund stand bis zur Schulter im braunen Modermatsch. Bah!

Er plantschte fröhlich und ich fluchte wild, rannte im Schlafanzug zum Teich und versuchte, ihn dazu zu motivieren, diesen wieder zu verlassen. Das war aber aufgrund der Steilküste des abfallenden, folienbeschichteten Teichbeckens nicht möglich. Mistvieh!
Mehrere Versuche seinerseits scheiterten und langsam wurde er auch etwas panisch. Die einzige Lösung: ich mußte mich flach auf den Bauch ans matschige Ufer legen und ihn am Halsband rauszerren. Bei dritten Versuch glückte es mir dann auch, das Halsband so zu erwischen, daß ich ihn hoch genug ziehen konnte, damit er mit den Vorderpfoten die Steine der Umrandung erreichen und rausspringen konnte.

Und was macht das braune Tier vor lauter Dankbarkeit für seine Rettung: erst schüttelt er sich direkt neben mir ausgiebigst, daß der Schlamm nur so spritzte und dann springt er mich voller Begeisterung an, sodaß ich rücklings nochmal in den Schlamm fliege.

Danach waren wir dann beide von oben bis unten, hinten und vorne mit Moder, Dreck und Schlamm bedeckt. Ich habe uns dann beide im Garten mit dem Schlauch abgeduscht... bei 7 °C Außentemperatur. Bah!

Also... will ihn jemand haben ;-)))???

Im Nachhinein ist mir dann übrigens eingefallen, wie ich ihn viel einfacher hätte da raus bekommen können. Auf der anderen Seite des Teiches sind stufenförmig angelegte Beete, in denen Schilfgras wächst. Ich hätte ihn also einfach nur auf die andere Seite locken müssen und er hätte relativ einfach rausklettern können. Aber morgens um sieben, im Schlafanzug und noch ohne Kaffee kommt man natürlich nicht auf die einfachste Lösung...!

edit: Nein, ich gebe ihn natürlich weder ins Tierheim, noch sonstwohin ab. Aber heute morgen habe ich tatsächlich zweieinhalb Sekunden mal kurz überlegt, ihn beim nächsten Tierheim abzuliefen. Ich hätte ihn aber vermutlich nach 10 Bedenkminuten dort wieder abgeholt ;-)!

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Sonntag, 8. April 2012




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Donnerstag, 5. April 2012
Wenn man...

... erfährt, daß ein alter Tenniskumpel eine alte Schulkameradin heiratet und denkt "DER heiratet DIE??? Neee, oder??? Die passen doch so gar nicht zusammen!", dann ist das schon irgendwie ein merkwürdiges Gefühl.

Aber gut, ich habe beide seit gut 20 Jahren nicht gesehen und wenn ich mir überlege, daß ich, wenn ich (damals Typ "Pagenkopf, Barbour-Jacke, VW Golf") den Lieblingsmann (damals Typ "Langhaariger Bombenleger") mit 20 kennen gelernt hätte, vermutlich auch gesagt hätte "DEN? Nie!", dann ist es irgendwie schon wieder witzig, wer sich so alles mit der Zeit mit wem zusammen findet.

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Mittwoch, 4. April 2012
Dringend gesucht:

Das liebreizende Töchterlein ist zur Zeit auf dem Heidi-Trip. Nach der Frisur (siehe 12von12 vom März) kam das Heidi-Lied und dann die Fernseh-Serie, die tatsächlich auf irgendeinem Privatsender zur Zeit wieder gezeigt wird.

Und am liebsten hätte sie nun auch noch eine Heidi-Tasche für den Kindergarten.

Ha, dachte ich, ich hatte doch als Kind der 70er diese Kinderbettwäsche passend zur Fernseh-Serie. Also Mama angerufen und gefragt, wo bitte meine ganze Kinder-Bettwäsche abgeblieben ist:
"Ach Kind, die habe ich mal irgendwann aussortiert und die, die noch in Ordnung war, verschenkt und den Rest weggeworfen oder zu Putzlappen gemacht! Aber ich glaube, Sarah Kay-Bettwäsche liegt noch irgendwo im Keller!". Aggggggggrrr!

Meine schöne Heidi-Bettwäsche, die man jetzt so schön dem leibreizenden Töchterlein in ein Kuschelkissen und eine Kindergarten-Tasche verwandeln könnte, ist weg!

Sollte also irgendjemand von den Lesern da draußen noch die originale 70er Jahre Heidi-Bettwäsche haben und nicht mehr brauchen, würde ich sie gerne abkaufen/tauschen oder was auch immer. Sie darf auch verblichen sein, Löchlein haben und es würde auch nur der Oberbett-Bezug reichen. Völlig egal!
(mail an ij.mertens ät web.de oder hier ein Kommentar hinterlassen).


Auf jeden Fall wäre dann ein kleiner Heidi-Fan sehr sehr glücklich.

P.S.: Flohmärkte sind hier in der Region leider nicht so ergiebig, was solche Sachen angeht. Auf die Idee bin ich auch schon gekommen. Aber ich suche weiter...!

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Mittwoch, 28. März 2012
Satz mit "x"?

War wohl nix?
oder
"Die Erkenntnis, daß ich für langweiliges Rechts-Stricken nicht (mehr) geschaffen bin!"

Die Vorgeschichte:
Vor gut einem Jahr (als ich hochschwanger war und zu eh nix anderem mehr fähig) strickte ich dem liebreizenden Töchterlein das Brigitte-Trachtenjäckchen. Die Jacke war heißgeliebt, wurde viel getragen und ist inzwischen leider so klein, daß es nicht mehr niedlich, sondern nur noch "wurstig" (O-Ton Lieblingsmann) ausschaut. Irgendwie habe ich das aus meiner Kindheit anders in Erinnerung: die aus scheußlicher Kratzwolle handgestrickten Strickjacken meiner Tante wurden nie nie nie zu klein, obwohl ich wuchs und wuchs. Die wuchsen knallhart mit!

Nun ist diese Jacke also zu klein und das liebreizende Töchterlein verlangt nach einer neuen Jacke in blau. Die Brigitte-Anleitung geht leider nur bis 110 und meine irgendwann mal erworbenen Strichefte zum Thema Trachten sind irgendwo verschollen.

Also machte ich mich auf die Suche, fand eine ältere Anleitung von Junghans-Wolle, kaufte gestern schnell noch ein paar Knäuel "Landwolle" und legte gestern abend voller Begeisterung los.

14 Reihen habe ich geschafft, bei denen ich vor Langeweile schlichteweg fast eingeschlafen wäre. Jede zweite Reihe gibt es eine (!) linke Masche, der Rest ist kraus rechts. Das ist sooooooo langweilig. Ich muß der Realität ins Auge blicken. Diese Jacke würde nie niemals fertig werden, da ich vermutlich regelmäßig nach 10 Reihen einschlafen würde. Dafür ist mir die wenige Strickzeit, die ich habe, zu schade.

Sollte das liebreizende Töchterlein tatsächlich auf so einen Janker bestehen, wir einer gekauft. Basta!

Da stricke ich lieber Sachen wie die Apfeljacke. Das ist wenigstens spannend.

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Häkeln boomt wieder...

... stelle ich fest!

Mit zunehmend sommerlichen Tagen, die das Thermometer auf 20 °C hochjagen und zu einsetzender ""Copacabanisierung" führen (ich habe tatsächlich schon Menschen in Träger-T-Shirts und Hot Pants gesehen!), scheint auch die Lust auf Herstellung von Häkelbeuteln wieder einzusetzen.
Zumindest häuften sind in den letzten sechs, acht Wochen bei mir die Anfragen, wo denn die Anleitung zu finden sei und Beschwerden, daß der link bei Ravelry leider nicht mehr gehen würde.

Ich hätte den Leute die Anleitungen ja gerne geschickt, aber leider befanden sich die .pdf-Dateien auf meinem Uralt-Rechner, den ich in der alten Wohnung mal irgendwann in den Keller verbannt habe, weil er dank kaputtem Lüfter klang, wie eine 747 beim Start. Dort raffte ihn dann das Keller-Hochwasser im Spätsommer 2010 dahin und damit versanken auch alle dort gesammelten Anleitungen in den Fluten.

Heute nun beschloß ich, endlich dieses Problem zu lösen. Schließlich weiß ich aus meinem inzwischen doch recht langen online-Strickleben nur allzu gut, wie es ist, wenn man eine Anleitung UNBEDINGT und SOFORT haben will und alle links nur ins Leere laufen. Bah!

Erst mal schrieb ich in meiner Problemlösungs-Euphorie Nicole an, die die Dateien damals zum Download zur Verfügung gestellt hatte, und bat sie, mir Kopien zu schicken. Zeitgleich durchsuchte ich alle Orte, wo ich irgendwann mal etwas gespeichert haben könnte und fand... erstaunlicherweise... tatsächlich beide Anleitungen in Deutsch und Englisch in einem Ordner auf dem Server, den der Lieblingsmann mal "IngiChaos" genannt hatte.

Also Kommando zurück, Nicole wieder angeschrieben, die Dateien hier auf dem Sockhaus hochgeladen (englisch und deutsch) und alles wird gut! Jetzt mußte ich nur noch den link auf Ravelry ändern, was ich aber nicht kann, denn auf die Seite zugreifen kann wohl nur der Autor (Nicole). Also schrieb ich Nicole die dritte mail an diesem Tag und bat sie, die links bitte zu ändern.

Und dann schaute ich tatsächlich mal - endlich - ganz genau auf die Seite bei Ravelry. Und was stellte ich fest: alles da!
Zwar leitet der oberste Link nur auf Nicoles Anleitungseite, wo der Häkelbeutel nicht zu finden ist, aber die beiden links darunter führen zu den Anleitungen in Deutsch und Englisch. Also alles gut!

Ich habe mich dann bei Nicole entschuldigt (4. mail innerhalb einer halben Stunde) und jetzt gibt es die Anleitungen sowohl hier wie auch bei Nicole.

Ich und meine Problemlösungs-Euphorie...! Hätte ich ERST genau hingeschaut, hätte ich mir den ganzen Aufwand sparen können!

Also nochmal für alle Häkelbeutel-Freunde:


Häkelbeutel-Anleitung in Deutsch:
hier oder hier

Crochet Bag Pattern is available for free
here or here

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Dienstag, 13. März 2012
12 von 12 (März)

Gestern war ich einfach zu müde. Also habe ich erst heute die Bilder bearbeitet. Dafür heute mal ein link zu den beiden März-12 von 12s des letzten und vorletzten Jahres zum Vergleichen...!

Der Morgen:

Da das liebreizende Töchterlein inzwischen mit offenen Haaren dank kleiner Löckchen und vieler Wirbel aussieht, wie ein explodiertes Sofakissen, gibt es jetzt Flechtfrisuren für den Kindergarten. Ihr Kommentar: "Nun bin ich nicht mehr Pippi Langstrumpf, sondern Heidi!"


Einfach, weil er so lieb schaut, ein Wutzi-Foto...!


Nachdem das Töchterlein im Kindergarten abgeliefert ist, ist Söhnchen die Nr. 1. Und er ist heute wieder richtig im Forscher-Modus und testet, was er alles aus den Schränken fischen kann. Alle wichtigen Dinge liegen inzwischen in unerreichbarer Höhe für ihn, Schubladengriffe sind abmontiert und Schlüssel abgezogen.



Forschen macht müde und als er endlich schläft, hätte ich tatsächlich Zeit, noch ein bißchen ins Nähzimmer zu gehen. Allerdings brauche ich erst noch eine Idee und surfe wild und quer durch Pinterest. Ich liebe Pinterest!!!


Mittags:

Zwischendurch geht´s mal schnell in den Garten, denn ich will endlich mal die Schneeglöckchen fotografieren, bevor sie endgültig verblüht sind.


Suchbild: Wo ist der Hund?


12 von 12 braucht auch "Äktschn"-Fotos. Also Hund ins "Bleib", ein Stück weggehen und dann ein "Komm"-Pfiff. Der Versuch scheiterte kläglich...!
Der Hund ist zu schnell für meine Foto-Künste ;-)!


Zum Schluß bleibt noch eine gute halbe Stunde Nähzeit, bis ich schon wieder los muß zum Kindergarten. Irgendwie geht der Vormittag zu schnell rum. Hmpf!


Um zwei gehts ab zum Kindergarten, denn das liebreizende Töchterlein muß abgeholt werden. Also Sohn wecken und ab ins Auto. Der Sohn ist zum Glück - und im Gegensatz zum Töchterlein - kein MorgenAufweck-Muffel, sondern hat eigentlich immer gute Laune.


Der Nachmittag:

Das Wetter ist gut und das Töchterlein will "patschieren gehen". Also Hund an die Leine, Kind 2 in den Buggy und los gehts! Hund und Tochter sind mittlerweile ein eingespieltes Team...


... meistens!!!!!


Dann fällt mir ein, daß ich noch kein Hackfleisch für die Lasagne für heute Abend habe und wir fahren noch schnell in den lokalen Supermarkt.


Danach: Kinder müde! Ich gehe schonmal die Bolognese ansetzen, denn die muß ein paar Stunden ziehen, um richtig gut zu sein und dann Lasagne in den Ofen, Fernseher an, Füße hoch! Fertig!

Danke fürs Zuschauen!!!!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Mittwoch, 15. Februar 2012
Karneval und ich...

... zwei Welten treffen aufeinander! Immer wieder! Und je kleiner die Stadt ist, desto weniger kann man es ignorieren, das höchste Fest.

Zu meinen Aachener Zeiten hatte ich ja schon ein ... mmh... sagen wir mal seeeeehr gespaltenes Verhältnis zu den tollen Tagen, begegnete aber in einer Stadt, in der viele Kommilitonen und später Kollegen ebenfalls aus Städten kommen, wo Karneval ähnlich wenig gewürdigt wird, zumindest Akzeptanz. Aber seit wir auf einem Dorf wohnen, kommt eine totale Karnevals-Verweigerung so gar nicht mehr gut an.

Meine Standarderklärung zu diesem Thema: "Ich komme aus einer Stadt, in der es fast das ganze Jahr Karneval hat. Alles, was Karneval ausmacht, nämlich Singen, Saufen und lustig anziehen machen wir jeden zweiten Samstag. Nur ist unser Karnevalsverein schwarz und gelb und wir haben statt Dreigestirn elf Prinzen und die Prinzen-Pagen heißen bei uns Ball-Kinder. Warum also auf fünf Tage beschränken?"
Aber irgendwie versteht das hier keiner!

Seit Wochen schon gibt es bei den Frauen in meinem Umfeld (also Praxis, Krabbelgruppe, Kindergarten) nur ein Thema: "Was machst Du denn am Donnerstag?" Weiberfastnacht, hier Fettdonnerstag genannt, ist DER Hochtag der Frauen. Seit Wochen wird über den richtigen Ort zu Feiern und das richtige Kostüm geredet und diskutiert.
Ich habe die Karnevals-Verweigerung ja irgendwie quasi auf der Stirn stehen, verweigere Damen-Sitzung und Straßen-Treck und bisher hat auch noch irgendwie keiner hier gewagt, mich so richtig anzusprechen. Ich wüßte nicht, was ich dann täte. Absagen kann man schlecht, aber wenn ich mitgehe, bin ich vermutlich die Spaßbremse schlechthin?!

Kleiner Schwank dazu am Rande:
Auf der Galasitzung (mein einziger Pflichttermin im Karneval, denn da muß man sich nicht verkleiden, sondern geht chic im kleinen Schwarzen) der Karnevalsgesellschaft, der der Lieblingsmann angehört, mußte ich nach drei Stunden mal raus aus der Festhalle, um frische Luft zu schnappen, den Babysitter anzurufen und Frau R. aus A. per SMS einen Lagebericht zu geben.
So stand ich also vor der Festhalle, erst telefonierend und dann wild fluchend (iPhone-SMSen ist nicht ganz einfach, wenn man 12 Jahre Nokia gewöhnt war) auf meinem Handy Smartphone herum tippsend, als ein junger Mann (ein Mitglied der Band, die als nächstes auftreten sollte, wie ich später erfuhr) mich lächelnd von oben bis unten musterte. Ich wollte gerade zu einem gedanklichen Loblied auf Diane von Fürstenberg und ihre vorteilhaft geschnittenen Kleider ansetzen, die einen auch jenseits von einer GNTM-Figur toll aussehen lassen, als der Typ zu einer Erklärung für seine interessierten Blicke ansetzte:
Er: "Wen managst Du denn?"
Ich: "Öh? Wie bitte?"
Er: "Du bist doch bestimmt die Managerin von einem der Künstler da drin?!"
Ich: "Öhm... nö?!"
Er: "Ach, nicht? Du siehst so herrlich genervt und gestresst aus, so, wie unser Manager auch aussieht, wenn wir mal statt einer Zugabe zwei oder drei geben, und da dachte ich...! Naja, und warum stehst Du dann draußen, wenn da drin die Party ist?"
Wir haben uns dann noch sehr nett über Fußball unterhalten, er war Schalke-Fan, ich BVB-Fan.
Soviel zum Thema, daß ich die Karnevals-Antipathie auf der Stirn stehen hab.

Nun sind sie also da, die tollen Tage. Gestern meldeten sich bei uns auch noch spontan zwei Gäste zum Übernachten für die nächsten Tage an, denen der Lieblingsmann mal irgendwann gesagt hatte: "Och, wir haben ja genug Platz. Ihr könnt doch auch bei uns schlafen!" Prima! Seitdem routiere ich hier. Putzen, räumen, Gästezimmer herrichten, Vorräte auffüllen... und dazwischen noch zwei Kleinkinder (auch der Kindergarten hat zu bis Aschermittwoch), ein Hund und ein karnevalistisch voll ausgebuchter Lieblingsmann.

Nee, ich mag Karneval nicht wirklich!!!

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Montag, 13. Februar 2012
Will man...

... eine ganze Nation ins Chaos stürzen, braucht es nur eins: eine in den Medien umfangreich verbreitete Glatteiswarnung!

Am Freitag im Kindergarten fragte ich das Mädchen, das neben meiner Tochter saß, als was sie sich denn am Montag verkleiden würde. "Montag ist doch gar kein Kindergarten!" warf da sofort die dabei stehende Mutter ein, hektisch mit einem Auge zwinkernd. Ich wollte gerade verbal meine Verwunderung kund tun, als sie mir zuraunte "Montag ist doch Glatteis! Da kommt die Lisa-Laura-Lena nicht!" Ich wunderte mich und schwieg.

Nächster Akt:
Eine Bekannte wollte eingentlich heute vormittag vorbei kommen und ihre ausgemusterten Kinderkostüme bringen. Im Gegenzug sollte sie sich aus meinem Stoffschrank ein paar Stoffe für Liselotte Hoppenstedt-Täschchen aussuchen, die ich dann als kleinen Dank für die Kostüme nähen wollte.
Gestern nach der Tagesschau dann der Anruf: "Ich komme morgen doch nicht! Die haben Glatteis gemeldet!". Meine Anmerkungen, daß es von ihr bis zu uns vielleicht knappe 2 Kilometer seien und sie nur Hauptstaßen fahren müßte und überhaupt einfach erst mal abwarten sollte bezüglich des Wetters, schlug sie in den Wind, denn sie könne nicht ruhig bei mir Stoffe aussuchen, wenn es draußen Glatteis geben könnte. Okay, dann eben nicht!

Heute morgen dann der Anruf meiner Mutter:
Ich: "Bist Du nicht unterwegs?"
Sie: "Die haben Glatteis gemeldet. Dein Vater und ich haben alle Termine abgesagt!"
Ich: "Und? Hat´s Glatteis bei Euch?"
Sie: "Nein, aber vielleicht kommt ja noch was...!"

Komisch! Als Orkan Kyrill angekündigt war, sind beispielsweise meine Eltern noch locker flockig mal eben nach Münster gedüst, aber drohendes Glatteis scheint die Nation in eine Art Schockstarre zu versetzen.

Hier ist bisher übrigens noch alles Glatteis-frei.

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Irgendwann...

... heute nacht erwachte ich, weil etwas zwischen mich und den Lieblingsmann ins Bett kroch. "Das liebreizende Töchterlein!" dachte ich und schlief über die regelmäßigen Atemzüge und das sanfte Schnarchen neben mir wieder ein.

Heute morgen um sieben, als der Wecker klingelte, erwachte ich und hörte es im Flur laut singen "Bin schon wahaaaach! Nicht mehr müde!!!", das Töchterlein. Und langsam realisierte ich, daß das Kind, das da im Flur vor sich hin trällert, somit nicht neben mir liegen kann!

Aber wer, zur Hacke, liegt dann neben mir und schnarcht????
Der Hund!

Illegalerweise und klammheimlich hat sich der Hund, der nie niemals nicht ins Bett darf und das eigentlich auch bisher niemals wollte, heute nacht ins Bett geschlichen und war heute morgen höchstmöglich beleidigt, als ich ihn in dem Moment, als ich realisiert, daß er neben mir lag, des Bettes verwies.

Jetzt liegt er - weiterhin schwer beleidigt - in seinem Sessel und würdigt mich schon den ganzen Vormittag keines Blickes.

Ich gehe ihn jetzt mal mit einem Kauknochen versöhnen und heute nacht schläft er im Flur (was vermutlich zu einem weiteren Ich-bin-beleidigt-Gemuffel führen wird).

Hunde *kopfschüttel*!!!!

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Sonntag, 12. Februar 2012
12 von 12 (Februar)

Mein Mantra heute: Ich schaffe es dieses Mal vor Mitternacht mit den Fotos! Ich schaffe es dieses Mal vor Mitternacht mit den Fotos! Ich schaffe es dieses Mal vor Mitternacht mit den Fotos! Ich schaffe es...

Also los...

Der Morgen:

Tochter und Sohn sagen sich "Guten Morgen!". Es ist dem liebreizenden Töchterlein stets wichtig, daß sie KleinJussi morgens begrüßt. Süß, oder?


Schnell mal den Hund zum Morgen-Pipi in den Garten lassen. Töchterlein geht mit und findet im Kiesbeet einen Stein, den ich im Sommer für sie bemalt habe und freut sich ein Loch ins Knie, daß sie ihn wieder hat.


Bei mehr als -5°C geht die Fußbodenheizung in die Knie und so muß der Kamin mithelfen, damit es warm wird. Somit ist meine erste "Heldentat" des Tages: "Ich habe Feuer gemacht!" (frei nach Tom Hanks in "Cast Away"... und ich kann es schon fast so schön brüllen wie er!).


Mittags:

Wir verdrömmeln den Morgen mit Kinderbespaßung, Zeitung lesen, ein bißchen erzählen und dann ist es plötzlich schon fast ein Uhr, ohne daß wir zum Frühstücken gekommen sind. Also gibt es eine Art Brunch: für mich Kaffee in meine coolen Maus-Tasse...


... und für den Rest der Mannschaft Rührei und belegte Brötchen.


Plötzlich wird es spannend. Hinter dem Haus fahren ganz viele Feuerwehrautos auf und das liebreizende Töhterlein will am liebsten sofort dorthin und zuschauen. Feuerwehr ist nach Polizei zur Zeit am spannendsten für sie. Wir beschränken uns aber auf einem Blick über unsere Gartenzaun.
Sehr dramatisch scheint es auch nicht zu sein, denn vom komplett angetretenen Löschzug brechen gerade mal zwei Leute in Aktivismus aus. Der Rest der Mannschaft schaut nur zu.


Der Nachmittag:

Der Rest des Tages steht dann ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die bald beginnenden "tollen Tage". Das liebreizende Töchterlein braucht noch T-Shirts für ihr Piraten-Kostüm. Also drucke ich auf FreezerPaper Vorlagen aus...


...bügele sie, nach dem - von lauten Flüchen begleiteten - Ausschneiden mit dem letzten auffindbaren Einmal-Skalpell, auf Ringel-T-Shirts und tupfe sie mit schwarzer Textilfarbe aus.


Fertig!


Hier der Beweis, daß die beiden Mäuse inzwischen tatsächlich miteinander größtmögliches Chaos verursachen spielen können:


Anschließend geht es rüber in die Praxis, denn auch dort muß endlich karnevalistisch geschmückt werden, bevor die Karnevalstage wieder vorbei sind.
Also Luftballons aufblasen...


... Luftschlangen drapieren und grinsende Clowns aufhängen. Ich kann mich dafür zwar nicht wirklich begeistern, aber hier im Dorf ist das Pflichtprogramm. Naja, mir soll´s egal sein!
Nach zwei Stunden ist alles fertig. Ich auch!


Danach geht´s wieder nach Hause, Abendessen kochen, Kinder ins Bett bringen, noch ein bißchen Glotze an und dabei Bilder bearbeiten. Fertig!

Danke fürs Zuschauen!!!!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

P.S. 2: Vor Mitternacht geschafft! Ich bin stolz auf mich ;-)!

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Montag, 30. Januar 2012
Schnee...

..., tatsächlich Schnee! Bei uns! Bah!

Und vermutlich bin ich auch noch Schuld daran!

Ich hatte ja die Theorie, daß es nach dem letzjährigen Schneechaos in diesem Winter überhaupt nicht schneien wird. Allein schon deshalb nicht, weil alle Kommunen und Städte und Privatleute solche Unmengen an Streugut angehäuft haben, daß die Erde vermutlich in ihrer Rotationsbahn deutlich eiert, weil sie Schlagseite hat dank deutscher Streusalzberge! Unser Nachbar lagert alleine 150 Kilo in der Garage... also bitte!

Und daher habe ich beschlossen, daß ich kein Streumittel kaufe und es deshalb auch nicht scheien wird. Basta!

Tat es ja auch nicht!
Bisher ging meine Rechnung wunderbar auf:
Kein Schnee im November, wie von unserem Nachbarn (dem mit dem "Mount Streusalz" in der Garage) damals prognostiziert.
Keine weiße Weihnacht!
Kein Schnee im Januar!
Stattdessen blühen die Schneeglöckchen im Garten bereits in voller Ausdehnung, zwischendurch bin ich nur im Pullover einkaufen gefahren... alles war wunderbar frühlinghaft und ich wähnte mich in Sicherheit.

Und dann tat ich ES...!

Ich kaufte tatsächlich zwei Säcke Streugut! Eine Freundin hatte den ganzen Kofferraum voll - Restposten, billig erstanden - und fragte, ob ich ein, zwei Säcke haben wolle. Zwei Euro pro Sack! Das ist ein guter Preis, dachte ich, und schlecht wird das Zeug ja auch nicht. Also ein bißchen was auf Halde haben für den nächsten Winter, denn jetzt, Ende Januar, wird es hier ja eh nicht mehr schneien.

Ich kaufte zwei Säcke ab und was passiert? Prompt eine Woche später bricht das Schneechaos über uns herein (naja, von Chaos sind wir noch weit entfernt, aber ich mag nunmal keinen Schnee im Flachland!).

Ich bin also Schuld an dem Schnee da draußen. Und beiße hier vor Ärger in die Tischkante ;-)! Hätte ich doch bloß diesen zwei Schnäppchen-Säcken widerstanden!!!!

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Mittwoch, 25. Januar 2012
Endgültig dahin...

... ist sie wohl, meine Nähmaschine.

Montag nachmittag kam es zu der seltenen Situation, daß meine beiden Kinder tatsächlich gleichzeitig schliefen! Was liegt da näher, als die Gunst der Stunde zu nutzen und endlich mal wieder an die Nähmaschine zu gehen?! Zugeschnitten hatte ich bereits, sodaß ich voller Elan loslegen konnte. Schließlich weiß man ja nie, wie lange das Glück zweier gleichzeitig schlafenden Kinder so anhält.

Ich nähte also gutgelaunt vor mich hin, als ich plötzlich im linken Knie einen kribbelden und brennenden Schmerz verspürte, der stetig zunahm. Dank meiner medizinischen Vorbildung diagnostizierte ich eine Kombination aus Baker-Zyste, Meniscopathie und Arthrose und überlegte, während ich weiter nähte, ob ich auf Dauer lieber eine ungekoppelte oder gekoppelte Knieprothese hätte, als mir gefühlte zehn Minuten (in Wirklichkeit waren es vermutlich eher 10 Sekunden) später einfiel, daß ich diesen Schmerz bereits schon einmal erlebt hatte!!!

Vor langer Zeit war ich bei einem Einsatz mit dem THW zum Einsatzprotokoll-Schreiben verdonnert worden. Ich saß an einem Metallklapptisch mit einem Uralt-Funkgerät in der Hand und immer, wenn ich mit dem Knie an das Tischbein kam, verspürte ich damals genau diesen Schmerz, den ich jetzt auch im Knie verspürte.

Des Rätsels Lösung: das Funkgerät hatte damals Kriechströme, die immer, wenn ich mit dem Knie an das Stahltischbein kam, ebendiesen strom-induzierten Schmerz verursachten. Und genauso war es jetzt: eine Hand an der (Metall-)Nähmaschine und das Knie lehnte an dem unter dem Nähtisch stehenden Metallkontainer, der die Nähutensilien verwahrt... macht viele kleine Stromschläge.

Aber wieso um alles in der Welt hat meine Nähmaschine Kriechströme????? Sofortiges Durchmessen ergab eine Spannung von ca 30 Volt. Also nicht wirklich dramatisch, aber unangenehm, wenn man empfindlich ist.

Also habe ich die Antiquität Maschine gestern ins Auto gepackt und bin zum Nähmaschinen-Doktor nach Aachen gefahren. Sein Kommentar zu meinem 30 Jahre alten Schätzchen: "Ich denke, die Garantie ist wohl abgelaufen!". Und wirklich helfen konnte er auch nicht mehr, da Ersatzteile für so eine alte Maschine von einer Firma, die es auch schon seit vermutlich 20 Jahren nicht mehr gibt, eher nicht zu beschaffen sind.

Nun steht sie also wieder hier vor mir und ich leide.

Zwar habe ich immer mal wieder gesagt, daß ich eh irgendwann eine schöne tolle neue Maschine haben will, denn manche Features, die solch neue Maschinen haben, sind ja schon sehr praktisch. Aber jetzt, heute, hier... ich hätte gerne noch ein bißchen mit dem guten alten Stück genäht.

Zwar bot der Lieblingsmann - elektrotechnisch ja deutlich versierter als ich - mir an, die Maschine durch eine Kabelkonstruktion zu erden, aber so richtig Spaß macht das Nähen nicht mehr, wenn man sich immer mit dem Gefühl an die Maschine setzt, daß man gleich einen Stromschlag bekommen könnte. Hmpf!

Jetzt bin ich schwer hin und her gerissen: nochmal den Mann basteln lassen und schauen, ob weiter Strom kriecht oder Nägel mit Köpfen machen und ein neues Lieblingsstück erwerben?! Ich hätte da sogar eine Maschine im Auge, die mir - nach umfangreichen Recherchen - zusagen könnte. Aber ich weiß jetzt schon, daß ich mein gutes altes Stahlmonster Marke "Nichtskannmicherschüttern" sehr vermissen werde.

R.I.P, geliebte "Karstadt Nutzstich 240"!

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Samstag, 14. Januar 2012
12 von 12 (Januar)

Mit ganz ganz viel Verspätung nun doch noch die 12 Fotos vom ersten 12. des Jahres...!
Die Bilder sind alle mit meinem neuen iPhone aufgenommen, was man ihnen leider auch ansieht. Noch sind die Kamera und ich nicht so richtig gute Freunde. Aber das wird... hoffe ich!

Der Morgen:

Heute hat der Sohn das erste Mal Eltern-Kind-Gruppe. Daher heute ganz früh raus, beide Kinder waschen, duschen, anziehen, mich selbe ebenfalls und dann noch schnell Mitnehm-Frühstück für beide machen...


Dann Töchterlein in den Kindergarten fahren, von da aus zum Gemeindezentrum zum Kinderbespaßen und nach zwei Stunden wieder nach Hause. Der Sohn ist danach erst einmal müde und macht ein vorgezogenes Mittagsschläfchen...


... und ich begebe mich in den Keller an die Nähmaschine, um das Kostüm für morgen abend (Motto "Aquarium", meine Idee: Hai) für den Lieblingsmann zu nähen.
Aber wie vernäht man Schaumstoff mit Schaumstoff??? Die ersten Versuche enden mit mehreren abgebrochenen Nähmaschinen-Nadeln und Tränen der Verzweiflung...


Mittags:

Es wird Zeit, das liebreizende Töchterlein wieder abzuholen. Im Auto denke ich darüber nach, wie ich vielleicht doch noch aus den Schaumstoffplatten einen Hai fabrizieren könnte. Sonst muß der Lieblingsmann doch als Grünalge gehen.


Auf dem Rückweg vom Kindergarten kaufe ich darum erst einmal Nervennahrung.


Die hohen Feiertage kommen immer näher und man sieht es hier im Dorf überall. Und... "Wir sind Papst Prinz!", was der Ort auch stolz zeigt. Samstag ist Prinzen-Proklamation und Seine Hoheit wohnt direkt bei uns um die Ecke...!


Der Nachmittag:

Das Hundi und das Töchterlein setzen zum Sturm auf die Brötchentüte an. Eigentlich ein total blödes Foto, aber die Katzenaugen vom Wutz sind so cool!


Danach eine Runde Knopfdomino mit dem liebreizenden Töchterlein...


... und dann testen meine beiden Süßen mal wieder aus, wie schnell sie es schaffen, ein vorher aufgeräumtes Wohnzimmer in Chaos zu verwandeln.


Der Abend:

Kinder im Bett und ich setze zum nächsten Angriff auf den Schaumstoff an. Erste Idee: Filzstreifen aufkleben, damit alles besser unter dem Nähfüßchen durchrutscht. Sollte dieses Kostüm je fertig werden, schuldet der Lieblingsmann mir mindestens eine Rolle Stylefix... aber so funzt es zumindest einigermaßen.


Dazwischen schnell Wäsche sortieren und ab damit in die Maschine. Irgendwie ist in den letzten Tagen der Wäscheberg in ungeahnte Höhen gewachsen :-((!


Und dann weiter nähen... und nähen... und nähen! Aber es wird tatsächlich langsam ein Hai. Die Lösung war übrigens zum Schluß ziemlich simpel: Malerkrepp! Billigstes Malerkrepp wo gibt auf den Schaumstoff kleben und alles flutscht wunderbar unter der Maschine durch. Und es sind auch nur sieben Nadeln abgebrochen!!!


Danke fürs Zuschauen!!!!

Mehr Teilnehmer wie immer bei Frau Kännchen.

P.S.: Wer noch immer nicht weiß, was "12 von 12" eigentlich ist: Am 12. des Monats nimmt man seinen Fotoapparat und macht - über den Tag verteilt - ganz viele Fotos. Abends sucht man sich dann die zwölf Bilder, die einem am besten gefallen, aus und stellt sie in sein Blog. Macht auf jeden Fall Spaß!)

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Samstag, 31. Dezember 2011
2011

Nun also auch ich...! Schon allein, weil ich es bei anderen immer gerne lese.

Zugenommen oder abgenommen?
Abgenommen! Dieses Mal habe ich die in der Schwangeschaft abgenommenen Kilos (ja, ich nehme immer ab, wenn ich schwanger bin... dieses Mal fast 11 Kilo. Zitat Lieblingsmann: "Drei Schwangerschaften und du kannst Dich bei Germanys Next Top Model bewerben!") nicht wieder zugenommen. Also ca 10 Kilo weniger als letztes Jahr!

Haare länger oder kürzer?
Länger... ich lasse seit der Geburt meiner Tochter vor drei Jahren einfach wachsen! Haare schnell hochstecken könne ist bei zwei Kleinkindern echt praktisch.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Immer noch dezent weitsichtig!

Mehr ausgegeben oder weniger?
Im Vergleich zum Vorjahr (Hauskauf!) sicherlich weniger.

Der hirnrissigste Plan?
Noch vor Ostern umziehen wollen! Hat dann ja auch nicht geklappt!

Die gefährlichste Unternehmung?
Vielleicht gerade eben: die Pfandflaschensammlung von ca 7 Monaten auf einen Schlag zurück bringen zu wollen, an einem Tag, wo der Getränkemarkt eh schon aus allen Nähten platzt, weil alle noch schnelle Allohool für heute abend kaufen wollen. Die hätten mich fast gelyncht...!

Der beste Sex?
geht keinen was an :-)))

Die teuerste Anschaffung?
Das Soundsystem des Lieblingsmannes... jetzt haben wir Konzerthaus-Feeling im Wohnzimmer!

Das leckerste Essen?
Das erste selbstgekochte Essen in der ersten nagelneuen nach meinen Wünschen gestalteten Einbauküche meines Lebens.
Und endlich nach langem Tüfteln und Testen und dem Ankauf einer neuen Pfanne die perfekten Steaks!

Das beeindruckenste Buch?
Wenn ich mal zum Lesen komme, dann nur Krimis... und da war keiner beeindruckend. Höchstens lustig!

Der ergreifendste Film?
Puuh... ich schau so selten Filme zu Ende, weil ich meistens schon nach 10 Minuten einschlafe. Daher hat mich kein Film wirklich ergriffen ;-)!

Die beste CD?
Hab ich eine CD gekauft...? Ich glaube nicht!

Das schönste Konzert?
Kein Konzert dieses Jahr...!

Die meiste Zeit verbracht mit…?
Meinen Kindern!

Die schönste Zeit verbracht mit…?
Meiner Familie!

Vorherrschendes Gefühl 2011?
Ich bin so müüüüüüüüüde...!

2011 zum ersten Mal getan?
Das erste Mal ein Kind im Kindergarten angemeldet, die ersten perfekten Cupcakes gebacken, das erste Mal als panische Mutter die Giftnotruf-Nummer angerufen, das erste Mal auf einem großen Stricktreffen gewesen... es gab viele erste Male dieses Jahr.

2011 nach langer Zeit wieder getan?
Mal wieder stundenlang am Spinnrad gesessen...!

3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
Die langen Verzögerungen beim Hausumbau bzw. Umzug, die permanenten Angriffe auf meine Nachtruhe durch Kinder und Hund ;-) und die Zickereien meiner Tante Heiligabend und am ersten Feiertag.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Ich ziehe nicht mit zwei Kleinkindern und Hund in ein unfertiges Haus, in dem noch ständig die Handwerker ein und aus gehen. Hat auch geklappt.

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Mit der Geburt meines Sohnes ist für meine Eltern ein Traum in Erfüllung gegangen... sie wollten immer zwei Enkelkinder: einen Jungen und ein Mädchen!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Das größte Geschenk kam am 20. Januar... mein Sohn!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
"Mama, ich hab Dich lieb!" und "Ab dem 1.12. hat ihre Tochter einen Kindergartenplatz!"

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Jetzt sind wir endlich zuhause!

2011 war mit 1 Wort…?
ereignisreich

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